Verfassungsgerichtshof G44/85,G132/85,G133/85,G134/85,G135/85,G136/85,G137/85,G138/85, G145/85,G150/85,G158/85,G159/85,G161/85,G162/85
- Dokumenttyp: Entscheidungstext
- Entscheidungsdatum: 16.10.1985
Spruch
1. Verfassungwidrig waren:
§4 Finanzausgleichsgesetz 1948, BGBl. 46/1948,
§4 Finanzausgleichsgesetz 1950, BGBl. 36/1950 sowohl in der
Stammfassung als auch idF der Finanzausgleichsnov. 1952, BGBl. 18/1952,
§4 Finanzausgleichsgesetz 1953, BGBl. 225/1952 in der Stammfassung
sowie §4 und §13 Abs4 dieses Gesetzes idF der Finanzausgleichsnov.
1955, BGBl. 9/1955,
§4 und §13 Abs4 Finanzausgleichsgesetz 1956, BGBl. 153/1955,
§4 und §13 Abs4 und 5 Finanzausgleichsgesetz 1959, BGBl. 97/1959
sowohl in der Stammfassung als auch idF der Finanzausgleichsnov.
1964, BGBl. 263/1963,
§§9, 17 und 18 Finanzausgleichsgesetz 1967, BGBl. 2/1967,
§§8, 17 und 18 Finanzausgleichsgesetz 1973, BGBl. 445/1972, und schließlich
§§8, 20 und 21 Finanzausgleichsgesetz 1979, BGBl. 673/1978, in der Stammfassung sowie §8 dieses Gesetzes idF der Finanzausgleichsgesetznov. 1981, BGBl. 569/1981.
2. §8 Finanzausgleichsgesetz 1985, BGBl. 544/1984, wird als verfassungswidrig aufgehoben.
Frühere gesetzliche Bestimmungen treten nicht wieder in Wirksamkeit.
Die Aufhebung tritt mit Ablauf des 30. September 1986 in Kraft.
3. Der Bundeskanzler ist zur unverzüglichen Kundmachung dieser Aussprüche im BGBl. verpflichtet.