Appeal dismissed for failure to pay advance costs

c-148-2008Tribunal administratif fédéral / 3e division12 févr. 2008Dismissed

Extrait par Omnilex

Résumé Omnilex

The Federal Administrative Court did not enter into the appeal against a contribution order issued by the Stiftung Auffangeinrichtung BVG. The appellant had been ordered to pay an advance of CHF 800 after an interim order; the notice was deemed served when the postal item remained uncollected, and the advance was not paid by the deadline. The court therefore issued a non-entry decision in summary single-judge proceedings and imposed costs of CHF 300 on the appellant. No party compensation was awarded to the respondent.

Regeste Omnilex

Art. 20 Abs. 2bis VwVG; Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG; advance on costs and non-entry into appeal proceedings. A notice sent by registered mail and not collected is deemed served at the latest on the seventh day after the first unsuccessful delivery attempt. If the advance on costs is not paid within the prescribed period after a duly served warning, the court must, in single-judge proceedings, declare the appeal inadmissible / not enter into it. In such a case, procedural costs are borne by the appellant; the prevailing authority has no entitlement to party compensation under Art. 7 Abs. 3 VGKE.

Texte intégral

BVGer C-148/2008

Entscheiddatum: 12.02.2008Publikationsdatum: 22.02.2008

Tribunal administrativ federal

Abteilung III

C-148/2008/

{T 0/2}

Urteil vom 12. Februar 2008

Besetzung

Einzelrichter Eduard Achermann,

Gerichtsschreiber Daniel Stufetti.

Parteien

D._______,

Beschwerdeführer,

gegen

Stiftung Auffangeinrichtung BVG, Zweigstelle Deutschschweiz, Binzstrasse 15, Postfach 2855, 8022 Zürich,

Vorinstanz,

Gegenstand

Beiträge an die Auffangeinrichtung BVG.

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass die Stiftung Auffangeinrichtung BVG (Vorinstanz) D._______ mit Verfügung vom 5. Dezember 2007 angewiesen hat, ihr den Betrag von Fr. 73'265.- nebst Zins zu 5 % seit dem 21. August 2007 - zuzüglich Fr. 150.- Mahn- und Inkassokosten sowie Betreibungskosten von Fr. 100.- - zu bezahlen, und ihm die Kosten der Verfügung von Total Fr. 525.- auferlegt hat,

dass D._______ (Beschwerdeführer) diese Verfügung mit Beschwerde vom 3. Januar 2008 beim Bundesverwaltungsgericht angefochten hat,

dass gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) beurteilt, sofern wie hier keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt,

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 und 34 VGG genannten Behörden gelten,

dass Verfügungen der Vorinstanz betreffend die Erhebung von Beiträge von angeschlossenen Arbeitgebern vor Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind (Art. 60 Abs. 2bis des Bundesgesetzes vom 25. Juni 1982 über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge [BVG, SR 831.40] i.V.m. Art. 33 Bst. h VGG),

dass der Beschwerdeführer mit Zwischenverfügung vom 22. Januar 2008 zur Leistung eines Kostenvorschusses von Fr. 800.- bis zum 6. Februar 2008 aufgefordert wurde, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde,

dass diese Zwischenverfügung dem Beschwerdeführer per Einschreiben mit Rückschein (Dispositivziffer 3) am 22. Januar 2008 eröffnet wurde,

dass die Post den Umschlag, welcher diese Zwischenverfügung enthielt, dem Bundesverwaltungsgericht am 31. Januar 2008 ungeöffnet zurück sandte (Eingang am 1. Februar 2008) mit dem Vermerk, dass dieser nicht abgeholt worden sei,

dass gemäss Art. 20 Abs. 2bis VwVG eine Mitteilung, die nur gegen Unterschrift des Adressaten oder einer anderen berechtigten Person überbracht wird, spätestens am siebten Tag nach dem ersten erfolglosen Zustellversuch als erfolgt gilt,

dass vorliegend die Zwischenverfügung vom 22. Januar 2008 somit als dem Beschwerdeführer zugestellt gilt,

dass der Beschwerdeführer den Vorschuss innert der gesetzten Frist nicht geleistet hat,

dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG),

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Verfahrenskosten in Anwendung des des Reglements vom 11. Dezember 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht (VGKE, SR 173.320.2) auf Fr. 300.- festgesetzt werden und dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind,

dass die Vorinstanz keinen Anspruch auf Parteientschädigung hat (Art. 7 Abs. 3 VGKE).

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

Die Verfahrenskosten von Fr. 300.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zu Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

Es wird keine Parteientschädigung gesprochen.

Dieses Urteil geht an:

  • den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)

  • die Vorinstanz (Ref-Nr. 20711963; Gerichtsurkunde)

  • das Bundesamt für Sozialversicherungen

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Eduard Achermann Daniel Stufetti

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand:

Mots-clés

advance on costsdeemed servicenon-entryprocedural costssocial insurance contribution

Extrait par Omnilex

Question juridique clé

Whether the appeal was admissible after the ordered advance on costs was not paid within the set time limit.

Solution extraite

The appeal was not entered into because the advance payment was not made despite a prior warning.

Motifs extraits

The interim order requiring the advance was deemed served under Art. 20(2bis) VwVG. Since the appellant did not pay within the deadline, the court had to decline to enter into the appeal under Art. 23(1)(b) VGG.

Question juridique clé

How the procedural costs should be allocated.

Solution extraite

Procedural costs of CHF 300 were imposed on the appellant.

Motifs extraits

Because the proceedings ended with a non-entry decision, costs were fixed under the VGKE and charged to the appellant.

Question juridique clé

Whether the respondent was entitled to party compensation.

Solution extraite

No party compensation was awarded to the respondent.

Motifs extraits

The respondent, as the prevailing authority, had no entitlement to party compensation under Art. 7(3) VGKE.

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