No entry for insufficiently reasoned criminal appeal

6B_327/2008Tribunal fédéral / Division pénale16 mai 2008Dismissed

Extrait par Omnilex

Résumé Omnilex

The Federal Criminal Court did not enter into the defendant’s appeal against the Zurich cantonal judgment concerning participation in a lottery-related scheme. The appellant relied only on his earlier appeal to the cantonal court and added that the judgment was incomprehensible, but he did not explain in the federal appeal how the decision violated the law. The presiding judge therefore applied the summary non-entry procedure. Court costs of CHF 800 were charged to the appellant.

Regeste Omnilex

Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG: Anforderungen an die Begründung der Beschwerde; Verweisungen auf frühere Rechtsschriften genügen nicht. Die Beschwerde muss in sich selbst darlegen, welche Rechte oder Rechtsnormen durch den angefochtenen Entscheid verletzt sein sollen. Fehlt es an einer solchen Auseinandersetzung, ist auf das Rechtsmittel im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten (consid. 1). Die Kostenfolgen richten sich nach Art. 66 Abs. 1 BGG (consid. 2).

Texte intégral

{T 0/2}
6B_327/2008/bri

Urteil vom 16. Mai 2008
Strafrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Schneider, Präsident,
Gerichtsschreiber Willisegger.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8001 Zürich,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Übertretung des Bundesgesetzes betreffend Lotterien und gewerbsmässige Wetten (Teilnahme an Schenkkreisveranstaltungen),

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, I. Strafkammer, vom 3. April 2008.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1.
Der Beschwerdeführer erhebt Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich vom 3. April 2008. Gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ist in der Begründung der Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Die Begründung muss in der Beschwerde selbst enthalten sein. Ein Verweis auf frühere Rechtsschriften ist unzulässig (vgl. BGE 123 IV 42 E. 3a S. 46, mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer verweist zur Begründung seiner Beschwerde einzig auf die "Berufung an das Obergericht" und hält lediglich ergänzend fest, das Urteil sei unbegreiflich und nicht nachvollziehbar. Er legt jedoch mit keinem Wort dar, inwiefern das angefochtene Urteil Recht verletzen soll. Da die Beschwerde somit offensichtlich keine hinreichende Begründung enthält, ist darauf im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).

Demnach erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 16. Mai 2008
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Schneider Willisegger

Mots-clés

insufficient reasoningnon-entrycriminal appealcourt costssummary procedure

Extrait par Omnilex

Question juridique clé

Whether the federal criminal appeal was sufficiently reasoned under Art. 42 BGG

Solution extraite

No. The appellant merely referred to his prior appeal brief and did not explain in the appeal itself how the challenged judgment violated the law.

Motifs extraits

Art. 42(1) and (2) BGG require a concise statement in the appeal itself; cross-reference to earlier submissions is inadmissible. Because the appeal contained no legal arguments, it was manifestly insufficiently reasoned.

Question juridique clé

Whether the appeal should be entered into under Art. 108(1)(b) BGG

Solution extraite

No. The lack of sufficient reasoning justified non-entry in summary procedure.

Motifs extraits

An obviously unreasoned appeal may be rejected by the presiding judge without full proceedings.

Question juridique clé

Court costs

Solution extraite

Costs of CHF 800 were imposed on the appellant.

Motifs extraits

As the appeal failed, the costs were charged to the appellant under Art. 66(1) BGG.

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