313.111•Vollzugsverordnung zum kantonalen Waldgesetz
313.111Gesetz18.12.2001
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(Vom 18. Dezember 2001)
Der Regierungsrat,
gestützt auf §§ 18 und 19 Abs. 1 und 2 des Kantonalen Waldgesetzes vom 21. Oktober 1998 (KWaG),²
beschliesst:
Das Amt für Wald und Natur (AWN) vollzieht die Waldgesetzgebung, soweit das Kantonale Waldgesetz (KWaG)⁴ und diese Verordnung nichts anderes vorsehen.
Der Kanton ist eingeteilt in:
Forstkreis 1 (Muotatal, Fronalpstock, Schwyz, Rossberg, Rigi) mit den Forstrevierern 1, 5 und 6;
Forstkreis 2 (Rothenthurm, Alpthal, Einsiedeln, Iberg) mit den Forstrevierern 3, 4 und 7;
Forstkreis 3 (March, Höfe, Wägital) mit den Forstrevierern 8, 9 und 10.
¹ Das Umweltdepartement ist das zuständige Departement im Sinne von § 20 KWaG.
² Es ist namentlich zuständig für:
a) die Behandlung von Einsprachen gegen Betriebspläne (§ 10 Abs. 4 KWaG) und deren Erlass (§ 20 Abs. 2 Ziff. 1 KWaG);
b) die Bewilligung der Veräußerung und Teilung von Wald (§ 13 KWaG).
¹ Das Amt für Wald und Natur ist das zuständige Amt im Sinne der §§ 4, 9 Abs. 3, 11, 14, 21 und 24 KWaG.
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2 Es ist namentlich zuständig für:
³ Der Kantonsförster erlässt Weisungen über die Aufgaben der Forstkreise, Forstreviere und des Staatswaldes.
Soweit keine öffentlichen Interessen entgegenstehen, sind Zutrittsbeschränkungen namentlich gestattet:
Bewilligungspflichtige Veranstaltungen im Sinne von Art. 14 Abs. 2 Bst. b WaG sind:
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d) Veranstaltungen in Naturschutzzonen oder Waldreservaten sowie in deren unmittelbarer Nähe.
1 Wald und Waldstrassen dürfen nur zu forstlichen und andern, gemäss Bundesrecht erlaubten Zwecken (Art. 15 Abs. 1 WaG, Art. 13 WaV) mit Motorfahrzeugen befahren werden.
2 Wenn nicht die Walderhaltung oder andere öffentliche Interessen dagegen sprechen, dürfen Waldstrassen überdies mit Motorfahrzeugen befahren werden:
3 Das Umweltdepartement:
a) kann Ausnahmen vom Fahrverbot auf Waldstrassen und in Jagdbanngebieten aus anderen wichtigen Gründen bewilligen;
b) erlässt Weisungen zum Fahrverbot auf Waldstrassen und in Jagdbanngebieten.
1 Unzulässige Nutzungen im Sinne von Art. 16 Abs. 1 WaG sind namentlich die Waldweide, das Niederhalten von Bäumen, das Reiten und Fahren abseits von Waldstrassen und -wegen, nichtforstliche Kleinbauten und -anlagen sowie Ablagerungen. 2 Das Amt für Wald und Natur kann solche Nutzungen aus wichtigen Gründen bewilligen (Art. 16 Abs. 2 WaG).
Naturnahe Bewirtschaftungen im Sinne von Art. 20 WaG sind namentlich Naturverjüngungen, standortgerechte Baum- und Straucharten sowie natürliche Abläufe der Waldentwicklung.
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Die regionalen Waldpläne im Sinne von § 9 KWaG enthalten Angaben über:
1 Die Betriebspläne enthalten Angaben über:
Der Regierungsrat ist zuständig für die Zusicherung von Beiträgen und Investitionskrediten nach §§ 16 und 17 KWaG, soweit er diese Kompetenz nicht an das Umweltdepartement oder das Amt für Wald und Natur übertragen hat.
1 Unter geeigneten Dritten sind insbesondere Forstbetriebe mit forstfachlicher Führung sowie Personen oder Organisationen zu verstehen, welche über eine hinreichende fachliche Eignung und Qualifikation verfügen.
2 Leistungsvereinbarungen in der Waldbewirtschaftung werden nach Kubikmeter-pauschalierung oder Flächenpauschalen abgerechnet.
3 Die Abrechnung nach Flächenpauschalen setzt voraus, dass:
1 Leistungen des Kantons setzen voraus, dass:
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2 Die Leistungen können zudem von der Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit der Betriebsstrukturen abhängig gemacht werden.
1 Beiträge werden entrichtet als:
2 Beitragszahlungen werden eingestellt, wenn der Empfänger die dafür geltenden Voraussetzungen nicht mehr erfüllt oder das damit verfolgte Ziel nicht erreicht werden kann.
1 Beiträge können zurückgefordert werden, wenn:
2 Die Rückerstattungs- und die Unterhaltspflicht kann im Grundbuch angemerkt werden. Sie erlischt spätestens 30 Jahre nach der Vollendung des Werkes.
1 Investitionskredite können gewährt werden, sofern die Kreditnehmer für die Rückzahlung der Beiträge Sicherheiten bieten. 2 Die Bedingungen für die Auszahlung werden im Beitragsbeschluss festgelegt.
Der Kanton fördert Zusammenschlüsse von Waldeigentümern durch Analysen, Beratungen und Finanzhilfen, wenn die Gemeinschaft der beteiligten Waldeigentümer eine Fläche von mindestens 500 Hektaren Wald betreut.
Die folgenden Erlasse werden aufgehoben: a) die Vollzugsverordnung zur Verordnung zum Bundesgesetz über Investitionskredite für die Forstwirtschaft im Berggebiet zu den Artikeln 35 bis 40 des Bundesgesetzes über den Wald vom 27. September 1994.¹⁹
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b) der Regierungsratsbeschluss über die Forstreservefonds der öffentlichen Waldbesitzer vom 18. Juni 1947.²⁰
¹ GS 20-181 mit Änderungen vom 14. Dezember 2004 (GS 20-605), vom 17. Juni 2008 (GS 22-20 und 22-22n), 18. Juni 2008 (VVzPBG, GS 22-19c), vom 23. April 2013 (GS 23-72), vom 17. Dezember 2013 (RRB Anpassung an neue Kantonsverfassung, GS 23-97), vom 13. März 2018 (JWV, GS 25-21c), vom 3. Juni 2020 (RRB Anpassung diverser Erlasse aufgrund der Reorganisation des Umweltdepartements, GS 26 7h), vom 3. Juni 2020 (GS 26-8) und vom 28. November 2023 (JWV, GS 27-23b). ² SRSZ 313.110. ³ Fassung vom 3. Juni 2020; Überschrift in der Fassung vom 28. November 2023. ⁴ SRSZ 313.110. ⁵ Fassung vom 3. Juni 2020. ⁶ Aufgehoben am 3. Juni 2020. ⁷ Überschrift und Abs. 1 in der Fassung vom 23. April 2013. ⁸ Abs. 2 Bst. b und h in der Fassung vom 18. Juni 2008; Überschrift und Abs. 1 in der Fassung vom 3. Juni 2020. ⁹ SR 921. ¹⁰ SR 921.01. ¹¹ SRSZ 400.100. ¹² Abs. 1, 2 Bst. a-e in der Fassung vom 17. Juni 2008; Abs. 2 Bst. f-i neu eingefügt am, Abs. 3 in der Fassung vom und Abs. 4 aufgehoben am 23. April 2013; Abs. 2 Bst. e in der Fassung vom 13. März 2018. ¹³ Abs. 2 in der Fassung vom 3. Juni 2020. ¹⁴ Fassung vom 3. Juni 2020. ¹⁵ Neu eingefügt am 3. Juni 2020. ¹⁶ Abs. 1 Bst. b aufgehoben am 3. Juni 2020, bisheriger Bst. c wird zu Bst. b. ¹⁷ Haupttitel in der Fassung vom 3. Juni 2020. ¹⁸ Überschrift und Abs. 1 in der Fassung vom, Abs. 2 aufgehoben am 3. Juni 2020. ¹⁹ GS 18-433. ²⁰ GS 12-647. ²¹ Abl 2002 7; Änderungen vom 14. Dezember 2004 am 1. Januar 2005 (Abl 2004 2158), vom 17. und 18. Juni 2008 am 1. Juli 2008 (Abl 2008 1323, 1324 und 1339), vom 23. April 2013 am 1. Mai 2013 (Abl 2013 1027), vom 17. Dezember 2013 am 1. Januar 2014 (Abl 2013 2974), vom 13. März 2018 am 1. Mai 2018 (Abl 2018 705), vom 3. Juni 2020 (GS 26 7h) am 1. Juli 2020 (Abl 2020 1478), vom 3. Juni 2020 (GS 26-8) am 1. Juli 2020 (Abl 2020 1475) und vom 28. November 2023 am 1. Januar 2024 (Abl 2023 2839) in Kraft getreten.