Non-entry for failure to pay cost advance in constitutional complaint

5D_55/2008Tribunal fédéral / IIe division civile5 juin 2008Inadmissible

Extrait par Omnilex

Résumé Omnilex

The Federal Supreme Court did not enter into the subsidiary constitutional complaint because the complainant failed to pay the CHF 500 cost advance within the non-extendable grace period and did not provide proof of timely debit. The complaint was therefore inadmissible. Court costs of CHF 150 were imposed on the complainant.

Regeste Omnilex

Art. 62 Abs. 3, Art. 117 and Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; non-payment of the cost advance within the non-extendable grace period. If the appellant does not timely pay the ordered cost advance and, where applicable, does not furnish the required proof of debit, the Federal Supreme Court must refuse to enter into the subsidiary constitutional complaint. A subsequent or unclear filing does not cure the defect. The consequence is non-entry and an award of court costs under Art. 66 Abs. 1 BGG (consid. 1).

Texte intégral

{T 0/2}
5D_55/2008/don

Urteil vom 5. Juni 2008
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Raselli, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

Staat und Stadt Zürich,
Beschwerdegegner.

Gegenstand
Rechtsöffnung,

Verfassungsbeschwerde gegen den Zirkular-Erledigungsbeschluss vom 4. April 2008 des Obergerichts des Kantons Zürich (III. Zivilkammer).

Nach Einsicht
in die subsidiäre Verfassungsbeschwerde gegen den Zirkular-Erledigungsbeschluss vom 4. April 2008 des Obergerichts des Kantons Zürich,

in Erwägung,
dass die Beschwerdeführerin mit Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG vom 14. Mai 2008 unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den (ihr mit Verfügung vom 22. April 2008 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 500.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 10 Tagen seit der am 16. Mai 2008 erfolgten Zustellung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten (Art. 48 Abs. 4 BGG) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,
dass die Beschwerdeführerin den Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihr obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb (androhungsgemäss und ungeachtet der unverständlichen nachträglichen Eingabe der Beschwerdeführerin) gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 117 BGG i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Verfassungsbeschwerde nicht einzutreten ist und die Beschwerdeführerin kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1 BGG),

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 150.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, der Beiständin Y.________ und dem Obergericht des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 5. Juni 2008
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Raselli Füllemann

Mots-clés

cost advancenon-entrysubsidiary constitutional complainttime limitcourt costs

Extrait par Omnilex

Question juridique clé

Whether the constitutional complaint could be entered into despite non-payment of the required cost advance within the non-extendable grace period.

Solution extraite

No. Because the cost advance was not paid or duly evidenced within the deadline, the Court had to refuse entry into the complaint.

Motifs extraits

After a warning under Art. 62(3) BGG, the complainant neither paid the advance in cash nor via post counter, nor provided the required debit confirmation after a payment order. Under Art. 117 BGG in conjunction with Art. 108(1)(a) BGG, the complaint was inadmissible.

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