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Art. 2

951.31CISAFederal ActJan 1, 2007Original source
  1. This Act governs the following, irrespective of their legal status:
    1. 1 collective investment schemes and persons who are responsible for the safekeeping of assets held in them;
    2. 2 foreign collective investment schemes which are offered in Switzerland;
    c.–e.3 . f. persons who represent foreign collective investment schemes in Switzerland.4
  2. The following are not governed by this Act:
    1. institutions and ancillary institutions in the occupational pensions sector, including investment foundations;
    2. social security institutions and compensation funds;
    3. public authorities and institutions;
    4. operating companies which are engaged in business activities;
    5. companies which by way of a majority of the votes or by any another way bring together one or more companies to form a group under single management (holding companies);
    6. investment clubs whose members are in a position to manage their financial interests themselves;
    7. associations and foundations as defined in the Swiss Civil Code5;
    8. 6 .
  3. .7
  4. Investment companies in the form of a Swiss company limited by shares are not governed by this Act, provided they are listed on a Swiss exchange, or provided that:8
    1. 9 only shareholders as defined in Article 10 paragraphs 3 and 3terare entitled to participate in them; and
    2. their shares are registered.10
  5. .11

Footnotes

  1. Amended by Annex No II 13 of the Financial Institutions Act of 15 June 2018, in force since 1 Jan. 2020 (AS 2018 5247, 2019 4631;BBl 2015 8901).

  2. Amended by Annex No II 13 of the Financial Institutions Act of 15 June 2018, in force since 1 Jan. 2020 (AS 2018 5247, 2019 4631;BBl 2015 8901).

  3. Repealed by Annex No II 13 of the Financial Institutions Act of 15 June 2018, with effect from 1 Jan. 2020 (AS 2018 5247, 2019 4631;BBl 2015 8901).

  4. Amended by No I of the FA of 28 Sept. 2012, in force since 1 March 2013 (AS 2013 585;BBl 2012 3639).

  5. SR 210

  6. Inserted by No I of the FA of 28 Sept. 2012 (AS 2013 585;BBl 2012 3639). Repealed by Annex No II 13 of the Financial Institutions Act of 15 June 2018, with effect from 1 Jan. 2020 (AS 2018 5247, 2019 4631;BBl 2015 8901).

  7. Inserted by No I of the FA of 28 Sept. 2012 (AS 2013 585;BBl 2012 3639). Repealed by Annex No II 13 of the Financial Institutions Act of 15 June 2018, with effect from 1 Jan. 2020 (AS 2018 5247, 2019 4631;BBl 2015 8901).

  8. Amended by Annex No 3 of the Financial Services Act of 15 June 2018, in force since 1 Jan. 2020 (AS 2019 4417;BBl 2015 8901).

  9. Amended by Annex No 3 of the Financial Services Act of 15 June 2018, in force since 1 Jan. 2020 (AS 2019 4417;BBl 2015 8901).

  10. Amended by No I of the FA of 28 Sept. 2012, in force since 1 March 2013 (AS 2013 585;BBl 2012 3639).

  11. Repealed by No I of the FA of 28 Sept. 2012, with effect from 1 March 2013 (AS 2013 585;BBl 2012 3639).

1 commentary

N1.Steuerliche Gleichstellung ausländischer Fonds

Nach der zitierten Rechtsprechung kann offenbleiben, ob ein ausländischer Fonds im Sinne von Art. 2 Abs. 1 lit. b KAG in der Schweiz «angeboten» wird; steuerrechtlich wird ein solcher Fonds wegen der Gleichstellungsregeln jedenfalls so behandelt, als unterläge er dem eidgenössischen Kollektivanlagengesetz.

Auf die Beschwerden ist unter dem nachstehenden Vorbehalt einzutreten. Auf das Begehren, es seien die Einspracheentscheide vom 15. Juni 2022 aufzuheben, ist nicht einzutreten, da die angefochtenen Rechtsmittelentscheide der Vorinstanz an deren Stelle getreten sind und sie als mitangefochten gelten (Devolutiveffekt; vgl. BGE 129 II 438 E. 1; BGer, Urteil 2C_352/2018 vom 1. Mai 2020 E. 1.5). II.         Direkte Bundessteuer 3.     Streitgegenstand Die Beschwerdeführerin hat am 5. November 2020 1'276.7278 Anteile des Fund D.__ erworben. Die Anteile waren am 31. Dezember 2020 Bestandteil ihres – privaten – Wertschriftenvermögens. Der Fund hat den Sitz in St. Vincent und die Grenadinen, deren Aufsichtsbehörde er auch untersteht. Weder Zeichnungsstellen noch Verwahrstelle liegen in der Schweiz (Kurzprospekt vom 1. Juni 2022, Website des Fund, Stand: 5. Oktober 2023). Damit handelt es sich um einen ausländischen Fonds im Sinn von Art. 119 des Bundesgesetzes über die kollektiven Kapitalanlagen (Kollektivanlagengesetz; SR 951.31, KAG). Ob er im Sinn von Art. 2 Abs. 1 lit. b KAG in der Schweiz angeboten wird – davon geht die Vorinstanz aus, weil die Zeichnungsstelle mit Sitz in London die Zeichnungsbestätigung an die Privatadresse der Beschwerdeführerin in X.__ zustellte (vgl. Erwägung 3b/bb des angefochtenen Entscheids) – kann offenbleiben, da der Fund aufgrund der Gleichstellungsregeln steuerlich ohnehin so zu behandeln ist, wie wenn er dem eidgenössischen Kollektivanlagengesetz unterstünde (vgl. dazu nachfolgend Erwägungen 4.1 und 4.2). Der Fund ist nicht als Ausschüttungs-, sondern als Thesaurierungsfonds ausgestaltet. Das ergibt sich klar aus der Beschreibung im Kurzprospekt, wonach die erwirtschafteten Erträge des Fund laufend wieder angelegt, das heisst thesauriert werden, und im von der Beschwerdeführerin eingereichten Factsheet, in welchem der Fund ausdrücklich als thesaurierend bezeichnet wird (act. 3/7). Im Übrigen hat die Vorinstanz zu Recht festgehalten, es treffe – wie die Beschwerdeführerin ausführe – zu, dass kein Geldfluss (in die Schweiz) stattgefunden habe (Erwägung 3a/bb des angefochtenen Entscheides).
Streitgegenstand Die Beschwerdeführerin hat am 5. November 2020 1'276.7278 Anteile des Fund D.__ erworben. Die Anteile waren am 31. Dezember 2020 Bestandteil ihres – privaten – Wertschriftenvermögens. Der Fund hat den Sitz in St. Vincent und die Grenadinen, deren Aufsichtsbehörde er auch untersteht. Weder Zeichnungsstellen noch Verwahrstelle liegen in der Schweiz (Kurzprospekt vom 1. Juni 2022, Website des Fund, Stand: 5. Oktober 2023). Damit handelt es sich um einen ausländischen Fonds im Sinn von Art. 119 des Bundesgesetzes über die kollektiven Kapitalanlagen (Kollektivanlagengesetz; SR 951.31, KAG). Ob er im Sinn von Art. 2 Abs. 1 lit. b KAG in der Schweiz angeboten wird – davon geht die Vorinstanz aus, weil die Zeichnungsstelle mit Sitz in London die Zeichnungsbestätigung an die Privatadresse der Beschwerdeführerin in X.__ zustellte (vgl. Erwägung 3b/bb des angefochtenen Entscheids) – kann offenbleiben, da der Fund aufgrund der Gleichstellungsregeln steuerlich ohnehin so zu behandeln ist, wie wenn er dem eidgenössischen Kollektivanlagengesetz unterstünde (vgl. dazu nachfolgend Erwägungen
Auf die Beschwerden ist unter dem nachstehenden Vorbehalt einzutreten. Auf das Begehren, es seien die Einspracheentscheide vom 15. Juni 2022 aufzuheben, ist nicht einzutreten, da die angefochtenen Rechtsmittelentscheide der Vorinstanz an deren Stelle getreten sind und sie als mitangefochten gelten (Devolutiveffekt; vgl. BGE 129 II 438 E. 1; BGer, Urteil 2C_352/2018 vom 1. Mai 2020 E. 1.5). II.         Direkte Bundessteuer 3.     Streitgegenstand Die Beschwerdeführerin hat am 5. November 2020 1'276.7278 Anteile des Fund D.__ erworben. Die Anteile waren am 31. Dezember 2020 Bestandteil ihres – privaten – Wertschriftenvermögens. Der Fund hat den Sitz in St. Vincent und die Grenadinen, deren Aufsichtsbehörde er auch untersteht. Weder Zeichnungsstellen noch Verwahrstelle liegen in der Schweiz (Kurzprospekt vom 1. Juni 2022, Website des Fund, Stand: 5. Oktober 2023). Damit handelt es sich um einen ausländischen Fonds im Sinn von Art. 119 des Bundesgesetzes über die kollektiven Kapitalanlagen (Kollektivanlagengesetz; SR 951.31, KAG). Ob er im Sinn von Art. 2 Abs. 1 lit. b KAG in der Schweiz angeboten wird – davon geht die Vorinstanz aus, weil die Zeichnungsstelle mit Sitz in London die Zeichnungsbestätigung an die Privatadresse der Beschwerdeführerin in X.__ zustellte (vgl. Erwägung 3b/bb des angefochtenen Entscheids) – kann offenbleiben, da der Fund aufgrund der Gleichstellungsregeln steuerlich ohnehin so zu behandeln ist, wie wenn er dem eidgenössischen Kollektivanlagengesetz unterstünde (vgl. dazu nachfolgend Erwägungen 4.1 und 4.2). Der Fund ist nicht als Ausschüttungs-, sondern als Thesaurierungsfonds ausgestaltet. Das ergibt sich klar aus der Beschreibung im Kurzprospekt, wonach die erwirtschafteten Erträge des Fund laufend wieder angelegt, das heisst thesauriert werden, und im von der Beschwerdeführerin eingereichten Factsheet, in welchem der Fund ausdrücklich als thesaurierend bezeichnet wird (act. 3/7). Im Übrigen hat die Vorinstanz zu Recht festgehalten, es treffe – wie die Beschwerdeführerin ausführe – zu, dass kein Geldfluss (in die Schweiz) stattgefunden habe (Erwägung 3a/bb des angefochtenen Entscheides).

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