II-7 UF 70/10•Oberlandesgericht Düsseldorf, 2010-08-26, II-7 UF 70/10
Oberlandesgericht Düsseldorf, 2010-08-26, II-7 UF 70/10
II-7 UF 70/10Supreme CourtAug 26, 2010
Regest
Bei der Auslegung des § 146 Abs. 1 FamFG ist auch die Fristenregelung des § 137 Abs. 2 FamFG zu berücksichtigen. Nach Aufhebung und Zurückverweisung durch das Beschwerdegericht wegen eines erstinstanzlich verfrühten Ehescheidungsantrages beginnt die Frist des § 137 Abs. 2 FamFG erneut zu laufen.
Full text
Oberlandesgericht Düsseldorf — II-7 UF 70/10 — Beschluss
Entscheidungsdatum: 2010-08-26
Aktenzeichen: II-7 UF 70/10
ECLI: ECLI:DE:OLGD:2010:0826.II7UF70.10.00
Dokumenttyp: Beschluss
Spruchkörper: 7. Senat für Familiensachen
Normen: §§ 146 Abs. 1, 137 Abs. 2 FamFG
Leitsätze
Bei der Auslegung des § 146 Abs. 1 FamFG ist auch die Fristenregelung des § 137 Abs. 2 FamFG zu berücksichtigen. Nach Aufhebung und Zurückverweisung durch das Beschwerdegericht wegen eines erstinstanzlich verfrühten Ehescheidungsantrages beginnt die Frist des § 137 Abs. 2 FamFG erneut zu laufen.
Tenor
Auf die Beschwerde des Antragstellers wird der Beschluss des Amtsgerichts Neuss vom 22. April 2010 aufgehoben und Sache wird zur Herstellung des Ehescheidungsverbundes und zur erneuten Entscheidung auch über die Kosten des Beschwerdeverfahrens an das Amtsgericht Neuss zurückverwiesen.
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