28 U 80/03•Oberlandesgericht Hamm, 2006-11-16, 28 U 80/03
Full text
Oberlandesgericht Hamm — 28 U 80/03 — Urteil
Entscheidungsdatum: 2006-11-16
Aktenzeichen: 28 U 80/03
ECLI: ECLI:DE:OLGHAM:2006:1116.28U80.03.00
Dokumenttyp: Urteil
Spruchkörper: 28. Zivilsenat
Tenor
Auf die Berufung des Klägers wird das Urteil der 4. Zivilkammer des Landgerichts Bielefeld vom 26.03.2003 abgeändert.
Die Beklagte wird verurteilt, an den Kläger 212.620,97 € nebst Zinsen
aus 141.171,95 € in Höhe von 1,04 % seit dem 13.08.2004 bis zum 30.08.2004,
danach jeweils
1,12 % bis 29.09.2004
1,16 % bis 29.10.2004
1,23 % bis 30.11.2004
1,30 % bis 31.12.2004
1,32 % bis 31.01.2005
1,34 % bis 09.02.2005
aus 149.521,29 € in Höhe von 1,36 % seit dem 10.02.2005 bis zum 28.02.2005
1,38 % bis 31.03.2005
1,42 % bis 29.04.2005
1,44 % bis 31.05.2005
1,47 % bis 30.06.2005
1,52 % bis 06.07.2005
aus 158.397,70 € in Höhe von 1,50 % seit dem 07.07.2005 bis zum 27.07.2005
1,56 % bis 22.08.2005
aus 209.145,57 € in Höhe von 1,58 % seit dem 23.08.2005 bis zum 31.08.2005
1,66 % bis 30.09.2005
1,73 % bis 31.10.2005
1,75 % bis 28.11.2005
1,85 % bis 30.12.2005
1,89 % bis 03.01.2006
aus 212.620,97 € in Höhe von 1,88 % seit dem 04.01.2006 bis zum 31.01.2006
1,95 % bis 28.02.2006
2,04 % bis 31.03.2006
1,99 % bis 28.04.2006
1,96 % bis 31.05.2006
2,03 % bis 30.06.2006
und für die Folgezeit in Höhe der gesetzlichen peruanischen
Zinsen gemäß dem amtlichen peruanischen Staatsanzeiger
zu zahlen.
Es wird festgestellt, dass die Beklagte verpflichtet ist, dem Kläger 25 % aller weiteren von der peruanischen Regierung an die T zur Ablösung der H-Forderung gezahlten Beträge aus dem Peru-Abkommen Peru VI vom 07.05.1997 zu zahlen nebst gesetzlicher peruanischer Zinsen seit Eingang der Zahlungen bei T gemäß dem amtlichen peruanischen Staatsanzeiger.
Die weitergehende Berufung wird zurückgewiesen. Die weitergehende Klage bleibt abgewiesen.
Die Kosten des Rechtsstreits werden zu 68 % dem Kläger und zu 32 % der Beklagten auferlegt.
Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar. Den Parteien bleibt nachgelassen, die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung von 120 % der aufgrund des Urteils zu vollstreckbaren Beträge abzuwenden, wenn nicht der jeweilige Vollstreckungsgläubiger vor der Vollstreckung Sicherheit in Höhe von 120 % der jeweils zu vollstreckenden Beträge leistet.
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