Motion du Conseil national (Longet)
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E 5 décembre 1985
auteurs de l'initiative et les milieux qui s'y opposent ou qui ont proposé d'autres solutions qui n'ont pas été retenues. Nous sommes donc parvenus à un compromis rédactionnel. D'ailleurs, sur le plan juridique, tant la version de M. Rey- mond que celle de la commission que je préfère n'ont pas une grande importance, car le principe de la liberté contrac- tuelle doit de toute façon être respecté. Il n'est pas renforcé ou diminué par l'adjonction proposée. Ce sont les raisons pour lesquelles je vous propose, dans l'espoir et avec l'in- tention de nous rapprocher de l'initiative sans courir trop de risques, d'accepter la version proposée par la commission.
Abstimmung - Vote
Eventuell - A titre préliminaire Für den Antrag der Kommission Für den Antrag Reymond
26 Stimmen 14 Stimmen
Definitiv - Définitivement
Für den Antrag der Kommission Für den Antrag des Bundesrates
21 Stimmen
20 Stimmen
Abs. 2 - Al. 2
Präsident: Hier schliesst sich der Bundesrat der Kommis- sionsformulierung an.
M. Aubert: A propos de l'alinéa 2: J'ai appris que le Conseil fédéral se ralliait à la version de la commission. Je maintiens le grief de nature formelle que j'ai exposé hier. Je souhaite vivement que la commission de la deuxième Chambre s'oc- cupe de cette question rédactionnelle car on ne comprend plus, en français, le sens de cet alinéa. Le texte est trop court.
Angenommen - Adopté
Art. 3 Antrag der Kommission Mehrheit Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates Minderheit (Bührer, Piller) Die Bundesversammlung empfiehlt Volk und Ständen, die Volksinitiative anzunehmen.
Art. 3
Proposition de la commission Majorité Adhérer au projet du Conseil fédéral Minorité (Bührer, Piller) L'Assemblée fédérale recommande au peuple et aux can- tons d'accepter l'initiative populaire.
Angenommen gemäss Antrag der Mehrheit Adopté selon la proposition de la majorité
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble
Für Annahme des Beschlussentwurfes 31 Stimmen 6 Stimmen
Dagegen
B. Obligationenrecht (Miete und Pacht)
C. Bundesgesetz über Massnahmen gegen Missbräuche im Mietwesen
B. Code des obligations (bail à loyer et bail à ferme)
C. Loi fédérale instituant des mesures contre les abus dans le secteur locatif
Antrag der Kommission
Die Verhandlungen werden ausgesetzt bis zur Volksabstim mung.
Proposition de la commission Les délibérations sont suspendues jusqu'à la votation popu- laire.
Abstimmung - Vote
Für den Antrag der Kommission 33 Stimmen (Einstimmigkeit)
An den Nationalrat - Au Conseil national
85.404 Motion des Nationalrates (Longet) Alternativstrafen. StGB-Revision Motion du Conseil national (Longet) Peines de substitution. Révision du CPS
Beschluss des Nationalrates vom 21. Juni 1985 Décision du Conseil national du 21 juin 1985
Wortlaut der Motion
Der Bundesrat wird eingeladen, die Revision des Strafge- setzbuches, mit der die allgemeine Einführung von Alterna- tivstrafen ermöglicht werden soll, zu beschleunigen.
Texte de la motion
Le Conseil fédéral est invité à accélérer la revision du code pénal permettant la généralisation des peines de substitu- tion.
Andermatt, Berichterstatter: Diese Motion des Nationalrates wurde von der Petitionskommission behandelt. Der Natio- nalrat hat am 21. Juni 1985 die Motion betreffend Alternativ- strafen ohne Gegenstimme und im Einverständnis mit dem Bundesrat an den Bundesrat überwiesen. Mit der Motion wird der Bundesrat beauftragt, die Revision des Strafgesetz- buches, mit der die allgemeine Einführung von Alternativ- strafen ermöglicht werden soll, zu beschleunigen. Den Motionären schwebt vor, die beiden sich sehr positiv auswir- kenden Institute des bedingten Strafvollzuges und der bedingten Entlassung zu verbessern. Vor allem sollen die Voraussetzungen für die Gewährung des bedingten Straf- vollzugs und der bedingten Entlassung grosszügiger ausge- staltet werden.
Die Petitionskommission kann sich den Anliegen der Motion anschliessen. Wir sind allerdings der Meinung, dass nicht einzelne Sanktionen übereilt in den strafrechtlichen Sank- tionenkatalog eingeführt werden sollten. Die Begehren der Initiative sind im Interesse eines dauerhaften und kohären- ten Sanktionssystems vielmehr im Rahmen der Gesamtrevi- sion des Allgemeinen Teils des Strafgesetzbuches zu ver- wirklichen.
In diesem Sinne empfiehlt Ihnen die Petitionskommission einstimmig, die Motion des Nationalrates an den Bundesrat zu überweisen.
Bundesrätin Kopp: Mit der Annahme der Motion hat der Bundesrat bereits klar gemacht, dass er mit dem Inhalt einverstanden ist, hingegen lässt sich der Allgemeine Teil zeitlich nicht vorziehen. Wir haben letzte Woche den Vorent- wurf erhalten. Eine interne Arbeitsgruppe wird diesen bis 1986 überarbeiten, dann kommt die Phase der Experten- kommission und anschliessend die Ausarbeitung der Bot- schaft. Wir können also nicht vor 1990 damit rechnen, dass der Allgemeine Teil des StGB in Kraft treten wird.
Die Aenderung der Sanktionen muss selbstverständlich dem Parlament vorbehalten bleiben, deswegen können wir nicht neue Sanktionen einführen. Hingegen besteht gemäss Arti- kel 397bis Absatz 4 StGB die Möglichkeit, dass in den Kanto- nen versuchsweise gewisse Vollzugsformen durchgeführt werden können. Mein Departement hat nun dem Bundesrat
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PTT. Voranschlag 1986
eine Verordnung unterbreitet, wonach Gefängnisstrafen bis zu sechs Monaten als Halbgefangenschaft durchgeführt werden können. Damit kommen wir auch dem Wunsch der Motion ein Stück weit entgegen, insofern wir die Kompetenz auf der Grundlage des geltenden Rechts haben. Wenn der Bundesrat dieser Verordnung zustimmt, wird diese bereits auf den ersten Januar 1986 in Kraft treten. Ich bin also bereit, die Motion entgegenzunehmen.
Präsident: Die Kommission beantragt Ueberweisung der Motion. Der Bundesrat ist bereit, die Motion anzunehmen. Wird die Motion bestritten? - Das ist nicht der Fall.
Ueberwiesen - Transmis
85.203 Initiative des Kantons Genf StGB. Alternativstrafen Initiative du canton de Genève Code pénal. Peines de substitution
Wortlaut der Initiative vom 26. Juni 1985
In seiner Sitzung vom 15. Februar 1985 hat der Grosse Rat des Kantons Genf eine Motion angenommen, die den Staatsrat auffordert, von seinem Vorschlagsrecht bei den eidgenössischen Räten Gebrauch zu machen, um die Ein- führung von Alternativstrafen ins schweizerische Strafrecht zu fördern.
In dieser Hinsicht wäre es dringend nötig, die beiden sehr positiven und bewährten Institute des bedingten Strafvoll- zugs und der bedingten Entlassung zu verbessern. Vor allem sollten die Voraussetzungen für die Gewährung des bedingten Stafvollzugs und der bedingten Entlassung grosszügiger ausgestaltet werden (Art. 38 und 41 StGB).
Texte de l'initiative du 26 juin 1985
Dans sa séance du 15 février 1985, le Grand Conseil gene- vois a adopté une motion invitant le Conseil d'Etat à faire usage de son droit d'initiative auprès des Chambres fédé- rales en vue de favoriser l'introduction de peines de substi- tution dans le système pénal suisse.
A cet égard, il serait urgent d'améliorer le fonctionnement de deux institutions très positives qui ont fait leurs preuves, à savoir le sursis à l'exécution de la peine et la libération conditionnelle. En particulier, les conditions mises à l'octroi du sursis et à la libération conditionnelle mériteraient d'être assouplies (art. 38 et 41 CPS).
M. Andermatt présente au nom de la commission des péti- tions le rapport écrit suivant:
La commission des pétitions a examiné le 11 novembre 1985 l'initiative cantonale ainsi qu'une motion allant dans le même sens, adoptée sans opposition par le Conseil national et en accord avec le Conseil fédéral le 21 juin 1985. La commission partage l'avis selon lequel il est nécessaire d'introduire, dans le code pénal, de nouvelles alternatives aux peines privatives de liberté, de développer les alterna-
tives qui existent déjà et d'accélérer les travaux en vue de la révision de cette loi. Elle pense pourtant qu'il ne serait pas judicieux de créer précipitamment des sanctions et de les insérer dans le catalogue des sanctions pénales existantes. Dans l'intérêt d'un système de sanctions cohérent et dura- ble, les voeux des initiants devraient plutôt être réalisés dans le cadre de la révision totale de la partie générale du code pénal.
Antrag der Kommission Abschreiben Proposition de la commission Classer
Andermatt, Berichterstatter: Die Standesinitiative des Kan- tons Genf betrifft die gleiche Materie wie die Motion, die wir soeben überwiesen haben. Aufgrund des Resultates der soeben durchgeführten Abstimmung - Ueberweisung der Motion - beantragen wir Ihnen, die Standesinitiative des Kantons Genf abzuschreiben.
Präsident: Die Kommission beantragt Abschreibung der Initiative. Wird das bestritten? - Das ist nicht der Fall.
Abgeschrieben - Classé
85.056 PTT. Voranschlag 1986 PTT. Budget 1986
Botschaft und Beschlussentwurf vom 16. Oktober 1985 Message et projet d'arrêté du 16 octobre 1985
Bezug bei der Generaldirektion PTT, Viktoriastrasse 21, Bern S'obtiennent auprès de la Direction générale des PTT, Viktoriastrasse 21, Berne
Eintreten ist obligatorisch L'entrée en matière est acquise de plein droit
Detailberatung - Discussion par articles
A. Voranschlag der Erfolgsrechnung Budget du compte des résultats
Betriebsaufwand
3 Personalaufwand
Antrag der Kommission
31 Besoldungen, Gehälter, Löhne und Zulagen
Franken
3 098 460 000
33/34 Personalversicherung und andere Sozialleistungen 522 197 000
Kürzung um insgesamt 29 Millionen infolge Reduktion der Stellenbegehren um 568 Einheiten
Antrag Jelmini
31 3 117 000 000
33/34 523 957 000
Kürzungen um insgesamt 8,7 Millionen infolge der Reduk- tion der Stellenbegehren um 170 Einheiten
Antrag Stucki 31 3 085 810 000
Kürzung für Stellenbegehren gemäss Finanzkommission des Ständerates und zusätzliche Kürzung um 12,65 Millio-
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
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Jahr
1985
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Band
V
Volume
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Wintersession
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Session d'hiver
Sessione
Sessione invernale
Rat
Ständerat
Conseil
Conseil des Etats
Consiglio
Consiglio degli Stati
Sitzung
04
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 85.404
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum
05.12.1985 - 08:00
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Data
Seite
654-655
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