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Postulat Basler
85.584 Postulat Fetz Biotechniken. Expertenbericht Biotechniques. Rapport d'experts
Wortlaut des Postulates vom 1. Oktober 1985
Der Bundesrat wird eingeladen, eine Untersuchung durch unabhängige Experten und Expertinnen zu beauftragen, die die möglichen ökologischen, medizinischen, sozialen, gesellschaftlichen, usw. Technologiefolgen der Biotechni- ken, insbesondere der Genmanipulation in den verschiede- nen Bereichen wie Landwirtschaft, Medizin, pränatale Dia- gnostik, Beziehungen zur Dritten Welt usw. untersucht und der Oeffentlichkeit vorstellt. Es ist speziell darauf zu achten, dass die Untersuchungsgruppe mit Männern und Frauen sowie mit den Biotechniken gegenüber kritisch eingestell- ten Fachleuten besetzt wird.
Texte du postulat du 1er octobre 1985
Le Conseil fédéral est invité à charger un groupe d'experts indépendants, hommes et femmes, d'étudier les consé- quences technologiques possibles, sur le plan écologique, médical, social etc., des biotechniques, notamment des manipulations génétiques dans des domaines tels que l'agri- culture, la médecine, le diagnostic prénatal, les relations des pays industrialisés avec le tiers monde, etc. et de faire connaître les résultats de cette étude à l'opinion publique. Il conviendra tout particulièrement de veiller à ce que ce groupe d'experts soit composé d'hommes et de femmes ainsi que des spécialistes qui ont adopté une attitude criti- que à l'égard des biotechniques.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 27. November 1985 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 27 novembre 1985
Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. Er weist darauf hin, dass der Vorstoss wie eine Motion formuliert, jedoch in die Form eines Postulates gekleidet ist. Er wird deshalb in diesem Sinne, d. h. als Prüfungsauftrag, verstanden.
Ueberwiesen - Transmis
85.583 Postulat Basler Schulratsbereich. Leistungsauftrag Tâches dévolues au Conseil des EPF
Wortlaut des Postulates vom 1. Oktober 1985 Der Bundesrat wird ersucht, für den Bereich des Schweizeri- schen Schulrates einen nach Prioritäten abgestuften Lei- stungsauftrag auszuarbeiten.
Texte du postulat du 1er octobre 1985 Le Conseil fédéral est invité à définir les tâches dévolues au Conseil des Ecoles polytechniques fédérales, en fixant en même temps l'ordre de priorité.
Mitunterzeichner - Cosignataires: Ammann-Bern, Blocher, Fischer-Hägglingen, Geissbühler, Hari, Hofmann, Hösli, Mül- ler-Wiliberg, Nebiker, Neuenschwander, Rutishauser, Schnyder-Bern, Uhlmann (13)
Schriftliche Begründung - Développement par écrit
Der Schweizerische Schulrat ist eine dem Gesamtbundesrat direkt unterstellte Behörde mit einem Bestand von 7800 Stellen, Gesamtausgaben von über 800 Millionen Franken jährlich und einem sich stetig vergrössernden Wirkungsfeld. Um eine möglichst hohe Eigenständigkeit im Einsatz der zugewiesenen Finanzmittel und in der Gestaltung seiner Personalpolitik zu erreichen, braucht der Schulrat neben verlässlichen Prognosen über seine Mittel auch einen nach Prioritäten abgestuften Leistungsauftrag. Dabei sind ord- nungspolitische Fragen durch die politischen Instanzen zu klären, denn die Zahl der bildungspolitischen und volkswirt- schaftlichen Anliegen ist zu gross, um alle Wünsche zu erfüllen.
Da die Rechtsgrundlagen der Schulratstätigkeit aus dem Jahre 1854 stammen und demnächst revidiert werden sol- len, da aber auch eine Optimierungs- und Konzeptstudie über die beiden Eidgenössischen Technischen Hochschu- len und ihre fünf Annexanstalten vorliegt, ist es nötiger denn je, sich über den Auftrag und den Rahmen Klarheit zu verschaffen, innerhalb deren der Schulrat die vorgegebenen Mittel bestmöglich einzusetzen hat, und darüber, welche Prioritäten dabei zu beachten sind.
Beispiele von Fragen, die politisch zu beantworten sind: Gesamtbereich des Schulrates
Mögliche Aktivitäten erstrecken sich von der Lehre über die Grundlagenforschung und die Produktentwicklung bis hin zu praxisorientierten Dienstleistungen.
Sollten die beschränkten Bundesmittel ausschliesslich für Aufgaben und Tätigkeiten eingesetzt werden, welche die Privatwirtschaft nicht selbst erfüllen kann, wie die Sicher- stellung der Ausbildung, die praxisbezogene Grundlagen- forschung und besondere wissenschaftliche Dienstlei- stungen?
Und sollte, weil kein Land mehr auf allen Gebieten Spitzen- leistungen erbringen kann, in diesem Ordnungsrahmen eine Prioritätenordnung in dem Sinne verlangt werden, dass vorab die Ausbildung des technischen und wissenschaftli- chen Nachwuchses sichergestellt wird?
Es wird laufend neu zu verfolgende Spitzentechnologien oder ökologische Anliegen geben. Andererseits ist eine immerwährende reale Steigerung der Mittel unverträglich mit dem beschränkten Bundeshaushalt. Sollte daher die Zuteilung neuer Mittel davon abhängig gemacht werden, dass auch ein Abbau in jenen Bereichen erfolge, die keine hohe Priorität mehr geniessen?
Sieht der Bundesrat die folgenden Spitzentechnologien, die im Schulratsbereich zurzeit neu abzudecken oder auszu- bauen sind: Mikroelektronik, Computertechnik mit Informa- tik, Robotik, Raumfahrt, Lasertechnologie, Kommunika- tions- und Nachrichtentechnik, Materialtechnologie sowie Gen-, Bio- und Umwelttechnik? Welche Koordination sieht der Bundesrat zwischen dem bundeseigenen Schulratsbe- reich und den kantonalen Hochschulen, Ingenieurwissen- schaften und Techniken?
Müsste der Bund die Anstellungsbedingungen insofern ändern, dass die Uebertritte von der Praxis an die Schulen und Forschungsanstalten, aber auch von diesen in die Pra- xis leichter möglich werden, damit die Erfahrungen wirksa- mer ausgetauscht werden?
Eidgenössische Technische Hochschulen
Ist es sinnvoll, die stets zu knappen Mittel auch für einen Technologie- und Innovationspark einzusetzen, auf den man in der Privatwirtschaft greifen könnte?
Findet der Bundesrat, seine beiden Technischen Hochschu- len in Zürich und Lausanne seien zwei sprachregionale Hochschulen oder zwei nationale, die gemeinsam und ein- ander in Fachspezialitäten ergänzend die Ausbildung sicherzustellen haben?
Sollen in diesem Leistungsauftrag auch Richtlinien über die Verhältniszahlen ausländischer Studierender zu Schweizer Studenten aufgenommen werden?
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Postulat Fetz Biotechniken. Expertenbericht Postulat Fetz Biotechniques. Rapport d'experts
In
Dans
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Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr
1985
Année
Anno
Band
V
Volume
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Session
Wintersession
Session
Session d'hiver
Sessione
Sessione invernale
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
15
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 85.584
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 20.12.1985 - 08:00
Date
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Seite
2245-2245
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20 013 974
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