VI-2 Kart 11-16/05 OWi•Oberlandesgericht Düsseldorf, 2007-03-05, VI-2 Kart 11-16/05 OWi
Oberlandesgericht Düsseldorf, 2007-03-05, VI-2 Kart 11-16/05 OWi
VI-2 Kart 11-16/05 OWiSupreme CourtMar 5, 2007
Full text
Oberlandesgericht Düsseldorf — VI-2 Kart 11-16/05 OWi — Urteil
Entscheidungsdatum: 2007-03-05
Aktenzeichen: VI-2 Kart 11-16/05 OWi
ECLI: ECLI:DE:OLGD:2007:0305.VI2KART11.16.05OW.00
Dokumenttyp: Urteil
Spruchkörper: 2. Kartellsenat
Tenor
Gegen die Nebenbetroffenen werden wegen Sich-Hinwegsetzens über die Nichtigkeit eines Vertrages, der nach § 1 GWB a.F. nichtig ist (Kartellordnungswidrigkeiten gemäß § 38 Abs. 1 Nr. 1 GWB in der Fassung der Bekanntmachung vom 20.02.1990 (BGBl I 235) in Verbindungmit § 1 GWB a.F.), begangen durch die Geschäftsführer ihrer persönlich haftenden Gesellschafter S. (Nebenbetroffene zu 1), M. (Nebenbetroffene zu 2), G. (Nebenbetroffene zu 3), F. (Nebenbetroffene zu 4), K. und H. (Nebenbetroffene zu 5) und K. (Nebenbetroffene zu 6) ihrer persönlich haftenden Gesellschafter sowie den Betriebsleiter D. (Nebenbetroffene zu 1), wodurch Pflichten, die die jeweilige Nebenbetroffene trafen, verletzt worden sind, folgende Geldbußen festgesetzt:
a. gegen die ...GmbH & Co. KG, B. (Nebenbetroffene zu 1) , 10.000 Euro,
b. gegen die ... GmbH & Co. KG, T. (Nebenbetroffene zu 2), 225.000 Euro,
c. gegen die ... GmbH & Co. KG (vormals ... GmbH & Co. KG), H. (Nebenbetroffene zu 3), 22.800 Euro,
d. gegen die ... GmbH & Co. KG, B. (Nebenbetroffene zu 4), 50.000 Euro,
e. gegen die .... GmbH & Co. KG, L. (Nebenbetroffene zu 5), 150.000 Euro,
f. gegen die ... GmbH & Co. KG, B., (Nebenbetroffene zu 6), 47.500 Euro.
Die Nebenbetroffenen haben die Kosten des Verfahrens und ihre notwendigen Auslagen zu tragen, soweit sie nicht durch die Einholung des weiteren Gutachtens des Sachverständigen L. und die Vernehmung der Zeugen D., T., J., P., H., H., B., M., S., R., R. und B. im Rahmen der erneuten Hauptverhandlung veranlasst worden sind.
Diese werden der Staatskasse auferlegt.
Die Kosten der Rechtsbeschwerde der Generalstaatsanwaltschaft und die den Rechtsbeschwerdegegnern insoweit entstandenen notwendigen Auslagen werden der Staatskasse auferlegt.
Angewandte Vorschriften: § 38 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 4 und § 1 GWB a.F,
§ 30 Abs. 1 Nr. 1 und Nr. 4 OWiG
Von der Absetzung der Urteilsgründe wird gem. § 77 b OWiG abgesehen.
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