Non-entry on appeal in bankruptcy opening case

5A_457/2012Federal Supreme Court / Civil Division IIJun 18, 2012Inadmissible

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Omnilex summary

The Federal Supreme Court declined to enter into the appellant's challenge against the cantonal bankruptcy-opening decision because the submission did not comply with the federal duty to reason an appeal. The appellant failed to engage with the decisive reasoning of the cantonal court and merely indicated that the debt would be paid, while also admitting non-payment. As the unsuccessful party, he was ordered to pay court costs of CHF 300.

Omnilex headnote

Art. 42 Abs. 1 and 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; an appeal to the Federal Supreme Court must, in direct reference to the contested reasoning, set out in a concise but substantiated manner which federal or constitutional norms were violated. Bare assertions, factual allegations, or an unreasoned announcement of future performance do not satisfy the duty to reason. Constitutional complaints require explicit and detailed argumentation. If the submission manifestly lacks such reasoning, the court shall not enter into the appeal in simplified procedure.

Full text

{T 0/2}
5A_457/2012

Urteil vom 18. Juni 2012
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Y.________ AG,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Konkurseröffnung,

Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 14. Mai 2012 des Obergerichts des Kantons Luzern (2. Abteilung).

Nach Einsicht
in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen den Entscheid vom 14. Mai 2012 des Obergerichts des Kantons Luzern, das eine Beschwerde des Beschwerdeführers gegen einen erstinstanzlichen Konkurseröffnungsentscheid abgewiesen und über den Beschwerdeführer mit Wirkung ab 14. Mai 2012 (12.00 Uhr) den Konkurs eröffnet hat,

in Erwägung,
dass das Obergericht erwog, die Konkurseröffnung könne nur unter den Voraussetzungen des Art. 174 Abs. 2 SchKG nachträglich aufgehoben werden, trotz Aufforderung zur Bezahlung der Schuld habe der Beschwerdeführer bis heute weder die angekündigte Zahlung geleistet noch einen Rückzug des Konkursbegehrens nachgewiesen, die Beschwerde sei daher abzuweisen,
dass die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG nebst einem Antrag eine Begründung zu enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht (Art. 95 f. BGG) verletzt (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG),
dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und warum sie von der Vorinstanz verletzt worden sind (BGE 133 IV 286 E. 1.4 S. 287),
dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu begründen sind (Art. 106 Abs. 2 BGG), dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift klar und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen Entscheid verletzt sind (BGE 134 I 83 E. 3.2 S. 88 mit Hinweisen; 133 IV 286 E. 1.4 S. 287 f.),
dass der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an das Bundesgericht nicht in nachvollziehbarer Weise auf die entscheidenden obergerichtlichen Erwägungen eingeht,
dass er vielmehr selbst die Nichtzahlung der Konkursschuld zugibt, indem er deren Begleichung lediglich in Aussicht stellt,
dass der Beschwerdeführer erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen anhand der obergerichtlichen Erwägungen aufzeigt, inwiefern der Entscheid des Obergerichts vom 14. Mai 2012 rechts- oder verfassungswidrig sein soll,
dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende - Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,
dass der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1 BGG),
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und das präsidierende Abteilungsmitglied zuständig ist,

erkennt das präsidierende Mitglied:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Obergericht des Kantons Luzern, dem Konkursamt Luzern West, dem Grundbuchamt Luzern West und dem Handelsregisteramt Luzern schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 18. Juni 2012
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Escher

Der Gerichtsschreiber: Füllemann

Keywords

bankruptcyappeal admissibilityreasoning requirementconstitutional complaintcourt costs

Extracted by Omnilex

Key legal question

Whether the appeal met the federal reasoning requirements under the BGG

Extracted holding

No. The filing did not meaningfully address the cantonal reasoning and did not show, in a legally sufficient way, how the decision violated federal or constitutional law.

Extracted reasoning

An appeal must identify the challenged reasoning and briefly explain the alleged violations; constitutional claims must be specifically pleaded and reasoned. The appellant merely announced payment and conceded non-payment, without engaging with the decisive reasons.

Key legal question

Whether court costs should be imposed on the appellant

Extracted holding

Yes. As the losing party, the appellant had to bear the court costs.

Extracted reasoning

Under the general costs rule, the unsuccessful party pays the costs.

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