Non-payment of advance costs leads to non-entry on constitutional complaint

4D_60/2013Tribunal fédéral / Ire division civile5 nov. 2013Inadmissible

Extrait par Omnilex

Résumé Omnilex

The Federal Supreme Court did not enter into the constitutional complaint because the complainant failed to pay the required advance on costs even after the additional time limit granted by the Court. The complaint was therefore declared inadmissible under Art. 62(3) BGG. Court costs of CHF 500 were charged to the complainant under Art. 66(1) BGG. No party compensation was awarded to the respondent, as no compensable expense arose in the federal proceedings.

Regeste Omnilex

Art. 62 Abs. 3 BGG; Nichtleistung des Kostenvorschusses innert Nachfrist führt zum Nichteintreten auf die Beschwerde. Wird der verlangte Vorschuss trotz angesetzter Nachfrist nicht bezahlt, ist auf das Rechtsmittel ohne materielle Prüfung nicht einzutreten; die Pflicht zur Vorschussleistung stellt eine Eintretensvoraussetzung dar. Gerichtskosten sind dem Ausgang des Verfahrens entsprechend aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Eine Parteientschädigung entfällt, wenn der obsiegenden Gegenpartei im bundesgerichtlichen Verfahren kein entschädigungspflichtiger Aufwand entstanden ist.

Texte intégral

{T 0/2}

4D_60/2013

Urteil vom 5. November 2013

I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Klett, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Widmer.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Y.________,
Beschwerdegegner.

Gegenstand
Werkvertrag, Revision,

Verfassungsbeschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts von Appenzell A.Rh., stellvertretender Einzelrichter, vom 4. September 2013.

Die Präsidentin hat in Erwägung,
dass der Beschwerdeführer gegen die Verfügung des Obergerichts von Appenzell A.Rh., stellvertretender Einzelrichter, vom 4. September 2013 mit Eingabe vom 15. September 2013 (Postaufgabe 16. September 2013) Beschwerde erhoben hat;
dass der Beschwerdeführer den ihm auferlegten Kostenvorschuss auch innerhalb der mit Verfügung vom 7. Oktober 2013 angesetzten Nachfrist nicht geleistet hat, weshalb gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist;
dass die Gerichtskosten dem Verfahrensausgang entsprechend dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 BGG);
dass dem Beschwerdegegner keine Parteientschädigung zuzusprechen ist, da ihm durch das bundesgerichtliche Verfahren kein Aufwand erwachsen ist;

im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG erkannt:

1.

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.

Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.

Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht von Appenzell A.Rh., stellvertretender Einzelrichter, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 5. November 2013

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Klett

Der Gerichtsschreiber: Widmer

Mots-clés

advance on costsnon-entryinadmissibilitycost allocationconstitutional complaint

Extrait par Omnilex

Question juridique clé

Whether the complaint could be entered despite non-payment of the ordered advance on costs.

Solution extraite

No. Because the complainant did not pay the advance within the set grace period, the Court had to decline to enter into the complaint.

Motifs extraits

Under Art. 62(3) BGG, failure to pay the cost advance within the additional time limit leads to non-entry.

Question juridique clé

Allocation of federal court costs and party compensation.

Solution extraite

Court costs were imposed on the complainant; no party compensation was awarded to the respondent.

Motifs extraits

Costs follow the outcome under Art. 66(1) BGG, while the respondent incurred no compensable expense in the federal proceedings.

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