Art. 11, 14, 52, 214 BStP; compétence de la Chambre d'accusation pour les recours dirigés contre une décision du procureur général de la Confédération: la Chambre d'accusation n'est pas compétente pour connaître d'une plainte contre le refus, par le procureur général, de mettre l'inculpé en liberté. Les voies de recours prévues par le BStP ne permettent pas de soumettre à cette autorité de surveillance une décision prise par le ministère public fédéral dans la conduite de la détention préventive.
Uhrenindustrie. No 45. solution adoptee par la Cour neuchateloise menerait a des consequences inadmissibles. Les nombreuses entreprises qui fabriquent aussi des fournitures (aiguilles, pierres, cadrans, etc. pour des articles qui n'appartiennent pas a l'industrie horlogere au sens de l'art. ler ACF, par exemple des compteurs ou des pendules (art. 21 al. 1), cesseraient de s'y rattacher, bien que leur assujettissement n'ait jamais ete conteste. II en serait de meme des manufactures qui, outre des montres, fabriquent des pendules ou bien qui livrent des mouvements a des fabriques de compteurs ou de fusees d'obus. Ainsi, la protection instituee par le Con- seil föderal se bornerait aux seules entreprises qui ne fabri- quent que les produits speci:fiquement horlogers qu'enu- mere l'art. 2 ACF. Une telle limitation ne se concilierait pas avec le sens et l'esprit de l'arrete. 3. Selon l'arret attaque, Koller et Ferner ont livre a des monteurs de boites, en 1947, pour plus de 25 000 fr. de decolletages, soit 11 % du chifire d'affaires total. Ils ont donc ajoute une branche de fabrication a celle qui fai- sait l'objet de l'autorisation du 27 juillet 1944, contreve- nant ainsi a l'art. 3 al. 2 ACF. D'autre part, il est etabli que la grande majorite des barrettes a ressorts, dont la vente representait en 194 7 62 % du chifire d'a:ffaires total, ont ete livrees a. des fabri- cants de boites et a des fabricants d'horlogerie. L'entre- prise se vouant donc principalement a des fabrications visees par l'art. 2 eh. 2 ACF, l'augmentation du nombre des ouvriers s'explique sUrtout par les besoins de ces acti- vites .. II s'ensuit que les intimes ont agrandi leur entre- prise sans autorisation (art. 3 al. 1 ACF . Ces contraventions etant reprimees par l'art. 26 al. l litt. a ACF, ils devront etre juges a nouveau. Par ces motif s, l,e Tribunal federal admet le pourvoi, annule l'arret attaque et renvoie la cause a la juridiction neuchateloise pour nouveau jugement. Jagd und Vogelsßhutz. No 46. V. JAGD UND VOGELSCHUTZ CHASSE ET PROTECTION DES OISEAUX
la Jagd und Vogelschutz. N 4'6. Der Kassationshof zieht in Erwägung : Es war unzulässig, die Beschwerdeführer wegen untaug- lichen Versuchs (Art. 23 StGB) der Übertretung von Art. 43 Ziff. l bzw. Ziff. 3 JVG zu verurteilen. Der Versuch einer Übertretung ist nicht strafbar, wenn das Gesetz, was hier nicht zutrifft, nicht eine Ausnahme macht (Art. 104 Abs. l StGB). Dennoch kann das angefochtene Urteil nicht aufgehoben werden. Denn die Handlungen der Beschwerdeführer sind in Wirklichkeit nicht blosse Versuche, sondern vollendete Übertretungen. Nach Art. 43 Ziff. 1 JVG ist strafbar, wer Selbstschüsse anlegt, explodierende Geschosse oder Stoffe zu Jagd- zwecken yerwendet oder :widerrechtlich Gift legt . Franz Hürlimann hat explodierende Stoffe zu Jagdzwecken nicht nur zu verwenden versucht, sondern tatsächlich verwendet. Dass er den Fuchs nicht erlegt oder gefangen hat, macht seine Handlung nicht zum blossen Versuch. Die Über- tretung des Art. 43 Ziff. 1 JVG ist nach Sinn und Wort- laut der Bestimmung nicht erst vollendet, wenn der mit den explodierenden Stoffen verfolgte Zweck erreicht wird, sondern schon mit der Verwendung dieser Stoffe zu Jagd- zwecken. Auch kommt entgegen der Auffassung der Vor- instanz nichts darauf an, ob der Fuchs noch lebte oder nicht. Zu Jagdzwecken verwendet ist ein explodierender Stoff schon dann, wenn -er in der Absicht gebraucht wird, ein Tier zu jagen; ob sich tatsächlich ein solches im Wirkungsbereich der Explosion befindet und, wenn ja, ob es lebt, ist unerheblich. Nach Art. 43 Ziff. 3 JVG sodann ist strafbar, wer Füchse oder Dachse anbohrt oder ausräuchert . Das hat Antori Hürlimann nicht nur zu tun versucht, sondern tatsächlich getan. Auch hier kommt nichts darauf an, ob ein Fuchs oder Dachs im Loch war, und, wenn ja, ob er lebte oder nicht. Art. 43 Ziff. 3 JVG ist nicht wörtlich dahin auszulegen, dass das Tier selber angebohrt wer- Verfahren. N 4'7.
den muss. Füchse oder Dachse anbohren heisst, in der Absicht, sie zu jagen, einen Gegenstand nach Art eines Bohrers in den Boden einführen, insbesondere mit einem Stock im Bau des Tieres oder in einem Loche herum- stochern. Art. 43 Ziff. 3 will nicht das Lehen eines tatsäch- lich vorhandenen Tieres schützen, sondern die erwähnte verwerfliche Jagdmethode um ihrer selbst willen mit Strafe bedrohen. VI. VERFAHREN PROCEDURE 47. Entscheid der Anklagekammer vom 1. November 1948 i. S. X. gegen Schweiz. Bundesanwaltschaft. Art. 11, 14, 52, 214 BStP. Die Anklagekammer ist nicht zu.ständig zw Bewteilu,ng von Beschwerden gegen die Bundeeanwalt- scha.ft (in ca.su Beschwerde gegen die Abweisung eines Ha.ft- entla.ssungsgesuches ). Art. 11, 14, 52, 214 PPJ!. La. Cha.mbre d'accusa.tion ne conna.it pa.s des recours contre des decisions du procureur general de la. Confederation (in ca.su, recours contre refus de mettre J'inculpe en liberte ). Art. 11, 14, 52, 214 PPF. La. Ca.mera. d'accusa. non e competente a. conoscere dei ricorsi contro le decisioni del proctira.tore generale della. Confederazione (in concreto, rfoorso contro il rifiuto di mettere in liberta l'imputa.to). Nachdem der Untersuchungsrichter die Voruntersu- chung gegen X. als geschlossen erklärt und die Akten mit seinem Schlussbericht der Bundesanwaltschaft über- wiesen hatte, stellte X. bei dieser letztem das Gesuch, er sei aus der Haft zu entlassen. Mit Verfügung vom 14. Oktober 1948 abgewiesen, führt er mit Eingabe vom 18. Oktober 1948 bei der Anklagekammer des Bundesgerichtes Beschwerde mit dem Antrag, die Bundesanwaltschaft sei anzuweisen, ihn auf freien Fuss zu setzen. Für den Fall, dass auf die Beschwerde aus formellen Gründen nicht