Non-entry for failure to pay advance costs in tax domicile appeal

2C_103/2007Federal Supreme Court / Public Law Division IIJun 11, 2007Inadmissible

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Omnilex summary

The Federal Supreme Court did not enter into the appeal concerning the tax domicile for the 2005 tax year because the appellant failed to pay the advance costs of CHF 1,200 even after an extended deadline. Applying Art. 62(3) BGG in simplified proceedings under Art. 108 BGG, the court declined to examine the merits. It also charged the appellant with court costs of CHF 200 pursuant to Art. 65 and Art. 66 BGG.

Omnilex headnote

Art. 62 Abs. 3 BGG; Nichteintreten bei unbezahlt gebliebenem Kostenvorschuss trotz Nachfrist; Art. 108 BGG erlaubt das vereinfachte Verfahren. Wird der angeordnete Kostenvorschuss auch innert angesetzter Nachfrist nicht geleistet, tritt das Bundesgericht auf die Beschwerde nicht ein, ohne eine materielle Prüfung vorzunehmen. Die Gerichtskosten sind nach dem Ausgang des Verfahrens der säumigen Partei aufzuerlegen (Art. 65, Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG).

Full text

{T 0/2}
2C_103/2007 /leb

Urteil vom 11. Juni 2007
II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Merkli, Präsident,
Gerichtsschreiber Feller.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

Einwohnergemeinde Bern, handelnd durch
den Gemeinderat,
Steuerverwaltung des Kantons Bern,
Postfach 8334, 3001 Bern,
Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Verwaltungsrechtliche Abteilung,
Speichergasse 12, 3011 Bern.

Gegenstand
Festlegung des steuerrechtlichen Wohnsitzes für das Steuerjahr 2005,

Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des
Kantons Bern, Verwaltungsrechtliche Abteilung,
vom 1. März 2007.

Der Präsident hat nach Einsicht
in die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten von X.________ vom 27. März (Postaufgabe: 30. März) 2007 gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 1. März 2007 betreffend Steuerwohnsitz für das Steuerjahr 2005,

in Erwägung,
dass die Beschwerdeführerin den ihr mit Verfügung vom 4. April 2007 auferlegten Kostenvorschuss von Fr. 1'200.-- auch innerhalb der mit Verfügung vom 21. Mai 2007 auf den 31. Mai 2007 angesetzten Nachfrist nicht geleistet hat, weshalb gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im vereinfachten Verfahren auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass die Gerichtskosten (Art. 65 BGG) entsprechend dem Verfahrensausgang der Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG),

im Verfahren nach Art. 108 BGG erkannt:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtsgebühr von Fr. 200.-- wird der Beschwerdeführerin auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, der Einwohnergemeinde Bern, der Steuerverwaltung und dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern sowie der Eidgenössischen Steuerverwaltung schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 11. Juni 2007
Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Keywords

tax domicileadvance costsnon-entrysimplified procedurecourt costs

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Key legal question

Whether the public-law appeal should be entered into despite non-payment of the required advance costs.

Extracted holding

No entry was made because the appellant did not pay the advance costs within the extended deadline.

Extracted reasoning

Under Art. 62(3) BGG, failure to pay the ordered advance costs even after a grace period permits non-entry in simplified proceedings.

Key legal question

How the court costs should be allocated after non-entry.

Extracted holding

Court costs of CHF 200 were imposed on the appellant.

Extracted reasoning

Costs follow the outcome of the proceedings under Art. 65 and Art. 66(1) and (3) BGG.

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