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19 B 938/20•Oberverwaltungsgericht NRW, 2020-07-27, 19 B 938/20
19 B 938/20Administrative CourtJul 27, 2020
1. Die Schulleiterin oder der Schulleiter einer Gesamt- oder Sekundarschule bleiben auch unter Geltung der Neufassung § 1 Abs. 2 APO-S I ab dem 1. August 2020 („Schulleitung“) weiterhin für Aufnahmeentscheidungen nach § 46 SchulG NRW zuständig. 2. Das Aufnahmekriterium der Leistungsheterogenität verlangt nicht, dass der neu gebildete Jahrgang das Leistungsprofil des gesamten Bewerberkreises proportional abbildet (wie OVG NRW, Urteil vom 23. Januar 2019 19 A 2303/17 , NVwZ-RR 2019, 822, juris, Rn. 53).
Entscheidungsdatum: 2020-07-27
Aktenzeichen: 19 B 938/20
ECLI: ECLI:DE:OVGNRW:2020:0727.19B938.20.00
Dokumenttyp: Beschluss
Spruchkörper: 19. Senat
Die Schulleiterin oder der Schulleiter einer Gesamt- oder Sekundarschule bleiben auch unter Geltung der Neufassung § 1 Abs. 2 APO-S I ab dem 1. August 2020 („Schulleitung“) weiterhin für Aufnahmeentscheidungen nach § 46 SchulG NRW zuständig.
Das Aufnahmekriterium der Leistungsheterogenität verlangt nicht, dass der neu gebildete Jahrgang das Leistungsprofil des gesamten Bewerberkreises proportional abbildet (wie OVG NRW, Urteil vom 23. Januar 2019 19 A 2303/17 , NVwZ-RR 2019, 822, juris, Rn. 53).
Die Beschwerde wird zurückgewiesen.
Der Antragsteller trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens. Die außergerichtlichen Kosten der Beigeladenen sind nicht erstattungsfähig.
Der Streitwert für das Beschwerdeverfahren wird auf 2.500,00 Euro festgesetzt.
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