1979
Postulat Scheidegger
Schriftliche Begründung - Motivazione scritta - Développement par écrit L'autore rinuncia alla motivazione e desidera una risposta scritta.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 21. August 1991 Dichiarazione scritta del Consiglio federale del 21 agosto 1991 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 21 août 1991 Il Consiglio federale è disposto ad accettare il postulato. Ueberwiesen - Transmis
91.3150
Postulat Wyss Paul Finanzielle Unterstützung der Schweizerischen Friedensstiftung Fondation suisse pour la paix. Aide substantielle de la Confédération
Wortlaut des Postulates vom 5. Juni 1991
Der Bundesrat wird ersucht, der Schweizerischen Friedensstif- tung einen substantiellen Beitrag zu gewähren, der dieser Stif- tung erlaubt, die Kosten von mindestens zwei Forscherstellen (Gehalts- und Infrastrukturkosten) zu übernehmen, wobei ein erster Betrag gestützt auf die bestehenden Kompetenzen in das Budget 1992 aufzunehmen ist.
Texte du postulat du 5 juin 1991
Le Conseil fédéral est invité à octroyer une aide substantielle à la Fondation suisse pour la paix, de manière à permettre à cette institution de couvrir le coût de deux postes de recherche au moins (salaires et infrastructures); sur la base des compé- tences actuelles, une première contribution sera inscrite au budget 1992.
Mitunterzeichner - Cosignataires: Allenspach, Antille, Aregger, Aubry, Auer, Bär, Basler, Bäumlin, Béguelin, Bezzola, Biel, Bir- cher Silvio, Blatter, Bodenmann, Bonny, Bremi, Bühler, Bundi, Burckhardt, Bürgi, Caccia, Carobbio, Cavadini, Cevey, Cin- cera, Columberg, Cotti, Couchepin, Danuser, David, Déglise, Diener, Dubois, Dünki, Eggenberg-Thun, Eggenberger Geor- ges, Eggly, Eppenberger Susi, Etique, Euler, Fäh, Fankhau- ser, Feigenwinter, Fierz, Fischer-Seengen, Frey Claude, Früh, Giger, Graf, Grassi, Grendelmeier, Grossenbacher, Günter, Gysin, Haering Binder, Hafner Rudolf, Hafner Ursula, Haller, Hari, Heberlein, Herczog, Hess Otto, Hess Peter, Hösli, Hou- mard, Hubacher, Jaeger, Jeanprêtre, Jung, Kohler, Kuhn, Kühne, Lanz, Ledergerber, Leemann, Leuba, Leuenberger- Solothurn, Leutenegger Oberholzer, Loeb, Longet, Loretan, Martin, Massy, Matthey, Mauch Rolf, Mühlemann, Müller-Mei- len, Müller-Wiliberg, Nabholz, Nebiker, Neuenschwander, Oehler, Paccolat, Philipona, Pini, Pitteloud, Portmann, Re- beaud, Rechsteiner, Reimann Fritz, Reimann Maximilian, Re- vaclier, Ruffy, Rutishauser, Rüttimann, Salvioni, Savary-Fri- bourg, Savary-Vaud, Scheidegger, Schmid, Schmidhalter, Schüle, Segmüller, Spälti, Stappung, Steinegger, Stocker, Stucky, Thür, Uchtenhagen, Ulrich, Vollmer, Wanner, Weber- Schwyz, Weder-Basel, Wellauer, Widmer, Widrig, Wiederkehr, Wyss William, Zbinden Paul, Zölch, Züger, Zwingli, Zwygart (135)
Schriftliche Begründung - Développement par écrit
Im Sicherheitsbericht 1990, Seite 33 unten, schreibt der Bun- desrat, dass «die bewährte Lösung der Förderung und Koordi- nation von bestehenden Forschungsstellen weitergeführt wer- den» soll.
Die 1988 gegründete Schweizerische Friedensstiftung ist überparteilich zusammengesetzt und steht unter der Leitung von alt IKRK-Präsident Alexandre Hay. Sie entfaltet eine rege und erfolgreiche Tätigkeit, und deren Aktivitäten finden in der Presse ein ausserordentlich gutes Echo, speziell deren Ta- gungen auf der Lenzburg.
Die Stiftung wird durch Private, Kantone und sehr bescheiden vom Bund finanziert. Viele Kantone machen ihre Beiträge von einem substantiellen Beitrag des Bundes abhängig mit der Begründung, dass eine schweizerische Stiftung dieser Be- deutung eine Angelegenheit des Bundes sei.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 21. August 1991 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 21 août 1991 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
Ueberwiesen - Transmis
91.3203
Postulat Scheidegger Förderung der beruflichen Ausbildung für Angehörige der ehemaligen Oststaaten Ressortissants des pays de l'Est. Aide à la formation professionnelle
Wortlaut des Postulates vom 19. Juni 1991 Angesichts der Umwälzungen in Osteuropa und der notwen- digen Neustrukturierung der dortigen Wirtschaft steht auch die Schweiz vor einer grossen Herausforderung. Sie könnte zur Förderung der beruflichen Ausbildung in den Oststaaten einen wesentlichen Beitrag leisten, sei es vor Ort oder hier in der Schweiz. Die gewerbliche Struktur der Schweiz - mehr als 80 Prozent Klein- und Mittelbetriebe - zusammen mit einem sehr gut ausgebauten Netz von Berufsschulen prädestiniert unser Land dazu, Ausbildungsplätze anzubieten. Hiefür ist eine Anpassung der administrativen Regelungen für Ausbil- dungs- und Austauschprogramme in folgender Richtung nö- tig:
Es sollen gezielt Förderungsmassnahmen wie zeitlich befri- stete Lehrstellen und Plätze an Berufsschulen im landwirt- schaftlichen, gewerblichen, handwerklichen, industriellen und Dienstleistungs-Sektor vorgesehen werden.
Bei der Dauer der Ausbildung sollten grundsätzlich die An- forderungen des Ausbildungsprogramms berücksichtigt wer- den.
Gleich wie auf universitärer Ebene sollen Auszubildende auch in den oben erwähnten Sektoren nicht dem Ausländer- kontingent unterstellt werden.
Es soll sichergestellt werden, dass der Ausbildungsaufent- halt nicht zweckentfremdet verwendet wird.
Es soll ein Fonds geschaffen werden, der rasch und unbüro- kratisch private Initiativen in obigem Sinn fördert.
Für Schulen und Lehranstalten, die Ausbildungsplätze an- bieten, sollen Mittel bereitgestellt werden.
Texte du postulat du 19 juin 1991
Les bouleversements survenus en Europe de l'Est et la re- structuration nécessaire de l'économie dans ces pays place la Suisse devant un défi majeur. Elle pourrait contribuer large- ment à promouvoir la formation professionnelle des ressortis-
Postulat Cavadini
1980
N
4 octobre 1991
sants de ces Etats, que ce soit sur place ou bien en Suisse. La structure de notre économie, où prédominent les petites et moyennes entreprises (plus de 80 pour cent) et notre réseau d'écoles professionnelles, particulièrement bien développé, prédestinent notre pays à accueillir des personnes pour une formation.
A cet effet, il faudrait adapter les réglementations administrati- ves sur les programmes de formation et d'échange de la ma- nière suivante:
prévoir des mesures d'encouragement et des possibilités de durée limitée de venir faire un apprentissage ou fréquenter une école professionnelle, dans les secteurs de l'agriculture, des arts et métiers, de l'industrie et des services;
prendre en considération les exigences des programmes d'étude pour fixer la durée de la formation;
ne pas inclure dans les contingents d'immigration les per- sonnes qui suivent une formation dans les domaines précités, comme c'est déjà le cas au niveau universitaire;
s'assurer que les élèves ne prennent pas la formation comme prétexte pour séjourner en Suisse dans d'autres buts; - créer un fonds visant à promouvoir les initiatives privées dans ce domaine, rapidement et d'une manière non breaucra- tique;
accorder une aide financière aux écoles et aux établisse- ments qui accueillent des élèves de ces pays.
Mitunterzeichner - Cosignataires: Keine - Aucun
Schriftliche Begründung - Développement par écrit Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 28. August 1991 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 28 août 1991 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
Ueberwiesen - Transmis
91.3188
Postulat Allenspach Lenkungssteuern und Konsumentenpreisindex Taxes d'orientation et indice des prix à la consommation
Wortlaut des Postulates vom 18. Juni 1991
Der Bundesrat wird ersucht zu prüfen, wie allfällige Lenkungs- steuern und -abgaben ausgestaltet werden können, dass sie bezüglich des Landesindexes der Konsumentenpreise neu- tral sind, bzw. wie der Landesindex der Konsumentenpreise konstruiert werden kann, dass sich die Einführung oder Erhö- hung von Lenkungssteuern oder -abgaben nicht im Landesin- dex auswirkt.
Texte du postulat du 18 juin 1991
Le Conseil fédéral est prié d'examiner quelle forme devraient revêtir d'éventuelles taxes et redevances d'orientation pour qu'elles n'influent pas sur l'indice des prix à la consommation ou comment on pourrait composer l'indice des prix à la consommation de manière à ce que l'introduction ou l'aug- mentation de taxes ou de redevances d'orientation ne se reflè- tent pas sur l'indice.
Mitunterzeichner - Cosignataires: Aregger, Basler, Bezzola, Bonny, Büttiker, Cincera, Couchepin, Coutau, Eppenberger Susi, Frey Claude, Früh, Giger, Gysin, Heberlein, Houmard, Jeanneret, Loeb, Mauch Rolf, Mühlemann, Müller-Meilen, Neuenschwander, Portmann, Reimann Maximilian, Scheideg- ger, Schüle, Spälti, Spoerry, Steinegger, Stucky, Wanner, We- ber-Schwyz, Zbinden Paul, Zwingli (33)
Schriftliche Begründung - Développement par écrit
Lenkungsabgaben und Lenkungssteuern wollen über den Preis das Verhalten der Konsumenten beeinflussen. Mit der durch zusätzliche Abgaben bewusst herbeigeführten Verteue- rung bestimmter Produkte wird angestrebt, entweder eine Konsumverlagerung oder einen Konsumverzicht zu erreichen. Wenn sich diese gewollte Verteuerung im Landesindex nieder- schlägt, wird sie ungehemmt über indexinduzierte Einkom- men wieder ausgeglichen. Das bedeutet, dass die Lenkungs- abgabe keinen Konsumverzicht erzwingt und damit ihr Ziel nicht erreicht. Mittels Lohnteuerungsmechanismen können Konsumenten mit hohem Einkommen und geringem Konsum der belasteten Gütermenge sogar noch zusätzliche Realein- kommen realisieren. Selbst dort, wo Alternativprodukte zur Verfügung stehen, die anstelle der belasteten eingesetzt wer- den könnten, ist die Lenkungswirkung bei indexwirksamen Lenkungsabgaben gering.
Solange die Ueberwälzung der Lenkungsabgaben via Index auf Löhne und Einkommen selbstverständlich ist, kann der fis- kalische Charakter nicht in Abrede gestellt werden. Damit wer- den zusätzliche Widerstände gegenüber Lenkungsabgaben entstehen.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 28. August 1991 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 28 août 1991 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
Ueberwiesen - Transmis
91.3222
Postulat Cavadini Erhöhung des Mindestbetrags der AHV-Renten Amélioration des rentes minimales AVS
Wortlaut des Postulates vom 20. Juni 1991 Der Bundesrat wird eingeladen:
den finanziellen Mehraufwand zu ermitteln, den die Anhe- bung des Mindestbetrags der AHV-Renten auf das Niveau des Höchstbetrags mit sich brächte; die Ergänzungsleistungen, die heute von den Kantonen ausgerichtet werden, sollen ebenfalls in die Berechnung einbezogen werden;
im Rahmen der 11. AHV-Revision die Einführung einer Ein- heitsrente zu prüfen, die den Existenzbedarf aller AHV-Bezü- gerinnen und -Bezüger deckt. Diese Einheitsrente sollte sich etwa auf dem Niveau der gegenwärtigen Höchstbeträge be- wegen und so bemessen sein, dass Einzelpersonen und Ehe- paare für Nahrung, Kleidung usw. selber aufkommen können und auch über etwas Taschengeld verfügen.
Mit einer solchen Lösung könnten die Ergänzungsleistungen verringert werden; sie kämen ausschliesslich Einzelpersonen oder Ehepaaren ohne ausreichende berufliche Vorsorge als Unterstützungsbeiträge an die Wohnungskosten und die Krankenkassenprämien zugute.
Die Einheitsrente könnte auch schrittweise eingeführt werden.
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Postulat Scheidegger Förderung der beruflichen Ausbildung für Angehörige der ehemaligen Oststaaten Postulat Scheidegger Ressortissants des pays de l'Est. Aide à la formation professionnelle
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Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
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Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr
1991
Année
Anno
Band
IV
Volume
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Session
Herbstsession
Session
Session d'automne
Sessione
Sessione autunnale
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
16
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 91.3203
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 04.10.1991 - 08:00
Date
Data
Seite
1979-1980
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20 020 412
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