0.916.20•Internationales Pflanzenschutzübereinkommen
0.916.20Multilateral International Treaty26.09.1996
{
"legislation": {
"type": "Multilateral international treaty",
"number": "0.916.20",
"source": "ch-fedlex-international",
"inForceTo": null,
"abstractUri": "https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1997/1515_1515_1515",
"documentDate": "1951-12-06",
"inForceSince": "1996-09-26"
},
"content": {
"number": "0.916.20",
"abstractUri": "https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1997/1515_1515_1515",
"fedlexMetadata": {
"id": "0.916.20",
"hash": "822848596bd9bba33b79289edf4385e05b66a18ca5413518d6a4e85a582f1d6f",
"type": "Multilateral international treaty",
"number": "0.916.20",
"source": "ch-fedlex-international",
"inForceTo": null,
"languages": [
"de",
"fr",
"it"
],
"scrapedAt": "2026-05-30T19:43:02.733Z",
"sourceUrl": "https://fedlex.data.admin.ch/filestore/fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1997/1515_1515_1515/20180315/de/xml/fedlex-data-admin-ch-eli-cc-1997-1515_1515_1515-20180315-de-xml-2.xml",
"abstractUri": "https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1997/1515_1515_1515",
"documentDate": "1951-12-06",
"inForceSince": "1996-09-26",
"manifestations": [
{
"title": "Internationales Pflanzenschutzübereinkommen vom 6. Dezember 1951 (mit Anhang)",
"fileUrl": "https://fedlex.data.admin.ch/filestore/fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1997/1515_1515_1515/20180315/de/xml/fedlex-data-admin-ch-eli-cc-1997-1515_1515_1515-20180315-de-xml-2.xml",
"language": "de",
"shortTitle": null,
"manifestationUri": "https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1997/1515_1515_1515/20180315/de/xml"
},
{
"title": "Convention internationale du 6 décembre 1951 pour la protection des végétaux (avec annexe)",
"fileUrl": "https://fedlex.data.admin.ch/filestore/fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1997/1515_1515_1515/20180315/fr/xml/fedlex-data-admin-ch-eli-cc-1997-1515_1515_1515-20180315-fr-xml-2.xml",
"language": "fr",
"shortTitle": null,
"manifestationUri": "https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1997/1515_1515_1515/20180315/fr/xml"
},
{
"title": "Convenzione internazionale del 6 dicembre 1951 per la protezione dei vegetali (con all.)",
"fileUrl": "https://fedlex.data.admin.ch/filestore/fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1997/1515_1515_1515/20180315/it/xml/fedlex-data-admin-ch-eli-cc-1997-1515_1515_1515-20180315-it-xml-2.xml",
"language": "it",
"shortTitle": null,
"manifestationUri": "https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1997/1515_1515_1515/20180315/it/xml"
}
]
},
"manifestationUri": "https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1997/1515_1515_1515/20180315/de/xml"
}
}Abgeschlossen in Rom am 6. Dezember 1951
Revidiert in Rom am 28. November 1979
Von der Bundesversammlung genehmigt am 20. März 19961
Schweizerische Ratifikationsurkunde hinterlegt am 26. September 1996
In Kraft getreten für die Schweiz am 26. September 1996
Neu revidiert in Rom am 18. November 19972
Inkrafttreten des geänderten Übereinkommens für die Schweiz am 2. Oktober 2005
(Stand am 21. Mai 2019)
Präambel
Die Vertragsparteien,
in Anerkennung der Notwendigkeit internationaler Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von Schadorganismen der Pflanzen und Pflanzenerzeugnisse und bei der Verhütung ihrer internationalen Verbreitung, insbesondere ihrer Einschleppung in gefährdete Gebiete;
in Anerkennung der Tatsache, dass pflanzengesundheitliche Massnahmen fachlich gerechtfertigt und transparent sein sollen und nicht so angewendet werden sollen, dass sie ein Mittel zur willkürlichen oder ungerechtfertigten Diskriminierung oder eine verschleierte Beschränkung insbesondere des internationalen Handels darstellen;
in dem Wunsch , eine enge Abstimmung der darauf abzielenden Massnahmen sicherzustellen;
in dem Wunsch , einen Rahmen für die Entwicklung und Anwendung harmonisierter pflanzengesundheitlicher Massnahmen sowie für die Ausarbeitung diesbezüglicher internationaler Standards zu schaffen;
unter Berücksichtigung international anerkannter Grundsätze zum Schutz der Gesundheit von Pflanzen, Menschen und Tieren sowie der Umwelt und
in Anbetracht der Übereinkommen, die als Ergebnis der multilateralen Handelsverhandlungen der Uruguay-Runde geschlossen wurden, wozu auch das Übereinkommen über die Anwendung von Gesundheits- und Pflanzengesundheitsmassnahmen gehört,
haben folgendes vereinbart:
(1). Um ein gemeinsames und wirkungsvolles Vorgehen gegen die Verbreitung und Einschleppung von Schadorganismen der Pflanzen und Pflanzenerzeugnisse sicherzustellen und die Einführung geeigneter Bekämpfungsmassnahmen zu fördern, verpflichten sich die Vertragsparteien, die gesetzgeberischen, technischen und Verwaltungsmassnahmen zu treffen, die in diesem Übereinkommen und den von den Vertragsparteien aufgrund des Artikels XVI angenommenen Ergänzungsübereinkommen näher bezeichnet sind. (2). Jede Vertragspartei übernimmt unbeschadet aufgrund sonstiger völkerrechtlicher Übereinkünfte eingegangener Verpflichtungen die Verantwortung für die Erfüllung aller in diesem Übereinkommen vorgesehenen Anforderungen in ihrem Hoheitsgebiet. (3). Die Aufteilung der Verantwortlichkeiten bei der Erfüllung der Anforderungen dieses Übereinkommens zwischen den Mitgliedsorganisationen der FAO und ihren Mitgliedstaaten, die Vertragsparteien sind, erfolgt nach ihren jeweiligen Zuständigkeiten. (4). Dieses Übereinkommen kann erforderlichenfalls, wenn es die Vertragsparteien für zweckmässig halten, neben Pflanzen und Pflanzenerzeugnissen auch auf Lager, Verpackung, Beförderungsmittel, Behälter, Erden und auf andere Organismen, Gegenstände oder anderes Material aller Art Anwendung finden, die Schadorganismen der Pflanzen beherbergen oder verbreiten können, insbesondere auf diejenigen, die beim internationalen Transport verwendet werden.
(1). Im Sinne dieses Übereinkommens gelten für die nachstehenden Begriffe die folgenden Begriffsbestimmungen: – «Gebiet mit geringem Auftreten von Schadorganismen» bezeichnet ein von den zuständigen Behörden festgelegtes Gebiet – ein ganzes Land, einen Teil eines Landes, mehrere Länder oder Teile davon –, in dem ein bestimmter Schadorganismus nur in geringem Masse vorkommt und das wirksamen Überwachungs-, Bekämpfungs- oder Ausrottungsmassnahmen unterliegt; – «Kommission» bezeichnet die nach Artikel XI gegründete Kommission für pflanzengesundheitliche Massnahmen; – «gefährdetes Gebiet» bezeichnet ein Gebiet, in dem ökologische Faktoren die Ansiedlung eines Schadorganismus begünstigen, dessen Vorkommen in diesem Gebiet zu bedeutenden wirtschaftlichen Verlusten führt; – «Ansiedlung» bezeichnet die auf absehbare Zeit andauernde Erhaltung eines Schadorganismus in einem Gebiet nach dessen Eindringen; – «harmonisierte pflanzengesundheitliche Massnahmen» bezeichnet pflanzengesundheitliche Massnahmen, welche die Vertragsparteien auf der Grundlage internationaler Normen festgelegt haben; – «internationale Standards» bezeichnet internationale Standards, die in Übereinstimmung mit Artikel X Absätze 1 und 2 festgelegt wurden; – «Einschleppung» bezeichnet das Eindringen eines Schadorganismus, das zu seiner Ansiedlung führt; – «Schadorganismus» bezeichnet alle Arten, Stämme oder Biotypen von Pflanzen, Tieren oder Krankheitserregern, die für Pflanzen oder Pflanzen-erzeugnisse schädlich sind; – «Risikoanalyse von Schadorganismen» bezeichnet den Vorgang der Bewertung biologischer oder sonstiger wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Erkenntnisse zur Feststellung, ob ein Schadorganismus geregelt werden soll, und zur Festlegung der Intensität der zu seiner Bekämpfung zu ergreifenden pflanzengesundheitlichen Massnahmen; – «pflanzengesundheitliche Massnahme» bezeichnet alle Rechtsvorschriften, Regelungen oder amtlichen Verfahren, die der Verhütung der Einschleppung und/oder Verbreitung von Schadorganismen dienen; – «Pflanzenerzeugnisse» bezeichnet nicht verarbeitete Erzeugnisse pflanzlichen Ursprungs (einschliesslich Getreide) sowie diejenigen verarbeiteten Erzeugnisse, die ihrer Natur nach oder wegen der Art ihrer Verarbeitung die Gefahr einer Einschleppung und Verbreitung von Schadorganismen hervorrufen können; – «Pflanzen» bezeichnet lebende Pflanzen und Teile lebender Pflanzen, einschliesslich Samen und Keimplasma; – «Quarantäneorganismus» bezeichnet einen Schadorganismus von potentieller wirtschaftlicher Bedeutung für das durch ihn gefährdete Gebiet, der in diesem Gebiet noch nicht vorkommt oder zwar schon vorkommt, aber nicht weit verbreitet ist und amtlichen Überwachungs- und Bekämpfungsmassnahmen unterliegt; – «regionale Standards» bezeichnet Normen, die von einer regionalen Pflanzenschutzorganisation als Leitlinie für die Mitglieder dieser Organisation festgelegt werden; – «geregelter Artikel» bezeichnet alle Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse, Lager, Verpackungen, Beförderungsmittel, Behälter, Erden sowie andere Organismen, Gegenstände oder Material aller Art, die Schadorganismen, für die pflanzengesundheitliche Massnahmen für nötig erachtet werden, beherbergen oder verbreiten können, insbesondere diejenigen, die beim internationalen Transport verwendet werden; – «geregelter Nicht-Quarantäneorganismus» bezeichnet einen Nicht-Quarantäneorganismus, dessen Vorkommen an Pflanzen, die zum Anpflanzen bestimmt sind, die vorgesehene Verwendung dieser Pflanzen durch unannehmbare wirtschaftliche Auswirkungen beeinträchtigt und der daher im Hoheitsgebiet der einführenden Vertragspartei gesetzlich geregelt wird; – «geregelter Schadorganismus» bezeichnet einen Quarantäneorganismus oder einen geregelten Nicht-Quarantäneorganismus; – «Sekretär» bezeichnet den nach Artikel XII ernannten Sekretär der Kommission; – «fachlich gerechtfertigt» bedeutet gerechtfertigt aufgrund von Schlussfolgerungen, die aus einer geeigneten Risikoanalyse von Schadorganismen oder gegebenenfalls einer anderen vergleichbaren Untersuchung und Bewertung der vorhandenen wissenschaftlichen Informationen gezogen wurden. (2). Die Begriffsbestimmungen in diesem Artikel sind auf die Anwendung dieses Übereinkommens beschränkt; sie sind nicht so anzusehen, als berührten sie die aufgrund innerstaatlicher Gesetze oder sonstiger Vorschriften der Vertragsparteien festgelegten Begriffsbestimmungen.
Dieses Übereinkommen berührt nicht die Rechte und Pflichten der Vertragsparteien aufgrund einschlägiger völkerrechtlicher Übereinkünfte.
(1). Jede Vertragspartei verpflichtet sich, nach bestem Vermögen Vorkehrungen für die Einrichtung einer innerstaatlichen amtlichen Pflanzenschutzorganisation mit den in diesem Artikel aufgeführten Hauptzuständigkeiten zu treffen.
(2). Zu den Zuständigkeiten einer innerstaatlichen amtlichen Pflanzenschutzorganisation gehören die folgenden Aufgaben:
(3). Jede Vertragspartei trifft nach bestemVermögen Vorkehrungen für:
a) die Weitergabe von Informationen innerhalb ihres Hoheitsgebiets über geregelte Schadorganismen sowie Vorbeugungs- und Bekämpfungsmittel;
b) Forschung und Untersuchungen auf dem Gebiet des Pflanzenschutzes;
c) den Erlass pflanzengesundheitlicher Bestimmungen; sowie
d) die Wahrnehmung sonstiger Aufgaben, die für die Durchführung dieses Übereinkommens gegebenenfalls erforderlich sind.
(4). Jede Vertragspartei legt dem Sekretär einen Bericht über ihre innerstaatliche amtliche Pflanzenschutzorganisation und über Veränderungen in dieser Organisation vor. Eine Vertragspartei stellt einer anderen Vertragspartei auf Ersuchen einen Bericht über ihre organisatorischen Massnahmen für den Pflanzenschutz zur Verfügung.
(1). Jede Vertragspartei trifft Vorkehrungen für die Ausstellung von Pflanzengesundheitszeugnissen, um sicherzustellen, dass ausgeführte Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse sowie sonstige geregelte Artikel und Sendungen mit diesem Inhalt der nach Absatz 2 Buchstabe b auszustellenden Bescheinigung entsprechen.
(2). Jede Vertragspartei trifft Vorkehrungen für die Ausstellung von Pflanzengesundheitszeugnissen in Übereinstimmung mit den nachstehenden Bestimmungen:
(3). Jede Vertragspartei verpflichtet sich, als Begleitpapiere für Sendungen von in ihr Hoheitsgebiet eingeführten Pflanzen, Pflanzenerzeugnissen sowie sonstigen geregelten Artikeln keine Pflanzengesundheitszeugnisse zu verlangen, die nicht den in der Anlage zu diesem Übereinkommen wiedergegebenen Mustern entsprechen. Jede Forderung nach Zusatzerklärungen ist auf ein fachlich gerechtfertigtes Mass zu beschränken.
(1). Die Vertragsparteien können pflanzengesundheitliche Massnahmen für Quarantäneorganismen und geregelte Nicht-Quarantäneorganismen verlangen, vorausgesetzt, diese Massnahmen sind:
(2). Die Vertragsparteien verlangen keine pflanzengesundheitlichen Massnahmen für nicht geregelte Schadorganismen.
(1). Die Vertragsparteien haben das souveräne Recht, die Einfuhr von Pflanzen und Pflanzenerzeugnissen sowie sonstigen geregelten Artikeln im Einklang mit anwendbaren völkerrechtlichen Übereinkünften zu regeln, um die Einschleppung und/oder Verbreitung geregelter Schadorganismen in ihr/ihrem Hoheitsgebiet zu verhindern; zu diesem Zweck können sie:
(2). Um den internationalen Handel so wenig wie möglich zu behindern, verpflichtet sich jede Vertragspartei, bei der Wahrnehmung ihres Rechts nach Absatz 1 die folgenden Bestimmungen zu beachten:
a) Die Vertragsparteien dürfen aufgrund ihrer pflanzengesundheitlichen Vorschriften keine der in Absatz 1 bezeichneten Massnahmen treffen, sofern diese nicht durch Erfordernisse der Pflanzengesundheit bedingt und fachlich gerechtfertigt sind.
b) Die Vertragsparteien haben pflanzengesundheitliche Vorschriften, Einschränkungen und Verbote umgehend nach ihrer Annahme zu veröffentlichen und jeder anderen Vertragspartei oder allen Vertragsparteien, die sie von diesen Massnahmen für unmittelbar betroffen halten, mitzuteilen.
c) Die Vertragsparteien haben jeder Vertragspartei auf Ersuchen die Gründe für pflanzengesundheitliche Vorschriften, Einschränkungen und Verbote mitzuteilen.
d) Jede Vertragspartei, die bestimmte Grenzübergangsstellen für die Einfuhr einzelner Pflanzen oder Pflanzenerzeugnisse vorschreibt, hat diese Stellen so auszuwählen, dass der internationale Handel nicht unnötig behindert wird. Die Vertragspartei hat ein Verzeichnis dieser Grenzübergangsstellen zu veröffentlichen und dem Sekretär, jeder regionalen Pflanzenschutzorganisation, deren Mitglied sie ist, allen Vertragsparteien, die sie für unmittelbar betroffen hält, sowie anderen Vertragsparteien auf Ersuchen mitzuteilen. Solche Beschränkungen auf bestimmte Grenzübergangsstellen sind nur zulässig, wenn die betreffenden Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse sowie sonstigen geregelten Artikel von Pflanzengesundheitszeugnissen begleitet sein müssen oder wenn sie einer Untersuchung oder Behandlung zu unterziehen sind.
e) Die von der Pflanzenschutzorganisation einer Vertragspartei verlangte Untersuchung oder ein sonstiges von ihr verlangtes Verfahren im Rahmen des Pflanzenschutzes für Sendungen von Pflanzen, Pflanzenerzeugnissen oder sonstigen geregelten Artikeln, die zur Einfuhr bestimmt sind, hat innerhalb einer möglichst kurzen Frist zu erfolgen; hierbei ist auf ihre Verderblichkeit gebührend Rücksicht zu nehmen.
f) Die einführenden Vertragsparteien unterrichten so bald wie möglich die betreffende ausführende Vertragspartei oder gegebenenfalls die betreffende weiterversendende Vertragspartei über gravierende Fälle von Nichtübereinstimmung mit den Pflanzengesundheitszeugnissen. Die ausführende Vertragspartei oder gegebenenfalls die betreffende weiterversendende Vertragspartei soll Nachforschungen anstellen und das Ergebnis hiervon der betreffenden einführenden Partei auf Ersuchen mitteilen.
g) Die Vertragsparteien ergreifen nur pflanzengesundheitliche Massnahmen, die fachlich gerechtfertigt sind, dem Risiko durch Schadorganismen entsprechen, die geringstmögliche Einschränkung darstellen und den internationalen Personen-, Waren- und Transportverkehr so wenig wie möglich behindern.
h) Ändert sich die Situation und liegen neue Erkenntnisse vor, so haben die Vertragsparteien sicherzustellen, dass für unnötig befundene pflanzengesundheitliche Massnahmen umgehend geändert oder abgeschafft werden.
i) Die Vertragsparteien erstellen und aktualisieren nach bestem Vermögen Listen der geregelten Schadorganismen unter Verwendung der wissenschaftlichen Namen; sie stellen diese Listen dem Sekretär, den regionalen Pflanzenschutzorganisationen, deren Mitglieder sie sind, sowie auf Ersuchen anderen Vertragsparteien zur Verfügung.
j) Die Vertragsparteien überwachen nach bestem Vermögen die Schadorganismen; sie erstellen geeignete Informationen über die Situation der Schadorganismen und führen sie weiter, um eine Klassifizierung der Schadorganismen zu unterstützen und geeignete pflanzengesundheitliche Massnahmen zu entwickeln. Diese Informationen werden den Vertragsparteien auf Ersuchen zur Verfügung gestellt.
(3). Eine Vertragspartei kann in diesem Artikel aufgeführte Massnahmen auf Schadorganismen anwenden, die sich möglicherweise nicht in ihrem Hoheitsgebiet ansiedeln können, aber bei einem Eindringen wirtschaftliche Schäden verursachen würden. Die zur Bekämpfung dieser Schadorganismen ergriffenen Massnahmen müssen fachlich gerechtfertigt sein.
(4). Die Vertragsparteien können die in diesem Artikel aufgeführten Massnahmen auf den Transitverkehr durch ihr Hoheitsgebiet nur dann anwenden, wenn diese Massnahmen fachlich gerechtfertigt und zur Verhütung der Einschleppung und/ oder Verbreitung von Schadorganismen erforderlich sind.
(5). Dieser Artikel hindert die einführenden Vertragsparteien nicht daran, unter Einhaltung erforderlicher Vorsichtsmassnahmen besondere Vorkehrungen für die Einfuhr von Pflanzen, Pflanzenerzeugnissen sowie anderen geregelten Artikeln und Schadorganismen von Pflanzen für Zwecke der wissenschaftlichen Forschung, Ausbildung oder einer anderen bestimmten Verwendung zu treffen.
(6). Dieser Artikel hindert keine Vertragspartei daran, bei der Feststellung eines Schadorganismus, der eine mögliche Gefahr für ihr Hoheitsgebiet darstellt, oder bei der Meldung einer solchen Feststellung geeignete Notmassnahmen zu treffen. Diese Massnahmen sind so bald wie möglich zu bewerten, um sicherzustellen, dass ihre Fortführung gerechtfertigt ist. Die getroffenen Massnahmen sind den betroffenen Vertragsparteien, dem Sekretär und jeder regionalen Pflanzenschutzorganisation, deren Mitglied die Vertragspartei ist, umgehend mitzuteilen.
(1). Die Vertragsparteien arbeiten so weit wie praktisch möglich bei der Verwirklichung der Ziele dieses Übereinkommens zusammen; insbesondere:
(2). Jede Vertragspartei bestimmt eine Kontaktstelle für den Austausch von Informationen im Zusammenhang mit der Durchführung dieses Übereinkommens.
(1). Die Vertragsparteien verpflichten sich zur Zusammenarbeit bei der Errichtung regionaler Pflanzenschutzorganisationen in geeigneten Gebieten.
(2). Die regionalen Pflanzenschutzorganisationen nehmen in den ihnen unterstehenden Gebieten Koordinierungsaufgaben wahr, beteiligen sich an verschiedenen Mass-nahmen zur Verwirklichung der Ziele dieses Übereinkommens und sammeln und verbreiten gegebenenfalls Informationen.
(3). Die regionalen Pflanzenschutzorganisationen arbeiten bei der Verwirklichung der Ziele des Übereinkommens mit dem Sekretär zusammen; gegebenenfalls arbeiten sie bei der Entwicklung internationaler Standards mit dem Sekretär und der Kommission zusammen.
(4). Der Sekretär beruft regelmässige technische Konsultationen der Vertreter der regionalen Pflanzenschutzorganisationen ein, um:
(1). Die Vertragsparteien vereinbaren, bei der Entwicklung internationaler Standards nach den von der Kommission verabschiedeten Verfahren zusammenzuarbeiten. (2). Internationale Standards werden von der Kommission verabschiedet. (3). Regionale Standards sollen mit den Grundsätzen dieses Übereinkommens vereinbar sein; diese Standards können, wenn sie breiter anwendbar sind, der Kommission zur Prüfung als mögliche internationale Standards für pflanzengesundheitliche Massnahmen vorgelegt werden. (4). Die Vertragsparteien sollen gegebenenfalls internationale Standards bei der Durchführung von Tätigkeiten im Zusammenhang mit diesem Übereinkommen berücksichtigen.
(1). Die Vertragsparteien vereinbaren die Errichtung der Kommission für pflanzengesundheitliche Massnahmen im Rahmen der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO).
(2). Die Aufgaben der Kommission bestehen darin, die vollständige Verwirklichung der Ziele des Übereinkommens zu fördern und insbesondere:
(3). Die Mitgliedschaft in der Kommission steht allen Vertragsparteien offen.
(4). Jede Vertragspartei kann auf Tagungen der Kommission von einem Delegierten vertreten werden, der von einem Stellvertreter sowie von Sachverständigen und Beratern begleitet werden kann. Stellvertreter, Sachverständige und Berater dürfen an den Beratungen der Kommission, aber nicht an Abstimmungen teilnehmen, es sei denn, es handelt sich um einen Stellvertreter, der ordnungsgemäss bevollmächtigt ist, den Delegierten zu vertreten.
(5). Die Vertragsparteien bemühen sich nach besten Kräften, in allen Fragen eine Einigung durch Konsens zu erzielen. Sind alle Anstrengungen zur Erzielung eines Konsenses erschöpft und wird keine Einigung erzielt, so wird die Entscheidung schliesslich durch Zweidrittelmehrheit der anwesenden und abstimmenden Vertragsparteien getroffen.
(6). Die Ausübung der Mitgliedsrechte und die Erfüllung der Mitgliedspflichten durch eine Mitgliedsorganisation der FAO, die eine Vertragspartei ist, sowie durch die Mitgliedstaaten dieser Mitgliedsorganisation, die Vertragsparteien sind, erfolgt sinngemäss nach der Satzung und Geschäftsordnung der FAO.
(7). Die Kommission kann, soweit erforderlich, ihre eigene Geschäftsordnung, die nicht im Widerspruch zu diesem Übereinkommen oder zur Satzung der FAO stehen darf, beschliessen und ändern.
(8). Einmal im Jahr beruft der Vorsitzende der Kommission eine ordentliche Tagung der Kommission ein.
(9). Ausserordentliche Tagungen der Kommission werden vom Vorsitzenden der Kommission auf Ersuchen von mindestens einem Drittel ihrer Mitglieder ein-berufen.
(10). Die Kommission wählt ihren Vorsitzenden und nicht mehr als zwei stellvertretende Vorsitzende, deren Amtszeit jeweils zwei Jahre beträgt.
(1). Der Sekretär der Kommission wird vom Generaldirektor der FAO ernannt.
(2). Der Sekretär wird erforderlichenfalls von Sekretariatspersonal unterstützt.
(3). Der Sekretär ist für die Durchführung der Massnahmen und Tätigkeiten der Kommission sowie für die Wahrnehmung anderer Aufgaben zuständig, die dieses Übereinkommen dem Sekretär zuweist; er erstattet der Kommission hierüber Bericht.
(4). Der Sekretär übermittelt:
(5). Der Sekretär stellt Übersetzungen der Dokumente für die Sitzungen der Kommission sowie der internationalen Normen in den Amtssprachen der FAO zur Verfügung.
(6). Der Sekretär arbeitet mit den regionalen Pflanzenschutzorganisationen bei der Verwirklichung der Ziele des Übereinkommens zusammen.
(1). Ergeben sich Streitigkeiten über die Auslegung oder Anwendung dieses Übereinkommens oder ist eine Vertragspartei der Auffassung, dass eine von einer anderen Vertragspartei getroffene Massnahme mit den Verpflichtungen unvereinbar ist, die dieser nach den Artikeln V und VII obliegen, insbesondere bezüglich der Gründe eines Verbots oder einer Beschränkung der Einfuhr von Pflanzen, Pflanzenerzeugnissen oder sonstigen geregelten Artikeln aus dem Hoheitsgebiet der ersten Vertragspartei, so konsultieren die beteiligten Vertragsparteien einander so bald wie möglich mit dem Ziel, die Streitigkeit beizulegen. (2). Kann die Streitigkeit nicht durch die in Absatz 1 genannten Mittel beigelegt werden, so kann die beteiligte Vertragspartei oder können die beteiligten Vertragsparteien den Generaldirektor der FAO ersuchen, nach den gegebenenfalls von der Kommission festgelegten Regeln und Verfahren einen Sachverständigenausschuss zur Prüfung der Streitigkeit einzusetzen. (3). Diesem Ausschuss gehören Vertreter an, die jede beteiligte Vertragspartei benennt. Der Ausschuss prüft die Streitigkeit unter Berücksichtigung aller von den beteiligten Vertragsparteien vorgelegten Unterlagen und sonstigen Beweismittel. Der Ausschuss erstellt einen Bericht über die fachlichen Aspekte der Streitigkeit, um ihre Beilegung herbeizuführen. Die Erstellung des Berichts und seine Billigung erfolgen nach den von der Kommission festgelegten Regeln und Verfahren; der Generaldirektor übermittelt diesen Bericht den beteiligten Vertragsparteien. Auf Ersuchen kann der Bericht auch der zuständigen Stelle der internationalen Organisation, die für die Beilegung von Handelsstreitigkeiten verantwortlich ist, übermittelt werden. (4). Die Vertragsparteien erkennen zwar den Empfehlungen dieses Ausschusses keinen verbindlichen Charakter zu, vereinbaren aber, dass die beteiligten Vertragsparteien sie jeder neuerlichen Prüfung der Streitfrage zu Grunde zu legen haben. (5). Die beteiligten Vertragsparteien teilen sich die Kosten der Sachverständigen. (6). Dieser Artikel ergänzt die in anderen völkerrechtlichen Übereinkünften über Handelsfragen vorgesehenen Streitbeilegungsverfahren und weicht nicht von ihnen ab.
Dieses Übereinkommen setzt in den Beziehungen zwischen den Vertragsparteien die Internationale Reblaus-Konvention vom 3. November 18813, das Berner Zusatzabkommen vom 15. April 18894und das Internationale Pflanzenschutzabkommen von Rom vom 16. April 1929 ausser Kraft und tritt an ihre Stelle.
(1). Jede Vertragspartei kann im Zeitpunkt der Ratifikation oder des Beitritts oder jederzeit danach dem Generaldirektor der FAO eine Erklärung übermitteln, dass dieses Übereinkommen auf alle oder einzelne Hoheitsgebiete Anwendung findet, deren internationale Beziehungen sie wahrnimmt; das Übereinkommen tritt mit dem dreissigsten Tag nach Eingang der Erklärung beim Generaldirektor für alle darin bezeichneten Hoheitsgebiete in Kraft. (2). Jede Vertragspartei, die dem Generaldirektor der FAO eine Erklärung nach Absatz 1 übermittelt hat, kann jederzeit eine neue Erklärung übermitteln, durch die der Geltungsbereich einer früheren Erklärung geändert oder die Anwendung des Übereinkommens auf ein bestimmtes Hoheitsgebiet beendet wird. Die Änderung oder die Beendigung der Anwendung wird mit dem dreissigsten Tag nach Eingang der Erklärung beim Generaldirektor wirksam. (3). Der Generaldirektor der FAO unterrichtet alle Vertragsparteien von den nach diesem Artikel eingegangenen Erklärungen.
(1). Die Vertragsparteien können Ergänzungsübereinkommen schliessen, um bestimmte Probleme des Pflanzenschutzes anzugehen, die besondere Aufmerksamkeit oder besondere Massnahmen erfordern. Diese Übereinkommen können auf bestimmte Gebiete, auf bestimmte Schadorganismen, auf bestimmte Pflanzen und Pflanzenerzeugnisse oder auf bestimmte Arten des internationalen Transports von Pflanzen und Pflanzenerzeugnissen Anwendung finden beziehungsweise anderweitig dieses Übereinkommen ergänzen. (2). Jedes Ergänzungsübereinkommen tritt für jede betroffene Vertragspartei nach seiner Annahme im Einklang mit dem jeweiligen Ergänzungsübereinkommen in Kraft. (3). Die Ergänzungsübereinkommen fördern die Ziele dieses Übereinkommens und stehen mit den Grundsätzen und Bestimmungen dieses Übereinkommens sowie den Grundsätzen der Transparenz, der Nichtdiskriminierung und der Vermeidung verschleierter Beschränkungen insbesondere des internationalen Handels im Einklang.
(1). Dieses Übereinkommen liegt für alle Staaten bis zum 1. Mai 1952 zur Unterzeichnung auf; es ist so bald wie möglich zu ratifizieren. Die Ratifikationsurkunden werden beim Generaldirektor der FAO hinterlegt; dieser benachrichtigt alle Unterzeichnerstaaten vom Zeitpunkt der Hinterlegung. (2). Die Staaten, welche dieses Übereinkommen nicht unterzeichnet haben, und Mitgliedsorganisationen der FAO können ihm nach seinem Inkrafttreten in Übereinstimmung mit Artikel XXII beitreten. Der Beitritt erfolgt durch Hinterlegung einer Beitrittsurkunde beim Generaldirektor der FAO; dieser benachrichtigt alle Vertragsparteien. (3). Wird eine Mitgliedsorganisation der FAO Vertragspartei dieses Übereinkommens, so notifiziert die Mitgliedsorganisation nach Artikel II Absatz 7 der Satzung der FAO zum Zeitpunkt ihres Beitritts gegebenenfalls Änderungen oder Klarstel-lungen zu ihrer nach Artikel II Absatz 5 der Satzung der FAO abgegebenen Zuständigkeitserklärung, die im Hinblick auf ihre Annahme dieses Übereinkommens notwendig sein können. Jede Vertragspartei dieses Übereinkommens kann jederzeit eine Mitgliedsorganisation der FAO, die Vertragspartei dieses Übereinkommens ist, um Auskunft ersuchen, wer von der Mitgliedsorganisation beziehungsweise ihren Mitgliedstaaten für die Durchführung bestimmter durch dieses Übereinkommen erfasster Angelegenheiten zuständig ist. Die Mitgliedsorganisation erteilt diese Auskunft innerhalb eines angemessenen Zeitraums.
Die Vertragsparteien ermutigen alle Staaten oder jede Mitgliedsorganisation der FAO, die nicht Vertragsparteien dieses Übereinkommens sind, dieses Übereinkommen anzunehmen; sie ermutigen jede Nichtvertragspartei, pflanzengesundheitliche Massnahmen im Einklang mit diesem Übereinkommen und allen aufgrund dieses Übereinkommens verabschiedeten internationalen Standards anzuwenden.
(1). Die verbindlichen Sprachen dieses Übereinkommens sind alle Amtssprachen der FAO.
(2). Dieses Übereinkommen ist nicht so auszulegen, als verpflichte es die Vertragsparteien dazu, Dokumente zur Verfügung zu stellen und zu veröffentlichen oder Kopien hiervon zur Verfügung zu stellen, die nicht in der Sprache/den Sprachen der Vertragspartei abgefasst sind; hiervon ausgenommen sind die Regelungen des Absatzes 3.
(3). Die folgenden Dokumente sind in mindestens einer der Amtssprachen der FAO abzufassen:
Die Vertragsparteien kommen überein, die Bereitstellung technischer Unterstützung für andere Vertragsparteien, insbesondere Vertragsparteien, die Entwicklungsländer sind, entweder auf zweiseitiger Grundlage oder durch die zuständigen internationalen Organisationen zu fördern, um die Durchführung dieses Übereinkommens zu erleichtern.
(1). Jeder Änderungsvorschlag einer Vertragspartei zu diesem Übereinkommen wird dem Generaldirektor der FAO übermittelt. (2). Jeder Änderungsvorschlag zu diesem Übereinkommen, den eine Vertragspartei beim Generaldirektor der FAO einbringt, wird einer ordentlichen oder ausser-ordentlichen Tagung der Kommission zur Genehmigung vorgelegt; werden mit einem Antrag wichtige Änderungen technischer Art vorgeschlagen oder legt er den Vertragsparteien zusätzliche Verpflichtungen auf, so wird er von einem beratenden Sachverständigenausschuss geprüft, der von der FAO vor der Kommission einberufen wird. (3). Jeder Änderungsvorschlag zu diesem Übereinkommen, abgesehen von Änderungen der Anlage, wird den Vertragsparteien spätestens mit der Übersendung der Tagesordnung der Tagung der Kommission, auf der dieser Vorschlag geprüft werden soll, durch den Generaldirektor der FAO bekannt gegeben. (4). Jeder Änderungsvorschlag zu diesem Übereinkommen bedarf der Zustimmung der Kommission; die Änderung tritt mit dem dreissigsten Tag nach ihrer Annahme durch zwei Drittel der Vertragsparteien in Kraft. Für die Zwecke dieses Artikels gilt eine von einer Mitgliedsorganisation der FAO hinterlegte Urkunde nicht als zusätzliche Urkunde zu denjenigen, die von Mitgliedstaaten dieser Organisation hinterlegt wurden. (5). Änderungen, die neue Verpflichtungen der Vertragsparteien mit sich bringen, treten jedoch für jede Vertragspartei erst in Kraft, nachdem sie von ihr angenommen worden sind, und zwar mit dem dreissigsten Tag nach dieser Annahme. Die Urkunden über die Annahme von Änderungen, die neue Verpflichtungen mit sich bringen, werden beim Generaldirektor der FAO hinterlegt; dieser setzt alle Vertragsparteien vom Eingang der Annahmeurkunden und vom Inkrafttreten der Änderungen in Kenntnis. (6). Änderungsvorschläge zu den in der Anlage zu diesem Übereinkommen enthaltenen Mustern der Pflanzengesundheitszeugnisse werden dem Sekretär übermittelt und im Hinblick auf ihre Genehmigung durch die Kommission geprüft. Genehmigte Änderungen der in der Anlage zu diesem Übereinkommen enthaltenen Muster der Pflanzengesundheitszeugnisse treten neunzig Tage nach ihrer Notifikation an die Vertragsparteien durch den Sekretär in Kraft. (7). Ab Inkrafttreten einer Änderung der in der Anlage zu diesem Übereinkommen enthaltenen Muster der Pflanzengesundheitszeugnisse ist die frühere Fassung der Zeugnisse noch für einen Zeitraum von längstens zwölf Monaten für die Zwecke dieses Übereinkommens gleichermassen rechtsgültig.
Sobald dieses Übereinkommen von drei Unterzeichnerstaaten ratifiziert worden ist, tritt es zwischen ihnen in Kraft. Für die anderen Staaten oder Mitgliedsorganisa-tionen der FAO tritt es mit Hinterlegung ihrer Ratifikations- oder Beitrittsurkunde in Kraft.
(1). Jede Vertragspartei kann dieses Übereinkommen durch eine an den General-direktor der FAO gerichtete Notifikation jederzeit kündigen. Der Generaldirektor setzt alle Vertragsparteien hiervon sofort in Kenntnis. (2). Die Kündigung wird ein Jahr nach Eingang der Notifikation beim General-direktor der FAO wirksam.
| Pflanzenschutzdienst | Nr.: |
|---|
von:
an: Pflanzenschutzdienst(e)
von:
I. Beschreibung der Sendung
Name und Adresse des Absenders:
Name und Adresse des Empfängers:
Zahl und Beschreibung der Stücke:
Unterscheidungsmerkmale:
Ursprung:
Vorgesehenes Transportmittel
Vorgesehener Grenzübertrittsort:
Name des Erzeugnisses und angegebene Menge:
Botanischer Name der Pflanze:
Es wird hiermit bescheinigt, dass die hier beschriebenen Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse oder sonstigen geregelten Artikel nach geeigneten amtlichen Verfahren untersucht und/oder getestet und als frei von den durch die einführende Vertragspartei benannten Quarantäneorganismen befunden wurden und dass sie als den bestehenden pflanzengesundheitlichen Vorschriften der einführenden Vertragspartei – einschliesslich derjenigen für geregelte Nicht-Quarantäneorganismen – entsprechend anzusehen sind. Sie werden als praktisch frei von anderen Schadorganismen betrachtet. *
II. Zusätzliche Erklärung
III. Entseuchung und/oder Desinfizierung
| Datum: | Behandlung: |
|---|
Chemikalie (Wirkstoff):
Dauer und Temperatur:
Konzentration:
Sonstige Angaben:
| Ort der Ausstellung: | Name des amtl. Beauftragten: | |
|---|---|---|
| Dienstsiegel | Datum: | |
| Unterschrift: |
Mit diesem Zeugnis wird keine finanzielle Haftung seitens des (Name des Pflanzenschutzdienstes) oder seiner Organe übernommen*
| Pflanzenschutzdienst | Nr.: |
|---|---|
| von: | (Weiterversandland) |
an: Pflanzenschutzdienst(e)
| von: | (Bestimmungsland/Bestimmungsländer) |
|---|
I. Beschreibung der Sendung
Name und Adresse des Absenders:
Name und Adresse des Empfängers:
Zahl und Beschreibung der Stücke:
Unterscheidungsmerkmale:
Ursprung:
Vorgesehenes Transportmittel:
Vorgesehener Grenzübertrittsort:
Name des Erzeugnisses und angegebene Menge:
Botanischer Name der Pflanzen:
Hiermit wird bescheinigt, dass die oben beschriebenen Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse oder sonstigen geregelten Artikel aus . (Ursprungsvertragspartei) nach . (weiterversendende Vertragspartei) eingeführt worden sind und dass ihnen das Pflanzengesundheitszeugnis Nr. . dessen Original ◻* oder beglaubigte Kopie ◻* in der Anlage vorliegt, beigefügt war; dass sie in ihrer ursprünglichen Verpackung ◻* in einer neuen Verpackung ◻* befördert werden; dass auf-grund des ◻* ursprünglichen Pflanzengesundheitszeugnisses ◻* und einer zusätzlichen Untersuchung ◻* die obgenannten Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse oder sonstigen reregelten Artikel als den bestehenden pflanzengesundheitlichen Vorschriften der einführenden Vertragspartei entsprechend befunden worden sind und während ihrer Einlagerung in . (weiterversendende Vertragspartei) keiner Gefahr eines Befalls oder einer Infizierung ausgesetzt waren.
II. Zusätzliche Erklärung
III. Entseuchung und/oder Desinfizierung
| Datum: | Behandlung: |
|---|
Chemikalie (Wirkstoff):
Dauer und Temperatur:
Konzentration:
Sonstige Angaben:
| Ort der Ausstellung: | Name des amtl. Beauftragten: | |
|---|---|---|
| Dienstsiegel | Datum: | |
| Unterschrift: |
Mit diesem Zeugnis wird keine finanzielle Haftung seitens des (Name des Pflanzenschutzdienstes) oder seiner Organe übernommen).**
** Klausel freigestellt
| Vertragsstaaten | Ratifikation Beitritt (B) Nachfolgeerklärung (N) | Inkrafttreten | ||
|---|---|---|---|---|
| Afghanistan | 5. Juni | 2013 B | 5. Juni | 2013 |
| Ägypten | 22. Juli | 1953 | 22. Juli | 1953 |
| Albanien | 29. Juli | 1999 B | 29. Juli | 1999 |
| Algerien | 1. Oktober | 1985 B | 1. Oktober | 1985 |
| Antigua und Barbuda | 24. Januar | 2006 B | 24. Januar | 2006 |
| Äquatorialguinea | 27. August | 1991 | 27. August | 1991 |
| Argentinien | 23. September | 1954 B | 23. September | 1954 |
| Armenien | 9. Juni | 2006 B | 9. Juni | 2006 |
| Aserbaidschan | 8. August | 2000 B | 8. August | 2000 |
| Äthiopien | 20. Juni | 1977 B | 20. Juni | 1977 |
| Australien | 27. August | 1952 | 27. August | 1952 |
| Nauru | 9. August | 1954 | 8. September | 1954 |
| Norfolk-Insel | 9. August | 1954 | 8. September | 1954 |
| Bahamas | 19. September | 1997 B | 19. September | 1997 |
| Bahrain | 29. März | 1971 B | 29. März | 1971 |
| Bangladesch | 1. September | 1978 B | 1. September | 1978 |
| Barbados | 6. Dezember | 1976 B | 6. Dezember | 1976 |
| Belarus | 21. Februar | 2005 B | 21. Februar | 2005 |
| Belgien | 22. Juli | 1952 | 22. Juli | 1952 |
| Belize | 14. Mai | 1987 B | 14. Mai | 1987 |
| Benin | 12. Oktober | 2010 B | 12. Oktober | 2010 |
| Bhutan | 20. Juni | 1994 B | 20. Juni | 1994 |
| Bolivien | 27. Oktober | 1960 B | 27. Oktober | 1960 |
| Bosnien und Herzegowina | 30. Juli | 2003 B | 30. Juli | 2003 |
| Botsuana | 30. Juni | 2009 | 30. Juni | 2009 |
| Brasilien | 14. September | 1961 | 14. September | 1961 |
| Bulgarien | 8. November | 1991 B | 8. November | 1991 |
| Burkina Faso | 8. Juni | 1995 B | 8. Juni | 1995 |
| Burundi | 3. April | 2006 B | 3. April | 2006 |
| Chile | 11. März | 1952 | 3. April | 1952 |
| Chinaa | 20. Oktober | 2005 B | 20. Oktober | 2005 |
| Macau | 20. Oktober | 2005 | 20. Oktober | 2005 |
| Cook-Inseln | 2. Dezember | 2004 B | 2. Dezember | 2004 |
| Costa Rica | 23. Juli | 1973 | 23. Juli | 1973 |
| Côte d’Ivoire | 17. Dezember | 2004 B | 17. Dezember | 2004 |
| Dänemarkb | 13. Februar | 1953 | 13. Februar | 1953 |
| Deutschland | 3. Mai | 1957 | 3. Mai | 1957 |
| Dominica | 30. März | 2006 B | 30. März | 2006 |
| Dominikanische Republik | 23. Juni | 1952 B | 23. Juni | 1952 |
| Dschibuti | 25. März | 2008 B | 25. März | 2008 |
| Ecuador | 9. Mai | 1956 | 9. Mai | 1956 |
| El Salvador | 12. Februar | 1953 | 12. Februar | 1953 |
| Eritrea | 6. April | 2001 B | 6. April | 2001 |
| Estland | 7. Dezember | 2000 B | 7. Dezember | 2000 |
| Eswatini | 12. Juli | 2005 B | 12. Juli | 2005 |
| Europäische Union | 6. Oktober | 2005 B | 6. Oktober | 2005 |
| Fidschi | 10. August | 2005 B | 10. August | 2005 |
| Finnland | 22. Juni | 1960 B | 22. Juni | 1960 |
| Frankreich | 20. August | 1957 | 20. August | 1957 |
| Gabun | 23. April | 2008 B | 23. April | 2008 |
| Gambia | 17. November | 2016 B | 17. November | 2016 |
| Georgien | 8. März | 2007 B | 8. März | 2007 |
| Ghana | 22. Februar | 1991 B | 22. Februar | 1991 |
| Grenada | 27. November | 1985 B | 27. November | 1985 |
| Griechenland | 9. Dezember | 1954 B | 9. Dezember | 1954 |
| Guatemala | 25. Mai | 1955 | 25. Mai | 1955 |
| Guinea | 22. Mai | 1991 B | 22. Mai | 1991 |
| Guinea-Bissau | 24. Oktober | 2007 B | 24. Oktober | 2007 |
| Guyana | 31. August | 1970 B | 31. August | 1970 |
| Haiti | 6. November | 1970 B | 6. November | 1970 |
| Honduras | 30. Juli | 2003 B | 30. Juli | 2003 |
| Indien | 9. Juni | 1952 | 9. Juni | 1952 |
| Indonesien* | 21. Juni | 1977 | 21. Juni | 1977 |
| Irak | 1. Juli | 1954 B | 1. Juli | 1954 |
| Iran | 18. September | 1972 B | 18. September | 1972 |
| Irland | 31. März | 1955 | 31. März | 1955 |
| Island | 11. April | 2005 B | 11. April | 2005 |
| Israel | 3. September | 1956 | 3. September | 1956 |
| Italien | 3. August | 1955 | 3. August | 1955 |
| Jamaika | 24. November | 1969 B | 24. November | 1969 |
| Japan | 11. August | 1952 | 11. August | 1952 |
| Jemen | 20. Dezember | 1990 B | 20. Dezember | 1990 |
| Jordanien | 24. April | 1970 B | 24. April | 1970 |
| Kambodscha | 10. Juni | 1952 B | 10. Juni | 1952 |
| Kamerun | 5. April | 2006 B | 5. April | 2006 |
| Kanada | 10. Juli | 1953 | 10. Juli | 1953 |
| Kap Verde | 19. März | 1980 B | 19. März | 1980 |
| Kasachstan | 13. September | 2010 B | 13. September | 2010 |
| Katar | 8. Juni | 2006 B | 8. Juni | 2006 |
| Kenia | 7. Mai | 1974 B | 7. Mai | 1974 |
| Kirgisistan | 11. Dezember | 2003 B | 11. Dezember | 2003 |
| Kolumbien | 26. Januar | 1970 | 26. Januar | 1970 |
| Komoren | 17. Januar | 2007 B | 17. Januar | 2007 |
| Kongo (Brazzaville) | 14. Dezember | 2004 B | 14. Dezember | 2004 |
| Kongo (Kinshasa) | 4. Mai | 2015 B | 4. Mai | 2015 |
| Korea (Nord-) | 25. August | 2003 B | 25. August | 2003 |
| Korea (Süd-) | 8. Dezember | 1953 B | 8. Dezember | 1953 |
| Kroatien | 14. Mai | 1999 B | 14. Mai | 1999 |
| Kuba | 14. April | 1976 | 14. April | 1976 |
| Kuwait | 12. September | 2007 B | 12. September | 2007 |
| Laos | 28. Februar | 1955 B | 28. Februar | 1955 |
| Lesotho | 24. Oktober | 2013 B | 24. Oktober | 2013 |
| Lettland | 18. August | 2003 B | 18. August | 2003 |
| Libanon | 18. September | 1970 B | 18. September | 1970 |
| Liberia | 2. Juli | 1986 B | 2. Juli | 1986 |
| Libyen | 9. Juli | 1970 B | 9. Juli | 1970 |
| Litauen | 12. Januar | 2000 B | 12. Januar | 2000 |
| Luxemburg | 13. Januar | 1955 | 13. Januar | 1955 |
| Madagaskar | 24. Mai | 2006 B | 24. Mai | 2006 |
| Malawi | 21. Mai | 1974 B | 21. Mai | 1974 |
| Malaysia | 17. Mai | 1991 B | 17. Mai | 1991 |
| Malediven | 3. Oktober | 2006 B | 3. Oktober | 2006 |
| Mali | 31. August | 1987 B | 31. August | 1987 |
| Malta | 13. Mai | 1975 B | 13. Mai | 1975 |
| Marokko | 12. Oktober | 1972 B | 12. Oktober | 1972 |
| Mauretanien | 29. April | 2002 B | 29. April | 2002 |
| Mauritius | 11. Juni | 1971 B | 11. Juni | 1971 |
| Mexiko | 26. Mai | 1976 B | 26. Mai | 1976 |
| Mikronesien | 6. Juli | 2007 B | 6. Juli | 2007 |
| Moldau | 25. Januar | 2001 B | 25. Januar | 2001 |
| Mongolei | 26. Mai | 2009 B | 26. Mai | 2009 |
| Montenegro | 27. Juli | 2009 B | 27. Juli | 2009 |
| Mosambik | 15. Mai | 2008 B | 15. Mai | 2008 |
| Myanmar | 26. Mai | 2006 B | 26. Mai | 2006 |
| Namibia | 23. Februar | 2007 B | 23. Februar | 2007 |
| Nepal | 8. Mai | 2006 B | 8. Mai | 2006 |
| Neuseeland | 16. September | 1952 | 16. September | 1952 |
| Nicaragua | 2. August | 1956 B | 2. August | 1956 |
| Niederlande | 29. Oktober | 1954 | 29. Oktober | 1954 |
| Niger | 4. Juni | 1985 B | 4. Juni | 1985 |
| Nigeria | 17. August | 1993 B | 17. August | 1993 |
| Niue | 27. Oktober | 2005 B | 27. Oktober | 2005 |
| Nordmazedonien | 9. August | 2004 B | 9. August | 2004 |
| Norwegen | 23. April | 1956 B | 23. April | 1956 |
| Oman | 23. Januar | 1989 B | 23. Januar | 1989 |
| Österreich | 22. Oktober | 1952 | 22. Oktober | 1952 |
| Pakistan | 10. November | 1954 B | 10. November | 1954 |
| Palau | 23. Juni | 2006 B | 23. Juni | 2006 |
| Panama | 14. Februar | 1968 B | 14. Februar | 1968 |
| Papua-Neuguinea | 1. Juni | 1976 B | 1. Juni | 1976 |
| Paraguay | 5. April | 1968 B | 5. April | 1968 |
| Peru | 1. Juli | 1975 | 1. Juli | 1975 |
| Philippinen | 3. Dezember | 1953 | 3. Dezember | 1953 |
| Polen | 29. Mai | 1996 B | 29. Mai | 1996 |
| Portugal | 20. Oktober | 1955 | 20. Oktober | 1955 |
| Ruanda | 26. August | 2008 B | 26. August | 2008 |
| Rumänien* | 17. November | 1971 B | 17. November | 1971 |
| Russland | 24. April | 1956 B | 24. April | 1956 |
| Salomoninseln | 18. Oktober | 1978 B | 18. Oktober | 1978 |
| Sambia | 24. Juni | 1986 B | 24. Juni | 1986 |
| Samoa | 2. März | 2005 B | 2. März | 2005 |
| São Tomé und Príncipe | 7. April | 2006 B | 7. April | 2006 |
| Saudi-Arabien | 7. August | 2000 | 7. August | 2000 |
| Schweden | 30. Mai | 1952 | 30. Mai | 1952 |
| Schweiz | 26. September | 1996 | 26. September | 1996 |
| Senegal | 3. März | 1975 B | 3. März | 1975 |
| Serbien | 11. Februar | 1955 | 11. Februar | 1955 |
| Seychellen | 31. Oktober | 1996 | 31. Oktober | 1996 |
| Sierra Leone | 23. Juni | 1981 B | 23. Juni | 1981 |
| Simbabwe | 30. November | 2012 B | 30. November | 2012 |
| Singapur | 18. August | 2010 B | 18. August | 2010 |
| Slowakei | 24. März | 2006 B | 24. März | 2006 |
| Slowenien | 27. Mai | 1998 B | 27. Mai | 1998 |
| Spanien | 18. Februar | 1952 | 3. April | 1952 |
| Sri Lanka | 3. April | 1952 | 3. April | 1952 |
| St. Kitts und Nevis | 17. April | 1990 B | 17. April | 1990 |
| St. Lucia | 23. Oktober | 2002 B | 23. Oktober | 2002 |
| St. Vincent und die Grenadinen | 15. November | 2001 B | 15. November | 2001 |
| Südafrika | 21. September | 1956 | 21. September | 1956 |
| Sudan | 16. Juli | 1971 B | 16. Juli | 1971 |
| Südsudan | 6. Dezember | 2013 B | 6. Dezember | 2013 |
| Suriname | 22. April | 1977 N | 25. November | 1975 |
| Syrien | 5. November | 2003 B | 5. November | 2003 |
| Tadschikistan | 4. Oktober | 2010 B | 4. Oktober | 2010 |
| Tansania | 21. Februar | 2005 B | 21. Februar | 2005 |
| Thailand | 16. August | 1978 | 16. August | 1978 |
| Togo | 2. April | 1986 B | 2. April | 1986 |
| Tonga | 23. November | 2005 B | 23. November | 2005 |
| Trinidad und Tobago | 30. Juni | 1970 B | 30. Juni | 1970 |
| Tschad | 15. März | 2004 B | 15. März | 2004 |
| Tschechische Republik | 6. April | 1994 N | 1. Januar | 1993 |
| Tunesien | 22. Juli | 1971 B | 22. Juli | 1971 |
| Türkei | 29. Juli | 1988 B | 29. Juli | 1988 |
| Tuvalu | 15. Dezember | 2006 B | 15. Dezember | 2006 |
| Uganda | 29. August | 2007 B | 29. August | 2007 |
| Ukraine | 31. Mai | 2006 B | 31. Mai | 2006 |
| Ungarn | 17. Mai | 1960 B | 17. Mai | 1960 |
| Uruguay | 15. Juli | 1970 | 15. Juli | 1970 |
| Vanuatu | 2. August | 2007 B | 2. August | 2007 |
| Venezuela | 12. Mai | 1966 B | 12. Mai | 1966 |
| Vereinigte Arabische Emirate | 2. April | 2001 B | 2. April | 2001 |
| Vereinigte Staaten | 18. August | 1972 | 18. August | 1972 |
| Alle Gebiete, deren internationale Beziehungen von den Vereinigten Staaten wahrgenommen werden | 18. August | 1972 | 17. September | 1972 |
| Vereinigtes Königreich | 7. September | 1953 | 7. September | 1953 |
| Guernsey | 9. März | 1966 | 8. April | 1966 |
| Insel Man | 1. Oktober | 1953 | 1. Oktober | 1953 |
| Jersey | 1. Oktober | 1953 | 31. Oktober | 1953 |
| Vietnam | 22. Februar | 2005 B | 22. Februar | 2005 |
| Zentralafrikanische Republik | 27. Oktober | 2004 B | 27. Oktober | 2004 |
| Zypern | 11. Februar | 1999 B | 11. Februar | 1999 |
| * Vorbehalte und Erklärungen. Die Vorbehalte und Erklärungen werden in der AS nicht veröffentlicht, mit Ausnahme jener der Schweiz. Die französischen und englischen Texte können auf der Internetseite der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) http://www.fao.org/legal/treaties/treaties-under-article-xiv/en/ eingesehen oder bei der Direktion für Völkerrecht, Sektion Staatsverträge, 3003 Bern, bezogen werden. a Das Übereinkommen gilt nicht für die Besondere Verwaltungsregion (SAR) Hong Kong. b Der geänderte Text des Übereinkommens (1997) gilt nicht für Grönland und die Färöer. |