Non-entry for failure to pay court advance

5A_677/2012Tribunal fédéral / IIe division civile15 nov. 2012Inadmissible

Extrait par Omnilex

Résumé Omnilex

The Federal Supreme Court did not enter into the company’s appeal against the Zug debt-enforcement ruling because it failed to pay the court advance within the non-extendable deadline, despite prior warning. The court therefore applied Art. 62(3) and Art. 108(1)(a) BGG and ordered the appellant to pay court costs of CHF 1,000 under Art. 66(1) BGG.

Regeste Omnilex

Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; Nichteintreten zufolge nicht fristgerechter Leistung des Kostenvorschusses. Wird der nach Art. 62 Abs. 3 BGG angesetzte, nicht erstreckbare Nachfristbetrag weder bar noch durch rechtzeitige Belastung eines schweizerischen Post- oder Bankkontos geleistet und der entsprechende Belastungsnachweis nicht innert Frist eingereicht, so ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. Die Säumnis kann nicht nachträglich geheilt werden; die Kostenfolgen richten sich nach Art. 66 Abs. 1 BGG (vgl. consid. 1).

Texte intégral

{T 0/2}
5A_677/2012

Urteil vom 15. November 2012
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Verfahrensbeteiligte
X.________ AG,
Beschwerdeführerin,

gegen

Y.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Georg Zondler,
Beschwerdegegner,

Betreibungsamt Z.________.

Gegenstand
Nichtigkeit einer Betreibung,

Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen das Urteil vom 30. August 2012 des Obergerichts des Kantons Zug (II. Beschwerdeabteilung Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs).

Nach Einsicht
in die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen das Urteil vom 30. August 2012 des Obergerichts des Kantons Zug, das (in Gutheissung einer Beschwerde des Beschwerdegegners) sowohl eine Betreibung der Beschwerdeführerin gegen den Beschwerdegegner über Fr. 8'798'523.65 (nebst Zins) wie auch den entsprechenden Zahlungsbefehl zufolge Nichtigkeit aufgehoben hat,

in Erwägung,
dass die Beschwerdeführerin mit Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG vom 22. Oktober 2012 unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den (ihr mit Verfügung vom 19. September 2012 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 10'000.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 10 Tagen seit der am 25. Oktober 2012 erfolgten Zustellung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten (Art. 48 Abs. 4 BGG) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,
dass die Beschwerdeführerin den Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihr obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und die Beschwerdeführerin kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1 BGG),

erkennt das präsidierende Mitglied:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Betreibungsamt Z.________ und dem Obergericht des Kantons Zug schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 15. November 2012
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Escher

Der Gerichtsschreiber: Füllemann

Mots-clés

debt enforcementcourt advancenon-entrydeadlinecostsnullity

Extrait par Omnilex

Question juridique clé

Whether the appeal could be entered into despite non-payment of the court advance within the extended deadline.

Solution extraite

No entry was possible because the appellant neither paid the advance in cash nor proved timely debit of a payment order within the non-extendable deadline.

Motifs extraits

After a warning under Art. 62(3) BGG, the appellant failed to satisfy the required advance-payment formalities; under Art. 108(1)(a) BGG the appeal had to be left unconsidered.

Question juridique clé

Allocation of court costs after non-entry.

Solution extraite

The appellant had to bear the court costs.

Motifs extraits

Costs follow the failure to comply with the advance-payment order and the resulting non-entry.

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