Non-entry for unpaid advance on BVG contribution appeal

c-5429-2013Tribunal administratif fédéral / 3e division27 nov. 2013Inadmissible

Extrait par Omnilex

Résumé Omnilex

The Federal Administrative Court did not enter into the appeal against the Stichting Auffangeinrichtung BVG’s decision concerning BVG contributions, interest, enforcement costs and decision costs. The appellants had been ordered to pay an advance on costs by interim order, with a warning of non-entry. The advance was not paid within the deadline and no reinstatement was sought. The court therefore issued a single-judge non-entry decision and waived both court costs and party compensation.

Regeste Omnilex

Art. 23 Abs. 1 lit. b VGG; non-payment of the ordered advance on costs after due warning leads to non-entry on the appeal in single-judge procedure if no request for restitution of the time limit is filed. The court verifies only the formal prerequisites for non-entry; the merits of the underlying administrative decision remain unexamined. In the event of non-entry, court costs may be waived where appropriate, and no party compensation is due (Art. 6 lit. b VGKE; Art. 7 Abs. 3 VGKE).

Texte intégral

BVGer C-5429/2013

Entscheiddatum: 27.11.2013Publikationsdatum: 09.12.2013

BundesverwaltungsgerichtTribunal administratif fédéralTribunale amministrativo federaleTribunal administrativ federal Abteilung IIIC-5429/2013

Urteil vom 27. November 2013 Besetzung Einzelrichter Daniel Stufetti,Gerichtsschreiberin Regula Hurter Urech. Parteien A._______,A._______ GmbH,Beschwerdeführer, gegen Stiftung Auffangeinrichtung BVG,Zweigstelle Deutschschweiz, Erlenring 2, Postfach 664, 6343 Rotkreuz, Vorinstanz . Gegenstand Beiträge an die Stiftung Auffangeinrichtung BVG,Verfügung vom 26. August 2013.

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass die Stiftung Auffangeinrichtung BVG mit Verfügung vom 26. August 2013 (act. 1/1) die A._______ GmbH als Arbeitgeber anwies, ihr den Betrag von Fr. 4'212.30 zuzüglich Zins von 5 % zu bezahlen, den gegen die Betreibung dieser Forderung erhobenen Rechtsvorschlag aufhob und den Arbeitgeber anwies, ihr die Betreibungskosten von Fr. 73.- zu bezahlen, und ihm die Verfügungskosten von Fr. 300.- auferlegte,

dass A._______ von der A._______ GmbH diese Verfügung mit Beschwerde vom 26. September 2013 (act. 1) beim Bundesverwaltungsgericht angefochten hat,

dass gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG; SR 173.32) das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 20. Dezember 1968 (VwVG; SR 172.021) beurteilt, sofern - wie hier - keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt,

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten,

dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich des Zwangsanschlusses von Arbeitgebern an die Stiftung Auffangeinrichtung BVG vor Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind (Art. 60 Abs. 2bis des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge [BVG; 831.40] i.V.m. Art. 33 Bst. h VGG),

dass der Beschwerdeführer mit Zwischenverfügung vom 10. Oktober 2013 (act. 2) zur Leistung eines Kostenvorschusses bis zum 11. November 2013 aufgefordert wurde, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde,

dass dem Beschwerdeführer diese Zwischenverfügung gemäss Rückschein (act. 4) am 11. Oktober 2013 zugestellt wurde,

dass der Beschwerdeführer den Vorschuss innert der gesetzten Frist nicht geleistet hat und auch nicht um Wiederherstellung der versäumten Frist ersucht hat,

dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG),

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen (Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE; SR 173. 320.2]),

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens keine Parteientschädigung auszurichten ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE).

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

  1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben und keine Parteientschädigung zugesprochen.

  1. Dieses Urteil geht an:
  •    den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
    
  •    die Vorinstanz (Ref-Nr.\_\_\_\_\_\_\_; Gerichtsurkunde)
    
  •    das Bundesamt für Sozialversicherungen
    
  •    die Oberaufsichtskommission BVG
    

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: Daniel Stufetti Regula Hurter Urech

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG).

Versand:

Mots-clés

non-entryadvance on costsappeal inadmissibilitysocial insurance contributionsenforcement costsparty compensation

Extrait par Omnilex

Question juridique clé

Whether the appeal had to be entered into despite the unpaid advance on costs.

Solution extraite

The appeal was not entered into because the appellant did not pay the advance within the set deadline and did not seek reinstatement.

Motifs extraits

After a warning, the advance was not paid by the deadline; under the VGG, non-payment in single-judge procedure leads to non-entry.

Question juridique clé

Whether court costs and party compensation should be awarded.

Solution extraite

No procedural costs were levied and no party compensation was awarded.

Motifs extraits

Given the outcome of the proceedings, the court found no basis for a party compensation; it also waived court costs.

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