N
11 décembre 1986
1852
Motion du Conseil des Etats
Ad 86.022
Motion des Ständerates (Finanzkommission) Tarifannäherung. Beseitigung störender Ungleichheiten Motion du Conseil des Etats (Commission des finances) Rapprochement des tarifs
Wortlaut der Motion vom 9. Juni 1986
Der Bundesbeschluss über Annäherung von Tarifen konzes- sionierter Bahnunternehmungen (AS 742.402.2) bezweckt, die wirtschaftliche Entwicklung geographisch oder aus anderen Gründen benachteiligter Landesgegenden zu för- dern mittels Annäherung der Tarife konzessionierter Bahn- unternehmungen an jene der SBB.
Der Tarifannäherungsbeschluss datiert vom 5. Juni 1959. Inzwischen vollzog sich in der Schweiz eine starke Entwick- lung. Nicht alles, was 1959 sinnvoll und notwendig erschien, vermag den heutigen Gegebenheiten noch zu entsprechen. Der Bundesrat wird eingeladen zu prüfen, in welchen Berei- chen der Tarifannäherungsbeschluss und dessen Verord- nungen überholt sind. Insbesondere ist zu prüfen, ob Bahn- unternehmungen und Regionen in vergleichbaren Verhält- nissen ungleich von der Tarifannäherung profitieren. Beson- dere Aufmerksamkeit ist dabei der Abgrenzung der Regio- nen zu schenken, deren Bevölkerung Anspruch auf Vergün- stigung für Einheimische hat. Der Bundesrat wird eingela- den, entsprechende Aenderungen der Rechtsgrundlagen zu veranlassen.
Texte de la motion du 9 juin 1986
L'arrêté fédéral concernant le rapprochement des tarifs d'entreprises de chemins de fer concessionnaires (RS 742.402.2) vise à favoriser le développement économi- que des régions du pays desavangées du fait de leur situa- tion géographique ou pour d'autres raisons, en rapprochant les tarifs d'entreprises de chemins de fer concessionnaires de ceux appliqués par les CFF.
L'arrêté sur le rapprochement des tarifs date du 5 juin 1959. Depuis lors, la Suisse a connu un fort développement. Dès lors, les prescriptions qui paraissaient nécessaires et appro- priées en 1959 ne correspondent plus toutes aux conditions actuelles.
Le Conseil fédéral est invité à examiner quels secteurs de l'arrêté concernant le rapprochement des tarifs et de son ordonnance sont surannés. Il doit analyser en particulier si des entreprises de chemins de fer et des régions se trouvant dans des conditions comparables, bénéficient de façon iné- gale des rapprochements tarifaires. Il convient à cet égard de vouer une attention spéciale à la délimitation des régions dont la population est en droit de bénéficier des avantages accordés aux indigènes. Le Conseil fédéral est prié d'ordon- ner les modifications de bases légales correspondantes.
Antrag der Kommission Ueberweisung als Postulat beider Räte
Proposition de la commission Transmission sous forme de postulat des deux conseils
Zbinden, Berichterstatter: Es geht hier um eine ständerätli- che Motion über Tarifannäherung und die Beseitigung stö- render Ungleichheiten.
Zunächst einige Ausführungen zur Entwicklungsgeschichte der Tarifannäherung, die der Finanzkommission für eine Beurteilung der Zweckmässigkeit dieser Bundesbeiträge von Bedeutung erscheinen.
Der Zweck der Tarifannäherung wird in Artikel 1 des Bun-
desbeschlusses vom 5. Juni 1959 über die Annäherung von Tarifen konzessionierter Bahnunternehmungen an jene der SBB umschrieben: «Die Annäherung stark überhöhter Tarife konzessionierter Bahnunternehmungen an jene der SBB bezweckt, die wirtschaftliche Entwicklung geogra- phisch oder aus anderen Gründen benachteiligter Landes- gegenden zu fördern.» Damit wird klar ausgedrückt, dass es sich bei der Tarifannäherung nicht um eine Hilfe an die Bahngesellschaft, sondern um eine Hilfe an die entspre- chende Region beziehungsweise an ihre Bevölkerung han- dein soll.
Anlass zu dieser Massnahme gab vor allem die Abschaffung der Bergzuschläge auf SBB-Strecken im Jahre 1943, womit die Bundesbahnen in der Regel für ihre Tarifrechnung die effektive Kilometerdistanz zugrunde legten. Demgegenüber wiesen damals die Privatbahnen Tarife auf, die insbeson- dere in Berggebieten bis zu 320 Prozent über denjenigen der SBB lagen. Die Folge davon war eine Flut von Verstaat- lichungsbegehren. Deshalb wurde mit dem neuen Eisen- bahngesetz vom Jahre 1957 die Möglichkeit geschaffen, die Privatbahntarife an jene der SBB anzugleichen. In der Folge wurde das Tarifniveau der betroffenen Bahnen für den allge- meinen Personenverkehr und den Güterverkehr auf 140 Pro- zent, das heisst 40 Prozent über dem Tarifniveau der SBB, und für den einheimischen Personenverkehr auf 100 Pro- zent festgesetzt. Dazu existiert noch eine beachtliche Zahl von Sonderfällen.
Der daraus entstehende Einnahmenausfall wird den Bahn- unternehmungen vom Bund unter dem Titel «Tarifannähe- rung» vergütet und betrug im Jahre 1985 96,5 Millionen Franken. Die Berechnung erfolgt aufgrund der Anzahl ver- kaufter Billette, das heisst, der Bund übernimmt die Diffe- renz zwischen dem Preisniveau 100 bzw. 140 und dem bei Einführung der Tarifannäherung im Jahre 1957 vorhande- nen Tarifniveau der jeweiligen Bahn.
Wurden die SBB-Tarife um zehn Prozent erhöht, sind auch diese Privatbahntarife um zehn Prozent erhöht worden. Dadurch hat es Verzerrungen gegeben. Eine Erhöhung von zehn Prozent von einem hohen Niveau aus ist eben betrags- mässig mehr als zehn Prozent von einem tiefen Niveau. Dazu kommt, dass es bei der Einführung der Tarifannähe- rung Bahnen gab, die eher genossenschaftlich strukturiert waren und ein vergleichsweise tiefes Tarifniveau aufwiesen, während andere, eher gewinnorientierte Gesellschaften hohe Tarife verlangten.
Berechtigt zum Bezug von Billetts zum Einheimischentarif, also zum Tarifniveau 100, sind die Einwohner des Bergge- bietes. Massgebend ist dabei das Steuerdomizil für die Ein- kommenssteuer. Die Einteilung der Ortschaften in das Berg- gebiet erfolgt analog dem landwirtschaftlichen Produktions- kataster.
Ebenso sind die der Tarifannäherung unterstehenden Strek- ken der Privatbahnen den entsprechenden Regionen zuge- wiesen worden.
Heute kann man sich fragen, ob diese Subventionen an die Bergbevölkerung noch in jedem Fall gerechtfertigt sind oder ob gewisse Regionen in diesem Bereiche noch förderungs- würdig sind. Zudem ergeben sich Ungleichheiten zwischen Tal- und Bergbewohnern. Beispielsweise bezahlt ein Ein- wohner von Yverdon für die Benutzung der Yverdon-Ste- Croix-Bahn Tarifniveau 140, da Yverdon nicht zum Bergge- biet gehört, während umgekehrt der Einwohner von Ste- Croix Tarifniveau 100 entrichtet. Dies trifft für alle Talge- meinden mit einem Berggebiet-Hinterland zu, das von einer Privatbahn bedient wird. Es wirkt um so stossender, wenn diese Gemeinden auch Bahnlasten zu tragen haben.
Diese offensichtlichen Ungleichheiten führten bereits in frü- heren Jahren zu verschiedenen Vorstössen, welche bisher im Parlament noch keine Gnade gefunden haben.
Der Vorsteher des Eidgenössischen Verkehrs- und Energie- wirtschaftsdepartementes hat der Finanzkommission eben- falls bestätigt, dass die heutige Ausgestaltung der Tarifanna- herung zu Recht beanstandet werde. Die skizzierten Pro- blemkreise sollen nun durch einen aussenstehenden Exper- ten des Bundesamtes für Verkehr von Grund auf geprüft
1853
Motion des Ständerates
werden. In einer zweiten Phase wird alsdann - voraussicht- lich in einem Vernehmlassungsverfahren - abzuklären sein, welche Aenderungen an der Tarifannäherung politisch überhaupt tragbar wären. Die Tarifannäherung an sich soll dabei nach Aussagen von Herrn Bundesrat Schlumpf in keiner Weise in Frage gestellt werden. Auch in der Vorlage «Koordinierte Verkehrspolitik» wird die Fortsetzung der Tarifannäherung ausdrücklich bestätigt.
Ihre Finanzkommission stellt deshalb zusammenfassend fest, dass der heutige unbefriedigende Zustand im Bereich der Tarifannäherung nicht dem Bundesrat angelastet wer- den darf und dass erneute, umfassende Abklärungen not- wendig sind.
Weil schliesslich auch der Motionstext selber ausgespro- chenen Postulatscharakter aufweist, beantragt Ihnen die Finanzkommission mit 20 zu 2 Stimmen, die Motion des Ständerates als Postulat zu überweisen, in der Meinung, dass damit dem Anliegen Genüge getan sei.
M. Salvioni, rapporteur: Le 9 juin dernier, le Conseil des Etats a décidé, par 22 voix contre 5, de transmettre une motion concernant le rapprochement des tarifs. Il convient de souligner tout d'abord que le rapprochement tarifaire a suivi une évolution dont votre commission a tenu compte pour examiner cette motion.
L'objectif du rapprochement tarifaire est défini à l'article premier de l'arrêté fédéral du 5 juin 1959 concernant le rapprochement des tarifs d'entreprises de chemins de fer concessionnaires de ceux des Chemins de fer fédéraux. Cet article prescrit textuellement: «Le rapprochement des tarifs fortement surélevés d'entreprises de chemins de fer conces- sionnaires des tarifs appliqués par les Chemins de fer fédé- raux vise à favoriser le développement économique des régions du pays désavantagees du fait de leur situation géographique ou pour d'autres raisons.» Cet article pose dès lors clairement le principe selon lequel le rapproche- ment des tarifs n'est pas une aide aux sociétés de chemins de fer mais bien une aide en faveur des régions défavori- sées.
C'est surtout la suppression, en 1943, des suppléments de montagne sur les lignes des Chemins de fer fédéraux qui a donné lieu à cette mesure. Cette revendication était entre autres le fait du canton du Tessin à cause des suppléments qui étaient prélevés sur la ligne du Gothard. Rappelons à cet égard que les Chemins de fer fédéraux aujourd'hui calculent en général leurs tarifs sur la distance effective en kilomètres. De leur côté, les chemins de fer privés avaient à l'époque des tarifs au kilomètre qui, notamment en montagne, attei- gnaient parfois jusqu'à 320 pour cent de ceux des Chemins de fer fédéraux.
La suppression de 1943 a entraîné un afflux de demandes d'étatisation. Voilà pourquoi, dans la nouvelle loi sur les chemins de fer de 1957, on a créé la possibilité d'adapter les tarifs des chemins de fer privés à ceux des Chemins de fer fédéraux. Par la suite, le Parlement a décidé de rapprocher les tarifs pour le trafic indigène et le trafic général et mar- chandises, en fixant les taux de ce rapprochement aux niveaux 100, respectivement 140, des tarifs des Chemins de fer fédéraux au lieu de 320 précédemment. Depuis lors, les compagnies privées appliquent le même tarif que les Che- mins de fer fédéraux pour les indigènes et un tarif majoré de 40 pour cent pour le trafic général et marchandises. Elles sont indemnisées pour la différence entre ce tarif et ceux qu'elles appliquaient avant le rapprochement.
Il en résulte pour la Confédération une dépense annuelle considérable. Pour l'année prochaine, cette dépense est budgétisée à 96,5 millions de francs. Les décomptes sont établis sur la base des billets vendus. Les dispositions prises à l'époque conduisent aujourd'hui à des distorsions de ces contributions, qui sont devenues des subventions fédérales aux entreprises de transport concessionnaires. En effet, lors de l'introduction du rapprochement tarifaire, certaines com- pagnies pratiquaient une politique des tarifs plutôt basse, alors que d'autres, orientées vers le profit, demandaient des
tarifs élevés. Ces dernières ont naturellement profité davan- tage des subventions fédérales.
Ce sont les habitants des régions de montagne qui ont le droit d'acheter des billets au tarif indigène, c'est-à-dire au · niveau 100 du tarif. Ont droit aux réductions pour indigènes les personnes assujetties à l'impôt sur le produit du travail dans les communes des régions défavorisées. Ces diverses régions sont déterminées de façon analogue à celles du cadastre de la production agricole. Les entreprises conces- sionnaires sont regroupées dans sept régions. Le niveau 100 du tarif n'est valable que dans ces régions et sur les tronçons des entreprises concessionnaires.
On peut aujourd'hui se demander si les subventions à la population des régions de montagne sont justifiées dans tous les cas et si certaines régions doivent encore être aidées. Par ailleurs, le système actuel crée des inégalités entre les habitants de plaine et ceux de montagne. L'exem- ple cité par M. Zbinden est très clair: les habitants de Sainte-Croix paient un tarif réduit pour descendre à Yver- don, alors que les Yverdonnois doivent acquitter le tarif plein pour monter à Sainte-Croix. Ces inégalités ont amené certains d'entre vous à faire des interventions qui, jusqu'ici, n'ont pas trouvé grâce devant le Parlement.
Lors de la séance de la Commission des finances, le chef du Département des transports, des communications et de l'énergie a confirmé que, sous sa forme actuelle, le rappro- chement des tarifs pouvait être critiqué à bon droit. Ce problème doit dès lors faire l'objet d'une analyse par un expert extérieur à l'Office fédéral des transports. Le mandat a déjà été donné et on attend ce rapport. Ensuite, dans une seconde phase, vraisemblablement une procédure de con- sultation, il conviendra de déterminer quelles modifications sont politiquement acceptables. M. Schlumpf, conseiller fédéral, a souligné que ces démarches ne doivent en aucun cas provoquer la remise en question du principe du rappro- chement des tarifs.
Votre Commission des finances constate que le texte de la motion en discussion a plutôt le caractère d'un postulat et que par ailleurs des études sont en cours pour améliorer la situation existante. C'est la raison pour laquelle la Commis- sion des finances vous propose, par 20 voix contre 2, de transmettre cette motion au Conseil fédéral sous forme de postulat.
M. Gloor: Je remercie tout d'abord les rapporteurs qui ont fort bien expliqué la question qui nous occupe et je vous dis également que le 18 juin 1986, je suis intervenu par voie d'interpellation à propos du rapprochement tarifaire qui concerne le chemin de fer d'Yverdon-les-Bains à Ste-Croix. Depuis, le Conseil des Etats a adopté une motion. Je me réfère à une citation pour vous expliquer ma détermination: «Le Conseil fédéral est invité à examiner quels secteurs de l'arrêté concernant le rapprochement des tarifs et de son ordonnance sont surannés. Il doit analyser en particulier si des entreprises de chemins de fer et des régions se trouvant dans des conditions comparables bénéficient de façon égale des rapprochements tarifaires. Il convient à cet égard de vouer une attention spéciale à la délimitation des régions dont la population est en droit de bénéficier des avantages accordés aux indigènes. Le Conseil fédéral est prié d'ordon- ner des modifications de base légale correspondantes (cf. motion)».
Il est extrêmement rare que je me trouve en accord avec la majorité du Conseil des Etats. Quand un tel cadeau est offert, surtout durant cette période, il faut l'accepter. C'est une des raisons pour lesquelles je vous prie de soutenir cette motion du Conseil des Etats. En voici le motif. Dans une des questions concernant mon interpellation, je disais: «A l'heure où nous mettons sur pied une politique coordon- née des transports, ne conviendrait-il pas de réviser la méthode et les critères servant à déterminer le manque à gagner, ainsi que la délimitation des zones donnant droit au billet d'indigène?». A cette deuxième question, le Conseil fédéral que je remercie, car il vient de répondre à mon interpellation, dit: «La thèse 15 de la CGST ne met pas
Régie des alcools. Gestion et compte 1985/1986
1854
N
11 décembre 1986
fondamentalement en cause le rapprochement tarifaire actuel. Elle propose simplement un nouvel examen de la méthode et des critères qui en détermineront le niveau en fonction des objectifs visés. Des études ont été entreprises dans ce sens, mais elles n'ont pas encore donné des résul- tats concrets.» Je trouve cette réponse un peu courte. C'est une des raisons pour lesquelles - d'ailleurs le plénum débat- tra encore de mon interpellation - je vous prie d'accepter la démarche du Conseil des Etats sous forme de motion.
M. Candaux: J'ai signé la motion de M. Gloor, avec beau- coup d'autres collègues qui représentent les régions desser- vies par les voies secondaires du Jura, et je viens d'entendre la proposition qui nous est faite par la Commission des finances de la transformer en postulat.
Il va sans dire que je comprends que l'on désamorce cette possibilité offerte par la motion, mais n'accepterai pas le postulat. Je suis heureusement rassuré par la réponse à la question No 2 qui affirme que la thèse de la Conception globale suisse des transports ne met pas fondamentalement en cause le rapprochement tarifaire actuel, puisqu'elle pro- pose simplement un nouvel examen de la méthode et des critères qui en détermineront le niveau en fonction des objectifs visés.
J'aimerais que l'on s'occupe tout de même assez rapide- ment de ces possibilités. Il y a un instant, on a donné les critères qui servent à déterminer les possibilités existantes pour ces compagnies. Il n'y a pas que la ligne Yverdon-les- Bains-Ste-Croix qui est concernée dans cette affaire, mais également celles de la Vallée de Joux et bien d'autres.
Ce sont les raisons pour lesquelles je considère que le problème est urgent. Non seulement le Jura vaudois, mais toute la chaîne jurassienne est l'enfant pauvre. Il faut absolu- ment que l'on s'occupe de ces petites lignes qui dépérissent à vue d'oeil, notamment celle de la Vallée de Joux où le renouvellement du matériel n'a pas été effectué. Pour le moment, il me semble que c'est un train de la misère que l'on voit passer.
C'est pourquoi je vous encourage à maintenir la motion, plutôt que de la transformer en postulat.
Bundesrat Schlumpf: Vier Feststellungen dazu:
Die Rechtsgrundlagen für die Tarifannäherung müssen angepasst werden. Das war schon lange - die Herren Refe- renten haben es gesagt - die Meinung des Bundesrates. Es sind da Unstimmigkeiten, Ungereimtheiten, ja gar Verzer- rungen entstanden.
Meine Antwort an die Herren Gloor und Candaux: Die Tarifannäherung als solche wird nicht in Frage gestellt, wir haben das auch bei der KVP gesagt. Sie wird einfach mit Modifikationen weitergeführt.
Die Bearbeitung durch einen externen Fachmann wurde bereits in die Wege geleitet. Ob nun eine Motion oder ein Postulat oder beides vermischt eingereicht wird, ändert daran nichts. Ein Postulat genügt.
Der Bundesrat ist mit der Ueberweisung auch als Postulat einverstanden.
Le président: La commission vous propose de transformer la motion en postulat et de l'accepter sous cette forme. M. Gloor propose le maintien de la motion.
Abstimmung - Vote
Für die Ueberweisung als Motion Für die Ueberweisung als Postulat
Ueberwiesen - Transmis
49 Stimmen 38 Stimmen
86.053
Alkoholverwaltung. Geschäftsbericht und Rechnung 1985/1986
Régie des alcools. Gestion et compte 1985/1986
Bericht und Beschlussentwurf vom 10. September 1986 Rapport et projet d'arrêté du 10 septembre 1986
Bezug bei der Eidgenössischen Alkoholverwaltung, Länggas- sstrasse 31, 3012 Bern S'obtiennent auprès de la Régie fédérale des alcools, Langgas- sstrasse 31, 3012 Berne
Beschluss des Ständerates vom 9. Dezember 1986 Décision du Conseil des Etats du 9 décembre 1986
Mme Deneys soumet au nom de la Commission de la santé publique et de l'environnement le rapport écrit suivant: Le compte de la Régie fédérale des alcools se solde par un bénéfice net de 252,8 millions de francs, les produits s'étant élevés à 405,3 et les charges à 152,5 millions de francs. Le résultat atteint, il est vrai, 9,1 millions de plus qu'en 1984/85 mais est de 16,4 millions de francs inférieur aux prévisions budgétaires. Si les charges d'exportation n'ont pas dépassé le montant inscrit au budget, les produits en sont restés de 16,2 millions de francs en dessous. Cette baisse est due essentiellement au fait que le revenu tiré des ventes de boissons distillées, notamment d'eau-de-vie de fruits à pépins, a été de 11,6 millions de francs moins élevé qu'en 1984/85. De surcroît, les recettes provenant des droits de monopole ont diminué de 2,7 millions de francs.
A la suite des mesures d'économie prises en 1980, le béné- fice net réalisé par la Régie fédérale des alcools au cours des cinq années passées était attribué à raison de 95 pour cent à la Confédération, pour l'AVS et l'Al, et de 5 pour cent aux cantons, pour la lutte contre l'alcoolisme. Conforme- ment à l'arrêté fédéral du 5 octobre 1984, accepté en vota- tion populaire le 9 juin 1985, les cantons reçoivent pour la première fois 10 pour cent du bénéfice net, soit 25,3 millions de francs. Ils sont tenus d'employer cette somme à combat- tre les causes et les effets de l'alcoolisme, comme jusqu'ici, mais encore de l'abus des stupéfiants et autres substances engendrant la dépendance ainsi que de l'abus des médica- ments. La part de la Confédération, 90 pour cent ou 227,5 millions de francs, reste acquise à l'AVS et l'Al.
Antrag der Kommission
Die Kommission für Gesundheit und Umwelt beantragt ein- stimmig, vom Geschäftsbericht der Eidgenössischen Alko- holverwaltung Kenntnis zu nehmen und dem Beschlussent- wurf des Bundesrates zuzustimmen.
Im weiteren hat die Kommission von den Beschlüssen des Bundesrates vom 26. November 1986 zur Aufgabenentflech- tung bei der Eidgenössischen Alkoholverwaltung ebenfalls Kenntnis genommen.
Proposition de la commission
La Commission de la santé publique et de l'environnement, à l'unanimité, propose de prendre acte du rapport de ges- tion de la Régie fédérale des alcools et d'approuver le projet d'arrêté fédéral.
En outre, la commission a pris acte de l'arrêté du Conseil fédéral du 26 novembre 1986 concernant la réorganisation fonctionnelle de la Régie fédérale des alcools.
Eintreten ist obligatorisch L'entrée en matière est acquise de plein droit
Detailberatung - Discussion par articles
Titel und Ingress, Art. 1 und 2 Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Ständerates
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Motion des Ständerates (Finanzkommission) Tarifannäherung. Beseitigung störender Ungleichheiten Motion du Conseil des Etats (Commission des finances) Rapprochement des tarifs
In
Dans
Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In
Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr
1986
Année
Anno
Band
V
Volume
Volume
Session
Wintersession
Session
Session d'hiver
Sessione
Sessione invernale
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
07
Séance
Seduta
Geschäftsnummer Ad 86.022
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 11.12.1986 - 08:00
Date
Data
Seite
1852-1854
Page
Pagina
Ref. No
20 014 991
Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.