Art. 633 ZGB; equalization claims may be asserted by a special action for declaration of rights, unless the inheritance division has not yet been requested or has already been completed. The Civil Code does not impose a duty to litigate all disputed questions of partition in a single proceeding. Since the heirs ordinarily carry out the division themselves under Art. 607 ff. ZGB, individual contentious points may be submitted separately to the court and thereafter the partition completed in accordance with the judgment (consid. 1). The separate action is materially inadmissible only where no partition proceedings are pending or where the division has already been executed.
reserve de l'arret RO 44 II 246, puisque l'attribution du domaine entier a. la recourante ne Ja privera pas de son independance eoonomique et n'entramera pas ainsi une modification de sa condition actuelle. Le fait, releve par l'arret attaque, que l'heritier qui demande en l'espece l'attribution du domaine n'est pas un fils de Ja defunte est egalement sans pertinence. La loi ne mentionne les fils a. l'art. 621 al. 3 que pour leur donner un droit de preference lorsqu'ils sont en competi- tion avec des smurs ou tout autre descendant (RO 69 n 387, cons. 3). Mais tel n'est pas le cas en l'espece Oll seu1e la recourante demande l'attribution de l'ensemble du domaine. Le Tribunal feiMral prononce : Le recours est admis et l'arret attaque est reforme en ce sens que le domaine litigieux est attribue en entier a. la recourante a. sa valeur de rendement, soit 34 400 francs. 19. Auszug aus dem Urteil der 11. Zlvllabteßung vom 15. März 1949 i. S. Wolfisberg gegen Wolfisberg. Ausgleich8ansprüche nach Art. 633 ZGB können mit besonderer FeststellungskIage geltend gemacht werden, ausser wenn die Erbteilung noch nicht verlangt oder schon durchgeführt ist. Rapp01't. Les droits decouIa.nt de l'art. 633 ce peuvent etre exerces par la voie d'une action spooiale en constatation de droit. sauf si le partage n'a pas encore ete demande ou s'il a dejit. et6 effectue. Oollazione. I diritti derivanti dall'art. 633 ce possono essere fatti valere mediante un'azione specia.le di accertamento. salvo se la divisione ereditaria non e stata ancora chiesta od e giB. stata eseguita. Die Kläger, die gegen ihre Miterben seit 1942 einen Erbteilungsprozess führen, machten 1945 mit besonderer Klage Ausgleichsanspruche im Sinne von Art. 633 ZGB (Lidlohnforderungen) geltend. Die Miterben widersetzten sich dieser Klage mit der Begründung, das ZGB lasse die
Feststellung solcher Ansprüche in einem selbständigen Prozesse nicht zu. Das Bundesgericht verwirft diesen Ein- wand. Grunde: Die Erbteilung wird nach dem ZGB von den Erben selber durchgeführt, allenfalls unter Mitwirkung einer Be- hörde (Art. 607 fI.). Können sie sich dabei über einzelne Punkte nicht einigen, so brauchen sie deswegen nicht die Regelung und den Vollzug der ganzen Teilung dem Richter zu überantworten, sondern es genügt, wenn sie ihm jene Punkte vorlegen und hernach die Teilung unter Beachtung seines Spruches durchführen. Alle streitigen Punkte auf einmal zur richterlichen Entscheidung zu bringen, wird in der Regel zweckmässig sein, ist aber bundesrechtlich nicht vorgeschrieben. Aus der gesetzlichen Ordnung der Erb- teilung folgt also keineswegs, dass Lidlohnanspruche nicht durch besondere Klage geltend gemacht werden können, wie es hier geschehen ist. Die vorliegende Feststellun klage wäre materiell nur dann nicht zu1ässig, wenn die Teilung noch nicht verlangt oder aber bereits durchgeführt wäre (vgl. BGE 45 II 6, 48 II 316 fI.). Weder das eine noch das andere ist der Fall.