Art. 58 OG; appealability of a cantonal decision in enforcement proceedings. A judgment is a Haupturteil only if it definitively determines the substantive claim in dispute. Decisions that concern solely a procedural question of execution law, without affecting the substantive existence or ownership of the asserted claim, are not final judgments and are not open to federal appeal. Where the cantonal authority merely holds that a contestation is no longer admissible in the pending enforcement proceedings, while expressly reserving the restitution action, the remedy must be denied for lack of a Haupturteil (consid. 1-2).
Prozessrecht. 1' 0 71. generale de Ia doctrine (voir FLEINER: Institutionen des deutschen Verwaltungsrechtes, 3 me edition, 18, eu. particulier p. 300 a 305), soit a la jurisprudence la plus recente du Tribunal ftndera (voir 41 1, p. 249 ct suiY. et 42 I, p. 184) d'admettre que, du alOins dans Ja lres grande majodte des eas, de tels etablissements Be constituent pa! des exploitations industrielles ordi- naires soullJises au droit eivil, mais que ce sont des branches dc l'admillistmtioll publiqul' poursuivanl Ull hui d'utilite generale el que, a ce titre, ellt SOllt 50U- miscs au droit publk. Si k demalldeur clltendaii denier n caraet( re au service dectrique de la Commune dt' FJeurier, il lui aurait appal'tenu de plOuvcr ou tOlnt au WOhlS d'allegutT qu 'Oll se trouve eu presem'e du tas tout a fait exceptionnel oft Ja COJlllliUne exploite Ull dab1issement üldllstrier dans un hui purt'mellt lucratif saus avoir en VlH', prineipaJemeul lli llltillW aceessoire- ment, l'interel de Ja t'oHeetivite, 01' ij Il'a pas llHnnH' leHlt' (' :'tte demonstration, Oll esl dOll(' rondi' ü admdtn' H ' e'('si eil raVtntlr rUHe inslituliOll puhJi Ut, et par i'oJlnequellt (, dans rillten;L puhlil' ' (flW la t't'sl rielioll donl il s'ugil a ai' apportee it Ja propriete du demandeur d'oü i1 suit, :linsi qu'Oll J'a dij d-d( ms, qUt' les COIl- lestations relat;ycs ü ( ette serYitudt' de droii publk pchappent a Ia eompeteJHne du juge ('lviI. Ctnlui-ci ne 'aurait cvidemmenl reelwn'her lli si elle ('si eonformt' au droit publie eanioJiHl (ce' que ('oHLest k reeourallL en pretendallt ( ue Je Heglement (, )!lllllUllaJ VH au delit de ce qui esi au(oris(' par la loi ('HnloHak SUl' Ia polict des constructiolls). ni si eHe esl ('OJHpatihJe avee le droH pnb je fedt:ral (lois t'c(!t'rales sm l'expropriaiion cl SUI' !es installations ('ieetriqu('s il faihit' d. :"1 Tort t:ourallt), ni :-;i eHe impliquc Ja violalion de droils ('()Hntitutiollnels dn ut'mandeur, ni en1ill si eHe :-;c Iwnrl eilune eOllventioH de limit prive --ee qui pamll d'ailleUl's cxdu. vu l'al't, iiXO, al. 3 ces, Sur lOl1S ees points qui oHI les seuls Ill' lesquels port ' Je nwours h Tribu HaI rederal, Prozess recht. J' v 12,
comme instance de droit civiJ, doit se declarer incom- petent. Au plus pourrait-oll se demandersi, eIl ce qui eoncerne Ia demande d'indemnite --sur laqueHe Je juge de droit public ne peut statuer - , Ia rau se devr,ait etre suspendue jusqu'a la solution de Ia cOlltestatlOll de droit public relative a la yalidite de Ia servitune. :Mais le l'ceourant lui-meme n'attache a eeUe concluslOll ( ue Ia valeur d'un t'orollaire de la dernande pl'incipak d il n'y a done pas lieu de la reserver pom l'examiner separemenl. Par ('es motii's, je Tribunal Jtdent; proHollcc: 11 n'est pas enlcl en matiere sur lc nncours en refnrmf'. 72, Urteil des H. Zivilabteilung vom 3. Oktober 1917 i. S. Benggli, Kläger, gegen Bloch, Beklagter. .. rL 58 Abs, 2 OG; kein HauplurteiL wenn llur über eine prozessuale Frage des Vollstreckungsrechts entschiedrll, der maü'rieUrechtlichc Bestand ües g(,ltcnü gemachten . n- spruchs dagegen nicht berührt wordeH ist. A. --Laut Vertrag yom 2. Februar 1915 trat .loser Bloch dem Emalluel Fisch, Holzhündler in ZÜl'kh, zwei Schuldbriefe,der eine YOll 12,'U: 1""r. 95 Cis, vom 18. Oktober 1912, der andere YOll 10,300 Fr. vom 23. November 1914, ah, welche auf dem dem Emalluel Fisch gehörenden, noeh ullvollendeten Haus NI'. 33 ) an der Hohlstrasse in Zürich lasteten, Als Gegenwert für den S huldbrief von 12,413 Fr. 95 Cts, hatte Fisch an Josef Bloch oder dessen Hechtsllach olger Holz zu liefern. Für den Fall, dass es dem Fisch nicht möglic11 sein sollte, dem Bloch für den Gesamtbetrag diese Schuldbriefes Holz zu bes( haHen, verpflichtete sicb der
. Pr6zeMrecht. N° 72. heutige Kläger, der überdies auf Rechnung des Fisch dem Bloch auch für den Schuldbrief von 10,300 Fr. Holz zu liefern hatte, die Holzlieferungen des Fisch zu vel"- vollständigen. Die beiden Schuldbriefe sollten dem Fisch erst nach Liei'enmg des Holzes, die bis zum 8. Fe- bruar 1915 zu erfolgen hatte, ausge Ji.indigt und unter- dessen bei der Volksbank WolhusCll deponiert werden. Am 1. Februar 1916 verkaufte Fisch laut. öffentlich beurkundetem und im Grundbuch eingetragenem Ver- trag sein an der Hohlstrasse in Zürich gelegenes Wohn- haus dt m Kläger, unter Ueberhindung der darauf lastenden Schuldbriefe, insbesondere desJenigen von 12,413 Fr. 95 Cts., der im Kaufvertrag als dem Kläger selbst gehörend bezeichnet wurde. Am 16. Februar 1916 leitete der heutige Beklagte, der, otfellbar als Zedent des Josef Blocl1, das -Eigentum am Schuldbrief von 12,413 l.'r. 95 Cts. für sich in Anspruch nahm, für diese Forderung nebst Zins Betreibung gegen Fisch auf Grund- pfandverwel'tung ein, wogegen Fisch keinen Rechts- yorschlag erhob. Nachdem um 9. :'Vfärz 1916 über Fisch der Konkurs eröffnet worden war, stellte der Beklagte am 4. September 1916 das VerwertUllgsbegehren und bezeichnete dabei den Kläger als Dritteigentümer des Unterpfandes. Das Betreibungsamt stellte deshalb dem Kläger am 7. September 1916 eine Ausfertigung des vom Beklagten gegen Fisch erlassenen Zahlungsbefehls zu. Da auch der Kläger keinen Rechtsvorschlag erhob, schritt das Betreibungsamt, nachdem es am 29. Sep- tember dem Fisch und dem Kläger vom Verwertungs- begehren Kenntnis gegeben hatte, zur Aufstellung des Lastenverzeichnisses, in welchem im 5. Rang 12,413 Fr. 95 Cts. ( Kapital laut Schuldbrief d. d. 18. Oktober 1912 dem Fritz Henggli bezw. dem Robert Bloch in Zürich ) nebst Zinscll und Betreibungskosten figurie- ren. Dass der Schuldbrief VOll 12,413 Fr. 95 Cts. als dem Kläger bezw. dem Beklagiell gehörig bezeichnet wurde, ist darauf zurückzuführen, dasslim Grundbuch t'rozessrecht. 12 . in Ueberemstimmung mit dem Kaufvertrag vom 1. Ft1- brnar 1916 der Kläger als Eigentümer des Titels ge- nannt worden war, während der Beklagte die gleiche Schuldbriefforderung als ihm zustehend angemeldet hatte. Innert Frist bestritt der Beklagte das Lastell- verzeichnis ill dem Sinn, dass er den auf den Kläger lautenden Titel nicht anerkannte, worauf das Betrei- hungsamt dem Kläger am 24. Januar 1917 Frist zur Klage gegen den Beklagten ansetzte und der Kläger rechtzeitig die vorliegende Klage auf Anerkennung seines Grundpfandanspruches durch den Beklagten ein- leitete. B. -Mit Entscheid vom 5. Juli 1917 hat daS: Ober- gericht des Kantons ZÜl'ieh erkannt: Auf die Klagt' wird materiell nicl1t. eingetreten.) Zur Begründung dieses Urteils macht das Obergerifhl geltend, dass l'S sich im vorliegenden FaJl nicht um einen Streit. übel' die Anfechtung des Lastenvcl'zeichnisses gemäss Art. 140 Abs. 2 und ArL. 106 und 107 SchKG handle, da nach der neuern Praxis des Bundesgerichts der Dritt- eigentümer des Pfandes sich in der Pfand -el'wertunns betreibung in der gleichen Rccht.sstellung Wie der ßt;t.l'It - bene befinde, und daher keine Pfandansprache eiues Dritten vorliege, wenn der Kläger geltend mache, dass der Schuldbrjnf, auf den der Beklagte seint:' Betreibung stütze, diesem nicht zustehe. Es handle sieh vielmehr um eine blosse Bestreitung der in Betreibung gesetzteIl grundpfandversieherten Forderung des Beklagten, welche Bestreitung, nachdem der Kläger die lErhebung des Recht vorschlages versäumt. habe, im gegenwärtigen Betreibungsverfahren und mit Einfluss au!' dasselbe nicht melnr nachgeholt werden, sondern nur noch den Gegenstand einer nach Erledigung di.eses rfahrens einzureichenden Rückforderungsklage bIlden konne. DIP Klage sei daher nicht materiell abzuweisen, sonde,ll bIossIals im vorliegenden Verfahren unzulässig zu be- zeichnen.
5.50 Prozt"ssrccht. N° 72. C. Gegen diesen Entseheid hat der Kläger recht- zeitig und formrichtig die Berufung an das Bundes- gerkht ergrifTen, mit dem Antrag, die Klage sei gut- zuheissen ; zugleich verlangte Cl' Sistierung der Verhand- lung bis nach Einlangen der Berufung in einem vor dell Luzerner Gerichten pendentcn Prozess, in welchetu streitig ist, ob der Kläger laut Kaufvertrag vom 2. Fe- bruar 1915 verpflichtet sci, dern Beklagten für 12,619 Fr. 95 Cts. Holz zu liefern oder Schadenersatz zu leisten. Das Bundesgericht zieht in Erwügung:
derung und des Pfandrechts im Vorverfahren schon erhalte, und der überhaupt in alleil Teilen die gleiche Rechtsstellung wie der Betriebene einnimmt (vergI. .AS 42 UI S. 1 ff. und 67; Pr a xi s 5 Nr. 38,57, 162 und 177). 2. -Stellt sich aber die angefochtene Entscheidnng nicht als Haupturteil dar, so kann auf die Berufung nicht eingetreten werden und ist dem Sistierungsantrag des Klägers keine Folge zu geben. DcmIL:'l.ch hat das Bundesgericht erkannt: Auf die Berufung wird nicht eingetreten. OfDAG Offset-, Formular-und Fotodruck AG 3000 Bem