OGH 9ObA293/92

9ObA293/92Tribunal supérieur16 déc. 1992

Texte intégral

OGH 9ObA293/92

  • Dokumenttyp: Entscheidungstext
  • Entscheidungsdatum: 16.12.1992

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht in Arbeits- und Sozialrechtssachen durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Hon.-Prof.Dr. Kuderna als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Hon.-Prof. Dr. Gamerith und Dr. Maier sowie die fachkundigen Laienrichter Dr. Herbert Vesely und Mag. Karl Dirschmied als weitere Richter in der Arbeitsrechtssache der klagenden Partei H***** A*****, Arbeiterin, ***** vertreten durch ***** ***** Rechtsanwälte , wider die beklagte Partei F H*****, Gastwirt, ***** wegen S 89.031,65 brutto und S 12.307,69 netto sA (im Revisionsverfahren S 4.103,59 brutto sA), infolge außerordentlicher Revision der klagenden Partei gegen das Teilurteil des Oberlandesgerichtes Innsbruck als Berufungsgericht in Arbeits- und Sozialrechtssachen vom 16. Juni 1992, GZ 5 Ra 110/92-27, womit infolge Berufung der klagenden Partei das Urteil des Landesgerichtes Innsbruck als Arbeits- und Sozialgericht vom 17.Dezember 1991, GZ 45 Cga 162/91-21, zum Teil bestätigt wurde, in nichtöffentlicher Sitzung den

Beschluß

gefaßt:

Spruch

Die Akten werden dem Berufungsgericht mit dem Auftrag zurückgestellt, das angefochtene Teilurteil durch den Ausspruch zu berichtigen, ob die Revision nach § 46 Abs 1 Z 1 ASGG zulässig ist. Die Akten sind sodann wieder vorzulegen.

Begründung

Begründung:

Mit der vorliegenden Klage begehrt die Klägerin den Betrag von S 89.031,65 brutto zuzüglich S 12.307,69 netto je sA an Lohn, Feiertagsentlohnung, Urlaubsentschädigung und Kündigungsentschädigung.

Das Erstgericht gab dem Klagebegehren mit dem Betrag von S 53.073,32 brutto sA statt und wies das Mehrbegehren von S 35.958,33 brutto sowie S 12.307,69 netto sA ab. Diese Entscheidung wurde in ihrem klagestattgebenden Teil rechtskräftig. Die Klägerin erhob dagegen nur insofern Berufung, als ein Begehren von insgesamt S 38.285,57 brutto sA abgewiesen wurde (S 199, 226 und 231).

Das Berufungsgericht bestätigte das Urteil des Erstgerichtes hinsichtlich der Abweisung des Betrages von S 4.103,59 brutto sA als Teilurteil und hob es im übrigen im Umfang der Abweisung des restlichen noch streitverfangenen Begehrens von S 34.181,98 brutto sA und im Kostenpunkt ohne Rechtskraftvorbehalt auf. Einen Ausspruch im Sinne des § 45 Abs 1 Z 2 ASGG setzte es seiner Entscheidung nicht bei.

Da der Wert des Entscheidungsgegenstandes des Berufungsgerichtes insgesamt S 50.000 nicht übersteigt und kein Verfahren im Sinne des § 46 Abs 3 ASGG vorliegt, ist daher vorerst der offenbar versehentlich unterlassene Ausspruch gemäß § 45 Abs 1 Z 2 ASGG im Wege der Berichtigung (§ 419 ZPO) nachzuholen.

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