Non-entry for failure to pay cost advance

5A_186/2008Federal Supreme Court / Civil Division IIMay 22, 2008Inadmissible

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Omnilex summary

The Federal Supreme Court dealt with a civil complaint against a cantonal family-law decision. After an earlier refusal of legal aid, the appellant was ordered to pay a CHF 1,000 cost advance within a non-extendable grace period. He requested suspension and a second reconsideration with extension of time, but paid nothing and produced no proof of timely payment. The Court therefore refused both procedural requests, held that the complaint could not be entertained, and ordered the appellant to pay CHF 500 in court costs.

Omnilex headnote

Art. 62 Abs. 3 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. a and lit. c BGG; Art. 66 Abs. 1 BGG; if a cost advance is not paid within the non-extendable grace period, and the required proof of timely payment is not furnished, the Federal Supreme Court enters no cognizance on the appeal. A request for reconsideration cannot revive a deadline expressly designated as non-extendable, and a suspension request is rejected absent any identifiable suspension ground. Where the filing is abusive, costs may be imposed on the appellant (consid. 1-3).

Full text

{T 0/2}
5A_186/2008/don

Urteil vom 22. Mai 2008
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Raselli, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Kantonsgericht St. Gallen.

Gegenstand
Unentgeltliche Rechtspflege (Erziehungsbeistandschaft),

Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Entscheid vom 5. Februar 2008 des Kantonsgerichts St. Gallen (Einzelrichter im Familienrecht).

Nach Einsicht
in die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Entscheid vom 5. Februar 2008 des Kantonsgerichts St. Gallen,

in Erwägung,
dass der Beschwerdeführer mit (sein erstes Gesuch um Wiedererwägung der Armenrechtsverfügung vom 20. März 2008 abweisender) Verfügung vom 22. April 2008 samt Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den (ihm mit sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit abweisender Verfügung vom 20. März 2008 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 1'000.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 10 Tagen seit der am 30. April 2008 erfolgten Zustellung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten (Art. 48 Abs. 4 BGG) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,
dass dem vom Beschwerdeführer nachträglich gestellten Gesuch um Verfahrenssistierung nicht stattgegeben werden kann, weil kein Sistierungsgrund ersichtlich ist,
dass ebenso wenig seinem zweiten Gesuch um Wiedererwägung der Armenrechtsverfügung (mit Fristerstreckung) zu entsprechen ist, weil der Beschwerdeführer nichts vorbringt, was diese Verfügung, auf die verwiesen werden kann, in Frage zu stellen vermöchte, und ausserdem die Nachfrist ausdrücklich als nicht erstreckbar bezeichnet worden ist,
dass somit festzustellen bleibt, dass der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihm obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist, der (einmal mehr missbräuchlich prozessierende: Art. 108 Abs. 1 lit. c BGG) Beschwerdeführer kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG) und darauf hingewiesen wird, dass in dieser Sache allfällige weitere Eingaben in der Art der bisherigen, namentlich missbräuchliche Revisionsgesuche ohne Antwort abgelegt würden,

erkennt der Präsident:

1.
Das Sistierungsgesuch und das zweite Gesuch um Wiedererwägung (mit Fristerstreckung) werden abgewiesen.

2.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

3.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Kantonsgericht St. Gallen schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 22. Mai 2008
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Raselli Füllemann

Keywords

legal aidcost advancenon-entrydeadlineprocedural requestcourt costssuspensionreconsideration

Extracted by Omnilex

Key legal question

Whether the request to suspend the proceedings should be granted.

Extracted holding

No suspension ground was shown.

Extracted reasoning

The court found no reason to suspend the proceedings.

Key legal question

Whether the second request for reconsideration of the legal-aid order, with extension of time, should be granted.

Extracted holding

No. The request did not raise anything capable of undermining the earlier legal-aid decision, and the grace period was expressly non-extendable.

Extracted reasoning

The prior order could be referred to and the deadline could not be extended.

Key legal question

Whether the court could enter into the complaint despite the unpaid cost advance.

Extracted holding

No. The advance was not paid in time and the required proof of timely payment was also not produced, so the complaint could not be heard.

Extracted reasoning

Under Art. 62(3) BGG and the warning issued under Art. 108(1)(a) BGG, the sanction of non-entry followed.

Key legal question

Who bears the court costs of the federal proceedings.

Extracted holding

The appellant must pay CHF 500 in court costs.

Extracted reasoning

Because the complaint was not entered into and the filing was considered abusive, costs were imposed on the appellant.

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