Non-payment of advance leads to non-entry on unemployment appeal

8C_265/2010Tribunal fédéral / IVe division de droit public20 mai 2010Inadmissible

Extrait par Omnilex

Résumé Omnilex

H. appealed a decision of the Solothurn insurance court in an unemployment insurance matter. The Federal Supreme Court had already refused legal aid and ordered an advance on 19 April 2010, warning that failure to pay would lead to non-entry. The appellant did not pay the advance within the extended deadline. The single judge therefore declined to enter into the appeal in simplified proceedings and waived court costs.

Regeste Omnilex

Art. 62 Abs. 3 BGG in Verbindung mit Art. 108 Abs. 1 lit. a und Abs. 2 BGG; Nichtleistung des Kostenvorschusses innert angesetzter Nachfrist führt zum Nichteintreten auf das Rechtsmittel. Wird der Vorschuss trotz ausdrücklicher Androhung nicht innert Frist bezahlt, ist das Verfahren im vereinfachten Verfahren abzuschreiben bzw. auf die Beschwerde nicht einzutreten. Eine Kostenauflage kann nach Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG unterbleiben, wenn die Umstände dies rechtfertigen.

Texte intégral

{T 0/2}
8C_265/2010

Urteil vom 20. Mai 2010
I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Leuzinger, als Einzelrichterin,
Gerichtsschreiberin Weber Peter.

Verfahrensbeteiligte
H.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Amt für Wirtschaft und Arbeit,
Rathausgasse 16, 4509 Solothurn,
Beschwerdegegner.

Gegenstand
Arbeitslosenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn vom 22. Februar 2010.

Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 24. März 2010 (Poststempel) gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn vom 22. Februar 2010,
in die Verfügung des Bundesgerichts vom 19. April 2010, mit welcher das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege zufolge Aussichtslosigkeit abgewiesen und H.________ zur Bezahlung eines Kostenvorschusses innert einer bis zum 10. Mai 2010 laufenden Nachfrist verpflichtet wurde, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde,

in Erwägung,
dass der Beschwerdeführer den ihm auferlegten Kostenvorschuss innerhalb der gesetzlich einzuräumenden (Art. 62 Abs. 3 BGG) Nachfrist (Verfügung vom 19. April 2010) nicht geleistet hat,
dass deshalb gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und Abs. 2 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
erkennt die Einzelrichterin:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Solothurn, dem Staatssekretariat für Wirtschaft und der Unia Arbeitslosenkasse, Solothurn, schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 20. Mai 2010

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin:

Leuzinger Weber Peter

Mots-clés

unemployment insurancecourt advancenon-entrysummary procedurecourt costs

Extrait par Omnilex

Question juridique clé

Whether the appeal could be entered into despite non-payment of the court advance.

Solution extraite

No. Because the advance was not paid within the extended period, the appeal had to be dismissed by non-entry under the simplified procedure.

Motifs extraits

The appellant did not comply with the advance-payment order within the statutory grace period; therefore Art. 62(3) BGG required non-entry under Art. 108(1)(a) and (2) BGG.

Question juridique clé

Whether court costs should be charged for the non-entry decision.

Solution extraite

No court costs were levied.

Motifs extraits

The court expressly waived costs under Art. 66(1) second sentence BGG.

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