SchKG complaint inadmissible for insufficient reasoning

7B.152/2006Tribunal fédéral / IIe division pénale7 nov. 2006Dismissed

Extrait par Omnilex

Résumé Omnilex

X. filed a SchKG complaint against the Zurich cantonal supervisory authority's decision that had rejected both his request for free legal counsel and his complaint against the district court's refusal of a reappraisal of real estate. The Federal Supreme Court held that the filing did not comply with Art. 79 Abs. 1 OG because it did not engage with the reasons of the lower court. It also held that the appellant's attempt to challenge the underlying mortgage claim was outside the scope of supervisory complaint proceedings. The complaint was therefore not entered into, and the request for legal aid became moot.

Regeste Omnilex

Art. 79 Abs. 1 OG; Art. 17 ff. SchKG; scope of supervisory complaint and reasoning requirements: a complaint to the Federal Supreme Court must specifically address the contested reasoning; mere repetition of one's own position is insufficient. In proceedings under Art. 17 ff. SchKG, the supervisory authorities examine only the challenged enforcement measure; objections directed at the existence or amount of the underlying claim are inadmissible. Where the complaint proceedings are in principle free of charge under Art. 20a Abs. 1 SchKG, a request for free legal counsel becomes moot (Art. 152 Abs. 1 OG) unless a separate need remains.

Texte intégral

{T 0/2}
7B.152/2006 /bnm

Urteil vom 7. November 2006
Schuldbetreibungs- und Konkurskammer

Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Bundesrichter Meyer, Marazzi,
Gerichtsschreiber Schett.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Obergericht des Kantons Zürich,
II. Zivilkammer, als obere kantonale Aufsichtsbehörde
in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen, Postfach,
8023 Zürich.

Gegenstand
Neuschätzung/unentgeltlicher Rechtsbeistand,

SchKG-Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, als oberer kantonaler Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen, vom 10. August 2006.

Die Kammer hat nach Einsicht
in die Beschwerde von X.________ vom 25. August 2006 gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich als oberer kantonaler Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen vom 10. August 2006, womit das Gesuch um Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes wie auch der Rekurs gegen den Beschluss des Bezirksgerichts Horgen (I. Abteilung) vom 3. Juli 2006 betreffend Neuschätzung von Grundstücken abgewiesen wurden,

in Erwägung,

dass die Vorinstanz ausführt, die untere Aufsichtsbehörde sei zu Recht auf das Begehren um eine Neuschätzung nicht eingetreten, weil der Rekurrent den verlangten Barvorschuss von Fr. 1'500.-- innert der einmaligen Nachfrist von 10 Tagen nicht geleistet habe,

dass sich der Beschwerdeführer mit dieser und den übrigen Erwägungen der Vorinstanz nicht ansatzweise im Sinne von Art. 79 Abs. 1 OG auseinandersetzt, sondern nach wie vor auf einer "hedonischen Schätzung" beharrt und den Vorschuss für die Kosten der Erstellung einer Neuschätzung wegen seiner finanziellen Not als Rechtsverweigerung und Nötigung betrachtet, weshalb darauf nicht eingetreten werden kann,

dass im Übrigen in der Beschwerdeschrift strafrechtliche Verfehlungen von Mitarbeitern einer Bank erwähnt werden und Ausführungen zur Darlehensforderung der Beschwerdegegnerin gemacht werden,

dass die Vorinstanz in diesem Zusammenhang ausgeführt hat, Gegenstand des vorliegenden Verfahrens sei ausschliesslich die vor dem Bezirksgericht Horgen beantragte Neuschätzung, und nicht zu dieser einzig massgeblichen Problematik gehörten die gestellten Begehren und Fragen zum Bestand und zur Höhe der betriebenen (Grundpfand-)Forderung, worauf nicht einzutreten sei,

dass mit der Beschwerde in der Hauptsache die Grundpfandforderung der Beschwerdegegnerin in Frage gestellt wird, was - wie die Vorinstanz zutreffend befunden hat - im Beschwerdeverfahren gemäss Art. 17 ff. SchKG unzulässig ist,

dass nach dem Ausgeführten auf die Beschwerde insgesamt nicht eingetreten werden kann,

dass das Beschwerdeverfahren - abgesehen von mut- oder böswilliger Beschwerdeführung - kostenlos ist (Art. 20a Abs. 1 SchKG),

dass das Begehren um Beiordnung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes gegenstandslos wird (Art. 152 Abs. 1 OG),

erkannt:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Beschwerdegegnerin, dem Betreibungsamt A.________ und dem Obergericht des Kantons Zürich (II. Zivilkammer) als oberer kantonaler Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 7. November 2006
Im Namen der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Mots-clés

debt enforcementsupervisory complaintreasoning requirementreappraisallegal aidmortgage claimnon-entry

Extrait par Omnilex

Question juridique clé

Whether the SchKG complaint met the reasoning requirements under Art. 79 Abs. 1 OG

Solution extraite

No. The appellant did not engage with the challenged reasoning in any meaningful way.

Motifs extraits

The submission merely repeated his demand for a 'hedonic valuation' and complaints about the advance payment, without addressing the appellate court's reasons.

Question juridique clé

Whether the complaint could contest the existence and amount of the secured claim

Solution extraite

No. Those questions were outside the scope of the supervisory complaint proceedings.

Motifs extraits

The subject matter was limited to the requested reappraisal; challenges to the underlying mortgage claim are not permissible in a complaint under Art. 17 ff. SchKG.

Question juridique clé

Whether the request for appointed free legal counsel remained pending

Solution extraite

It became moot.

Motifs extraits

Because the complaint proceedings are free of charge unless brought vexatiously or in bad faith, the request for legal aid no longer had an object.

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