Postulat Comby
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N
19 juin 1992
soient respectées, ici comme ailleurs, les dispositions généra- les en matière de droit du travail et de droit des contrats ainsi que les libertés fondamentales inscrites dans la constitution. Ses efforts devraient se concentrer essentiellement sur les sports qui connaissent un professionnalisme très poussé et où les transferts jouent un rôle important
Mitunterzeichner - Cosignataires: Aguet, Béguelin, Brügger Cyrill, Bundi, Eggenberger, Fankhauser, von Felten, Haering Binder, Hafner Ursula, Jöri, Ruffy, Steiger, Vollmer, Züger (14)
Schriftliche Begründung - Développement par écrit Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 13. Mai 1992 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 13 mai 1992 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
Ueberwiesen - Transmis
92.3143 Postulat Aregger Schweizerische Sportmittelschule Davos Ecole suisse de sport de Davos
Wortlaut des Postulates vom 20. März 1992
Der Bundesrat wird eingeladen, bei der durch die Rückwei- sung des Geschäftes 91.046 (Finanzhilfe an Anlagen für sport- liche Ausbildung) notwendig gewordenen Ueberprüfung des Finanzbedarfes einer Starthilfe für die Gründung einer schwei- zerischen Sportmittelschule in Davos erste Priorität einzu- räumen.
Texte du postulat du 20 mars 1992 L'objet 91.046 (Installations destinées à la formation sportive. Aide financière) ayant été renvoyé, le Conseil fédéral est invité à examiner en toute priorité l'octroi d'une aide initiale en faveur de la création d'une école suisse de sport à Davos.
Mitunterzeichner - Cosignataires: Bezzola, Columberg, Eggly, Engler, Heberlein, Hegetschweiler, Jaeger, Reimann Maximi- lian, Schmidhalter, Steinegger, Vetterli, Wyss (12)
Schriftliche Begründung - Développement par écrit Die Bedeutung des Sportes für die physische und psychische Gesundheit des Menschen ist unbestritten. Grundlage ist und bleibt der Breitensport, der aber von Erfolgen im Leistungs- sport sehr abhängig ist. Der Leistungssport erfüllt eine Leit- funktion, die gerade bei Jugendlichen sehr motivierend wirkt Unsere Gesellschaft, in der auch die Bildung einen sehr hohen Stellenwert besitzt, ist zur Schaffung von Voraussetzungen für die gleichzeitige Förderung von Schulbildung und Leistungs- sport verpflichtet
Das Projekt einer schweizerischen Sportmittelschule Davos ist dem Bundesrat bekannt. Es entspricht den gewünschten Vor- aussetzungen in idealer Weise. Die Landschaft Davos und der Kanton Graubünden sind bereit, erhebliche Leistungen für die Schaffung einer Sportmittelschule zu erbringen. Im sportli- chen Bereich wird die Zusammenarbeit mit dem SLS, dem NKES und den Sportverbänden gesucht. Es ist nun angezeigt, dass das Projekt auch vom Bund im Rahmen seiner Sportför- derung im Investitionsbereich und bei der Anerkennung der Lehrgänge unterstützt wird.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 13. Mai 1992 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 13 mai 1992 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
Ueberwiesen - Transmis
92.3148 Postulat Comby Massnahmen gegen die Neue Armut Mesures concrètes contre la paupérisation en Suisse
Wortlaut des Postulates vom 20. März 1992
Mehrere Untersuchungen in verschiedenen Schweizer Kanto- nen über die Neue Armut haben gezeigt, dass zahlreiche Men- schen in unserem Land in prekären Verhältnissen, ja in Armut leben. Betroffen sind besonders drei Personengruppen: Junge, alleinerziehende Frauen und Betagte.
Einzelne Kantone und Gemeinden haben bereits reagiert und entsprechende Massnahmen zur wirksamen Bekämpfung dieser Verarmungstendenzen ergriffen. Auch auf Bundes- ebene darf man nicht zuwarten, bis die Ergebnisse der in An- griff genommenen neuen gesamtschweizerischen Untersu- chungen vorliegen. Im Gegenteil ist es dringend notwendig, schon jetzt zum Schutz der menschlichen Würde konkrete, ge- zielte Massnahmen zur Unterstützung von Einzelpersonen und Familien in Not zu beschliessen.
Deshalb schlagen wir dem Bundesrat vor, die folgenden zwei konkreten Massnahmen zu prüfen:
Der Betrag, der in Artikel 4 des Bundesbeschlusses vom 13. Dezember 1991 über befristete Massnahmen gegen die Entsolidarisierung in der Krankenversicherung vorgesehen ist, ist ungenügend. Zur Lösung der in den erwähnten Unter- suchungen aufgezeigten Probleme muss er unbedingt merk- lich erhöht werden.
Wir ersuchen den Bundesrat, eine Aenderung der Gesetzge- bung im Bereich der Krankenversicherung und der Ergän- zungsleistungen zur AHV und IV im Sinne unseres Postulates ins Auge zu fassen.
Texte du postulat du 20 mars 1992
Plusieurs études réalisées dans divers cantons suisses sur les «nouvelles pauvretés» ont démontré que de nombreuses per- sonnes dans notre pays vivent dans des situations critiques de précarité, voire de pauvreté. Trois catégories de personnes sont particulièrement touchées. Il s'agit des jeunes, des fem- mes seules ayant charge de famille et des personnes âgées. Des cantons et des communes ont déjà réagi en prenant des mesures appropriées afin de lutter efficacement contre ce phénomène de paupérisation. Il ne faut pas attendre les résul- tats des nouvelles études entreprises au niveau suisse avant d'agir sur le plan fédéral. En effet, il y a urgence à adopter des mesures concrètes, de manière ciblée, dans le but d'apporter une aide aux individus et aux familles qui sont dans le besoin, dans le respect de la dignité humaine.
C'est pourquoi nous proposons au Conseil fédéral d'étudier la possibilité d'adopter les deux mesures concrètes suivantes:
Une augmentation substantielle de l'aide de la Confédéra-
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Postulat Carobbio
tion, destinée à financer des réductions de cotisations à l'assu- rance-maladie pour les personnes dans le besoin.
Le montant prévu à l'article 4 de l'arrêté fédéral sur des mesu- res temporaires contre la désolidarisation dans l'assurance- maladie du 13 décembre 1991 est insuffisant. Une contribu- tion significative dans ce sens s'avère indispensable pour ré- soudre les problèmes dans les études précitées.
Nous prions le Conseil fédéral de prévoir une modification de la législation sur l'assurance-maladie et de celle sur les presta- tions complémentaires à l'AVS et à l'Al dans le sens de notre intervention.
Mitunterzeichner - Cosignataires: Chevallaz, Cotti, Couche- pin, Darbellay, Epiney, Gobet, Maitre, Mamie, Nabholz, Phili- pona, Pini, Rohrbasser, Savary, Schmidhalter, Schmied Wal- ter, Theubet, Tschopp, Zwahlen (18)
Schriftliche Begründung - Développement par écrit L'auteur renonce au développement et demande une réponse écrite.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 27. Mai 1992 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 27 mai 1992 Le Conseil fédéral est prêt à accepter le postulat.
Ueberwiesen - Transmis
92.3023
Postulat Bär Staatenlosigkeit von ausländischen «Adoptiv»-Kindern Enfants «adoptifs» étrangers. Perte de la nationalité
Wortlaut des Postulates vom 31. Januar 1992 Der Bundesrat wird eingeladen, Bericht und Antrag zu stellen, wie die rechtliche «Vakuum-Situation» behoben werden kann, die entsteht, wenn ein ausländisches Kind von seinem Heimat- staat zur Adoption freigegeben wird und dadurch seine Staats- angehörigkeit verliert, ohne später die schweizerische Staats- bürgerschaft zu erlangen.
Texte du postulat du 31 janvier 1992 Le Conseil fédéral est invité à établir un rapport et à formuler des propositions indiquant comment remédier au vide juridi- que qui se produit lorsqu'un pays étranger autorise l'adoption d'un enfant, qui se voit alors retirer sa nationalité d'origine, sans pour autant devenir citoyen suisse.
Mitunterzeichner - Cosignataires: Baumann, Bäumlin, Bühl- mann, Danuser, Diener, Dormann, Fankhauser, Gardiol, Goll, Gonseth, Grossenbacher, Haering Binder, Haller, Hämmerle, Heberlein, Hollenstein, Maeder, Meier Hans, Misteli, Nabholz, Rebeaud, Robert, Schmid Peter, Thür, Wanner, Weder Hans- jürg
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Schriftliche Begründung - Développement par écrit
Jährlich werden - bei steigender Tendenz - rund 600 Kinder von Schweizer Ehepaaren aus dem Ausland in die Schweiz geholt mit der Absicht, sie später zu adoptieren. Mehr als 90 Prozent der Auslandadoptionen werden nicht durch eine
anerkannte offizielle Vermittlungsstelle in die Wege geleitet Immer häufiger sind sogar skrupellose Kinderhändler am Werk, die Kinder an adoptionswillige Eltern verkaufen. Oftmals wird den Kindern mit der Bewilligung zur Auslandadoption die Staatsangehörigkeit von ihrem Heimatstaat aberkannt. Kinder erhalten in der Schweiz die Aufenthaltsbewilligung B und blei- ben bis zur Adoption staatenlos. Geradezu verheerend wirkt sich nun dieser Zustand für ein Kind aus, das entgegen den früheren Absichten in der Schweiz nicht adoptiert wird und deshalb in einem Heim plaziert werden muss. Es wird nicht eingebürgert; dies bedeutet z. B., dass es bei einer Behinde- rung (oft Ursache der Nichtadoption) keinen Anspruch auf IV- Renten hat. Im Erwachsenenalter droht ihm bei Rechtsübertre- tungen schon eine Ausweisung.
Wenn wir akzeptieren, dass Kinder aus dem Ausland zwecks Adoption in die Schweiz geholt werden, dann hat der Staat auch die Aufgabe, bei Schwierigkeiten diesen Kindern umfas- senden Rechtsschutz zu bieten.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 1. April 1992 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 1er avril 1992 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
Ueberwiesen - Transmis
92.3081
Postulat Carobbio Schuldbetreibungs- und Konkursrecht. Unentgeltliches Verfahren Postulato Carobbio Legge esecuzioni e fallimenti. Procedura gratuita Postulat Carobbio Loi sur la poursuite pour dettes et la faillite. Gratuité de la procédure
Wortlaut des Postulates vom 11. März 1992
Verzichten die Gläubiger bei einer Konkursbetreibung darauf, nach dem Widerruf der Nachlassstundung ihre Ansprüche geltend zu machen, so müssen die Arbeitnehmer, wollen sie die Insolvenzentschädigung der Arbeitslosenversicherung er- halten, ihre Ansprüche bei der Firma anmelden. Sie können dies jedoch nur, wenn sie entsprechende Kostenvorschüsse leisten. Dies erleichtert es den Arbeitnehmern nicht, ihre An- sprüche vorzubringen.
Wir ersuchen den Bundesrat zu prüfen, ob nicht das Bundes- gesetz über Schuldbetreibung und Konkurs und die entspre- chende Vollzugsverordnung so zu ändern wären, dass Verfah- ren für Forderungen, welche Diensteinkommen und Lohngut- haben betreffen, unentgeltlich sind, wie dies übrigens das Ob- ligationenrecht für die arbeitsrechtlichen Streitigkeiten vor- sieht.
Testo del postulato del 11 marzo 1992
Durante le procedure di fallimento quando i creditori rinun- ciano, dopo la revoca della moratoria concordataria, a far va- lere i loro diritti i salariati, per poter beneficiare dell'indennità di insolvenza dell'Assicurazione disoccupazione, dovrebbero far valere i loro diritti presso la ditta. Ciò è possibile solo previo ver- samento di congrui anticipi. Ciò che non facilita la possibilità per i salaritati di far valere i loro diritti.
I sottoscritti invitano il Consiglio federale ad esaminare la pos- sibilità, tramite eventuali opportune modifiche della Legge esecuzioni e fallimenti o della relativa ordinanza di applica-
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
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In
Dans
In
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Jahr
1992
Année
Anno
Band
III
Volume
Volume
Session
Sommersession
Session
Session d'été
Sessione
Sessione estiva
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
16
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 92.3148
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 19.06.1992 - 08:00
Date
Data
Seite
1212-1213
Page
Pagina
Ref. No
20 021 292
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