Non-entry for insufficiently reasoned unemployment insurance appeal

8C_932/2010Tribunal fédéral / IVe division de droit public10 déc. 2010Dismissed

Extrait par Omnilex

Résumé Omnilex

The Federal Supreme Court considered an appeal in unemployment insurance against a cantonal judgment. It held that the appeal did not satisfy the minimum reasoning requirements of Art. 42 BGG because it largely repeated prior arguments, did not address the decisive reasoning of the lower court, and failed to show any legal error or manifestly incorrect factual findings. The court therefore issued a non-entry decision in simplified procedure without setting a deadline to cure the defect. Court costs of CHF 300 were imposed on the appellant.

Regeste Omnilex

Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; unzureichende Begründung der Beschwerde: Die beschwerdeführende Partei hat sich in gedrängter Form mit den tragenden Erwägungen des angefochtenen Entscheids auseinanderzusetzen und klar aufzuzeigen, inwiefern dieser Recht verletzt oder die Sachverhaltsfeststellung qualifiziert fehlerhaft ist. Eine bloss appellatorische Kritik, die Wiederholung vorinstanzlicher Vorbringen oder die Gegenüberstellung des als richtig erachteten Sachverhalts genügt nicht. Ist die Begründung offensichtlich ungenügend, kann im vereinfachten Verfahren ohne Nachfristansetzung auf die Beschwerde nicht eingetreten werden (vgl. auch BGE 134 II 244).

Texte intégral

{T 0/2}
8C_932/2010

Urteil vom 10. Dezember 2010
I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Gerichtsschreiber Batz.

Verfahrensbeteiligte
H.________, vertreten durch
AXA-ARAG Rechtsschutzversicherungs AG,
Beschwerdeführer,

gegen

Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich,
Brunngasse 6, 8400 Winterthur,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Arbeitslosenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 29. September 2010.

Nach Einsicht
in die Beschwerde des H.________ vom 11. November 2010 (Datum des Poststempels) gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 29. September 2010,

in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung mit Angabe der Beweismittel zu enthalten hat, wobei im Rahmen der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG); die Beschwerde führende Partei darf sich dabei grundsätzlich nicht darauf beschränken, den bestrittenen Feststellungen des kantonalen Gerichts einfach den nach ihrer Auffassung richtigen Sachverhalt gegenüberzustellen oder ihre eigene Beweiswürdigung bzw. die Rechtslage pauschal zu erläutern; vielmehr muss sie hinreichend genau angeben, inwiefern die vorinstanzlichen Feststellungen rechtswidrig oder mit einem klaren Mangel behaftet sind (Urteil 4A_28/2007 vom 30. Mai 2007 E. 1.3 [in BGE 133 III 421 nicht publiziert]; Urteile 9C_612/2010 vom 29. September 2010 E. 1.2 und 9C_688/2007 vom 22. Januar 2008 E. 2.3),
dass die Beschwerde vom 11. November 2010 diesen gesetzlichen Begründungsanforderungen nicht genügt, da sie sich - in weitgehender wortwörtlicher Wiederholung der bereits im kantonalen Verfahren vorgetragenen Ausführungen - mit den entscheidenden Erwägungen der Vorinstanz nicht in hinreichender Weise auseinandersetzt und weder rügt noch aufzeigt, inwiefern das kantonale Gericht eine Rechtsverletzung gemäss Art. 95 f. BGG bzw. eine qualifiziert fehlerhafte Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG begangen haben sollte, woran auch die in unsubstanziierter Weise vorgebrachten Einwendungen bezüglich des Eintrags im Handelsregister ebenso wenig etwas ändern wie die übrigen sich in appellatorischer Kritik erschöpfenden Ausführungen (BGE 134 II 244 E. 2.1 ff. S. 245 ff. mit Hinweisen; vgl. auch BGE 130 I 290 E. 4.10 S. 302 und 125 I 492 E. 1b S. 495 sowie Laurent Merz, in: Basler Kommentar zum Bundesgerichtsgesetz, 2008, N. 37 ff., insbesondere N. 53 zu Art. 42 BGG und dortige weitere Hinweise),

dass demnach - ohne Ansetzung einer Nachfrist zur Verbesserung (BGE 134 II 244 E. 2.4 S. 247) - im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht eingetreten werden kann,
dass dem Verfahrensausgang entsprechend die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 BGG),

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, dem Staatssekretariat für Wirtschaft und dem Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 10. Dezember 2010

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Ursprung Batz

Mots-clés

admissibilityreasoning requirementnon-entryappellate reviewappellatory criticismcourt costssimplified procedure

Extrait par Omnilex

Question juridique clé

Whether the appeal met the Federal Supreme Court's reasoning requirements under Art. 42 BGG.

Solution extraite

No. The appeal did not adequately engage with the cantonal court's reasoning and merely repeated earlier submissions and appellatory criticism.

Motifs extraits

The appellant failed to specify which findings were unlawful or demonstrably defective under Arts. 95 f. and 97(1) BGG; unsubstantial objections and reference to the commercial register entry did not cure the defect.

Question juridique clé

Whether the appeal could be entered into without granting a deadline to remedy the defect.

Solution extraite

No. The court declined to set a cure period and issued a non-entry decision in simplified procedure under Art. 108(1)(b) BGG.

Motifs extraits

Because the lack of proper reasoning was evident, the court could decide without a correction period.

Question juridique clé

Allocation of court costs.

Solution extraite

Court costs were imposed on the appellant due to the outcome.

Motifs extraits

Costs follow the losing party under Art. 66(1) BGG.

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