General debt moratorium; temporary inability to pay versus lasting insolvency. Under the Federal Council ordinance of 16 December 1916, as already under that of 28 September 1914, a general moratorium may be granted only where the debtor is presently unable to satisfy creditors but not when, even valuing assets at their normal value, a balance-sheet deficit persists. In that case the situation reveals an essentially final insolvency; extending its effects would be contrary to the interests of both creditors and debtor (consid. 1).
148 Entscheidungen der Schuldbetreibungs- l'actif personnel du requerant n'es: que de 1276 fr. L'actif de la Societe paralt etre nuI. Des lors. si l'on tient eompte dans retablissement de la situation financiere de Perregaux de sa part a la dettecontractee aupres de la Banque cantonale. on voit que l'actif ne couvre plus le passif. En fait Perregaux apparalt comme un insol- vable et, par ce motif-la. il n'aurait pas droit au sursis. (Cf. JAEGER, commentaire de l'ordonnance du 28 sep- tembre 1914, art. 12, note 3). De plus - et c' est la ce qui est decisif -le benefice du sursis ne peut etre accorde qu'a un. debiteur present au pays, qui a un domicile de poursuite en Suisse et qui. grace a la mesure legale, continuera a exercer sa pro- fession en Suisse (cf. JAEGER, chiff. 111, Remarques pre- liminaires N° 3). Le debiteur doit se tenir personnellement a la dispo- sition de l'autorite de concordat. Il doit en effet repondre veridiquement t toute, les quest ions que cette auto rite estime necessaire de Iui poser pour eclaircir la situation et il doit fournir des renseignements complets et exacls sur sa position financiere actuelle et sur ses causes (cf. JAEGER, art. 12, note 5). En consequence, n'a pas droit au sursis le debiteur qui quitte le pays pour s'etablir ä. l'etranger et qui n'a des lors plus de domicile de poursuite en Suisse, ni le debi- teur qui prend la fnite pour se soustraire a ses engage- ments et qui ne se met pas personnellement a la disposi- tion de l'autorite de concordat. Il resulte d'emblee de ces considerations que la de- mande de sursis presentee par Perregaux doit etre refusee. Il a quitte brusquement le pays dans des conditions -autorisant a admettre qu'il a voulu se derober a ses creanciers. Convoque par son associe en vue de la liqui- dation de la Sochnte, il ne s'est pas presente, se conten- ta nt de la declaration laconique contenue dans la carte postale de dame Perregaux. Le requerant est sous le .coup de poursuites multiples; il a laisse entre autres und Konkurskammer. N° 28.
en souffrance de nombreuses dettes de menage. Rien ne permet, (rautre part, de supposer qu'il a l'intention de continuer a exercer sa profession dans le pays. Enfm il ne s'est pas mis personnellement a la disposition de l'au- torite de concordat et il lui a fourni des renseignements inexacts et incomplets. Le President du Tribunal de Lausanne constate dans 5a decision que le bilan de Perregaux doit elre com- pIetement modifie en ce sens que le fort excedent d'actif annonce doit etre ramene, selon le rapport de l'expert Decker, a 1276 fr. 80. Perregaux n'a pas indique tous ses creanciers; il ne mentionne nulle part la poursuite de la maison Grandjean freres, du 5 janvier 1917. Par ces motifs, la Chambre des Poursuites et des Faillites prononce: Le recours est admis; en consequence, la decision attaquee est annulee et le sursis demande par H. Perre- gaux est refuse. 28. Entscheid vom 5. Kai 1917 i. S. Spinnler BegenaBs. Verpflichtung des Betreibungsamts zur Rückerstattung eines nicht aufgebrauchten Kostenvorschusses und Stellung der Abrechnung ohne Berechnung einer Gebühr. A. -In der Betreibung N° 19,059 des Henry Nord- mann in Liestal, gegen Frau Hofmann-Leyendecker in Basel, stellte der Beschwerdeführer als Vertreter des Gläubigers am 28. März 1917 unter Beilage des Zahlungs,. befehls und eines Kostenvorschusses von 5 Fr. beim Betreibungsamt Basel-Stadt das Pfändungsbegehren. Am 31. März, d. h. nach Ankündigung aber vor Vollzug der Pfändung, wurde dasPfändungsbegehren wieder zurück- gezogen, worauf das Betreibungsamt dem Beschwerde- AS 4.3 1II -1917 t1
: 150 Entscheidungen der Schuldbetreibungs- führer am 4. April auf dem Formular der Pfändungsur- kunde eine Kostenrechnung im Betrag von 1 Fr. 65 Rappen zustellte. Gegen diese Kostenrechnung beschwerte sicb der Beschwerdeführer als Vertreter des Nordmann am 7. April 1917 bei der AufsichtsbehöJde des Kantons Basel-Stadt, mit dem Begehren, es sei die Kostenrech- nung auf 65 Rappen herabzusetzen, weil die Pfändung noch nicht vollzogen worden sei und das Betreibungs- amt daher nur eine Gebühr für die Pfändungsanzeige berechnen dürfe; zugleich verlangte er den mit dem Pfändungsbegehren eingelegten Zahlungsbefehl N° 19,059 zurück. In seiner Vernehmlassung vom 13. April 1917 machte das Betreibungsamt geltend, es sei berechtigt zu berechnen: für die Pfändungsurkunde (inbegr.Porto) 65 Rappen, für die Ausfertigung dieser Urkunde 30 Rappen, für Rücksendung der zurückgezogenen Pfändungsurkunde (eingeschriebener Brief nach Liestal) 20 Rappen. zusammen 1 Fr. 15 Rappen. Aus Irrtum sei von dem Angestellten, der die Abrechnung aufgestellt habe, angenommen worden, der Pfändungsbeamte habe den Gang zum Schuldner bereits gemacht gehabt, was nicht zutreffe, sodass demBeschnrdeführer eine Differenz von 70 Rappen zurückzuvergüten sei. B. -Durch Entscheid vom 19. April 1917 hat die Aufsichtsbehörde über das Betreibungs-und Konkurs- amt Basel-Stadt die Beschwerde für einen Betrag von 50 Rappen gutgeheissen und das Betreibungsamt über- dies angewiesen, dem Beschwerdeführer den Zahlungs- befehl No 19,059 zurückzusenden. Die Aufsichtsbehörde ging davon aus, das Betreibungsamt sei berechtigt, für die Pfändungsankündigung (Porto inbegriffen) 65- Rappen und für die Kostenrechnung auf dem Formular der Pfändungsurkunde 50 Rappen nebst 20 Rappen Porto zu verlangen. Unbegründet seien dagegen die 30 Rappen, da der Rückzug des Pfändungsbegehrens vor dem Vollzug der Pfändung erfolgt und daher auch keine Pfändungsurkunde auszufertigen gewesen sei. Da dem und Kookurskammer. N° 28.
Beschwerdeführer bereits 20 Rappen für Porto in Abzug gebracht worden seien, habe er noch 50 Rappen zu beanspruchen. C. -Diesen Entscheid hat der Beschwerdeführer rechtzeitig und formrichtig an das Bundesgericht weiter- gezogen, mit dem Antrag, das Betreibungsamt Basel- Stadt sei zu verpflichten, ihm weitere 50 Rappen zurück- zuzahlen, da es nicht berechtigt sei, für die Kostenab- rechnung eine Gebühr zu verlangen. Die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer zieht in Erwägung: Da das Betreibungsamt, der Natur der Sache nach, ohne weiteres verpflichtet ist, einen ihm geleisteten Kostenvorschuss, den es nicht aufgebracht hat, wieder zurückzuerstatten und dabei dem Gläubiger Abrechnung zu stellen hat, ist es nicht befugt, dafür eine besondere Gebühr zu verlangen. Etwas anderes kann auch aus Art. 4 GT nicht geschlossen werden, da unter den dort genannten Mitteilungen, Aufforderungen u. s. w. eigent- liche Verfügungen des Amtes zu verstehen sind, während es sich bei der Rückerstattung von zu viel bezogenen Gebühren, sowie. bei der Kostenabrechnung um einen integrierenden Bestandteil desjenigen Aktes des Amtes handelt, für dessen Vornahme der Kostenvorschuss geleistet worden ist. Für diese Auffassung spricht denn auch, dass im Gebührentarif für Kostenanrechnungen nirgends eine besondere Gebühr vorgesehen ist. Dagegen kann vom Betreibungsamt die Portogebühr für die Rücksendung des zu viel deponierten Kostenbetrags berechnet werden, da es sich dabei um eine Auslage des Amtes handelt, die natürlich nicht von ihm, sondern vom Gläubiger zu tragen ist. Demnach hat die Schuldbetreibungs-u. Konkurskammer erkannt: Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass
Entscheidungen der Schuldbetreibungs- das Betreibungsamt Basel-Stadt neben den 65 Rappen für die PfändungsankÜlldigung nur noch das Porto für die Rücksendung des Ueberschusses des Kostenvor- schusses berechnen darf. 29. Entscheid vom 7. Mai 1917 i. S. Karti. Allgemeine Betreibungsstundung verweigert, weil sich auch bei Schätzung der Aktiven des Schuldners nach dem Wert, den sie in normalen Zeiten haben würden, eine Unterbilanz ergibt. A. -Der Beschwerdeführer hat im Dezember 1912 die Wirtschaft Zur Gundoldingerhalle in Basel zu dem von ihm selber als sogar für die damaligen Ver- hältnisse etwas hohen, Preise von 230 000 Fr. erworben. Der Kaufpreis wurde ganz durch Hypothekar-und Bank- darlehn gedeckt. Das erste Geschäftsjahr (1913) ergab unter Einrechnung von 7200 Fr. neu aufgenommenen Darlehn eine Bruttoeinnahme von 78,771 Fr. 93 Cts., die wie folgt verwendet wurde : Abzahlungen an die Schulden Zinsen .. . Löhne .. . ! Privatkonto mit Lebensversicherungs- prämie ,. . ...... . Wirtschaftspatent ....... . Versicherungskosten des Hauses) Uebrige Unkosten ) Reparaturen. . . . Reklamekonto Licht und Heizung Anschaffungen Bier-, Wein-, Liqueur-, Zigarren-, Cafe- und Küchenkonti . . . . . . . Saldovortrag . . . . . . . . . . Zusammen, wie oben. Fr. 2,200 8,822 15 i) 2,960 12
1,180 80 ) 960 -
3,100 - 3,376 40 930 92 ) 1,193 94 ) 1,847 30 693 10
48,759 69
2,747 51 Fr. 78,771 93 und Konkurskammer. N° 29. 153 Infolge Rückgangs der Einnahmen seit Kriegsausbruch . schliesst die Bilanz des Rekurrenten pro 15. Februar 1917 mit einem Schuldenüberschuss von Fr. 38,536.80. B. -Am 28. Februar .1917 hat Marti beim Zivilgericht des Kantons Basel-Stadt unter Darlegung seiner Ver- hältnisse eine allgemeine Betreibungsstundung bis 30. Juni 1917 nachgesucht. Dieses Gesuch ist durch Urteil des Zivilgerichts vom 3. April 1,917 als von vornherein aussichtslos abgewiesen worden. C. -Gegen diesen Entscheid richtet sich die vorlie- gende Beschwerde an die Schuldbetreibungs-und Kon- kurskammer des Bundesgerichts, in welcher der Rekur- rent darzutun versucht, dass es sich bei ihm nur um eine vorübergehende Zahlungsschwierigkeit handle; es sei alle Aussicht vorhanden, dass es ihm nach Eintritt nor- maler Verhältnisse möglich sein werde, seine während des Krieges aufgelaufenen Schulden zu verzinsen und auch nach und nach abzutragen )). Die Schuldbetreibungs-und Konkurskammer zieht in Erwägung: