Art. 260 SchKG; documents to be made available to assignees of the bankruptcy estate. As a rule, the assignees are entitled to the documents relating to the assigned claims, in particular securities and evidentiary documents. This right is not absolute. Special reasons may justify an exception, notably where several assignees pursue the assigned claims separately; in such a case, direct handover of the originals or exclusive collection authority may be denied. The bankruptcy administration must nevertheless permit inspection, furnish certified copies, and, upon request, lodge the originals directly with the court competent for the merits, whereupon it acts as depositor and receives the documents back after the proceedings (consid. 1-3).
106 Schuldbetreibungs und Konkursrecht. N0 26. ciers a. se voir refuser, mnme provisoirement, la. saisie de la part de communaute de leur debiteur en raison de la possibilite de saisir im bien revendique par un tiers; en effet, suppose que le revendiquant obtienne gain de cause, les creanciers risquent de ne plus pouvoir a. ce moment-la. exercer efficacement leurs droits sur la part de communaute, dont le debiteur aura peut- tre dispose dans l'intervaUe ou qui aura ete saisie au profit d'autres crea.nciers. TI faut reserver, quant a. l'ordre des saisies, le cas 00. l'office est invite a. saisir une creance contestee et une part de communaute, celle-ci apparaissant encore plus diffi- cilement rea.lisable quecelle-Ia. La question ne se pose pas en l'espece 00., par suite des versements operes a. l'office (en demier lieu par l'agent d'affaires CoUet pour les 500 fr. d'abord retenus), ce sont en definitive des especes qui ont ete saisies. TI suffit de relever qu 'une creance contestee devant aussi en general tre tenue pour une non-valeur, la saisie d'une teUe crea.nce ne saurait par la. suite empOOher la saisie d'une part de communaute. Au reste, on s'etonne en l'espece que le proces-verbal de saisie n'ait pas suivi l'ordre chronologique des opera- tions. La saisie ulterieure de biens autres que.la. part de succession du debiteur permettait tout au plus de se demander si la saisie de .cette part pouvait etre levee. Mais il n'en pouvait tre question, la saisie des creanCe8 ou des especes n'offrant nuUement couverture pour la somme en poursuite d'environ 24000 fr. On ne comprend alom pas que, si la saisie de la. part de succession etait main- tenue, elle n'ait pas ete designee comme la premiere en date. 2. -..... (Maintien.de l'estimation de la. part succes- sorale.) Par ces moti/a, la Ohambre des pourauitea et de8 /aiUitea rejette le recours. Schuldbetreibungs. und Koulrurarecht. N0 27. 107 27. Entseheid vom 27. September 1947 i. S. Weibel Co. Den Zessionaren deT KonkurBma88e nach Art. 260 SchKG sind in der Regel die zugehörigen Urkunden auszuhändigen. Aus besondern Gründen kann dies unterbleiben, namentlich ist es ausgeschlossen, wenn mehrere Zessionare getrennt vorgehen woUen. Diese können aber Einsicht nehmen, sich von der Konkursverwaltung beglaubigte Abschriften geben lassen und Vorlegung der Originale an das Prozessgericht verlangen. En regle generale, lea crwnciera ceaBionnaires de la masae (art. 260 LP) ont le droit d'obtenir les docwnents relatifs aux preten- tious ?ed6es. Des motifs rticuIiers peuvent justifier une exceptlon a. cette regle. C est ainsi qu'elle est inapplicable lorsqu'il y a plusieurs cessionnaires agissant separement. Ceux-ci peuvent cependant prendre connaissance de ces docu ments, s'en faire delivrer des copies certifiees conformes par l'administration de la failIite et demander que les originaux soient deposes aupres du trihlmal qui aura a. eonnaitre du proces. Di regola, i creditori ceasionari della maaaa (art. 260 LEF) hanno iI diritto d'ottenere i docwnenti ehe si riferiscono ai crediti ceduti. Motivi particolari possono tuttavia giustificare un'ec- cezione a questa regola. Essa e inappIicabiIe, quando vi siano piu cessionari che procedono separatamente. Questi cessionari possono tuttavia prendere conoscenza di taIi documenti, farsene riIasciare eopie dichiarate autentiche dall'amnini strazione dei fallimento e ehiedere ehe gli originali siano depo. sitati preaso il tribunale che dom occuparsi della causa. A. -Im Konkurse des Fridolin Studer, Escholzmatt, wurden der mit einer Forderung von Fr. 53,516.45 zuge- lassenen Rekurrentin u. a. folgende Ansprüche gemäss Art. 260 SchKG abgetreten: 11. 3 protestierte Wechsel, je Fr. 5,000. , Firma Infanger-Bühler, zusammen Fr. 12. Akzept der Gebr. Maurer 13. dto . . . . . . . . 14. Akzept Willy Steiner . .
Akzept der 15,000.-; 12,500.-; 12,500.-; 100,000.-. Die Ansprüche gemäss Ziff. 12 und 13 wurden ausserdem der mit einer Forderung von Fr. 15,336.40 zugelassenen Solvag A.-G. abgetreten. B. -Dem Begehren der Rekurrentin um Herausgabe der Originalwechsel, die mit Prokuraindossamenten für sie zu versehen seien, erklärte die Konkursverwaltung
'108 8chuldbetreibungs-und Konkursrecht. N0 27. nicht entsprechen zu können, bevor überhaupt über die von der Schuldnerin bestrittenen Forderungen gerichtlich entschieden ist . Auf Wunsch werde sie der Rekurrentin Abschriften ausstellen, ferner seien gerichtliche Editions- verfügungen nach 150 der luzerruschen Prozessordnung vorbehalten. G. -Die Rekurrentin führte Beschwerde. In oberer Instanz. wurde sie am 9. AUgUst 1947 dahin teilweise geschützt, dass die Konkursverwaltung ihr von den Wech- seln ,zu Ziff. 11 hievor Abschriften mit Prokuraindossa- menten zur Verfügung zu stellen habe. Die Erwägungen sind im wesentlichen folgende: Zur Geltendmachung wechselrechtlicher Ansprüche genügt die Abtretungs- bescheinigung nach Art. 260 SchKG nicht. Die Rekurren- tin bedarf hiezu wechselrechtlicher Urkunden. Jedoch genügen Wechselkopien nach Art. 1066 OR mit Prokura- indossamenten nach Art. 1008 OR. Das führt zu entspre- chender Gutheissung der Beschwerde hinsichtlich der Wechsel zu Ziff. 11. Die andern Wechsel (Nr. 12, 13, 14) sind fehlerhaft, und es ist nicht zu prüfen, ob die Kon- kursverwaltung angehalten werden könnte, sie zu ergän- zen, da die Rekurrentin solches nicht verlangt. Beim gegenwärtigen Stande sind diese Wechsel nicht geeignet zur Geltendmachung wechselrechtlicher Ansprüche, daher ist die Konkursverwaltung auch nicht zur Aussteiihng von Wechselkopien und zur Anbringung von Prokura- indossame.nten verpflichtet. D . ....:..-Der vorliegende Rekurs beharrt auf der Be- schwerde in vollem Umfange. Mit Wechselkopien sei der Rekurrentin nach deren gesetzlichem Zwecke nicht ge- dient. Kraft der Abtretung nach Art. 260 SchKG komme ihr Gläubigerqualität zu. Daher seien ihr alle zur Geltend,- machung der Forderungen wichtigen Urkunden auszu" händigen, soweit vorhanden im Original; auch anschei- nend fehlerhafte Urkunden wie die Wechsel zu Ziff. 12-14, über deren Gültigkeit übrigens nicht im vorliegenden Verfahren zu entscheiden sei. 8chuldbetreibungs-und KonkUl'8l"6cht. N0 27. Die Schuldbetreibungs-und Konkurskammer zieht in Erwägung:
HO Schuldbetreibungs. und Konkursrecht. N° 27. werden, sobald er es verlangt. Wenn Gründe bestehen mögen, sie dem Zessionar nicht auszuhändigen, so kann doch die Konkursverwaltung keinesfalls die direkte Ein- reichung an das Gericht verweigern, wobei sie selbst als Einlegerin gilt und die Urkunden nach Prozessende zurückerhält. 2. -Auf diese Weise ist der Zessionar der Masse freilich nicht in den Stand gesetzt, die Forderungen aus Wertpapier auch selber einzuziehen. Allein das Recht, Zahlung zu eigenen Handen zu erheben, ist nicht not- wendig mit der Abtretung nach Art. 260 SchKG ver- bunden. Bei Geldforderungen ist zwar die Einziehung durch den Zessionar die Regel (siehe Ziff. 3 des Formu- lars). Die Konkursverwaltung kann aber triftige Gründe haben, ihn nicht so weitgehend zu legitimieren. Vor allem ist es nicht statthaft, Wertpapiere oder auch nur Beweis- urkunden einem einzelnen von mehreren Zessionaren unter Ausschluss der andern auszuhändigen, sofern sie getrennt vorgehen wollen. So verhält es sich hier vorder- hand bei den Forderungen zu Ziff. 12 und 13, die ausser der Rekurrentin einem andern Gläubiger abgetreten sind. Ferner darf die Konkursverwaltung von Inkassovoll- machten im erwähnten Sinne absehen, wenn mit einem "Überschuss für die Masse zu rechnen ist, was hier ange- sichts der Wechselsummen und der übrigen abgetretenen Ansprüche zutrifft. Damit ist der. (im Rekursverfahren vor Bundesgericht, Art. 19 SchKG, im Gegensatz zu den kantonalen Instanzen nach Art. 17 und 18, einzig in Betracht fallende) Vorwurf der Rechtswidrigkeit ent- kräftet. Das soll allerdings nicht heissen, die Konkursver- waltung dürfe unter keinen Umständen, ohne sich einer Verantwortlichkeit auszusetzen, den Zessionaren und deren Vertretern, wenn sie als des Vertrauens nicht unwürdig erscheinen, weiter entgegenkommen, sofern dies nicht etwa durch mehrfache Abtretung ausgeschlossen ist. 3. -Trotz dem Gesagten kann die Rekurrentin von der Konkursverwaltung verlangen, was ihr die Vorinstanz Schuldbetreibungs und Konkursrecht. N° is.
hinsichtlich der Wechsel zu Ziff. 11 zugestanden hat. Denn insoweit ist der vorinstanzliche Entscheid. nicht ange- fochten. Demnach erkennt die Bchtildbetr.-u.. Konku.rikammer: Der Rekurs wird im Sinne der Erwägungen abgewiesen. 28. Arrnt du 29 sep embre IM7 dans la cause Ferrarls. Sequestre tl'un immeuble appartenant a um imliviBion, opere . suite de poursuites individuelles contra les membres de l'mdl- vision. Art. 278 I. 1 LP; ordonnance du Tribunal federal concernant la saisie et 1 realisation des pa.rts de communaute. Dans certaines conditions le creancier qui poursuivi tous les membres d'une indivision en payement d'une dette dont .i1s repondent solidairement et en raison m ne de leur Quahte d'indivis peutfaire. saisir et reaIiser !es biens m nes de l'indi vision en lieu et place des pa.rts de oommunaute. Arreatiemng einu Gf'f.IA'Ulstüclcs, das.zu einer ungeteilten ErbBChaft gehört, nach Betreibung der einzelnen Erben. Art. 278 SchKG ; VVAG vom 17. Januar 1923. Hat ein Gläubiger sämtliche Erben als. lid rschu1dnerfür ene sie gerade in ihrer Eigenschaft als Mitglieder der Erbengemem- schaft betreffende Verbindlichkeit betrieben, so kann er unter Umständen Vermögensstücke der Erbengemeinschaft selbst statt der Antei1srechte pfänden und verwerten lassen. Sequestro tl'un tondo appartenent6 ad, un'indiviBione. effett in seguito a esecuzioni individuali contro i membn dell'mdi- visione. Art. 278 cp. 1 LEF; regolamento el 'l!ibne ene: rale concemente i1 pignoramento e la reallZzazlone 01 dmttl in comunione (deI 17 gennaio 1923). . . . In certe condizioni il creditore che ha esecusso tutti mnb d'un'indivisione per ottenere"il ento d'un debl di ,'!w essi rispondono solidalmente e a mOnlvo ;lella l?ro q . 4 m- divisi pub far pignora.re e zza.re 1 Stessl delI mdlVlslone in luogo e vece delle partl m comumone. Joseph Ferraris est heritier avec ses trois soours des biens laiSSJ5s par son pere Celestin Ferraris. Il se pretend crea.n- eier de l'hoirie d'une somme de 55 653 fr. 65 pour le paye- ment de laquelle il a intente une poursuite contre chacune des trois autres coh6ritieres. Posterieurement a ces pour- suites, e'est-a-dire le 23 decembre 1946, il a fait. op6rer un sequestre sur tous les biens de l'hoirie, ceux-ci eomprenant