Non-entry due to unpaid court costs advance

5A_186/2007Federal Supreme Court / Civil Division IIJun 7, 2007Inadmissible

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Omnilex summary

In a divorce matter, the Federal Supreme Court did not enter into the husband's civil appeal because he failed to pay the CHF 1,000 cost advance within the non-extendable final deadline and did not provide proof of timely payment. The court noted that the same appeal would also have failed to meet the federal pleading requirements. The husband was ordered to pay a court fee of CHF 300. His request for a reduced advance was rejected.

Omnilex headnote

Art. 62 Abs. 3, Art. 48 Abs. 4, Art. 108 Abs. 1 lit. a, Art. 66 Abs. 1 BGG; non-payment of the court costs advance after expiry of a non-extendable final deadline and warning of non-entry leads to non-entry into the appeal. The advance may be paid in cash or by timely debit to a Swiss postal or bank account with subsequent proof; absent such proof, the remedy is procedurally barred. A request to reduce the advance is dismissed if no ground for reduction is established. Independently, insufficient compliance with the federal pleading requirements confirms non-entry (consid. 1).

Full text

{T 0/2}
5A_186/2007 /bnm

Verfügung vom 7. Juni 2007
Präsident der II. zivilrechtlichen Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Raselli, Präsident,
Gerichtsschreiber Zbinden.

Parteien
X.________ (Ehemann),
Beschwerdeführer,

gegen

Y.________ (Ehefrau),
Beschwerdegegnerin,
vertreten durch Rechtsanwältin Dr. Nicole Vögeli Galli,

Gegenstand
Ehescheidung,

Beschwerde in Zivilsachen gegen den Zirkulationsbeschluss des Kassationsgerichts des Kantons Zürich vom 3. April 2007.

Der Präsident hat nach Einsicht
in die Beschwerde gegen den Zirkulationsbeschluss des Kassationsgerichts des Kantons Zürich vom 3. April 2007.
in die Verfügung vom 2. Mai 2007,
in die Verfügung vom 10. Mai 2007,
in das Schreiben des Beschwerdeführers vom 11. Mai 2007,

in Erwägung,
dass der Beschwerdeführer mit Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG vom 10. Mai 2007 unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den (ihm mit Verfügung vom 2. Mai 2007 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 1'000.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 5 Tagen seit Zustellung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten (Art. 48 Abs. 4 BGG) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,
dass der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihm obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist, der Beschwerdeführer kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG) und darauf hingewiesen wird, dass auf die (den Begründungsanforderungen der Art. 42 Abs. 2 BGG und Art. 106 Abs. 2 BGG nicht genügende) Beschwerde auch bei rechtzeitiger Vorschusszahlung nicht eingetreten worden wäre,
dass dem sinngemässen Gesuch des Beschwerdeführers um Erhebung eines kleineren Vorschusses nicht entsprochen werden kann,

verfügt:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtsgebühr von Fr. 300.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.
3.
Diese Verfügung wird den Parteien und dem Kassationsgericht des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 7. Juni 2007
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Keywords

non-entrycourt advancedeadlinecivil appealcourt costspleading requirements

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Key legal question

Whether the appeal had to be admitted despite the unpaid cost advance.

Extracted holding

No. Because the appellant failed to pay the advance or prove timely payment, the Court did not enter into the appeal.

Extracted reasoning

After a non-extendable final deadline under Art. 62(3) BGG and warning of non-entry, non-payment required non-entry under Art. 108(1)(a) BGG.

Key legal question

Whether the appellant's request for a lower advance could be granted.

Extracted holding

No. The request for a smaller advance was denied.

Extracted reasoning

The court found no basis to reduce the advance.

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