II-7 UF 79/10•Oberlandesgericht Düsseldorf, 2010-07-01, II-7 UF 79/10
Oberlandesgericht Düsseldorf, 2010-07-01, II-7 UF 79/10
II-7 UF 79/10Supreme CourtJul 1, 2010
Regest
§ 64 Abs. 1 FamFG Keine Wiedereinsetzung bei unrichtig adressiertem Beschwerdeschriftsatz (an das OLG statt an das AG) Eine Wiedereinsetzung bei versehentlich unrichtig adressiertem Beschwerde-schriftsatz und unterbliebener rechtzeitiger Einreichung bei dem Ausgangsgericht gemäß § 64 Abs. 1 FamFG ist eine Wiedereinsetzung nicht möglich; § 17 Abs. 2 FamFG ist in Familiensachen nicht anwendbar (§ 113 Abs. 1 S. 1 FamFG)
Full text
Oberlandesgericht Düsseldorf — II-7 UF 79/10 — Beschluss
Entscheidungsdatum: 2010-07-01
Aktenzeichen: II-7 UF 79/10
ECLI: ECLI:DE:OLGD:2010:0701.II7UF79.10.00
Dokumenttyp: Beschluss
Spruchkörper: 7. Senat für Familiensachen
Leitsätze
§ 64 Abs. 1 FamFG
Keine Wiedereinsetzung bei unrichtig adressiertem Beschwerdeschriftsatz (an das OLG statt an das AG)
Eine Wiedereinsetzung bei versehentlich unrichtig adressiertem Beschwerde-schriftsatz und unterbliebener rechtzeitiger Einreichung bei dem Ausgangsgericht gemäß § 64 Abs. 1 FamFG ist eine Wiedereinsetzung nicht möglich; § 17 Abs. 2 FamFG ist in Familiensachen nicht anwendbar (§ 113 Abs. 1 S. 1 FamFG)
Tenor
Die als Berufung statthafte Beschwerde sowie die Beschwerde des An-tragsgegners gegen den Beschluss des Amtsgerichts Solingen vom 31. März 2010 werden als unzulässig verworfen.
Der Wiedereinsetzungsantrag des Antragsgegners wird zurückgewiesen.
Der Antragsgegner trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens ein-schließlich der Kosten des Wiedereinsetzungsverfahrens.
Beschwerdewert: 4.537 €.
Wondering how this text applies to your situation?
Free consultation, no commitment
Describe your situation. Our team will contact you by email about your consultation.
Continue your research in ChatGPT or Claude
Connect Omnilex to search the legal corpus from your AI assistant.