Motion du Conseil des Etats
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N 5 mars 1985
nun einmal aber die Haltung der Kommissionsmehrheit, und die hat sich in ihrer Bescheidenheit für 6 Rappen entschieden. In diesem Sinne stelle ich Ihnen Antrag.
M. Giudici, rapporteur: Vous avez à décider entre 6, 8 et 10 centimes de différence. Après avoir rejeté les 4 centimes proposés par le Département des finances, votre commis- sion vous invite à vous en tenir, avec le Conseil fédéral, à 6 centimes.
Avec cette réduction de la taxe de base pour l'essence sans plomb et la petite compensation concernant l'essence avec plomb les prix moyens seront les suivants: 1 franc 26 pour la super, 1 franc 22 pour la normale avec plomb et 1 franc 20 pour l'essence sans plomb. Il y aura donc une différence d'environ 2 centimes à la colonne entre les deux essences normales sans plomb et avec plomb et de 6 centimes par rapport à la super. Avec 8 centimes de différence de droit de base, comme le propose la minorité, le prix à la colonne serait de 1 franc 23 pour l'essence avec plomb et de 1 franc 18 pour celle sans plomb: cela ferait une différence de 5 centimes. Avec 10 centimes, comme le propose M. Oehen, la différence serait de 7 centimes environ.
Le danger que des voitures sans catalyseur utilisent de l'essence sans plomb serait accru, avec une conséquence inverse de celle qui est recherchée, c'est-à-dire une aug- mentation de la pollution. En effet, il faut savoir qu'environ 30 pour cent des voitures bien que dépourvues de cataly- seurs, peuvent utiliser de l'essence sans plomb. De surcroît, une proportion trop élevée risquerait d'encourager le déve- loppement de la circulation. Enfin, dernier argument, il faut être réaliste. Même une différence de 10 centimes représen- terait une économie d'environ 120 francs par an pour un automobiliste moyen, tandis qu'un catalyseur coûte environ 1500 francs. A elle seule, la différence de taxation ne peut convaincre quiconque d'acheter le catalyseur. La différence que nous créons aujourd'hui sur la taxe douanière de base sert plutôt à anticiper l'équipement en catalyseurs qui sera de toute façon obligatoire à l'avenir. Pour ces raisons, je vous invite à suivre la majorité de la commission et à vous rallier à une différence de 6 centimes.
Bundesrat Stich: Ich beantrage Ihnen, dem Bundesrat und der Kommissionsmehrheit zuzustimmen und für 6 Rappen einzutreten.
Es ist bereits gesagt worden: Seit dem 1. Januar 1985 darf kein verbleites Normalbenzin mehr eingeführt und nach dem 30. Juni 1986 kein verbleites Normalbenzin mehr ver- kauft werden. Es ist also nur eine verhältnismässig kurze Zeit, in der eine Konkurrenz zwischen unverbleitem und verbleitem Normalbenzin herrscht. Ursprünglich hatte der Bundesrat ja nur 4 Rappen vorgeschlagen in der Meinung, dass das unverbleite Benzin nicht teurer sein sollte als das verbleite. Man hat sich dann auf 6 Rappen geeinigt, damit das unverbleite Benzin effektiv auch in der Übergangsphase um 2 Rappen billiger wird als das verbleite. Nachher wird es verbleites Benzin nur noch in Superqualität mit einer Diffe- renz von 6 Rappen geben. Umgekehrt darf man aber auch nicht vergessen, dass heute die Verbrauchsanteile an Nor- malbenzin nur 17 Prozent und an Superbenzin 83 Prozent betragen. Dabei könnten heute schon 10 Prozent aller Motorfahrzeuge mit unverbleitem Benzin fahren. Mit ande- ren Worten: wir müssen auch darauf achten, nicht eine unverhältnismässige Verbilligung des unverbleiten Benzins zu bewirken, damit nicht nachher um so mehr mit unverblei- tem Benzin gefahren wird mit Autos, welche die Umwelt trotzdem belasten. Denn es ist eben nicht gesagt, dass alle Motorfahrzeuge, die mit unverbleitem Benzin fahren, auch schon Katalysatoren haben werden.
Im übrigen muss man sich auch bewusst sein, wenn jemand 10000 Kilometer im Jahr fährt und 10 Liter für 100 Kilometer braucht, dass dann diese 2 Rappen Differenz 20 Franken im Jahr ausmachen. Sie werden also, auch wenn Sie auf 8 oder 10 Rappen gehen, niemanden dazu bringen, aus diesem Grunde einen Wagen mit Katalysator zu kaufen. Aber auf der
anderen Seite werden Sie, wenn Sie eine zu grosse Verbilli- gung vornehmen, möglicherweise erreichen, dass man mit unverbleitem Benzin mehr fährt und damit die Umwelt zu- sätzlich verschmutzt.
Aus diesen Überlegungen bitten wir Sie, dem Antrag auf 6 Rappen zuzustimmen. Wir glauben, dass dies für eine gewisse Übergangsfrist eine angemessene, gute Lösung ist.
Abstimmung - Vote
Eventuell - A titre préliminaire Für den Antrag der Minderheit Für den Antrag Oehen
113 Stimmen 14 Stimmen
Definitiv - Définitivement
Für den Antrag der Mehrheit 87 Stimmen
Für den Antrag der Minderheit 71 Stimmen
Abs. 2 - Al. 2
Angenommen - Adopté
Art. 3 und 4 Antrag der Kommission Zustimmung zum Entwurf der Kommission
Art. 3 et 4 Proposition de la commission Adhérer au projet de la commission
Angenommen - Adopté
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Beschlussentwurfes 154 Stimmen (Einstimmigkeit)
Abschreibung - Classement
Präsident: Der Bundesrat beantragt Ihnen noch, die parla- mentarischen Vorstösse, die auf Seite 2 der Botschaft aufge- führt sind, abzuschreiben. - Ein anderer Antrag ist nicht gestellt.
Zustimmung - Adhésion
An den Ständerat - Au Conseil des Etats
Ad 82.017
Motion des Ständerates (Kommission) Treibstoffzollertrag. Stärkung regionaler Strukturen Motion du Conseil des Etats (commission) Taxes sur les carburants. Renforcement des structures régionales
Wortlaut der Motion vom 21. September 1982
Der Bundesrat wird eingeladen, Bericht und Antrag zur Revision des Bundesbeschlusses über die Verwendung des für den Strassenbau bestimmten Anteils am Treibstoffzoll- ertrag vom 23. Dezember 1959 in dem Sinne einzubringen, dass unter die Kategorie der Hauptstrassen auch solche Strassen fallen, die zur Erhaltung und Stärkung regionaler Strukturen von wesentlicher Bedeutung sind.
Texte de la motion du 21 septembre 1982
Le Conseil fédéral est prié de présenter un rapport et des propositions sur la révision de l'arrêté fédéral du 23 décem- bre 1959 sur l'utilisation de la part du produit net des droits
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Motion Oehler
de base destinée à la construction des routes de telle manière que les routes qui sont d'importance pour le main- tien et le renforcement des structures régionales entrent également dans la catégorie des routes principales.
Oehler, Berichterstatter: Der Ständerat hat eine Motion überwiesen, die bezweckt, die Strassenkategorie der Haupt- strassen im Interesse unserer Regionalpolitik zu ändern. Gemäss Artikel 13 Absatz 3 Buchstabe c von Beschluss A ist der Bundesrat nun in der Lage, zu Hauptstrassen auch jene Strassenstücke zu erklären, die im Alpengebiet und im Jura liegen und die der Erhaltung oder Stärkung der wirtschaftli- chen Strukturen von Randgebieten dienen. Die Kommission glaubt, dass mit diesem Beschluss die Motion des Ständera- tes mehr als nur erfüllt ist. Sie kann daher abgeschrieben werden. - Es wäre aber interessant von Herrn Bundesrat Schlumpf zu erfahren, wie er mit Blick auf all jene Kantone die Angelegenheit sieht, die auch in den Randgebieten liegen, aber nicht unbedingt unter die Kategorie der Alpen- kantone fallen.
M. Giudici, rapporteur: Votre commission vous demande de classer cette motion du Conseil des Etats car la loi que vous venez d'approuver, en particulier l'article 13, 3ª alinéa, let- tre c satisfait aux exigences qu'elle comporte, s'agissant des Alpes et du Jura. Dans ces régions phériphériques, les routes qui présentent un intérêt pour le renforcement des structures économiques pourront être déclarées routes principales.
Ainsi les objectifs qui étaient poursuivis par la motion du Conseil des Etats ont été repris dans la loi que vous venez d'accepter. Pour ces raisons, la commission vous invite à classer la motion.
Bundesrat Schlumpf: Der Bundesrat ist - wie die Herren Kommissionsreferenten - der Meinung, dass die Motion mit diesem Artikel 13 Absatz 3 erfüllt ist. Zur Frage von National- rat Oehler: Ausserhalb des Alpengebietes und des Juras ist mit den Kriterien, die in Absatz 4 von Artikel 13 aufgeführt sind, eine volle Versorgung mit Strassen gewährleistet. Dort wird nach den Bedürfnissen, den Besiedlungsverhältnissen, auch den wirtschaftlichen Gegebenheiten ein Hauptstras- sennetz erstellt. In den Alpengebieten und im Jura wäre das nur mit der Umschreibung nach Absatz 4 noch nicht ge- währleistet. Dort können eben auch Strassen zur Stärkung oder zur Erhaltung wirtschaftlicher Strukturen notwendig werden. Das war nicht die Absicht der Motion Gadient, und dieser kommt der Bundesrat und die Kommission mit Artikel 13 Absatz 3 Buchstabe c nach. Die Motion kann als erfüllt abgeschrieben werden.
Abgeschrieben - Classé
84.903 Motion Oehler Betrieb und Unterhalt der Nationalstrassen. Vorschüsse an die Kantone Exploitation et entretien des routes nationales. Avances aux cantons
Wortlaut der Motion vom 12. Dezember 1984
Die parlamentarische Beratung des Bundesbeschlusses über die Verwendung der für Aufgaben im Strassenwesen bestimmten Treibstoffzölle (Botschaft 84.020) hat sich ver- zögert. Der Beschluss kann bestenfalls in der zweiten Hälfte 1985 rechtskräftig werden.
Gemäss Artikel 36bis Absatz 4 BV haben die Kantone einen Anspruch auf Benzinzollgelder für die Kosten des Betriebes und des Unterhaltes der Nationalstrassen, und zwar ab dem Zeitpunkt des Inkrafttretens des Verfassungsartikels (1. Mai 1985). In der Zwischenzeit sind die nicht verteilten Treib- stoffzölle zweckgebunden der bestehenden Rückstellung zugewiesen worden, die Ende 1984 den Betrag von etwa 1,3 Milliarden Franken erreichen wird.
Der Bundesrat wird deshalb beauftragt, unter diesen Umständen den Kantonen aus den Mitteln dieser Treibstoff- zollrückstellung Vorschüsse auszurichten in der mutmassli- chen Höhe ihrer Ansprüche für den Betrieb und Unterhalt der Nationalstrassen.
Texte de la motion du 12 décembre 1984
L'examen parlementaire de l'arrêté fédéral concernant l'uti- lisation des droits d'entrée perçus sur les carburants et affectés à des tâches en rapport avec le trafic routier (mes- sage 84.020) a pris du retard. Dans le meilleur des cas, l'arrêté ne pourra entrer en vigueur que dans la seconde moitié de 1985.
Selon l'article 36bis, 4e alinéa, cst, les cantons peuvent préten- dre à une part des droits d'entrée sur l'essence pour couvrir les frais découlant de l'exploitation et de l'entretien des routes nationales, et ce depuis la date d'entrée en vigueur de cet article constitutionnel (1er mai 1983). Depuis cette date, les droits d'entrée sur les carburants qui n'ont pas été distribués ont été versés à la réserve constituée spéciale- ment à cet effet et qui atteindra, à la fin de 1984, le montant de 1,3 milliard de francs environ.
C'est pourquoi le Conseil fédéral est chargé d'utiliser une partie de cette réserve pour verser aux cantons des avances correspondant aux montants auxquels on peut estimer qu'ils ont droit pour l'exploitation et l'entretien des routes nationales.
Oehler, Berichterstatter: Ich habe diese Motion in eigenem Namen eingereicht. Die Kommission hat damit nichts zu tun. Aufgrund der Beratungen in der Kommission bin ich aber zum Schluss gekommen, dass unser Parlament gezwungen ist, hier zu handeln, weil der Bundesrat Ende des letzten Jahres eine derartige Vorgehensweise noch abzulehnen schien. Wir alle wissen, dass tagtäglich, abgeliefert von den Automobilisten jahraus und -ein, Samstag und Sonntag, ungefähr 6 Millionen Franken in die Bundeskasse tröpfeln. Auf diese Art und Weise sind bis Ende 1984 rund 1,3 Milliar- den Franken aufgelaufen, die letztlich eigentlich den Kanto- nen zukämen - das aufgrund des Verfassungsartikels, der · auch Grundlage unserer Verhandlungen in diesem Rat gewesen ist. Wir wissen, dass das Gesetz, das wir eben beschlossen haben, frühestens Mitte dieses Jahres in Kraft treten kann, derweil sich der Bund am Milliardensegen, der den Kantonen gehört, erfreuen kann. Ich bin der Meinung, dass wir den Bund zwingen müssen, dieses Geld den Kanto- nen zu überweisen. Ich schlage deshalb in meiner Motion vor, dass der Bundesrat unter diesen Umständen beauftragt wird, den Kantonen aus den Mitteln der Treibstoffzollrück- stellung Vorschüsse ungefähr in der mutmasslichen Höhe ihrer Ansprüche auszurichten. Die Kantone können diese Vorschüsse für einen ihnen geeignet scheinenden Zweck verwenden.
Eine gleiche Motion ist im Ständerat eingereicht worden. Gemäss Traktandenliste soll sie ebenfalls diese Woche zur Behandlung und Abstimmung kommen. Ich gehe in der Annahme kaum fehl, dass auch der Ständerat hier grünes Licht geben wird. Aus diesem Grunde ersuche ich den Bundesrat, dass er nach Überweisung dieser Motionen den Kantonen die ihnen zustehenden Gelder noch in diesem, spätestens im nächsten Monat zufliessen lässt. Die Kantone haben diese Millionenbeträge in ihr Budget und ihren Auf- gabenkatalog aufgenommen.
Ich ersuche sie, diese Motion in diesem Sinne und mit dieser zeitlichen Verpflichtung dem Bundesrat zu überweisen. Wir machen das nicht zuletzt auch in unserem Interesse als kantonale Steuerzahler.
37-N
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Sessione primaverile
Rat
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Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
02
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 82.017
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Numero dell'oggetto
Datum 05.03.1985 - 08:00
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