32005R0036•Verordnung (EG) Nr. 36/2005 der Kommission vom 12. Januar 2005 zur Änderung der Anhänge III und X der Verordnung (EG) Nr. 999/2001 des Europäischen Parlaments und des Rates hinsichtlich der epidemiologischen Überwachung auf transmissible spongiforme Enzephalopathien bei Rindern, Schafen und ZiegenText von Bedeutung für den EWR
32005R0036Regulation14.01.2005
vom 12. Januar 2005
zur Änderung der Anhänge III und X der Verordnung (EG) Nr. 999/2001 des Europäischen Parlaments und des Rates hinsichtlich der epidemiologischen Überwachung auf transmissible spongiforme Enzephalopathien bei Rindern, Schafen und Ziegen
(Text von Bedeutung für den EWR)
DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN —
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft,
gestützt auf die Verordnung (EG) Nr. 999/2001 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 22. Mai 2001 mit Vorschriften zur Verhütung, Kontrolle und Tilgung bestimmter transmissibler spongiformer Enzephalopathien 1 , insbesondere auf Artikel 23,
in Erwägung nachstehender Gründe:
(1) Die Verordnung (EG) Nr. 999/2001 enthält Vorschriften über die Überwachung der transmissiblen spongiformen Enzephalopathien (TSE) bei Rindern, Schafen und Ziegen.
(2) Der Wissenschaftliche Lenkungsausschuss (WLA) empfahl in seiner Stellungnahme vom 4. und 5. April 2002 über eine Strategie zur Untersuchung des möglichen Auftretens der bovinen spongiformen Enzephalopathie (BSE) bei kleinen Wiederkäuern eine Strategie für eine derartige Untersuchung in der Population der kleinen Wiederkäuer der Gemeinschaft.
(3) Das gemeinschaftliche Referenzlaboratorium (GRL) für TSE berief ein Gremium von Sachverständigen auf dem Gebiet der Stammtypisierung ein, damit die vom WLA empfohlene Strategie im Einzelnen festgelegt werden kann. Die Strategie umfasst zum einen die Durchführung eines Screening auf alle bestätigten TSE-Fälle bei kleinen Wiederkäuern auf der Ebene der nationalen Referenzlaboratorien. Zum anderen einen Ringversuch, an dem unter Leitung des GRL mindestens drei verschiedene Methoden in ausgewählten Laboratorien auf alle Fälle angewendet werden, in denen beim ersten Screening-Test BSE nicht ausgeschlossen werden konnte. Und schließlich ist die Typisierung von Mausstämmen erforderlich, wenn das Ergebnis der molekularen Typisierung bestätigt werden muss.
(4) Es ist sicherzustellen, dass Hirnmaterial von positiven Scrapie-Fällen in optimaler Qualität und ausreichender Menge an die Laboratorien geliefert wird, die die Bestätigungstests durchführen.
(5) Wird bei der molekularen Typisierung von bestätigten Scrapie-Fällen ein BSE-ähnliches oder ungewöhnliches Isolat ermittelt, ist es wünschenswert, dass die zuständige Behörde Zugang zu Hirnmaterial anderer infizierter Tiere des Haltungsbetriebs hat, damit die Untersuchung des Falls weiter unterstützt werden kann.
(6) Vier Laboratorien haben an dem vom GRL zwischen Juli 2003 und März 2004 geleiteten Ringversuch teilgenommen, um ihren Leistungsstand bei der Anwendung molekularer Typisierungsmethoden zu prüfen. Das GRL sollte bis April 2005 Tests über den Leistungsstand anderer Laboratorien bei der Anwendung einer dieser molekularen Typisierungsmethoden organisieren.
(7) Angesichts der Notwendigkeit, die Überwachung von Ziegen nach Ermittelung eines Verdachtsfalles bei einer Ziege auszudehnen und voranzutreiben, sowie unter Berücksichtigung der dem Sachverständigengremium des GRL von den Laboratorien bestimmter Mitgliedstaaten übermittelten Informationen über ihre Fähigkeit, molekulare Tests durchzuführen, sollten diese Laboratorien bis zum Vorliegen der Ergebnisse der Leistungstests vorläufig für diese Tests zugelassen werden.
(8) Die Mitgliedstaaten legen auf freiwilliger Basis zusätzlich zu dem nach Artikel 6 Absatz 4 der Verordnung (EG) Nr. 999/2001 vorgeschriebenen jährlichen Bericht monatliche TSE-Berichte vor. Die Angaben in den jährlichen und monatlichen Berichten sollten harmonisiert werden, und es sollten zusätzliche Informationen, insbesondere über die Altersstruktur der getesteten Rinder geliefert werden, damit die Prävalenz von BSE in verschiedenen Altersgruppen ermittelt werden kann.
(9) Die Verordnung (EG) Nr. 999/2001 sollte daher entsprechend geändert werden.
(10) Angesichts der zunehmenden Dringlichkeit, BSE von Scrapie zu unterscheiden, sollten die mit dieser Verordnung vorgenommenen Änderungen unverzüglich in Kraft treten.
(11) Die in dieser Verordnung vorgesehenen Maßnahmen entsprechen der Stellungnahme des Ständigen Ausschusses für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit —
HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:
Die Anhänge III und X der Verordnung (EG) Nr. 999/2001 werden entsprechend dem Anhang zur vorliegenden Verordnung geändert.
Diese Verordnung tritt am Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft.
Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat. Brüssel, den 12. Januar 2005 Im Namen der Kommission Markos KYPRIANOU Mitglied der Kommission
1 ABl. L 147 vom 31.5.2001, S. 1 . Verordnung zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 1993/2004 der Kommission ( ABl. L 344 vom 20.11.2004, S. 12 ).
Die Anhänge III und X der Verordnung (EG) Nr. 999/2001 werden wie folgt geändert:
| 1. | —: im Rahmen einer Seuchentilgungskampagne gekeult wurden |
|---|
| 2. | —: das Ergebnis der anschließenden histopathologischen Untersuchung positiv ist oder | — | das Ergebnis der anschließenden histopathologischen Untersuchung positiv ist oder | — | das Ergebnis der Untersuchung mit einer anderen unter Buchstabe a) beschriebenen Diagnosemethode positiv ist. | i) | —: Agence Française de Sécurité Sanitaire des Aliments, Laboratoire de pathologie bovine, 31, avenue Tony Garnier, BP 7033, F-69342, Lyon Cedex, Frankreich, oder | — | Agence Française de Sécurité Sanitaire des Aliments, Laboratoire de pathologie bovine, 31, avenue Tony Garnier, BP 7033, F-69342, Lyon Cedex, Frankreich, oder | — | Veterinary Laboratories Agency, Woodham Lane, New Haw, Addlestone, Surrey KT15 3NB, Vereinigtes Königreich, oder | — | an ein von der zuständigen Behörde benanntes Labor, das erfolgreich an vom gemeinschaftlichen Referenzlabor organisierten Leistungstests hinsichtlich der Anwendung einer Methode zur molekularen Typisierung teilgenommen hat, oder | — | vorläufig bis 1. Mai 2005: die vom GRL-Sachverständigengremium für diesen Zweck zugelassenen Labors. | ii) | —: ein zweites diskriminierendes Immunblotting, | — | ein zweites diskriminierendes Immunblotting, | — | ein diskriminierender Immunzytochemie-Test und | — | ein diskriminierender ELISA (Enzyme linked ImmunoSorbent Assay), | Agence Française de Sécurité Sanitaire des Aliments (AFSSA) Laboratoire de pathologie bovine 31, avenue Tony Garnier BP 7033 F-69342 Lyon Cedex | Agence Française de Sécurité Sanitaire des Aliments (AFSSA) | Laboratoire de pathologie bovine | 31, avenue Tony Garnier | BP 7033 | F-69342 Lyon Cedex | Centre CEA Fontenay-aux-Roses, BP 6 F-92265 Fontenay-aux-Roses Cedex | Centre CEA Fontenay-aux-Roses, BP 6 | F-92265 Fontenay-aux-Roses Cedex | Service de Pharmacologie et d’Immunologie Centre CEA Saclay, bâtiment 136 F-91191 Gif-sur-Yvette Cedex | Service de Pharmacologie et d’Immunologie | Centre CEA Saclay, bâtiment 136 | F-91191 Gif-sur-Yvette Cedex | Veterinary Laboratories Agency Woodham Lane New Haw Addlestone Surrey KT15 3NB Vereinigtes Königreich | Veterinary Laboratories Agency | Woodham Lane | New Haw | Addlestone | Surrey KT15 3NB | Vereinigtes Königreich | — | Immunblotting-Test auf der Grundlage eines Western-blotting-Verfahrens zum Nachweis des proteaseresistenten Fragments PrPRes (Prionics-Check Western Test); | — | Chemilumineszenz-ELISA (d. h. Extraktionsverfahren + ELISA) auf der Grundlage eines verstärkten Chemilumineszenz-Reagens (Enfer-Test); | — | Immunoassay (Sandwich-Methode) zum PrP Res -Nachweis, im Anschluss an Denaturierung und Konzentration durchgeführt (Bio-Rad TeSeE Test, ehemals Bio-Rad-Platelia-Test); | — | Immunoassay auf Mikrotiter-Platte (ELISA) zum Nachweis des protease-resistenten Fragments PrP Res mit monoklonalen Antikörpern (Prionics-Check LIA-Test); | — | automatisierter konformationsabhängiger Immunoassay mit Abgleich der Reaktivität eines Detektions-Antikörpers gegenüber den proteaseempfindlichen und proteaseresistenten PrP Sc -Formen (wobei eine bestimmte Fraktion der proteaseresistenten PrP Sc equivalent mit PrP Res ist) und den PrP C (InPro CDI-5-Test). |
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| — | das Ergebnis der anschließenden histopathologischen Untersuchung positiv ist oder | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| — | das Ergebnis der Untersuchung mit einer anderen unter Buchstabe a) beschriebenen Diagnosemethode positiv ist. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| i) | —: Agence Française de Sécurité Sanitaire des Aliments, Laboratoire de pathologie bovine, 31, avenue Tony Garnier, BP 7033, F-69342, Lyon Cedex, Frankreich, oder | — | Agence Française de Sécurité Sanitaire des Aliments, Laboratoire de pathologie bovine, 31, avenue Tony Garnier, BP 7033, F-69342, Lyon Cedex, Frankreich, oder | — | Veterinary Laboratories Agency, Woodham Lane, New Haw, Addlestone, Surrey KT15 3NB, Vereinigtes Königreich, oder | — | an ein von der zuständigen Behörde benanntes Labor, das erfolgreich an vom gemeinschaftlichen Referenzlabor organisierten Leistungstests hinsichtlich der Anwendung einer Methode zur molekularen Typisierung teilgenommen hat, oder | — | vorläufig bis 1. Mai 2005: die vom GRL-Sachverständigengremium für diesen Zweck zugelassenen Labors. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| — | Agence Française de Sécurité Sanitaire des Aliments, Laboratoire de pathologie bovine, 31, avenue Tony Garnier, BP 7033, F-69342, Lyon Cedex, Frankreich, oder | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| — | Veterinary Laboratories Agency, Woodham Lane, New Haw, Addlestone, Surrey KT15 3NB, Vereinigtes Königreich, oder | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| — | an ein von der zuständigen Behörde benanntes Labor, das erfolgreich an vom gemeinschaftlichen Referenzlabor organisierten Leistungstests hinsichtlich der Anwendung einer Methode zur molekularen Typisierung teilgenommen hat, oder | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| — | vorläufig bis 1. Mai 2005: die vom GRL-Sachverständigengremium für diesen Zweck zugelassenen Labors. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| ii) | —: ein zweites diskriminierendes Immunblotting, | — | ein zweites diskriminierendes Immunblotting, | — | ein diskriminierender Immunzytochemie-Test und | — | ein diskriminierender ELISA (Enzyme linked ImmunoSorbent Assay), | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| — | ein zweites diskriminierendes Immunblotting, | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| — | ein diskriminierender Immunzytochemie-Test und | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| — | ein diskriminierender ELISA (Enzyme linked ImmunoSorbent Assay), | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Agence Française de Sécurité Sanitaire des Aliments (AFSSA) Laboratoire de pathologie bovine 31, avenue Tony Garnier BP 7033 F-69342 Lyon Cedex | Agence Française de Sécurité Sanitaire des Aliments (AFSSA) | Laboratoire de pathologie bovine | 31, avenue Tony Garnier | BP 7033 | F-69342 Lyon Cedex | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Agence Française de Sécurité Sanitaire des Aliments (AFSSA) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| 31, avenue Tony Garnier | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| BP 7033 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| F-69342 Lyon Cedex | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Centre CEA Fontenay-aux-Roses, BP 6 F-92265 Fontenay-aux-Roses Cedex | Centre CEA Fontenay-aux-Roses, BP 6 | F-92265 Fontenay-aux-Roses Cedex | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Centre CEA Fontenay-aux-Roses, BP 6 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Service de Pharmacologie et d’Immunologie Centre CEA Saclay, bâtiment 136 F-91191 Gif-sur-Yvette Cedex | Service de Pharmacologie et d’Immunologie | Centre CEA Saclay, bâtiment 136 | F-91191 Gif-sur-Yvette Cedex | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Service de Pharmacologie et d’Immunologie | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Centre CEA Saclay, bâtiment 136 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| F-91191 Gif-sur-Yvette Cedex | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| — | Immunblotting-Test auf der Grundlage eines Western-blotting-Verfahrens zum Nachweis des proteaseresistenten Fragments PrPRes (Prionics-Check Western Test); | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| — | Chemilumineszenz-ELISA (d. h. Extraktionsverfahren + ELISA) auf der Grundlage eines verstärkten Chemilumineszenz-Reagens (Enfer-Test); | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| — | Immunoassay (Sandwich-Methode) zum PrP Res -Nachweis, im Anschluss an Denaturierung und Konzentration durchgeführt (Bio-Rad TeSeE Test, ehemals Bio-Rad-Platelia-Test); | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| — | Immunoassay auf Mikrotiter-Platte (ELISA) zum Nachweis des protease-resistenten Fragments PrP Res mit monoklonalen Antikörpern (Prionics-Check LIA-Test); | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| — | automatisierter konformationsabhängiger Immunoassay mit Abgleich der Reaktivität eines Detektions-Antikörpers gegenüber den proteaseempfindlichen und proteaseresistenten PrP Sc -Formen (wobei eine bestimmte Fraktion der proteaseresistenten PrP Sc equivalent mit PrP Res ist) und den PrP C (InPro CDI-5-Test). |
Der Mindeststichprobenumfang wurde so berechnet, dass bei den geschlachteten Tieren eine Prävalenz von 0,03 % mit 95-prozentiger Sicherheit festgestellt werden kann.“
1 Beim Stichprobenumfang wird die Größe der Schafpopulationen der einzelnen Mitgliedstaaten berücksichtigt, und sie sollen erreichbare Ziele vorgeben. Mit der Stichprobengröße von 10 000, 1 500 und 100 Tieren kann eine Prävalenz von 0,03 %, 0,2 %, 0,6 % und 3 % mit 95-prozentiger Sicherheit festgestellt werden.
2 Bei den Stichprobengrößen wird die Größe der Ziegenpopulationen in den einzelnen Mitgliedstaaten berücksichtigt, und sie sollen erreichbare Ziele vorgeben. Mit der Stichprobengröße von 5 000, 1 500, 500 und 50 Tieren ist die Ermittlung einer Prävalenz von 0,06 %, 0,2 %, 0,6 % und 6 % mit 95-prozentiger Sicherheit festzustellen. Hat ein Mitgliedstaat Schwierigkeiten, eine ausreichende Anzahl an toten Ziegen zu sammeln, um die ihm zugeteilte Stichprobengröße zu erreichen, kann er die Proben durch den Test von zum menschlichen Verzehr geschlachteten über 18 Monate alten Ziegen ergänzen, und zwar im Verhältnis 3 zum menschlichen Verzehr geschlachtete Ziegen zu einer toten Ziege.
Beim Stichprobenumfang wird die Größe der Schafpopulationen der einzelnen Mitgliedstaaten berücksichtigt, und sie sollen erreichbare Ziele vorgeben. Mit der Stichprobengröße von 10 000, 1 500 und 100 Tieren kann eine Prävalenz von 0,03 %, 0,2 %, 0,6 % und 3 % mit 95-prozentiger Sicherheit festgestellt werden. ↩ ↩2 ↩3
Bei den Stichprobengrößen wird die Größe der Ziegenpopulationen in den einzelnen Mitgliedstaaten berücksichtigt, und sie sollen erreichbare Ziele vorgeben. Mit der Stichprobengröße von 5 000, 1 500, 500 und 50 Tieren ist die Ermittlung einer Prävalenz von 0,06 %, 0,2 %, 0,6 % und 6 % mit 95-prozentiger Sicherheit festzustellen. Hat ein Mitgliedstaat Schwierigkeiten, eine ausreichende Anzahl an toten Ziegen zu sammeln, um die ihm zugeteilte Stichprobengröße zu erreichen, kann er die Proben durch den Test von zum menschlichen Verzehr geschlachteten über 18 Monate alten Ziegen ergänzen, und zwar im Verhältnis 3 zum menschlichen Verzehr geschlachtete Ziegen zu einer toten Ziege. ↩
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