Verordnung der Landesregierung zur Übertragung von Ermächtigungen nach dem Grundsteuergesetz und dem Gewerbesteuergesetz Vom 22. Oktober 1974

GrStG/GewStGErmÜV BWGrStG/GewStGErmÜV BWOrdinance01.01.1974

Eingangsformel

Auf Grund von § 25 Abs. 4 Satz 2 des Grundsteuergesetzes vom 7. August 1973 (BGBl. I S. 965) und von § 16 Abs. 4 Satz 2 des Gewerbesteuergesetzes in der Fassung vom 15. August 1974 (BGBl. I S. 1972) wird verordnet:

§ 1

Zuständige Stelle im Sinne von § 25 Abs. 4 Satz 2 des Grundsteuergesetzes vom 7. August 1973 (BGBl. I S. 965) und § 16 Abs. 4 Satz 2 des Gewerbesteuergesetzes in der Fassung vom 15. August 1974 (BGBl. I S. 1972) für die Zulassung verschiedener Hebesätze auf eine bestimmte Zeit für die von der Änderung des Gebiets von Gemeinden betroffenen Gebietsteile ist

in den Fällen des § 9 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 Satz 2 und Abs. 3 Satz 2, 3 und 4 Halbsatz 2 der Gemeindeordnung die nach § 5 a Abs. 1, 2, 3 und 5 der Ersten Verordnung zur Durchführung der Gemeindeordnung zuständige Rechtsaufsichtsbehörde,

in den Fällen des § 9 Abs. 3 Satz 1 und Satz 4 Halbsatz 1 der Gemeindeordnung, soweit die Rechtsfolgen durch Rechtsverordnung geregelt werden, das Innenministerium,

in den Fällen des § 3 Abs. 1 und Abs. 2 Satz 1 des Allgemeinen Gemeindereformgesetzes vom 9. Juli 1974 (Ges. Bl. S. 237) die obere Rechtsaufsichtsbehörde.

§ 2

Diese Verordnung tritt mit Wirkung vom 1. Januar 1974 in Kraft.

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