Art. 317 BStrP; conversion of an uncollectible fine into imprisonment in cases of contravention of federal fiscal statutes; admissibility of remedies. The judicial conversion of a fine into imprisonment constitutes, despite its placement among enforcement rules, a substantive supplement to the original penal decision and is therefore in principle subject to cassation review under Art. 310 BStrP. Requests for instalments or remission under the Alcohol Act must be pursued in the administrative procedure and cannot be raised for the first time by constitutional complaint. Where the formal requirements for cassation are not met, transfer to the Kassationshof is excluded.
autre interpretation. Selon les termes de la loi, le droit commun est applicable, non pas si l'acte n'est pas re primi, mais si l'infraction n'est pas prevue par le Code penal militaire. Quand ce code a prevu l'infraction, c'est-a-dire l'a decrite dans ses elements constitutifs (Tatbestands- merkmale), c'est a lui qu'il appartnent, non seulement de determiner les circonstances aggravantes ou attenuantes qui influent sur la modalite de peine, mais aussi de fixer les conditions extrinseques qui, le cas echeant, rendent une infraction non punissable depot d'une plainte, pres- cription, conditions de punissabilite, ou, selon BELING, Lehre vom Verbrechen, p. 51 ss, p. 201 et ouvrages cites, Strafdrohungsbedingungen ; cf. aussi lIAFTER, Lehr- buch des schweiz. Strafrechts, p. 123 ss). Il suffirait donc que l'infraction, d'apres ses elements constitutifs, fnt prevue par le CPM pour qu'elle dftt etre soumise a la juridiction militaire: en d'autres termes, les tribunaux civils ne deviendraient pas competents du seul fait que, pou!" une raison ou pour une autre, l'infmction prevue par le CPM ne semit pas poursuivie par les autorites militaires. En l'espece, quelle que soit I'interpretation adoptee, la juridiction militaire ne pouvait etre saisie, car, non seulement le CPM ne permet pas de punir l'acte commis par le recourant, mais il ne prevoit pas l'infraction pour laquelle J. a ete condamne. En effet, si le Code penal fribourgeois (art. 110) et le Code penal militaire (art. 156) repriment le delit commis par celui qui fait subir l'acte sexuel a un enfant de moinS de 16 ans, le Code fribourgeois (art. 112) punit en outre celui qui seduit une mineure agee de plus de 16 ans, en abusant de son inexperience ou en lui faisant des promesses fallacieuses. Dans ce dernier cas, la jeune filIe, qui est l'objet de la ( seduction , n'est plus protegee par la norme prohibailt d'une maniere absolue Jes relations sexuelles avec une enfant de moins de 16 ans. Il s'agit donc bien d'une infraction distincte, caracterisee par des elements constitutifs particuliers. Cette infraction, qui figure egalement dans le projet de Code penal fedeml Orga.nisa.tion der Bundesrechtspflege. No ; .
(Avant-projet, art. 175 ; projet, art. 171 ; Conseil national 1929, p. 169 et Conseil des Etats 1931, p. 534), n'est pas prevue par le CPM. Il s'ensuit que la juridiction ordinaire etait seule competente. Par ces nwti/s, le Tribunal fidlral rejette le recours. VI. ORGANISATION DER BUNDESRECHTSPFLEGE ORGANISATION JUDICIAIRE FEDERALE 36. Urteil vom 10. September 1937 i. S. Schmocker gegen Eidgenössische Alkoholverwaltung. Art. 317 BStrP: Umwandlung uneinbringlicher Geldbussen in Gefängnis im Verfahren bei Übertretung fiskalischer Bundes- gesetze. Rechtsmittel gegen die richterliche Umwandlungsver- fügung. Fritz Schmocker wurde mit Verfügung der eidgenössi- schen Alkoholverwaltung vom 8. August 1936, bestätigt durch Beschwerdeentscheid des eidgenössischen Finanz- und Zolldepartements vom 29. Oktober 1936, wegen Zuwiderhandlung gegen das Alkoholgesetz zu einer Busse von Fr. 5000.-verurteilt. Ein Gesuch des Gebüssten um Gestattung von Ratenzahlungen wies die Alkoholverwal- tung am 1. April 1937 ab. Als eine gleichzeitig für eine andere Forderung der Alkoholverwaltung durchgeführte Betreibung des Schmocker einen Verlustschein ergab, stellte diese hörde gestützt auf Art. 317 BStrP, womach im Verfahren bei Übertretung fiskalischer Bundesgesetze uneinbringliche Bussen vom Richter in Gefängnis umge- wandelt werden, beim Amtsgericht Solothurn-Lebem das Gesuch, die genannte Busse von Fr. 5000.-sei durch eine
dreimonatige Gefängnisstrafe zu ersetzen. Das Amts- gericht entspra,.ch dem Gesuch am 10. Mai 1937. Mit der vorliegenden, am 17. Mai 1937 beim Bundes- gericht eingereichten staatsrechtlichen Beschwerde macht Schmocker im wesentlichen geltend : Darin dass die Alko- holverwaltung das Gesuch des Rekurrenten um Bewilli- gung von Ratenzahlungen abwies, während sie gleichzeitig diese Erleichterung den wegen desselben Delikts neben ihm Verurteilten gewährte, liege eine Rechtsungleichheit. Art. 69 Abs. 3 des Alkoholgesetzes sehe vor, dass eine Busse durch die Alkoholverwaltung ganz oder teilweise gestundet oder erlassen werden könne, wenn besondere Verhältnisse die Eintreibung für den Zahlungspflichtigen als grosse Härte erscheinen liessen. Dieser Fall sei hier gegeben. Ferner hätten vor der Umwandlung der Busse in Gefängnis die gleichzeitig mit dem Rekurrenten verur- teilten und solidarisch mit ihm haftenden Personen herangezogen werden sollen. Das Amtsgericht Solothurn- Lebern habe den Rekurrenten in der streitigen Angelegen- heit weder vorgeladen noch einvernommen. Die Be- schwerdebegehren lauten: II. Es sei mir, gleich wie den andern Mitverurteilten, die Möglichkeit von Raten- zahlungen im Rahmen meiner Einkommensverhältnisse zu bewilligen; III. Es sei die Busse auf eine meinen Ver- hältnissen angepasste Höhe zu reduzieren, wie Art. 69 des Alkoholgesetzes es auch für J,.eute in bedrängter Lage vor- sieht; IV. Es seien die solidarisch Mithaftenden zur Zahlung mitheranzuziehen. . .. )) Die eidgenössische Alkoholverwaltung beantragt, auf die Beschwerde nicht einzutreten. Das Amtsgericht Solothurn-Lebern hat seinerseits eine kurze Vernehmla,s- i"ung eingereicht. Das Bundesgericht zieht in Erwägung : Wenn der Rekurrent glaubte, einen teilweisen Erlass der über ihn verhängten Busse oder doch die Bewilligung von Ratenzahlungen beanspruchen zu können, so hätte er Organisation der BundAArcchtspflege. : ,"0 :lti.
dieses Begehren im Administrativverfahren gemäss Art. 69 Abs. 3 in Verbindung mit Art. 50 des Alkoholgesetzes stellen, bezw. weiterverfolgen müssen. Das Bundesgericht ist in der fraglichen Hinsicht nicht zuständig. Das Gleiche gilt für das Verlangen des Rekurrenten, die Alkoholver- waltung hätte die solidarisch mit ihm haftenden andern Verurteilten auf Zahlung der Busse belangen sollen. Nachdem übrigens inzwischen die Busse nach Art. 317 BStrP in eine Gefängnisstrafe umgewandelt worden ist, geht das Interesse des Rekurrenten unmittelbar nur noch auf Aufhebung dieser richterlichen Massnahme. Hiefür hätte aber -ganz abgesehen von der Frage allfälliger vorerst zu ergreifender kantonaler Rechtsmittel -auf dem Boden des Bundesrechts nach der übereinstimmenden Auffassung der staatsrechtlichen Abteilung und des Kas- sationshofs die Nichtigkeitsbeschwerde an die letztere Behörde gemäss Art. 310 BStrP offen gestanden. Freilich ist die Vorschrift von Art. 317 BStrP über die Bussenum- wandlung bei Übertretung fiskalischer Bundesgesetze unter die Strafvollzugsbestimmungen des betreffenden Ab- schnittes eingeordnet, und das Gesetz sieht für Anordnun- gen des Strafvollzugs die Nichtigkeitsbeschwerde an das Bundesgericht nicht vor. Der Sache nach handelt es sich aber bei jener Umwandlung, zumal sie ausdrücklich dem Richter übertragen wird, um einen materiellen Entscheid, eine Ergänzung des seinerzeit ergangenen Bussenerkennt- nisses, auf welche Art. 310 BStrP als anwendbar betrachtet werden muss. Der Rekurrent kann daher mit seiner staatsrechtlichen Beschwerde auch nicht die Frage auf- werfen, ob die Umwandlung der Busse von der vorherigen Belangung der solidarisch Mithaftenden abhängig war, und ob ihm im amtsgerichtlichen Verfahren Gelegenheit zur Aussprache ltatte gegeben werden sollen. Eine Über- weisung der Sache an den Kassationshof kommt schon des- halb nicht in Betracht, weil die formellen Voraussetzungen der Nichtigkeitsbeschwerde (Einlegung innert zehn Tagen bei der erkennenden Behörde, Einreichung der schrift-
Verwaltungs-und Disziplinarreehtspflege. lichen BegründUng innert weiteren zwanzig Tagen bei der gleichen Stelle"Art. 312 und 272 BStrP) nicht erfüllt sind. Demnach erkennt das Bundesgericht : Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. B. VERWALTUNGS- UND DISZIPLINARRECHTSPFLEGE JURIDICTION ADMINISTRATIVE ET DISCIPLINAIRE I. REGISTERSACHEN REGISTRES 37. Arrit de 1a Ire Section civile du aa septem'bre 1937 dans la MUse lIetti contre President d.u Tribunal civil da 1a Sarlne. In8cription au regi8tre du oommerce. -L'ingenieur qui exooute des ouvrages pour son propre compte en vertu de contrats d'entreprise exerce une industrie; il est sujet a. l'inscription au registre du commerce si son chiffre d'affaires atteint le montant prevu par la loi, s'il se livre a un complexe d'affaires successives de meme genre en vue d'en retirer d'une mamere continue des benefices et s'il exerce son activite en la forme commerciale. L'autorite comp6tente pour ordonner I'inscription est celle du lieu ou I'ingenieur a le centre stahle de SOll activite profession- neUe. Registersachen. ND 37.
A la demande de J. Firmann-Castella. a Bulle, formuloo le 8 mars 1937, le President du Tribunal de la Sarine a ordonne le 4 juin 1937 l'inscription du recourant au registre du commerce de Fribourg, en substance par les motifs suivants: Depuis 1925, B. Hefti est domicilie a Fribourg Oll il exerce la profession d'ingenieur. En 1937, sans abandonner son domicile, il a construit dans les cantons de Vaud et du Valais trois teIeferiques, soit notamment le monte-pente de Bretaye sur Villars au prix forfaitaire de 25000 fr. Firmann Iui a fourni des materieux pour plus de 6000 fr. En consequence, l'autoriM cantonale de surveillance du registre du commerce estime que le MS de Hefti tombe sons le coup de l'art. 13 RRC du 6 mai 1890. Le present recours de droit administratif tend a faire prononcer que ni l'office du registre du .commerce de l'arrondissement de la Sarine ni le President du Tribunal dudit arrondissement ne sont competents pour ordonner l'inscription de :M. Beda Hefti au registre du commerce et principalement que M. B. Hefti n'est pas tenu de se faire inscrire au registre du commerce . Le recourant fait valoir qu'il a invente un monte- pente pour skieurs et depose une .demande de brevet. Pour faire connaitre son MIeferique, il a du l'installer lui- meme pret a fonctionner . Aussi a-t-il conclu l'hiver passe trois contrats d'entreprise a forfait pour les monte- skieurs de Bretaye, des Rochers de Naye et de Montana. Les travaux ont dure de septembre 1936 a janvier 1937. Leur cout total a 15M de 100000 a llO 000 fr. Mais le re- courant n'a pas pour autant exploite une entreprise de construction ayant une certaine importance ecOnOlniqUe. Il s'est borne a executer certains travaux d'ingenieur pen- dant quelqu mois. Cette activiM avait du reste cesse longtemps avant le depot de la demande d'inscription. A l'avenir il ne se chargera plus des travaux d'installation et se bornera a tirer profit des licences accordoos pour son invention .. L'art. 13 RRC n'est donc pas applicable. Au