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4Ob1512/93•OGH 4Ob1512/93
Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Prof. Dr.Friedl als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Kodek, Dr.Niederreiter, Dr.Redl und Dr.Griß als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei Rudolf C*****, vertreten durch Dr.Werner Masser und andere Rechtsanwälte in Wien, wider die beklagten Parteien 1. Vivian Carolyn C*****, 2. Anastasia C*****, beide vertreten durch Dr.Gabriel Lansky, Rechtsanwalt in Wien, wegen Herausgabe (Streitwert S 1,455.000,--) infolge außerordentlichen Rekurses der klagenden Partei gegen den Beschluß des Oberlandesgerichtes Wien als Rekursgericht vom 22. Dezember 1992, GZ 17 R 246/92-15, den
Beschluß
gefaßt:
Der außerordentliche Rekurs der klagenden Partei wird gemäß § 78 EO iVm § 526 Abs 2 Satz 1 ZPO mangels der Voraussetzungen des § 528 Abs 1 ZPO zurückgewiesen (§ 528a iVm § 510 Abs 3 ZPO).
Begründung:
Das Rekursgericht hat die Grundsätze der Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofes zum Begriff des unwiederbringlichen Schadens iSd § 381 Z 2 EO richtig erkannt (MietSlg 35.880; JBl 1985, 423 uva). Die Frage, ob die Beklagten, denen eine Bank "auf der Grundlage der" von der Zweitbeklagten "für den Fall der Kredit- bzw Garantieaufnahmen bereits nachgewiesenen Sicherheiten", gerne bereit ist, Kredite oder Garantien in der Höhe von S 7,000.000,-- anzubieten, voraussichtlich in der Lage wären, Geldersatz - der hier jedenfalls adäquat wäre - zu leisten, hat keine über den Einzelfall hinausgehende Bedeutung und ist daher nicht erheblich iS der § 528 Abs 1 ZPO, §§ 78, 402 Abs 4 EO.
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