OGH 15Ns37/15g

15Ns37/15gTribunal supérieur29 avr. 2015

Texte intégral

OGH 15Ns37/15g

  • Dokumenttyp: Entscheidungstext
  • Entscheidungsdatum: 29.04.2015
  • ECLI: ECLI:AT:OGH0002:2015:0150NS00037.15G.0429.000

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat am 29. April 2015 durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofs Prof. Dr. Danek als Vorsitzenden sowie die Hofräte des Obersten Gerichtshofs Mag. Lendl und Dr. MichelKwapinski als weitere Richter in der Strafsache gegen Mag. Werner N***** und andere wegen § 302 StGB, AZ 24 Bl 152/14p des Landesgerichts Wels über den Antrag des Fortführungswerbers Dr. Alois K***** auf Delegierung nach Anhörung der Generalprokuratur gemäß § 60 Abs 1 Satz 2 OGHGeo. 2005 den

Beschluss

gefasst:

Spruch

Der Antrag wird zurückgewiesen.

Die Akten werden dem Oberlandesgericht Linz zurückgestellt.

Gründe:

Begründung

Dem Fortführungswerber kommt ein auf Delegierung zielendes Antragsrecht nicht zu (15 Ns 80/13b, 15 Os 25/12b uva). Gründe für eine in analoger Anwendung des § 39 StPO zulässige (s mit zutreffender Begründung Oshidari, WKStPO § 39 Rz 1a mwN; aM RISJustiz RS0128937 [T1] und Nordmeyer, WKStPO § 196 Rz 30) amtswegige Delegierung des Fortführungsverfahrens liegen nicht vor.

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