N 4 octobre 1991
1988
Postulat Schmidhalter
sur la protection des animaux et la loi sur la protection des eaux, pour ne citer qu'elles, obligent bon nombre d'entre eux à rénover voire à transformer leurs bâtiments agricoles. Les coûts qui en résultent actuellement, tout comme les taux d'in- térêt élevés, causent à beaucoup d'entre eux des problèmes de trésorerie, car ils ne peuvent répercuter ces frais sur les prix de leurs produits.
J'invite donc le conseil fédéral à dégager les moyens finan- ciers nécessaires, voire à mettre en chantier les révisions des lois qui s'imposent, de manière à pouvoir davantage subven- tionner ces travaux de transformation et de rénovation, même les plus petits d'entre eux. La mesure que je préconise aura à long terme des effets bénéfiques pour la Confédération.
Mitunterzeichner - Cosignataires: Antille, Aregger, Baggi, Bir- cher Peter, Blatter, Bühler, Bürgi, Caccia, Columberg, Cotti, Daepp, David, Déglise, Diener, Dubois, Eisenring, Engler, Eti- que, Hari, Hess Peter, Hildbrand, Hösli, Iten, Jung, Keller, Lanz, Luder, Maeder, Mauch Rolf, Meyer Theo, Müller-Wili- berg, Nussbaumer, Paccolat, Philipona, Reimann Fritz, Reva- clier, Ruckstuhl, Savary-Fribourg, Schmidhalter, Schwab, Sei- ler Hanspeter, Seiler Rolf, Spielmann, Stappung, Steinegger, Theubet, Tschuppert, Wanner, Wellauer, Wyss William (50)
Schriftliche Begründung - Développement par écrit Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 28. August 1991 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 28 août 1991 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
Ueberwiesen - Transmis
91.3142 4
Postulat Schüle Ordnungspolitisches Programm Régime économique. Conception globale
Wortlaut des Postulates vom 4. Juni 1991 Der Bundesrat wird eingeladen, ein umfassendes Konzept zur ordnungspolitischen Erneuerung unseres Landes zu ent- wickeln. Darin ist aufzuzeigen, wie der fortschreitenden Ero- sion der schweizerischen Ordnungspolitik wirksam entgegen- getreten werden kann.
Texte du postulat du 4 juin 1991 Le Conseil fédéral est invité à élaborer une nouvelle concep- tion globale de notre régime économique, permettant de re- médier efficacement à l'érosion croissante de ce dernier.
Mitunterzeichner - Cosignataires: Keine - Aucun
Schriftliche Begründung - Développement par écrit Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 28. August 1991 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 28 août 1991 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
Ueberwiesen - Transmis
91.3175
Postulat Bircher Silvio Massnahmen zur Realisierung des obligatorischen Sportunterrichtes Enseignement obligatoire du sport dans les écoles professionnelles
Wortlaut des Postulates vom 13. Juni 1991
Zur Einführung des obligatorischen Turn- und Sportunterrich- tes an den Berufsschulen wurde eine Fristerstreckung bis 1986 beschlossen. Aber auch 1991 werden erst etwa 55 Pro- zent der vorgeschriebenen Turnstunden erteilt. Der Bundesrat wird deshalb eingeladen, wirksame Massnahmen wie Hilfe- stellung und Beratung der Kantone, Ueberprüfung der Sub- ventionssätze einzuleiten, um die Realisierung endlich zu er- möglichen.
Texte du postulat du 13 juin 1991
On avait décidé de prolonger jusqu'en 1986 le délai fixé pour l'introduction de l'enseignement obligatoire du sport dans les écoles professionnelles. Or, bien qu'on soit à présent en 1991 déjà, le nombre d'heures consacrées à cet enseignement at- teint seulement 55 pour cent environ du nombre d'heures prescrit. Vu cette situation, le Conseil fédéral est invité à pren- dre des mesures efficaces pour atteindre le but fixé, par exem- ple en donnant aux cantons assistance et conseils et en revi- sant les taux de subvention.
Mitunterzeichner - Cosignataires: Ammann, Bäumlin, Bégue- lin, Bodenmann, Carobbio, Eggenberger Georges, Euler, Haering Binder, Hafner Ursula, Herczog, Hubacher, Jeanprê- tre, Lanz, Ledergerber, Leemann, Leuenberger-Solothurn, Longet, Matthey, Meyer Theo, Neukomm, Pitteloud, Rechstei- ner, Ruffy, Stappung, Uchtenhagen, Ulrich, Vollmer, Züger (28)
Schriftliche Begründung - Développement par écrit Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 28. August 1991 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 28 août 1991 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
Ueberwiesen - Transmis
91.3245
Postulat Schmidhalter Direktzahlungen an Nebenerwerbslandwirte Paiements directs aux agriculteurs à temps partiel
Wortlaut des Postulates vom 21. Juni 1991 Der Bundesrat wird eingeladen, bei den neu einzuführenden Direktzahlungen gemäss den Artikeln 31a und 31b des Land- wirtschaftsgesetzes die bodenbewirtschaftenden Nebener- werbslandwirte angemessen zu berücksichtigen. Auch soll die Berglandwirtschaft durch diese Ausweitung der Direktzah- lungen im Talgebiet nicht benachteiligt werden.
Postulat Schnider
1989
Texte du postulat du 21 juin 1991
Le Conseil fédéral est invité à tenir compte de manière appro- priée des agriculteurs travaillant la terre à titre accessoire lorsqu'en application des nouveaux articles 31a et 31b de la loi sur l'agriculture il introduira les paiements directs. Il veillera de même à ne pas pénaliser les agriculteurs de montagne par rapport à ceux de la plaine à qui les paiements directs vont être étendus.
Mitunterzeichner - Cosignataires: Blatter, Bürgi, Columberg, Keller, Kühne, Ruckstuhl, Schnider (7)
Schriftliche Begründung - Développement par écrit
Im Berggebiet und insbesondere in allen Randgebieten wird der Sektor Landwirtschaft zum grössten Teil durch die Neben- erwerbslandwirtschaft abgedeckt. Grösstenteils handelt es sich um Kleintierhalter, d. h. Halter von Schafen und Ziegen. Diese Nebenerwerbslandwirte sind für die Berg- und Randre- gionen aus verschiedenen Gesichtspunkten gesehen von ei- ner entscheidenden Bedeutung. Ohne Nebenerwerbsbewirt- schaftung würden viele Randgebiete nicht mehr landwirt- schaftlich genutzt. Diese Nutzung ist für die Erhaltung einer gepflegten Landschaft und zum Schutz gegen Naturgewalten von grösster Bedeutung. Alle diese Nebenerwerbslandwirte und hierbei vor allem die Kleinviehhalter (Schafe und Ziegen) erbringen durch ihre nebenberufliche Tätigkeit eine Leistung, die durch den Staat als gemeinwirtschaftliche Aufgabe zu ent- schädigen ist. Mit der Förderung der Nebenerwerbslandwirte kann man die Abwanderung aus den Berggebieten stoppen oder wenigstens massgeblich verhindern.
Insbesondere sollen durch die Direktzahlungen das Bergge- biet und die Randregionen gegenüber dem Talgebiet besser- gestellt werden. Neben den Kriterien der Fläche sind die Standortnachteile mit erschwerten Produktionsbedingungen, aber auch der Einkommensrückstand beim Paritätslohn in den regionalpolitisch benachteiligten Regionen zu berück- sichtigen.
Die SAB (Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Bergge- biete) warnt davor, kleine Betriebe, insbesondere im Bergge- biet, von den Unterstützungsmassnahmen auszuschliessen. Der Trend in der neuen Agrarpolitik ist unverkennbar, Kleinbe- trieben keine Bundesmittel zukommen zu lassen und diese als zukünftige Aufstockungsflächen für grössere Bauern vorzuse- hen. Diese Betriebe erbringen gemeinwirtschaftliche Leistun- gen wie Erhaltung der Kulturlandschaft und der dezentralen Besiedlung im gleichen Masse wie grössere Betriebe, und sie sollen auch dafür entschädigt werden. Der Versuch der Aus- grenzung könnte dazu führen, dass das Parlament die Mittel für eine neue Agrarpolitik zugunsten der grossen Betriebe nicht bewilligen würde.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 28. August 1991 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 28 août 1991 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
Ueberwiesen - Transmis
91.3249
Postulat Schnider Kostenbeiträge an Viehhalter im Berggebiet und in der voralpinen Hügelzone Contributions aux frais des détenteurs de bétail de la région de montagne et de la région préalpine des collines
Wortlaut des Postulates vom 21. Juni 1991
Der Bundesrat wird eingeladen, die Alpung bei der Berück- sichtigung der Rauhfuttergrundlage stärker zu gewichten, und zwar wie folgt:
Rindvieh, Kleinvieh und Pferde: 60 bis 90 Tage Alpung 25 Pro- zent; 91 bis 120 Tage Alpung 35 Prozent; über 120 Tage Al- pung 45 Prozent.
Zudem wird der Bundesrat ersucht zu prüfen, die Milchschafe in bezug auf die Beitragshöhe den Milchziegen gleichzustel- len.
Texte du postulat du 21 juin 1991
Le Conseil fédéral est invité, en tenant compte de la base four- ragère, à augmenter la pondération du temps d'alpage comme il suit:
Bovins, ovins, caprins et équidés: de 60 à 90 jours d'alpage 25 pour cent; de 91 à 120 jours 35 pour cent; plus de 120 jours 45 pour cent.
En outre, il est prié d'examiner la possibilité d'assimiler les bre- bis laitières aux chèvres soumises au contrôle laitier en ma- tière d'octroi des contributions.
Mitunterzeichner - Cosignataires: Aregger, Blatter, Bonny, Bundi, Burgi, Columberg, Dietrich, Engler, Eppenberger Susi, Fäh, Hari, Hildbrand, Hösli, Jung, Kühne, Müller-Wiliberg, Nussbaumer, Ruckstuhl, Schmidhalter, Schwab, Seiler Rolf, Steinegger, Tschuppert, Wanner (24)
Schriftliche Begründung - Développement par écrit
Kostenbeiträge werden heute nur für Tiere ausgerichtet, für die eine angemessene Rauhfuttergrundlage vorhanden ist. Wer- den Tiere gealpt, vermindert sich die minimale landwirtschaftli- che Nutzfläche je GVE nach der geltenden Verordnung wie folgt:
a. Rindvieh und Tiere der Pferdegattung: 60 bis 90 Tage Al- pung 25 Prozent; 91 und mehr Tage Alpung 35 Prozent.
b. Ziegen und Schafe: 60 bis 90 Tage Alpung 25 Prozent; 91 bis 120 Tage Alpung 30 Prozent; über 120 Tage Alpung 40 Prozent.
Durch diese heutige Regelung werden vor allem Rindviehhal- ter mit einer langen Alpdauer (z. B. 150 Tage) benachteiligt, in- dem die Kostenbeiträge wegen ungenügender Rauhfutter- grundlagen gekürzt werden. Diese Kürzung ist ungerechtfer- tigt, weil diese Landwirte durch die lange Alpzeit auf dem Stammbetrieb mit einer niedrigeren Rauhfuttergrundlage aus- kommen.
Die Milchschafe sind den Milchziegen gleichzustellen, da der Aufwand für die Haltung der Milchziegen wie der Milchschafe gleich gross ist.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 28. August 1991 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 28 août 1991 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
Ueberwiesen - Transmis
70-N
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Postulat Schmidhalter Direktzahlungen an Nebenerwerbslandwirte Postulat Schmidhalter Paiements directs aux agriculteurs à temps partiel
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1991
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IV
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Herbstsession
Session
Session d'automne
Sessione
Sessione autunnale
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
16
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 91.3245
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 04.10.1991 - 08:00
Date
Data
Seite
1988-1989
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