Krankenversicherung (KVG), Tariffestsetzung TARMED Taxpunktwert für freipraktizierende Ärztinnen und Ärzte ab 1. Januar 2018, Regierungsratsbeschluss (RRB) Nr. 444 vom 16. März 2022.
Entscheiddatum: 13.11.2025Publikationsdatum: 10.12.2025
Bundesverwaltungsgericht Tribunal administratif fédéral Tribunale amministrativo federale Tribunal administrativ federal Abteilung III C-1964/2022
Abschreibungsentscheid vom 13. November 2025 Besetzung Einzelrichterin Viktoria Helfenstein, Gerichtsschreiber Roger Stalder. Parteien 1. Aquilana Versicherungen, Bruggerstrasse 46, 5401 Baden, 2. Moove Sympany AG, c/o Stiftung Sympany, Peter-Merian-Weg 4, 4002 Basel, 3. SUPRA-1846 SA, Rechtsdienst, Rue des Cèdres 5, Postfach, 1919 Martigny Groupe Mutuel, 4. Einsiedler Krankenkasse, Kronenstrasse 19, Postfach 57, 8840 Einsiedeln, 5. PROVITA Gesundheitsversicherung AG, c/o SWICA Krankenversicherung AG, Römerstrasse 38, 8400 Winterthur, 6. Sumiswalder Krankenkasse, Spitalstrasse 47, 3454 Sumiswald, 7. Genossenschaft Krankenkasse Steffisburg, Unterdorfstrasse 37, Postfach, 3612 Steffisburg, 8. CONCORDIA Schweizerische Kranken- und Unfallversicherung AG, Bundesplatz 15, 6002 Luzern, 9. Atupri Gesundheitsversicherung AG, Laupenstrasse 18, 3008 Bern, 10. Avenir Krankenversicherung AG, Rechtsdienst, Rue des Cèdres 5, Postfach, 1919 Martigny Groupe Mutuel, 11. Krankenkasse Luzerner Hinterland, Luzernstrasse 19, 6144 Zell LU, 12. ÖKK Kranken- und Unfallversicherungen AG, Bahnhofstrasse 13, 7302 Landquart, 13. Vivao Sympany AG, Peter Merian-Weg 4, 4002 Basel, 14. Kolping Krankenkasse AG, c/o Sympany Services AG, Peter-Merian-Weg 4, 4052 Basel, 15. Easy Sana Krankenversicherung AG, Rechtsdienst, Rue des Cèdres 5, Postfach, 1919 Martigny Groupe Mutuel, 16. Genossenschaft Glarner Krankenversicherung, Abläsch 8, Postfach, 8762 Schwanden GL, 17. Cassa da malsauns LUMNEZIANA, Postfach 41, 7144 Vella, 18. KLuG Krankenversicherung, Gubelstrasse 22, 6300 Zug, 19. EGK Grundversicherungen AG, Birspark 1, 4242 Laufen, 20. sanavals Gesundheitskasse, Valléstrasse 146E, Postfach 18, 7132 Vals, 21. Genossenschaft KRANKENKASSE SLKK, Hofwiesenstrasse 370, Postfach 5652, 8050 Zürich, 22. sodalis gesundheitsgruppe, Balfrinstrasse 15, 3930 Visp, 23. vita surselva, Bahnhofstrasse 33, Postfach 217, 7130 Ilanz, 24. Verein Krankenkasse Visperterminen, Dorfstrasse 66, 3932 Visperterminen, 25. Caisse-maladie de la Vallée d'Entremont société coopérative, Place centrale 5, 1937 Orsières, 26. Krankenkasse Institut Ingenbohl, Kronenstrasse 19, Postfach 57, 8840 Einsiedeln, 27. Stiftung Krankenkasse Wädenswil, Industriestrasse 15, 8820 Wädenswil, 28. Krankenkasse Birchmeier, Hauptstrasse 22, 5444 Künten, 29. Krankenkasse Stoffel Mels, Bahnhofstrasse 63, 8887 Mels, 30. SWICA Krankenversicherung AG, Römerstrasse 38, 8401 Winterthur, 31. Galenos AG, Binzmühlestrasse 95, 8050 Zürich, 32. rhenusana, Widnauerstrasse 6, 9435 Heerbrugg, 33. Mutuel Assurance Maladie SA, Rechtsdienst, Rue des Cèdres 5, Postfach, 1919 Martigny Groupe Mutuel, 34. AMB Assurances SA, Rechtsdienst, Rue des Cèdres 5, Postfach, 1919 Martigny Groupe Mutuel, 35. Philos Krankenversicherung AG, Rechtsdienst, Rue des Cèdres 5, Postfach, 1919 Martigny Groupe Mutuel, 36. Assura-Basis SA, Avenue Charles-Ferdinand-Ramuz 70, Case postale 533, 1009 Pully, 37. Visana AG, Weltpoststrasse 19, Postfach, 3000 Bern 16, 38. Agrisano Krankenkasse AG, Laurstrasse 10, 5201 Brugg AG, 39. sana24 AG, Weltpoststrasse 19, Postfach, 3000 Bern 16, 40. vivacare AG, Weltpoststrasse 19, Postfach, 3000 Bern 16, alle vertreten durch tarifsuisse ag, Römerstrasse 20, Postfach 1561, 4500 Solothurn, diese vertreten durch Valentin Schumacher , Rechtsanwalt, und Alicia Loosli, Rechtsanwältin, L'Etude Swiss Lawyers SNC, Boulevard de Pérolles 21, Case postale 295, 1701 Fribourg, Beschwerdeführerinnen, gegen Ärztegesellschaft des Kantons Zürich, Nordstrasse 15, 8006 Zürich, vertreten durch Prof. Dr. iur. Urs Saxer, Rechtsanwalt, Patrizia Gratwohl, Rechtsanwältin, und Dr. iur. Daniela Kühne, Rechtsanwältin, Steinbrüchel Hüssy Rechtsanwälte, Grossmünsterplatz 8, 8001 Zürich, Beschwerdegegnerin, Regierungsrat des Kantons Zürich, Staatskanzlei, Neumühlequai 10, Postfach, 8090 Zürich, handelnd durch Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich, Stampfenbachstrasse 30, 8090 Zürich, Vorinstanz. Gegenstand Krankenversicherung (KVG), Tariffestsetzung TARMED Taxpunktwert für freipraktizierende Ärztinnen und Ärzte ab 1. Januar 2018, Regierungsratsbeschluss (RRB) Nr. 444 vom 16. März 2022.
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass der Regierungsrat des Kantons Zürich (im Folgenden: Vorinstanz) am 16. März 2022 einen Beschluss (im Folgenden: RRB [444/2022]) erlassen hat (Akten im Beschwerdeverfahren [im Folgenden: BVGer-act.] 1 Beilage 2),
dass mit diesem entschieden worden ist, die Tariffestsetzungsverfahren der Ärztegesellschaft des Kantons Zürich (im Folgenden: AGZ oder Beschwerdegegnerin) zur Festsetzung des TARMED-Taxpunktwertes (im Folgenden TPW) ab 1. Januar 2018 würden mit Wirkung für die von der CSS Kranken-Versicherung AG, der Einkaufsgemeinschaft HSK AG (im Folgenden: HSK) und der tarifsuisse ag (im Folgenden: tarifsuisse) vertretenen Versicherer vereinigt (Ziffer I. des Dispositivs); die von der tarifsuisse mit Schreiben vom 8. November 2021 eingereichte Dokumentation des Steuerungsmodells werde samt dazugehörigen, am 12. November 2021 übermittelten Daten aus dem Recht gewiesen (Ziffer II. des Dispositivs); für die ambulanten Leistungen der obligatorischen Krankenpflegeversicherung, die nach TARMED abgerechnet würden, werde für die freipraktizierenden Ärztinnen und Ärzte im Kanton Zürich einerseits und die von der CSS Kranken-Versicherung AG, der HSK und der tarifsuisse vertretenen Versicherer andererseits mit Wirkung ab 1. Januar 2018 ein TPW von CHF 0.91 festgesetzt (Ziffer III. des Dispositivs); die Tarifpartner seien berechtigt, rückwirkend ab dem 1. Januar 2018 die Differenz zwischen dem mit RRB Nr. 1227/2017 angeordneten provisorischen TPW und dem gemäss Dispositiv III festgesetzten TPW nachzufordern (Ziffer IV des Dispositivs); die mit RRB Nr. 1227/2017 angeordneten vorsorglichen Massnahmen blieben samt provisorischem TPW von CHF 0.89 für die Dauer der Rechtsmittelfrist und eines allenfalls daran anschliessenden Rechtsmittelverfahrens in Kraft (Ziffer VII. des Dispositivs),
dass die Aquilana Versicherungen mit Sitz in Baden (vgl. www.zefix.ch > Firmenname > kantonaler Auszug; zuletzt besucht am 7. November 2025) und 39 weitere Krankenversicherer (im Folgenden: Beschwerdeführerinnen), vertreten durch die tarifsuisse, alle vertreten durch Rechtsanwalt Valentin Schuhmacher und Rechtsanwältin Alicia Loosli, hiergegen beim Bundesverwaltungsgericht mit Eingabe vom 27. April 2022 haben Beschwerde erheben und unter anderem beantragen lassen, der RRB Nr. 444/2022 vom 16. März 2022 betreffend TARMED-Taxpunktwert für freipraktizierende Ärztinnen und Ärzte ab dem 1. Januar 2018 sei aufzuheben, wobei die Inhalte der Dispositiv-Ziffern I. bis IV. wiedergegeben worden sind (BVGer-act. 1),
dass die Instruktionsrichterin die Beschwerdeführerinnen mit Zwischenverfügung vom 4. Mai 2022 unter Hinweis auf die Säumnisfolgen (Nichteintreten auf die Beschwerde) aufgefordert hat, innert Frist einen Kostenvorschuss von CHF 5'000.- in der Höhe der mutmasslichen Verfahrenskosten zu leisten (BVGer-act. 2 und 3),
dass die Beschwerdeführerinnen dieser Aufforderung nachgekommen sind (BVGer-act. 5),
dass die Beschwerdegegnerin, vertreten durch Prof. Dr. Urs Saxer, LL.M., und Patrizia Gratwohl, M.A. HSG in Law (BVGer-act. 4), in ihrer Beschwerdeantwort vom 1. Juli 2022 unter anderem hat beantragen lassen, die Anträge der Beschwerdeführerinnen auf Aufhebung des RRB Nr. 444 vom 16. März 2022 (Ziffer 1), auf Festsetzung eines definitiven TARMED-TPW zwischen den freipraktizierenden Ärzten im Kanton Zürich und den von tarifsuisse vertretenen Versicherern ab 1. Januar 2018 auf maximal CHF 0.86 (Ziffer 2), auf Vorbehalt der Rückforderungen aus Tarifdifferenzen zwischen der provisorischen und der definitiven Tarife zugunsten der beschwerdeführenden Krankenversicherer (Ziffer 3) sowie (eventualiter) auf Rückweisung der Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz (Ziffer 4) seien abzuweisen (BVGer-act. 7),
dass in prozessualer Hinsicht weiter beantragt worden ist, es sei der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu entziehen,
dass die durch die Gesundheitsdirektion bzw. das Amt für Gesundheit des Kantons Zürich handelnde Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung vom 4. Juli 2022 unter anderem hat beantragen lassen, die Beschwerde sei vollumfänglich abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei (Ziffer 1); sollte die Beschwerde der tarifsuisse (teilweise) gutgeheissen werden, sei festzuhalten, dass die Aufhebung des angefochtenen Beschlusses (RRB Nr. 444/2022) lediglich die durch die von der tarifsuisse vertretenen Versicherer, nicht aber die weiteren, dort genannten Versicherer betreffe (Beschränkung der Urteilskraft auf die Versicherer der tarifsuisse; Ziffer 2; BVGer-act. 8),
dass die Beschwerdegegnerin in ihrer Eingabe vom 19. September 2022 unter anderem hat ausführen lassen, bezugnehmend auf ihre Beschwerdeantwort und den genannten prozessualen Antrag beantrage sie die Anhörung der Versicherer und einen zeitnahen Entscheid über den Antrag (BVGer-act. 9),
dass die Vorinstanz dem Bundesverwaltungsgericht mit Schreiben vom 24. Oktober 2022 mitgeteilt hat, sie verzichte auf eine Stellungnahme zum Antrag der Beschwerdegegnerin auf Entzug der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde (BVGer-act. 11),
dass die Beschwerdeführerinnen mit Datum vom 25. Oktober 2022 die Abweisung des prozessualen Antrags der Beschwerdegegnerin auf Entzug der aufschiebenden Wirkung haben beantragen lassen (BVGer-act. 12),
dass das Bundesverwaltungsgericht mit Zwischenverfügung vom 22. Dezember 2023 die Aufrechterhaltung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde verfügt und für die Zeit vom 1. Januar 2018 bis zum Entscheid in der Sache einen provisorischen TPW von CHF 0.89 festgesetzt hat (BVGer-act. 13 bis 16),
dass nach Verfahrensstandsanfragen der Vorinstanz und deren Beantwortung (BVGer-act. 17 bis 19) die Beschwerdeführerinnen in ihrer Eingabe vom 27. Mai 2025 haben beantragen lassen, es sei das vorliegende Beschwerdeverfahren C-1964/2022 bis zum Abschluss des Genehmigungsverfahrens zu sistieren (BVGer-act. 20),
dass die Vorinstanz und die Beschwerdegegnerin im Rahmen der prozessleitenden Verfügung vom 30. Mai 2025 Gelegenheit erhalten haben, innert Frist zum Sistierungsantrag der Beschwerdeführerinnen eine Stellungnahme in drei Exemplaren einzureichen (BVGer-act. 21 bis 22, 24),
dass die Vorinstanz mit Datum vom 3. Juni 2025 den Antrag auf Sistierung des vorliegenden Beschwerdeverfahrens ebenfalls unterstützt hat (BVGer-act. 23),
dass die Beschwerdegegnerin mit Datum vom 11. Juni 2025 ihr Einverständnis zum Sistierungsantrag hat erklären lassen (BVGer-act. 25),
dass mit prozessleitender Verfügung vom 18. Juni 2025 das Sistierungsgesuch der Beschwerdeführerinnen vom 27. Mai 2025 genehmigt und das Beschwerdeverfahren vorerst bis zum 31. Dezember 2025 sistiert worden ist (BVGer-act. 26),
dass die Vorinstanz dem Bundesverwaltungsgericht im Rahmen der Eingabe vom 21. Oktober 2025 entsprechend dem Ersuchen vom 18. Juni 2025 eine Kopie des Tarifvertrags zwischen der tarifsuisse und der AGZ vom 7./26. Mai 2025 und den (diesen Vertrag genehmigenden) RRB Nr. 970 vom 24. September 2025 übermittelt und die Aufhebung der Sistierung und die Abschreibung des vorliegenden Beschwerdeverfahrens zufolge Gegenstandslosigkeit beantragt hat (BVGer-act. 27),
dass die Beschwerdeführerinnen und die Beschwerdegegnerin mittels prozessleitender Verfügung vom 30. Oktober 2025 Gelegenheit erhalten haben, innert Frist zu der von der Vorinstanz am 21. Oktober 2025 beantragten Aufhebung der Sistierung und Abschreibung des Beschwerdeverfahrens zufolge Gegenstandslosigkeit eine Stellungnahme in drei Exemplaren einzureichen (BVGer-act. 28),
dass die Beschwerdeführerinnen mit Datum vom 3. November 2025 haben ausführen lassen, sie würden sich dem Antrag der Vorinstanz auf Aufhebung der Sistierung und zur Abschreibung des Beschwerdeverfahrens zufolge Gegenstandslosigkeit anschliessen (BVGer-act. 29),
dass die Beschwerdegegnerin in ihrer Eingabe vom 5. November 2025 das Einverständnis zur Aufhebung der Sistierung sowie zur Abschreibung des Beschwerdeverfahrens zufolge Gegenstandslosigkeit hat bekunden und beantragen lassen, aufgrund der Einigung zwischen den Beschwerdeführerinnen und der Beschwerdegegnerin seien die Gerichtskosten hälftig aufzuteilen und die Parteikosten wettzuschlagen (BVGer-act. 30),
dass im System der Tarifgestaltung des Bundesgesetzes über die obligatorische Krankenpflegeversicherung Tarifverträge die Regel und die hoheitliche Tariffestsetzungen die Ausnahme bilden sollen, was bereits aus dem Wortlaut von Art. 43 Abs. 4, Art. 47 Abs. 1 und Art. 49 des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung vom 18. März 1994 (KVG; SR 832.10; vgl. auch BVGE 2013/8 E. 2.4.6) erhellt (BVGE 2014/37 E. 3.5.1),
dass das Primat des Tarifvertrages bereits in der Botschaft des Bundesrats vom 6. November 1991 über die Revision der Krankenversicherung (BBl 1992 I 93 ff.; im Folgenden: Botschaft KVG 1991) hervorgehoben worden ist (vgl. S. 172 und 178) und mit dem KVG die Vertragsfreiheit zwischen Versicherungsträgern und Leistungserbringern gestärkt werden sollte (Botschaft KVG 1991 S. 118 und 179; vgl. BVGE 2014/37 E. 3.5.1),
dass der Bundesrat in seiner Rechtsprechung festgehalten hat, dieses der vertraglichen Vereinbarung von Tarifen den klaren Vorrang einräumende System gestatte den Tarifpartnern, während eines vertragslosen Zustandes jederzeit Tarife zu vereinbaren; dass es den Parteien daher nicht verwehrt sei, auch während eines hängigen Beschwerdeverfahrens Vertragsverhandlungen zu führen und einen Vertrag abzuschliessen (RKUV 3/2002 E. II 2 S. 214),
dass der Bundesrat weiter erwogen hat, die Genehmigung eines solchen Vertrages durch die Kantonsregierung habe normalerweise die Gegenstandslosigkeit der Beschwerde zur Folge, falls der zeitliche Geltungsbereich der festgesetzten Tarife sich mit jenem der vertraglichen Vereinbarung decke (RKUV 3/2002 E. II 2 S. 214),
dass der hoheitlich festgesetzte Tarif rechtsprechungsgemäss gegenstandlos wird, sobald ein neuer Tarif vereinbart und genehmigt wird (Urteil des BVGer C-1918/2018 vom 9. Juli 2019 E. 5.9 mit Hinweis auf BVGE 2011/61 E. 6.10.4 m.w.H.),
dass die Vorinstanz mit RRB Nr. 700 vom 24. September 2025 den zwischen den - von der tarifsuisse bzw. von Rechtsanwalt Valentin Schuhmacher und Rechtsanwältin Alicia Loosli vertretenen - Krankenversicherern und der AGZ pendente lite abgeschlossenen neuen Tarifvertrag antragsgemäss und rückwirkend ab 1. Januar 2018 genehmigt hat,
dass gemäss diesem RRB für den Zeitraum 1. Januar 2018 bis 30. Juni 2025 rückwirkend ein vereinbarter und genehmigter TPW von CHF 0.89 und ab 1. Juli 2025 bis 31. Dezember 2025 ein solcher von CHF 0.93 Geltung (gehabt) hat,
dass das vorliegende Beschwerdeverfahren im einzelrichterlichen Verfahren als gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23 Abs. 1 lit. a VGG),
dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei auferlegt werden, deren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE; SR 173.320.2]), wobei Vorinstanzen keine Verfahrenskosten auferlegt werden (Art. 63 Abs. 2 des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren vom 20. Dezember 1968 [VwVG; SR 172.021],
dass die Verfahrenskosten gemäss Art. 6 VGKE ganz oder teilweise erlassen werden können, wenn das Rechtsmittel ohne erheblichen Aufwand für das Gericht durch Rückzug oder Vergleich erledigt wird,
dass mit Blick auf das durchgeführte Instruktionsverfahren mit der Behandlung des Sistierungsgesuch der Beschwerdeführerinnen vom 27. Mai 2025 (BVGer-act. 20), der am 22. Dezember 2023 verfügten Aufrechterhaltung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde und der Festsetzung eines provisorischen TPW von CHF 0.89 für die Zeit vom 1. Januar 2018 bis zum Entscheid in der Sache (BVGer-act. 13 bis 16) resp. zufolge des bereits fortgeschrittenen Schriftenwechsels nicht mehr von einem unerheblichen Aufwand ausgegangen werden kann,
dass aufgrund dieses Umstands die Verfahrenskosten nur teilweise erlassen werden können,
dass die reduzierten Verfahrenskosten auf CHF 1'500.- festzusetzen sind,
dass die Gegenstandslosigkeit des Beschwerdeverfahrens Folge der zwischen den Tarifparteien erzielten Einigung ist und damit sowohl von den Beschwerdeführerinnen als auch der Beschwerdegegnerin als Tarifparteien bewirkt worden ist, weshalb ihnen die Verfahrenskosten je zur Hälfte aufzuerlegen sind,
dass der von den Beschwerdeführerinnen zu tragende Anteil an den Verfahrenskosten von CHF 750.- dem geleisteten Kostenvorschuss von CHF 5'000.- zu entnehmen und der Restbetrag von CHF 4'250.- zurückzuerstatten ist (zu den Verfahrenskosten, ausmachend CHF 1'500.-, vgl. auch Abschreibungsentscheide des BVGer C-1945/2022 vom 19. Mai 2025 und C-7130/2023 vom 30. Januar 2025),
dass bei diesem Verfahrensausgang die Parteikosten wettgeschlagen werden, wobei der Vorinstanz keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 64 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 7 ff. VGKE; vgl. hierzu auch Abschreibungsentscheide des BVGer C-1945/2022 vom 19. Mai 2025 und C-7130/2023 vom 30. Januar 2025),
dass die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht gegen Entscheide auf dem Gebiet der Krankenversicherung, die das Bundesverwaltungsgericht gestützt auf Art. 33 Bst. i VGG in Verbindung mit Art. 53 Abs. 1 KVG getroffen hat, gemäss Art. 83 Bst. r BGG unzulässig und das vorliegende Urteil somit endgültig ist (vgl. auch BGE 141 V 361).
Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:
Die Sistierung des vorliegenden Verfahrens wird aufgehoben.
Das Beschwerdeverfahren wird als gegenstandslos geworden abgeschrieben.
Die Verfahrenskosten von CHF 1'500.- werden je zur Hälfte den Beschwerdeführerinnen und der Beschwerdegegnerin auferlegt.
Der von den Beschwerdeführerinnen zu tragende Anteil an den Verfahrenskosten von CHF 750.- wird dem geleisteten Kostenvorschuss von CHF 5'000.- entnommen. Der Restbetrag von CHF 4'250.- wird diesen zurückerstattet.
Die Beschwerdegegnerin hat innert 30 Tagen ab Erhalt des vorliegenden Urteils CHF 750.- zugunsten der Gerichtskasse zu überweisen.
Die Parteikosten werden wettgeschlagen.
Dieser Entscheid geht an die Beschwerdeführerinnen, die Beschwerdegegnerin und die Vorinstanz.
Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber: Viktoria Helfenstein Roger Stalder
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