Non-entry for failure to pay the advance on costs

5A_1/2014Tribunal fédéral / IIe division civile5 mars 2014Inadmissible

Extrait par Omnilex

Résumé Omnilex

The Federal Supreme Court did not enter into the appellant’s complaint because he failed to pay the CHF 5,000 advance on costs within the non-extendable deadline and did not provide the required proof of timely debit. A further request for extension had already been rejected. The appellant was ordered to pay court costs of CHF 500.

Regeste Omnilex

Art. 62 Abs. 3 und Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; Nichteintreten wegen Ausbleibens des Kostenvorschusses trotz angesetzter nicht erstreckbarer Nachfrist. Wird der verlangte Vorschuss weder bar bei der Bundesgerichtskasse noch ordnungsgemäss zugunsten des Bundesgerichtskontos geleistet und fehlt der Nachweis der fristgerechten Belastung, ist auf die Beschwerde nach Androhung des Nichteintretens nicht einzutreten. Ein nach Ablauf der Nachfrist gestelltes weiteres Fristerstreckungsgesuch vermag den Säumnisfolgen nicht entgegenzuwirken. Die kostenpflichtige Partei trägt die Gerichtskosten nach Art. 66 Abs. 1 BGG.

Texte intégral

{T 0/2}

5A_1/2014

Urteil vom 5. März 2014

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter von Werdt, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Hanspeter Kümin,
Beschwerdeführer,

gegen

Y.________,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Arrest,

Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen das Urteil vom 22. November 2013 des Obergerichts des Kantons Glarus.

Nach Einsicht
in die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen das Urteil vom 22. November 2013 des Obergerichts des Kantons Glarus,

in Erwägung,
dass der Beschwerdeführer auf Grund seines Fristerstreckungsgesuchs mit Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG vom 22. Januar 2014 unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den (ihm mit Verfügung vom 6. Januar 2014 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 5'000.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 15 Tagen seit der (am 23. Januar 2014 erfolgten) Zustellung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten (Art. 48 Abs. 4 BGG) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,
dass ein (nach Ablauf der Nachfrist eingereichtes) Gesuch des Beschwerdeführers um Ansetzung weiterer Nachfristen mit Präsidialverfügung vom 18. Februar 2014 abgewiesen worden ist,
dass festzustellen bleibt, dass der Beschwerdeführer, der die Beschwerde trotz des Hinweises in der erwähnten Präsidialverfügung nicht zurückgezogen hat, den Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihm obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und der Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1 BGG),

erkennt der Präsident:

1.

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.

Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.

Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Glarus schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 5. März 2014
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: von Werdt

Der Gerichtsschreiber: Füllemann

Mots-clés

non-entryadvance on costsdeadlineinadmissibilitycourt costsFederal Supreme Court

Extrait par Omnilex

Question juridique clé

Whether the complaint was admissible despite non-payment of the advance on costs within the set deadline.

Solution extraite

No; the complaint could not be entered into because the advance on costs was not paid and the required proof of timely payment was not submitted.

Motifs extraits

After a first extension and a non-extendable grace period under Art. 62(3) BGG, the appellant still neither paid the advance in cash nor provided the required debit confirmation. The complaint was not withdrawn, so non-entry followed under Art. 108(1)(a) BGG.

Question juridique clé

Allocation of court costs for the non-entry decision.

Solution extraite

The court costs were imposed on the appellant.

Motifs extraits

Because the appellant caused the non-entry by failing to comply with the advance-payment order, costs followed the outcome.

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