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Art. 61b

814.01EPAFederal ActJan 1, 1985Original source
  1. A fine not exceeding CHF 30,000 shall be imposed on any person who wilfully:
    1. fails to declare or incorrectly declares data and objects relevant to the collection of the tax as set out in Article 35a paragraph 1;
    2. conceals material facts in an application for a tax refund in accordance with Article 35c paragraph 3 or submits untrue evidence of such facts;
    3. provides false information in his or her capacity as a person obliged to provide information (Art. 46);
    4. fails to properly keep, make out, retain or submit accounting records, receipts, business documents and other records or fails to fulfil his or her duty to provide information (Art. 46);
    5. impedes or obstructs the proper inspection process, or makes it impossible to carry out an inspection properly (Art. 46 para. 1); or
    6. violates an implementing provision whose infringement has been declared a criminal offence by the Federal Council.
  2. An attempt is a criminal offence.
  3. If the offender acts through negligence, the penalty shall be a fine.
  4. The prosecuting and adjudicating authority is the FOCBS.

1 commentary

N1.Nur Busse bei Fahrlässigkeit, Versuch strafbar

Bei fahrlässiger Begehung sieht Art. 61b USG ausschließlich eine Busse vor; eine Freiheitsstrafe ist nicht vorgesehen. Versuch bleibt hingegen strafbar.

3.5.1; A-4408/2021 vom 6. Juli 2022 E. 2.5.1 m.w.H.). Wer vorsätzlich oder fahrlässig eine Abgabe nach den Art. 35a, 35b oder 35bbis USG hinterzieht, gefährdet oder sich oder einem anderen einen unrechtmässigen Abgabevorteil (Befreiung oder Rückerstattung von Abgaben) verschafft, begeht eine Widerhandlung gegen die Vorschriften über die VOC-Lenkungsabgabe (Art. 61a Abs. 1 USG in der bis 31. Dezember 2024 gültig gewesenen Fassung [AS 1984 1122, 2003 4215]). Es gelten die Bestimmungen des VStrR (Art. 62 Abs. 2 USG). Gemäss der seit dem 1. Januar 2025 gültigen Fassung von Art. 61a Abs. 1 USG (AS 2024 376) begeht eine Hinterziehung von Lenkungsabgaben, wer vorsätzlich sich oder einer anderen Person einen unrechtmässigen Abgabevorteil im Zusammenhang mit der Abgabe nach Artikel 35a verschafft, namentlich die Abgabe hinterzieht oder die Abgabebefreiung, -vergütung oder -rückerstattung unrechtmässig erwirkt. Eine Gefährdung von Lenkungsabgaben begeht gemäss dem per 1. Januar 2025 eingefügten Art. 61b USG (AS 2024 376), wer vorsätzlich (Abs. 1) oder fahrlässig (Abs. 3) a. für die Abgabeerhebung nach Artikel 35a Absatz 1 massgebende Daten und Gegenstände nicht oder unrichtig deklariert; b. in einem Antrag auf Abgaberückerstattung nach Artikel 35c Absatz 3 erhebliche Tatsachen verschweigt oder über solche Tatsachen unwahre Belege vorlegt; c. als auskunftspflichtige Person unwahre Angaben macht (Art. 46); d. Geschäftsbücher, Belege, Geschäftspapiere und sonstige Aufzeichnungen nicht ordnungsgemäss führt, ausfertigt, aufbewahrt oder vorlegt oder seiner Auskunftspflicht nicht nachkommt (Art. 46); e. die ordnungsgemässe Durchführung einer Kontrolle erschwert, behindert oder verunmöglicht (Art. 46 Abs. 1); oder f. gegen eine Ausführungsvorschrift, deren Übertretung der Bundesrat für strafbar erklärt, verstösst. Mit diesen Änderungen von Art. 61a und Art. 61b USG werden die Tatbestände der Hinterziehung und der Gefährdung von Lenkungsabgaben näher konkretisiert (vgl. Botschaft des Bundesrates vom 16.

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