Non-entry due to unpaid cost advance in divorce appeal

5A_661/2009Tribunal fédéral / IIe division civile16 nov. 2009Inadmissible

Extrait par Omnilex

Résumé Omnilex

The Federal Supreme Court did not enter into the appellant’s complaint in a divorce-related matter because he failed to pay the required cost advance within the non-extendable deadline and did not provide proof of timely payment. Despite a prior reminder and warning of non-entry, no valid advance payment was made. The appellant was ordered to pay court costs of CHF 500. The decision also notes that further abusive submissions in the matter would be filed without response.

Regeste Omnilex

Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; non-entry for failure to pay the advance on costs. If the appellant does not pay the ordered cost advance within the non-extendable grace period and also fails to furnish the required proof of timely payment by transfer, the Federal Supreme Court shall not enter into the appeal. Subsequent submissions do not cure the default. In such a case, the appellant bears the court costs under Art. 66 Abs. 1 BGG; abusive procedural conduct may be disregarded (consid. 1).

Texte intégral

{T 0/2}
5A_661/2009

Urteil vom 16. November 2009
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

a.o Gerichtspräsidentin 1 des Gerichtskreises II Biel-Nidau, Amtshaus, Spitalstrasse 14, 2501 Biel BE,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Einholung einer Verkehrswertschätzung (Ehescheidung).

Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Entscheid vom 4. September 2009 des Obergerichts des Kantons Bern (Appellationshof, 2. Zivilkammer).

Nach Einsicht
in die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Entscheid vom 4. September 2009 des Obergerichts des Kantons Bern,

in Erwägung,
dass der Beschwerdeführer mit Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG vom 23. Oktober 2009 unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den (ihm mit Verfügung vom 6. Oktober 2009 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 1'000.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 10 Tagen seit der am 26. Oktober 2009 erfolgten Zustellung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten (Art. 48 Abs. 4 BGG) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,
dass der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihm obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb (androhungsgemäss und ungeachtet der nachträglichen Eingaben) gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und der (einmal mehr missbräuchlich prozessierende: Art. 42 Abs. 7 BGG) Beschwerdeführer kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG) sowie darauf hingewiesen wird, dass in dieser Sache allfällige weitere Eingaben, namentlich missbräuchliche Revisionsgesuche ohne Antwort abgelegt würden,
erkennt die Präsidentin:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 16. November 2009
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Hohl Füllemann

Mots-clés

non-entrycost advanceappeal inadmissibilitycourt costsdivorcedeadlineproof of payment

Extrait par Omnilex

Question juridique clé

Whether the federal appeal should be entered into despite non-payment of the cost advance.

Solution extraite

No entry could be made because the appellant neither paid the advance within the deadline nor provided the required proof of timely payment.

Motifs extraits

After a reminder under Art. 62(3) BGG and warning of non-entry, the advance remained unpaid and no valid proof of payment by bank/post transfer was submitted; therefore non-entry followed under Art. 108(1)(a) BGG.

Question juridique clé

How the court costs should be allocated after non-entry.

Solution extraite

The appellant had to bear the court costs of CHF 500.

Motifs extraits

As the appeal was not entered into, costs were imposed on the appellant under Art. 66(1) BGG.

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