Texte intégral
OGH 5Ob2315/96v
- Dokumenttyp: Entscheidungstext
- Entscheidungsdatum: 15.10.1996
Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat durch den Hofrat des Obersten Gerichtshofes Dr.Schwarz als Vorsitzenden sowie die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Floßmann, Dr.Rohrer, Dr.Adamovic und Dr.Baumann als weitere Richter in der Rechtssache des Antragstellers Gerhard S*****, vertreten durch Dr.Reinhard Neureiter, Rechtsanwalt in 1010 Wien, wider die Antragsgegner 1) Z***** AG, , 2) Dr.Hassanain M , 3) Hassanain F***** 4) Dr.Hassanain S*****, 5) Dr.Hassanain J*****, 6) Dr.Karin O*****, 7) Mag.Anna P*****, 8) Miroslav S*****, 9) Dr.Roland O***** , 10) Dr.Ingrid B*****, 11) Erika S***** 12) Mathilde L*****, 13) Dr.Franz G*****, 14) Annette G*****, 15) Gerda S*****,16) Johann O***** , 17) Helmut M ***** ,
Beschluß
gefaßt:
Spruch
Die Akten werden dem Erstgericht mit dem Auftrag zurückgestellt, den Revisionsrekurs auch dem Antragsteller zuzustellen.
Die Akten sind sodann mit einer allenfalls eingelangten Revisionsrekursbeantwortung des Antragstellers, spätestens nach Ablauf der Frist für die Rechtsmittelbeantwortung wieder dem Obersten Gerichtshof vorzulegen.
Begründung
Begründung:
Gemäß § 26 Abs 2 WEG iVm § 37 Abs 3 Z 17 lit c und d MRG ist das Rekursverfahren bei Anfechtung eines Sachbeschlusses - wie hier - zweiseitig. Laut Zustellverfügung vom 17.7.1996 wurde der Revisionsrekurs dem Antragsteller nicht zugestellt. Es liegen auch nur Rückscheine von Vertretern einzelner Antragsgegner sowie der Nachweis über einen Hausanschlag iSd § 26 Abs 2 Z 5 WEG vor. Da gemäß § 26 Abs 2 WEG iVm § 37 Abs 3 Z 8 MRG den für das Verfahren bestellten und dem Gericht ausgewiesenen Parteienvertretern jedenfalls zuzustellen ist, konnte der Hausanschlag die gesetzlich vorgesehene Verständigung des rechtsfreundlich vertretenen Antragstellers nicht bewirken.
Es war daher wie im Spruch zu entscheiden.