Initiative parlementaire (commission du Conseil national) 510
E 25 septembre 1986
Art. 318w Antrag der Kommission Mehrheit Zustimmung zum Beschluss des Nationalrates Minderheit (Bührer, Meylan, Piller) Festhalten
Art. 318w Proposition de la commission Majorité Adhérer à la décision du Conseil national Minorité (Bührer, Meylan, Piller) Maintenir
Affolter, Berichterstatter: Bei Artikel 318w beantrage ich Ihnen namens der Kommission Zustimmung zum National- rat, d. h. Streichen. Der Artikel muss bei Verzicht auf das Kreditverbot wegfallen. Frau Bührer wird wahrscheinlich nicht mehr am Minderheitsantrag festhalten.
Angenommen gemäss Antrag der Mehrheit Adopté selon la proposition de la majorité
Art. 318x Randtitel, 318y Randtitel Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Nationalrates
Art. 318x titre marginal, 318y titre marginal Proposition de la commission Adhérer à la décision du Conseil national
Angenommen - Adopté
Affolter, Berichterstatter: Darf ich den Rest zusammenfas- sen? Bei den Ergänzungen der Bestimmungen im Strafge- setzbuch, bei den Aenderungen in den Bundesgesetzen über Schuldbetreibung und Konkurs und über den unlaute- ren Wettbewerb sowie bei den Schlussbestimmungen beste- hen keine Differenzen mehr.
An den Nationalrat - Au Conseil national
86.201
Initiative des Kantons Bern StGB. Alternativstrafen Initiative du canton de Berne Code pénal. Peines de substitution
Wortlaut der Initiative vom 18. Dezember 1985 Alternative Sanktionen nach Strafgesetzbuch Das eidgenössische Strafgesetzbuch ist dahingehend zu ergänzen, dass für kurze Freiheitsstrafen bis zu drei eventu- ell sechs Monaten alternative Sanktionen neben den Frei- heitsstrafen vorgesehen werden.
Texte de l'initiative du 18 décembre 1985 Sanctions en vertu du code pénal
Pour ce qui se rapporte aux peines privatives de liberté de courte durée - jusqu'à trois mois, éventuellement six mois - le code pénal suisse doit être complété de telle sorte que d'autres sanctions (de substitution) soient prévues, à côté des peines précitées.
Frau Meier Josi unterbreitet im Namen der Petitionskom- mission den folgenden schriftlichen Bericht:
Am 18. Dezember 1985 reichte der Regierungsrat des Kantons Bern eine Standesinitiative ein. Er beantragt eine Ergänzung des Strafgesetzbuches in dem Sinne, dass für kurze Freiheitsstrafen bis zu drei eventuell sechs Monaten alternative Sanktionen neben den Freiheitsstrafen vorgese- hen werden.
Die Kommission stellt fest, dass National- und Ständerat am 21. Juni bzw. am 5. Dezember 1985 eine Motion gleichen Inhalts (85.404) überwiesen haben. Dem mit der Standesin- itiative vorgebrachten Anliegen ist somit Rechnung getra- gen worden.
Aus diesem Grund hat der Ständerat am 5. Dezember 1985 bereits eine gleichlautende Standesinitiative Genf (85.203) abgeschrieben.
Antrag der Kommission
Die Kommission beantragt, die Standesinitiative Bern abzu- schreiben.
Proposition de la commission La commission propose de classer l'initiative du canton de Berne.
Zustimmung - Adhésion
85.235
Parlamentarische Initiative (Kommission des Nationalrates) Revision des Garantiegesetzes Initiative parlementaire (commission du Conseil national) Loi sur les garanties politiques. Révision
Bericht und Gesetzentwurf vom 6. Mai 1985 (BBI II, 531) Rapport et projet de loi du 6 mai 1985 (FF II, 527) Stellungnahme des Bundesrates vom 26. Februar 1986 (BBI II, 68) Rapport du Conseil fédéral du 26 février 1986 (FF II, 74) Beschluss des Nationalrates vom 9. Juni 1986 Décision du Conseil national du 9 juin 1986
Antrag der Kommission Eintreten Proposition de la commission Entrer en matière
Dobler, Berichterstatter: Diese parlamentarische Initiative bezweckt eine Aenderung von drei Gesetzen, nämlich dieje- nige des Bundesgesetzes über die politischen und polizeili- chen Garantien zugunsten der Eidgenossenschaft, das sogenannte Garantiegesetz; diejenige des Bundesgesetzes über die Organisation der Bundesrechtspflege und schliess- lich diejenige des Verwaltungsorganisationsgesetzes.
Zum einen geht es um eine neue Definition der Kantonszu- gehörigkeit für die Wählbarkeit in den Bundesrat. Zum anderen soll die für Magistraten des Bundes geltende wohn- sitzrechtliche Sonderregelung abgeschafft werden.
Bei der Aenderung des Garantiegesetzes soll vom Heimat- prinzip abgewichen werden. Dies entspricht einer heute geltenden Tendenz der Anpassung an die veränderten Ver- hältnisse.
Nach den neuesten Statistiken haben nur noch die Hälfte der Heimatberechtigten in ihrem Heimatkanton ihr Domizil. Ein Drittel lebt in einem anderen Kanton, die übrigen im Ausland. Damit kann dem ursprünglichen Zweck der Verfas- sungsbestimmung, eine möglichst breite regionale Vertre- tung im Bundesrat zu gewährleisten, nicht mehr hinrei-
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Initiative des Kantons Bern StGB. Alternativstrafen Initiative du canton de Berne Code pénal. Peines de substitution
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Jahr
1986
Année
Anno
Band
III
Volume
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Session
Herbstsession
Session
Session d'automne
Sessione
Sessione autunnale
Rat
Ständerat
Conseil
Conseil des Etats
Consiglio
Consiglio degli Stati
Sitzung
04
Séance
Seduta
Geschäftsnummer
86.201
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 25.09.1986 - 08:00
Date
Data
Seite
510-510
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