Convention sur la guerre de l'environnement
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E 10 décembre 1987
résoudre le problème de l'approvisionnement. Vous con- naissez les difficultés que nous avons eues avec le Canada qui refusait de nous livrer des matières fissiles à des condi- tions acceptables pour nous.
En signant un accord avec l'Australie, qui est un des plus importants fournisseurs d'uranium du monde, nous avons la possibilité de diversifier l'approvisionnement de notre pays. Il ne s'agit pas de prendre une décision sur la construction de nouvelles centrales nucléaires, mais simplement d'assu- rer l'approvisionnement de celles qui existent et qui sont, pour l'instant, nécessaires à la consommation énergétique de la Suisse.
A propos de l'accord avec la Chine, on a reproché à la Suisse d'exporter ses éléments combustibles irradiés. Vous connaissez la politique du Conseil fédéral qui a été exprimée dans une réponse à une question ordinaire déposée par Mme Morf, le 16 mars 1987, intitulée «Déchets nucléaires, exportation vers la Chine». Le gouvernement a affirmé que, dans la mesure du possible, la Suisse désire stocker les éléments de combustibles irradiés à l'intérieur de ses fron- tières.
Avec la Chine, le problème s'est posé de façon différente, car c'est à sa demande que des entretiens ont eu lieu à Berne pour une éventuelle exportation de combustibles irradiés de Suisse en Chine. L'accord avec la Chine présente la même caractéristique que celui que nous vous proposons de conclure avec l'Australie: diversification de la prove- nance d'uranium pour la Suisse. En outre, à propos de notre industrie d'exportation, je rappelle que la Chine a déjà conclu avec le Japon, la République fédérale d'Allemagne, les Etats-Unis, la France et la Belgique des accords bilaté- raux pour la construction, jusqu'en l'an 2000, de dix nou- velles centrales nucléaires d'une moyenne de 10 000 méga- watts.
L'industrie suisse, qui en a les capacités technologiques, aurait la possibilité de participer à ce marché. Je ne me prononce pas sur la moralité ou l'immoralité d'une centrale nucléaire. J'expose simplement des faits.
Outre les intérêts de l'industrie d'exportation et la fourniture d'uranium, la Chine - à sa demande - nous offre la possibi- lité d'exporter le combustible irradié. Ces éléments sont suffisamment éloquents pour que - dans l'intérêt de la Suisse - on accepte ces accords. M. Jagmetti a eu raison de confirmer qu'ils ne sont que la base qui régit les garanties de non-prolifération. La réalisation de la coopération relève de la compétence et de la responsabilité des entreprises pri- vées. Ces accords n'impliquent donc aucun engagement concret de la part de la Confédération. Il est important de signaler ce point. Je vous remercie de l'avoir fait.
J'estime que la ratification de ces accords est dans l'intérêt de notre pays et je vous prie de donner suite à la demande qui vous est adressée par le Conseil fédéral et par votre commission unanime.
Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen Le conseil décide sans opposition d'entrer en matière
Detailberatung - Discussion par articles
Titel und Ingress Antrag der Kommission Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Titre et préambule Proposition de la commission Adhérer au projet du Conseil fédéral
Lauber, Berichterstatter: Im Ingress, deutscher Text, hat sich ein Fehler eingeschlichen: Es sollte natürlich heissen: «Gestützt auf Artikel 8 der Bundesverfassung» und nicht «der Bundesversammlung».
Angenommen - Adopté
Art. 1, 2 Antrag der Kommission Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates Proposition de la commission Adhérer au projet du Conseil fédéral
Angenommen - Adopté
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble
Für Annahme des Beschlussentwurfes Dagegen
35 Stimmen 4 Stimmen
An den Nationalrat - Au Conseil national
87.059
Umweltkriegsübereinkommen Convention sur la guerre de l'environnement
Botschaft und Beschlussentwurf vom 16. September 1987 (BBI III, 797) Message et projet d'arrêté du 16 septembre 1987 (FF III, 765)
Antrag der Kommission Eintreten und Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Proposition de la commission Entrer en matière et adhérer au projet du Conseil fédéral
Affolter, Berichterstatter: Es besteht auch hier nicht der geringste Zweifel, dass wir Abkommen solcher Art, mit der- art martialischen Titeln, beitreten bzw. dass wir sie ratifizie- ren müssen, selbst wenn wir - wie in der Botschaft in eher klagendem Ton nochmals betont wird - als Nichtmitglied der Uno nicht ins Verhandlungsgeschehen eingreifen konn- ten. Wir hätten übrigens auch als Uno-Mitgliedstaat hier kaum Einfluss nehmen können, weil gerade in dieser heis- sen Materie im Grunde genommen nur die Supermächte das Sagen haben können. Aber derartige internationale Bemü- hungen liegen exakt auf der Linie der schweizerischen Rüstungskontroll- und Abrüstungspolitik, wie wir sie seit Jahrzehnten nicht nur im Departement für auswärtige Ange- legenheiten, sondern auch beim Eidgenössischen Militärde- partement unterstützen und verfolgen.
Hauptsächlicher Inhalt dieses Uebereinkommens mit dem furchterregenden Titel ist ein Verbot absichtlich ausgelöster Naturereignisse grossen Ausmasses als Mittel der militäri- schen Kriegsführung. Ein solches Verbot können wir natür- lich ohne die geringsten Hemmungen auf uns nehmen, denn die Schweiz verfügt über keinerlei Techniken - wenig- stens zurzeit, aber auch in absehbarer Zukunft nicht -, die hier in Frage kämen. Zu denken ist an künstlich ausgelöste Erdbeben oder allgemein Eingriffe in das ökologische Gleichgewicht der Erde oder gar in extraterrestrische Zustände wie lonosphäre oder Ozonschicht. Wenn wir auch über diese Techniken verfügen könnten, dächte doch in diesem Lande niemand daran, sie gegen einen anderen Staat anzuwenden.
Trotzdem kam in unserer Kommission eine gewisse Skepsis zutage, und zwar wurde nicht etwa die Notwendigkeit des Beitritts zum Uebereinkommen in Frage gestellt, sondern dessen praktische Anwendbarkeit. Es gab eine Reihe von Fragen, und die Antworten darauf waren nicht ohne weite- res geeignet, die Zweifel auszuräumen. Sie haben mich in den letzten Tagen veranlasst, zum Thema Umweltkriegsbe- drohung auch noch die zuständigen Armeeinstanzen zu befragen und eine entsprechende Dokumentation anzufor- dern. In der Kommission wurde vor allem auch die Definition der in Frage kommenden umweltverändernden Techniken
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Umweltkriegsübereinkommen
diskutiert. Danach würde unter das Umweltkriegsverbot - und jetzt werde ich konkret - auch die Sprengung unserer grossen Staudämme und die dadurch erzeugten Flutwellen fallen. Das ist eine der grössten Bedrohungen, denen die Schweiz bei kriegerischen Entwicklungen ausgesetzt ist und schon immer ausgesetzt war. Ich weiss, wovon ich rede, und verrate gar keine militärischen Geheimnisse, wenn ich Ihnen nochmals in Erinnerung rufe, dass z. B. bei einem Bruch der Talsperre Grande Dixence eine Flutwelle von gegen einer Million Kubikmeter Wasser pro Sekunde in zehn Minuten die Stadt Sitten/Sion erreichen und die Stadt mit 20 Meter Höhe überfluten würde. Martigny würde noch mit einer sieben Meter hohen Flutwelle zugedeckt. Im ganzen Rhonetal wür- den praktisch alle Verkehrsverbindungen und sonstigen Kommunikationen beeinträchtigt bzw. ausser Verkehr gesetzt. Von einem solchen Talsperrenbruch würden etwa 100 000 bis 200 000 Zivilpersonen betroffen, mit X-tausen- den Toten in den oberen Tälern.
Diese Dimensionen muss man sich bei solchen etwas theo- retisch anmutenden Abkommen vor Augen halten. Beim Bruch des viel kleineren Staudammes am Sihlsee müsste ein guter Teil der Stadt Zürich mit Ueberflutungshöhen von bis zu vier Metern rechnen. Die Auswirkungen würden bis nach Brugg gehen.
Ich sage das, weil in diesem Abkommen, das wir hier heute zu beraten haben, von Flutwellen die Rede ist. Es lohnt sich deshalb schon, ein paar Gedanken über die Zusammen- hänge zwischen unserer Situation mit diesen Staudammge- fährdungen und dem Abkommen, das eine gewisse Sicher- heit schaffen sollte, zu verschwenden.
Die Definition, die in diesem Abkommen für solche umwelt- verändernden Techniken gegeben wird, passt - ich habe es Ihnen gesagt - haargenau auf Flutwellen mit solch erschrek- kendem Zerstörungspotential und katastrophalem Aus- mass.
Aber auch in unserer Kommission wurde Skepsis laut: Wir scheinen hier einen Papiertiger zu kaufen. Die Signatar- mächte möchten sich offenbar hinausmogeln und eine Tal- sperrensprengung, wie ich sie vorhin geschildert habe, entweder nicht als umweltverändernde Technik anerkennen - obschon dies durch die Definition gedeckt ist - oder dann eine Staumauer als militärisches Objekt qualifizieren - womit es nicht mehr unter das Uebereinkommen fallen würde, mit der läppischen Begründung, es werde mit diesen Staudämmen Elektrizität produziert, die für die militärische Landesverteidigung wichtig sei.
Noch ein weiterer Hinweis. Ich habe eine etwas tröstlichere Auskunft erhalten bei den gestern und vorgestern befragten militärischen Stellen, die aus anderen staatsvertraglichen Abmachungen herauslesen, dass Staudämme im Normalfall eigentlich nicht militärischen Objekten zugerechnet werden dürfen und dass wir dort durch staatsvertragliche Abma- chungen für unsere Talsperren eine gewisse Sicherheit geniessen. Aber das wird wieder in Frage gestellt durch die Auslegung des hier vorliegenden Abkommens.
Ich möchte beiden Departementen, EDA und EMD, empfeh- len, diesen wichtigen Fragen, die im Ernstfall von absolut entscheidender Bedeutung sind, einmal gemeinsam nach- zugehen, statt einzeln zum Teil abweichende Auffassungen zu vertreten. Unsere Bevölkerung hat das Anrecht darauf, bei solchen Katastrophenszenarien genau ins Bild gesetzt zu werden darüber, was wir national und international zu erwarten haben.
Unsere Kommission wurde jedenfalls den Eindruck nicht los, dass es sich bei diesem Umweltkriegsübereinkommen - ich darf das auch hier sagen, der Herr Bundespräsident weiss es von seinen Mitarbeitern - um ein etwas schwammi- ges Dokument handelt, um es vorsichtig auszudrücken. Jedenfalls darf es aber nicht dazu einladen, unsere eigenen Vorsichtsmassnahmen z. B. gegen die als besonders gravie- rend eingestuften Talüberflutungen zu vernachlässigen. Wir haben solche Massnahmen, die zivile Behörden und militäri- sche Instanzen betreffen, getroffen: Absenken der Stauseen, wenn wir noch dazu kommen, Ausbau und Aufbau ein- wandfreier Alarmorganisationen in gefährdeten Gebieten
usw. Aber ein Aggressor wird sich wenig um die Definition umweltverändernder Techniken kümmern. Er wird das tun, was ihm militärisch als notwendig erscheint, und sich über solche Abkommen höchstwahrscheinlich bedenkenlos hin- wegsetzen.
Unter diesem Gesichtspunkt erscheint mir auch die Auf- nahme eines Neutralitätsvorbehaltes und dessen Formulie- rung eher von sekundärer, theoretischer Bedeutung zu sein. Aber ich bin dem EDA dankbar, wenn ein solcher Vorbehalt für die Drittwirkung, also für unsere Schritte gegenüber Drittstaaten, noch aufgenommen wird. Dieser Vorbehalt ist geplant und wird sehr wahrscheinlich akzeptiert werden.
Alles in allem habe ich es klar gesagt: Diesem Uebereinkom- men ist zuzustimmen, auch wenn es eine eher zweifelhafte Rückversicherung für die uns bedeutungsvoll erscheinen- den eigenen Risiken darstellt. In Fortschreibung unserer Bemühungen um internationale Rüstungskontrollen und ständige Abrüstungsbemühungen sollten wir diesen Bun- desbeschluss gutheissen. Es ist nicht anzunehmen, dass dagegen das Staatsvertragsreferendum (das für diesen Fall hier spielen muss, weil es sich um ein Abkommen handelt, das von Dauer ist und nicht gekündigt werden kann) ergrif- fen wird. Die Idee, die diesem Uebereinkommen zugrunde liegt, ist kostbar genug, auch wenn ich Ihnen verschiedene Zweifel nicht verhehlen durfte.
Ich beantrage Ihnen namens der Kommission, die diesen Beschluss mit acht zu einer Stimme gefasst hat, Zustim- mung zum beantragten Bundesbeschluss.
M. Aubert, président de la Confédération: Aucune opposi- tion ne s'est manifestée. Je remercie M. le rapporteur. Nous admettons qu'il s'agit ici d'une convention très par- tielle. Il ne faut pas oublier qu'elle est et reste le dernier résultat concret des efforts de caractère global qui ont été entrepris dans les années soixante et septante en vue d'un désarmement et en faveur de la limitation des armements. Comme on le dit dans le message, la Suisse, ne faisant pas partie de l'ONU, n'a eu à aucun moment la possibilité d'inter- venir, de quelque manière que ce soit, dans les pourparlers pour l'édification de cette convention. Cependant, cet acte n'en a pas moins été signé par plus de 50 Etats, dont tous les membres des deux alliances militaires - l'OTAN et le Pacte de Varsovie - et par la plupart des pays industrialisés, de nombreux pays en voie de développement, ainsi que la Finlande et la Suède. L'Autriche est en voie de procéder à la ratification de cette convention; nous vous demandons l'au- torisation d'en faire de même.
Cette convention n'impose à la Suisse aucune nouvelle obligation, mais elle renforce indiscutablement notre sécu- rité. Il est vrai qu'elle ne vise pas et n'interdit pas les attaques conventionnelles telles que les bombardements sur des barrages - on a mentionné celui de la Grande-Dixence - contre des actions militaires classiques ou contre d'autres installations qui pourraient concerner des forces dangereu- ses. Toutefois, je vous rends attentifs au fait que la protec- tion spéciale des barrages et d'autres installations conte- nant des forces dangereuses est prévue à l'article 56 du Protocole additionnel I de 1977 aux Conventions de Genève de 1949, et que les articles 35 et 55 dudit protocole proscri- vent également l'usage des méthodes et moyens de guerre préjudiciables à l'environnement naturel. Ainsi, même si cette convention n'a pas une portée aussi vaste et complète que nous pourrions le désirer, elle n'en est pas moins, au sens du gouvernement et de votre commission, un instru- ment propre à renforcer notre sécurité.
C'est la raison pour laquelle, au nom du Conseil fédéral, je vous demande de bien vouloir lui donner une suite favor- able.
Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen Le conseil décide sans opposition d'entrer en matière
Detailberatung - Discussion par articles
10-S
CFF. Budget 1988
650
E 15 décembre 1987
Titel und Ingress, Art. 1 und 2 Titre et préambule, art. 1 et 2
Angenommen - Adopté
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble
Für Annahme des Beschlussentwurfes 36 Stimmen (Einstimmigkeit)
An den Nationalrat - Au Conseil national
Verabschiedung von Herrn Bundespräsident Aubert Adieux à M. Aubert, président de la Confédération
Le président: Avant de procéder à la lecture des communi- cations et de l'ordre du jour pour la semaine prochaine, je profite de cette occasion pour saluer M. Pierre Aubert, prési- dent de la Confédération, qui a présenté aujourd'hui sa dernière intervention devant notre conseil dont il a été membre durant six ans avant son élection au Conseil fédé- ral, le 7 décembre 1977. Nous lui souhaitons une bonne, heureuse et active retraite. Comme sa santé le prouvera certainement, nous le verrons probablement encore à bicy- clette dans les rues du Mendrisiotto ou nous le saluerons sur les rives de son lac.
Les mérites du président de la Confédération ont été relevés hier, dans l'allocution du président de l'Assemblée fédérale. Nous nous bornons donc à relever, au sein de la petite famille du Conseil des Etats, le sentiment d'exquise collégia- lité, de finesse tout à fait neuchâteloise, dont il a fait preuve, sentiment qui ne s'est jamais altéré durant ses dix ans d'exercice de la plus haute charge de notre pays.
On célèbre, ces jours, dans le monde, la Journée internatio- nale des droits de l'homme. Le plus beau compliment que nous puissions présenter à un président de la Confédération sur le chemin de la retraite est de pouvoir reconnaître que, dans notre conseil et au sein du Conseil fédéral, en tant que chef du Département des affaires étrangères dès le début de février 1978 et en tant que président de la Confédération en 1983 et cette année, M. Aubert a constamment oeuvré avec beaucoup de conviction et de cohérence pour l'application et la promotion des droits de l'homme. Merci, Monsieur le Président. (Applaudissements)
Schluss der Sitzung um 09.00 Uhr La séance est levée à 09 h 00
Achte Sitzung - Huitième séance
Dienstag, 15. Dezember 1987, Nachmittag Mardi 15 décembre 1987, après-midi
17.00 h
Vorsitz - Présidence: M. Masoni
87.057
SBB. Voranschlag 1988 CFF. Budget 1988
Botschaft und Beschlussentwurf vom 28. Oktober 1987 (BB1 III 425) Message et projet d'arrêté du 28 octobre 1987 (FF III, 409)
Voranschlag und Mittelfristplan der SBB 1989-1993 vom 17. September 1987
Budget et plan à moyen terme des CFF 1989-1993 du 17 septembre 1987 Bezug bei der Generaldirektion SBB, Hochschulstr. 6, Bern S'obtiennent auprès de la Direction générale des CFF, Hochschul- strasse 6. Berne
Beschluss des Nationalrates vom 7. Dezember 1987 Décision du Conseil national du 7 décembre 1987
Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Nationalrates
Proposition de la commission Adhérer à la décision du Conseil national
Piller, Berichterstatter: Am 6. Dezember hat das Schweizer- volk deutlich ja gesagt zum Konzept «Bahn 2000>> und somit auch ja zum öffentlichen Verkehr. Dies hat uns sicher alle gefreut, hat doch unser Rat diese Vorlage seinerzeit ohne Gegenstimme verabschiedet. Das Abstimmungsergebnis zeigt uns, dass das Schweizervolk unseren Bahnen vertraut, dies obwohl die Budgets und Rechnungen nicht immer so ausfallen, wie wir dies gerne hätten.
Auch das Budget 1988 erfüllt nicht ganz unsere Erwartun- gen, kann aber in Würdigung aller Einzelfaktoren als befrie- digend eingestuft werden. Es handelt sich um das zweite Budget, das nach dem neuen Leistungsauftrag erstellt wurde und das somit mit einem Ertrag und Aufwand von je 4655,9 Millionen Franken ausgeglichen ist.
Ich darf die wichtigsten Elemente des neuen Leistungsauf- trages nochmals in Erinnerung rufen: Der Bund trägt die Kosten für die Infrastruktur der SBB. Er hat die von ihm verlangten gemeinwirtschaftlichen Leistungen abzugelten. Diese umfassen neben dem regionalen Personenverkehr neu auch den Huckepackverkehr, soweit dieser nicht kostendeckend betrieben werden kann. Die SBB ihrerseits haben dem Bund für die Benutzung der Infrastruktur einen Beitrag zu leisten. Dieser ist so festzulegen, dass er unter Ausnutzung aller unternehmerischen Kräfte erwahrt werden kann. Die Defizitdeckung fällt weg, und allfällige Fehlbe- träge müssen auf die neue Rechnung übertragen werden. Als wichtigster Indikator für das SBB-Budget gemäss neuem Leistungsauftrag gilt somit der Infrastrukturbeitrag. Dieser beträgt für das Jahr 1988 121,5 Millionen Franken. Der Bun- desrat übernahm im Gegensatz zum Budget 1987 den von den SBB errechneten Betrag, dies in der Ueberzeugung, dass sicher realistisch ermittelt wurde. Mit 211 Millionen Franken schlägt sich dieser Beitrag im Budget 1987 aller- dings deutlich höher nieder. Gemäss Mittelfristplan werden wir noch mit weiteren, allerdings bescheidenen Rückschlä- gen rechnen müssen. Die Abgeltung der gemeinwirtschaftli-
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Umweltkriegsübereinkommen Convention sur la guerre de l'environnement
In
Dans
In
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Jahr
1987
Année
Anno
Band
IV
Volume
Volume
Session
Wintersession
Session
Session d'hiver
Sessione
Sessione invernale
Rat
Ständerat
Conseil
Conseil des Etats
Consiglio
Consiglio degli Stati
Sitzung
07
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 87.059
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 10.12.1987 - 08:00
Date
Data
Seite
648-650
Page
Pagina
Ref. No
20 016 094
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