ver..v8J.tungs-und Disziplinarrecht.
rendue par l'autorite competente de l'Etat etranger, qua
eelui-ci ne reconnaitra pas sa nationalite a la Suissesse qui
epouse
un de ses ressortissants, on peut se demander si
cette' situation de fait -
fUt-elle mame contraire ades
prineipes de droit -suffirait exeeptionnellement a main-
tenir le droit de
eite suisse nonobstant le mariage avee un
etranger.
Cette question d'interpretation du droit federal peut,
dans le present eas, demeurer indeeise.
Meme si l'onadmet qu'une deeision definitive de l'Etat
etranger, qui etablirait le heimatlosat, suffit, cette condi-
tion,
en l'espece, n'est pas realisee. Salon le dossier, les
autorites allemandes n'ont rendu aucune deeisio: l eoncrete
deniant a la recourante -ou a son mari -la nationalite
allemande. Bien plus, il semble que les autorites allemandes
qui fonetionnent
en Allemagne sous le regime de l'oceupa-
tion par les puissances alliees reconnaitraient a la recou-
rante et a son mari la nationaliM allemande, si elles pou-
vaient etre appelees ase prononcer.
En effet, le Professeur Egger, dans un expose du 28 octo-
bre 1945
sur le statut aetuel des apatrides d'origine alle-
mande
en Suisse, expose etabli a l'intention de l'Office
eentral suisse pour l'aide aux emigres, a Zurich, cite une
loi
n° 1, proelamee par le gouvernement militaire des
Allies le 18 septembre 1944 deja, loi qui abolit les principes
et les doctrines dunational-socialisIIle dans le droit et
d'administration allemands et abroge un certain nombre
de lois introduites depuis 1933, y eompris
toutes les lois
complementaires
et d'exeeution. Parmi ces lois figurant
le
Reiehsbürgergesetz du 15 septembre 1935, ainsi que
toutes leS ordonnanees relatives a son execution. Salon le
texte de la loi, que eite M. Egger, toutes ces dispositions
legales verlieren hiermit ihre Wirksamkeit innerhalb des
besetzten Gebietes
. L'art. 2 porte que, dans les regions
oecupees,
il n'est permis aux tribunaux ni a l'administration
d'appliquer aucune
regle de droit allemand qui pourrait
porter prejudice ades personnes en raison de leur race, de
Verfahren. N° 71. 4lu
leur nationalite, de leur croyance oude leur opposition au
parti national-socialiste et a ses doctrines.
Dans ces eonditions,
la recourante, qui ne saurait se
prevaloir
d'une legislation etrangere eontraiie a 1'ordre
publie
suisse, ne 'peut pas davantage alleguer que, en
vertu d'une decision eonerete et definitive des autorites
etrangeres, la nationalite allemande ne lui est pas acquise
par le mariage.
Par ces motifs, le Tribunal fetteral :
Rejette le recours.
VII. VERFAHREN
PROcEDURE
71. Urteil vom 13. November UMS i. S. Verband Schweizerischer
Radio-FachgeschäUe gegen eidg. Steuerverwaltung.
Venoaltungsgeriehtsbe8Chwerde :
- Erlasse aJIgemeinen Inhalts unterliegen der Verwaltungsge-
richtsbeschwerde nicht.
- Eine VerwaJtungsgerichtsbeschwerde betreffend Luxussteuer
setzt einen Entscheid voraus, der gegenüber einem Steuer-
pflichtigen oder gegenüber einem für die Erfüllung der Steuer-
pflicht Mithaltenden ergangen ist.
Recours de Moit admi.nistratil :
- Les d6crets d'une portee generale ne peuvent etre attaques par
la voie du recours de droit a.dministratif.
- En ma.tiere d'impöt sur le luxe, il ne saurait y avoir de recours
de droit administratif saus une d6cision prise a. l'egard d'un
epntribuable ou d 'une personne qui repond avec le contribuable
de l'execution des obligations fisCa.les.
Ricorso di diritto amministrativo :
- I decreti di portata generale non pössono essere impugnati
mediante un rioorso di diritto a.mministrativo.
- In ma.teria. d'imposta. snl lusso, non e esperibile un ricorso di
diritto amministrativo senza nna. decisione press. nei confronti
d'un oontribuente 0 d'nna. persona ehe risponde 001 contri-
buente dell'adempimento degli obblighi fisca.li.
A. -Die eidgenössische Steuerverwaltung gibt Merk-
blätter heraus, worin den Steuerpflichtigen, die die
Verwaltunga. und Disziplinarrecht.
Luxussteuer nach dem Registerverfahren entrichten, An-
leitungen für die Erfüllung der Steuerpflicht erteilt werden.
Das erkblatt I, vom "September 1946, erläutert u. a.,
was als steuerbares
Entgelt zu betrachten sei, wobei
bemerkt wird :
Bei Abzahlungsgeschäften sind zum Beispiel auoh Teilzah.
lungs7 uschläge, Vertrags. und Verzugszinsen sowie Nebenkosten
(z. B. für den Eintrag im Register der Eige;ttumsvorbehalte)
Teile des steuerbaren Entgelts.
B. -Mit Eingabe vom 22. /25. Oktober 1946 beschwert
sich
der Verband Schweizerischer Radio-Fachgeschäfte
über diese Bemerkung.
Er bezeichnet sie als eine extensive
Auslegung des Luxussteuerbeschlusses
durch die Praxis
und verlangt im Interesse der Wiederherstellung des
gesetzmässigen Zustandes )
denn Aufhebung.
Das Bundesgericht ist auf die Beschwerde nicht ein-
getreten
in Erwägung:
Der Verwaltungsgerichtsbeschwerde unterliegt nicht jede
beliebige
behördli.che Äusserung im Gebiete der durch
die Bundesgesetzgebung dem Verwaltungsgerichte zuge-
wiesenen Materien. Sie ist beschränkt auf Entscheide
-. . ,
also aUf die mit behördlicher Autorität vorgenommenen,
a.uf einen gesetzlich vorgeschriebenen. Erfolg abzielenden
Vni''Waltungsakte. Ihnen gleichzustenen sind Verfügungen,
nnt welchen die Behörde einen bei ihr el"ho benen Anspruch
a.uf Vorn.ahme eines derartigen Verwaltungsaktes verneint.
Dagegen kann gegenüber behördlichen Handlungen, denen
jener Entscheidcharakter fehlt, die Verwaltungsgerichts-
beschwerde
nicht in Frage kommen. Besonders ist sie
unzulä. sig bei einfachen Ansichtsäusserungen, die die
Behörde
von sich aus oder auf Anfrage hin kundgibt.
De die Verw-altungsgerichtsbeschwerde dient grund-
sätzlich dem Schutz desjenigen, der von konkreten Ein-
gtitfen der Verwa.ltung in seine Rechtssphäre, oder von
dnr Verweigerung eines derartigen EJingriffs, betroffen
wird,
nicht einer allgemeinen Kontrolle der Auffassungen,
Verfahren. N0 71.
U7
nach denen sich die Tätigkeit der Verwaltung orientiert.
Diese Kontrolle
mag administrativen Aufsichtsbehörden
zustehen, eventuell
auch in einem gewissen Umfange
von übergeordneten politischen Behörden ausgeübt wer-
den ; auf jeden Fall ist sie nicht Sache der Verwaltungs-
gerichtsbarkeit (BGE 64 I
S. 60).
Nach Art. 4 LStB trifft die eidg. Steuerverwaltung
Entscheide, wenn ein
Steuerpflichtiger oder ein für die
Erfüllung
der Steuerpflicht Mithaftender für ein.en be-
stimmten Fall einen Entscheid verlangt oder -durch
Missachtung an ihn ergangener behördlicher Aufforde-
rungen
zur Erfüllung der Steuerpflicht -provoziert.
Als Entscheide gelten daher auch hier nur behördliche
Akte,
durch die im einzelnen konkreten Falle bestimmt
wird, was nach Auffassung der Steuerbehörde Rechtens
ist. Erlasse allgemeinen Inhalts,
durch die lediglich ab-
strakte Verhaltensregeln aufgestellt werden, fallen nicht
darunter. Der Luxussteuerbeschluss, Art. 5, Abs. 3,
aber sieht die Verwaltungsgerichtsbeschwerde nur vor bei
Verfügungen
der eidg. Steuerverwaltung, mit denen an
Entscheiden festgehalten wird, die gemäss Art. 4 LStB
und unter den dafür festgesetzten Voraussetzungen er-
gangen waren.
Er steht hierin im Einklang mit der allge-
meinen Zuständigkeitsordnung
für die Verwaltungsge-
richtsbarkeit
auf dem Gebiete eidgenössischer Abgaben
(Art. 97, Abs.
lOG, fröher Art. 4, Abs. 1 VDG; sowie
BGE 66 I S. 90 und Zitate).
2. -Das Merkblatt der eidgenössischen Steuerver-
waltung zur Luxusswuer, gegen das die vorliegende
Eingabe gerichtet ist,
enthält Anordnungen allgemeiner
Natur, Belehrungen zu Randen der Steuerpflichtigen über,
nach Ansicht der Steuerverwaltung, für die Durchführung
des Gesetzes massgebende Grundsätze.
Es enthält keinen
Entscheid über
Steuerpflicht oder Steuer berechnung in
einem konkreten Falle und kann daher auch nicht Gegen-
stand einer Verwaltungsgerichtsbeschwerde bilden. Wei-
Wre Voraussetzung für die Verwaltungsgerichtsbeschwerde
117 AS 72 I -1946
Verwa1tngs-und Disziplinarrecht.
wäre ausserdem die Durchführung des Einsprachever-
fahrens gemäss Art. 5 LStB.
Übrigens
würde die Verwaltungsgeriohtsbeschwerde an
das 'Bundesgericht zudem einen Entscheid voraussetzen,
der gemäss Art. 4, Abs. 1 LStB gegenüber einem Steuer-
pflichtigen oder einem für die Erfüllung der Steuerpflicht
Mithaftenden
ergangen wäre. Zu ihnen gehört aber der
Verband Schweizerischer Radio-Fachgeschäfte offenbar
nicht. Er wäre (taher wohl kaum legitimiert, eine Ver-
waltungsgerichtsbeschwerde über eine Belastung mit de
. Luxussteuer in eigenem Namen zu erheben.
Vgl. Nr. 69. -Voir n° 69.
BERICHTIGUNG -ERRATUM
- 13 Datum des Entscheids Nr. 3: 25. März-1946.
- 13 Date de l' t n° 3 : 25 mars 1946.
PERSONENVERZEIOHNIS.
N. B. -Bei den publizierten Entscheiden ist die Seite,
bei den nicht publizierten das Datum angegeben.
Aargau, Bodenverbesserungskommission c.
Gloor
....... ........
-, Grosser Rat c. Einwohnergemeinde Sins
-, Justizdirektion c. Strauss .
-, Kanton (Staat) c. Haller.
- -c. Liechti
- -c. Mabellini .
--co Meyer ...
--c. Mordasini .
--c. Orsingher .
--c.
Rüttimann
- c. Valenti .
-, Militärdirektion c. Bachinann
- -c. Gretillat.
--c. Häfeli. .
--co Kem ..
-c. Kyburz
- c. Meier .
--c. Schneider .
--c.-....
--c. Widmer. .
-, Obergericht c. Apotheke Mitlödi
Dr. Schaeppi A.-G ...... .
......;. -c. Bächli . . . . . . .
--
c. Etablissement Hengaertner-Esch-
mann .....
- -c. Fiebig. . .
--c.
Rüttimann
--c. Steiger . .
-, Regierungsrat c. Ammann
Datum
- Febr.
Il. Dez.
- Dez.
- Nov.
17.0kt.
- Dez.
- Dez.
- Sept.
Juli
29. August
12. April
1.
Febr.
27. Sept.
14.
Juni
27. August
27. Sept.
13.
Dez.
20. Dez.
2. Dez.
14. Nov.
4.
Dez .
2. Mai
4. Fabr.
25. Juli
16. Mai
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