Interpellation Cavadini Adriano
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Texte de l'interpellation du 12 mars 1992
Le développement économique de nombreux Etats d'Europe de l'Est prend des proportions inquiétantes. L'aide privée, pu- blique et internationale apportée aux Etats de l'ex-Union sovié- tique se concentre avant tout sur quelques pays de la CEI alors que les Pays Baltes, dont les problèmes économiques ne sont pas moins graves, semblent être tombés dans l'oubli. Je de- mande donc au Conseil fédéral de répondre aux questions suivantes:
Comment apprécie-t-il le devoir historiquement et politique- ment fondé de la Suisse d'apporter une aide particulière au développement (reconstruction) économique de l'Estonie, de la Lettonie et de la Lituanie?
Est-il disposé à déroger à l'article 13 de l'ordonnance limi- tant le nombre des étrangers (RS 823.21 OLE) en faveur de jeunes de ces pays, en cours d'études ou d'emploi, pour qu'ils puissent se perfectionner et étudier les mécanismes de l'éco- nomie de marché?
Est-il prêt à soutenir financièrement ces projets et à affecter ainsi de manière utile et efficace une partie des crédits ouverts en faveur de l'Europe de l'Est?
Quelles autres mesures de soutien le Conseil fédéral pense-t-il prendre en faveur de ces trois Etats?
Quand et à quelles conditions serait-il possible de suppri- mer le visa obligatoire pour les citoyennes et les citoyens de ces pays?
Mitunterzeichner - Cosignataires: Aubry, Dünki, Fehr, Fi- scher-Hägglingen, Hari, Neuenschwander, Rychen, Schwab, Sieber, Stucky, Zölch, Zwygart (12)
Schriftliche Begründung - Développement par écrit Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort.
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 13. Mai 1992 Rapport écrit du Conseil fédéral du 13 mai 1992
Im Baltikum existieren Voraussetzungen und Rahmenbe- dingungen, die die Schweiz angesichts der Notwendigkeit ei- ner möglichst rasch wirksamen und differenzierten Aufbau- hilfe besonders ansprechen. Dazu zählt insbesondere die Er- fahrung eines rohstoffabhängigen Kleinstaats, dem die für die Wirtschaft eines Landes entscheidenden Produktionsfaktoren nur begrenzt zur Verfügung stehen. Darüber hinaus bestehen einige für Kleinstaaten spezifische Probleme beim Aufbau der für die Wirtschaft, das politische Leben und das Sozialwesen notwendigen Infrastruktur, bei deren Lösung die Schweiz wirk- same Hilfe leisten kann.
Bis Ende Oktober 1991 waren im Rahmen von Artikel 13 BVO (Verordnung über die Begrenzung der Zahl der Auslän- der) bereits Aus- und Weiterbildungsaufenthalte für jüngere Personen aus Mittel- und Osteuropa möglich. Die Zulassung erfolgte unter bestimmten Voraussetzungen ausserhalb der zahlenmässigen Begrenzungsmassnahmen für die Dauer von maximal vier Monaten.
Mit der revidierten BVO hat der Bundesrat ab 1. November 1991 zusätzlich die Möglichkeit geschaffen, solche Aufent- halte im Rahmen von Artikel 20 und 21 BVO auf 18 Monate auszudehnen. Verbunden mit diesem Schritt war eine Erhö- hung der Kontingente für Kurzaufenthalter bei Bund und Kan- tonen. Zu den begünstigten Staaten gehören auch Estland, Lettland und Litauen.
Der zu erwartenden Entwicklung in Mittel- und Osteuropa soll auch bei der diesjährigen Verordnungsrevision, insbesondere durch eine weitere Erhöhung der Kurzaufenthalterkontingente, Rechnung getragen werden. Die Aufenthalte von Angehörigen aus Mittel- und Osteuropa werden sich auch weiterhin im Rah- men von schweizerischen Hilfs- und Entwicklungsprojekten über die technische, wissenschaftliche oder wirtschaftliche Zu- sammenarbeit bewegen. Hauptzweck ist die Ausbildung von «Ausbildnern», wobei das untere und mittlere Kader im Vorder- grund steht. Die gewonnenen Kenntnisse sollen nach der Rückkehr in die Heimatländer weitergegeben werden.
Die bisherigen Erfahrungen lassen darauf schliessen, dass diese Bedürfnisse befriedigend abgedeckt werden können.
Darüber hinaus ist geplant, auch aus den Mitteln des zweiten Rahmenkredites Projekte der Technischen Zusammenarbeit in den baltischen Staaten zu realisieren. Neben der schweize- rischen Unterstützung beim Aufbau des lettischen Aussenmi- nisteriums und der Ausbildung baltischer Diplomaten im Rah- men eines Spezialprogramms am «Institut Universitaire de hautes études internationales» (IUHEI) werden auch grössere Mittel zur Förderung der Umstrukturierung des Finanz- und Bankensystems zur Verfügung gestellt werden. Ein den westli- chen Massstäben entsprechendes Finanz- und Bankensy- stem ist als Voraussetzung für den raschen Aufbau eines marktwirtschaftlichen Systems anzusehen.
Der Bundesrat prüft zurzeit, ob im Rahmen der Nachbar- schaftshilfe, so wie sie der zweite Rahmenkredit für Osteuropa vorsieht, den baltischen Staaten geholfen werden kann. Die- ses neue Instrument wurde bekanntlich geschaffen, um gra- vierende soziale Härten der Reformprogramme abzufedern. Auf diese Weise könnten beispielsweise dringend benötigte Medikamentenlieferungen finanziert werden.
Aus migrationspolitischen Gründen kommt eine Visumbe- freiung vorläufig nicht in Betracht. Der Bundesrat ist bereit, ge- genüber Staatsangehörigen von Estland, Lettland und Litauen die Visumpflicht aufzuheben unter der Voraussetzung, dass diese Staaten Gegenrecht gewähren und die Nachbarstaaten der Schweiz einen solchen Schritt ebenfalls ins Auge fassen. Visumpolitik und -praxis sind zurzeit Gegenstand von Beratun- gen zwischen den west- und osteuropäischen Staaten im Rah- men des Europarats, an denen auch die baltischen Republi- ken teilnehmen. Die Aufrechterhaltung der Visumpflicht bildet kein Hindernis für die Knüpfung und Vertiefung menschlicher und wirtschaftlicher Beziehungen zwischen der Schweiz und diesen drei Staaten.
Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundesra- tes befriedigt
91.3389
Interpellation Cavadini Adriano Gewässerschutz am Luganer- und Langensee. Aufforderung an Italien
Interpellanza Cavadini Adriano
Depurazione dei laghi Ceresio e Maggiore.
Sollecitare l'Italia ad agire
Interpellation Cavadini Adriano Epuration du lac de Lugano et du lac Majeur. Intervention auprès du Gouvernement italien
Wortlaut der Interpellation vom 3. Dezember 1991 Am 19. Juni 1989 habe ich in der Fragestunde den Bundesrat darauf hingewiesen, dass auf italienischer Seite die Arbeiten an den Kläranlagen für den Luganer- und den Langensee ge-
N 19 juin 1992
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Interpellation Cavadini Adriano
waltig im Rückstand sind. Bundesrat Cotti hat mir damals ver- sichert, dass der Bundesrat gewillt sei, weiterhin bei der italie- nischen Regierung vorstellig zu werden. Zu diesem Zeitpunkt waren am italienischen Ufer des Langensees nur 20 Prozent (schweizerischerseits 62 Prozent) der Bevölkerung an Kläran- lagen angeschlossen. Beim Luganersee lag der Prozentsatz bei 30 Prozent für die italienische Bevölkerung (schweizeri- scherseits bei 85 Prozent).
Beim kürzlichen Treffen (vom 16. November 1991) zwischen schweizerischen und italienischen Gemeinden um den Luga- nersee ist das Problem erneut zur Sprache gekommen. Dabei war festzustellen, dass auf italienischer Seite aus Mangel an fi- nanziellen Mitteln für diese Arbeiten praktisch alles zum Still- stand gekommen ist Der Wille der direkt Interessierten, diese Situation möglichst rasch zu klären, ist zwar vorhanden, doch musste man feststellen, dass die wiederholten Interventionen des Bundes, der zwischenstaatlichen italienisch-schweizeri- schen Kommission für Gewässerschutz, der Gemeinden so- wie der zahlreichen interessierten Betriebe auf italienischer Seite bisher zu keinem konkreten Resultat geführt haben.
Diese schwerwiegenden Verspätungen im italienischen Pro- gramm der Kläranlagen gefährden zum Teil die äusserst kost- spieligen Anstrengungen, die der Kanton Tessin unternom- men hat. Die grosse Bedeutung dieser Angelegenheit recht- fertigt schweizerischerseits ein letztes energisches Intervenie- ren bei der italienischen Regierung, damit diese den einge- gangenen Verpflichtungen nachkommt und endlich die not- wendigen finanziellen Mittel zur Klärung der italienischen Ab- wässer in den Luganer- und Langensee zur Verfügung stellt Deswegen frage ich den Bundesrat, ob er es nicht für dringend erachtet,
a. erneut und energisch bei der italienischen Regierung zu in- tervenieren und auf präzise Garantien für die Einhaltung eines Zeitplanes zu drängen, nach dem die Klärung der italieni- schen Abwässer in den Luganer- und Langensee realisiert werden soll;
b. den Nationalrat über das Ergebnis dieser Intervention in Ita- lien zu informieren.
Testo dell'interpellanza del 3 dicembre 1991
Il 19 giugno 1989 avevo interrogato il Consiglio federale in se- guito ai ritardi accumulati da parte italiana nei lavori di depura- zione delle acque dei laghi di Lugano e Maggiore. L'on. consi- gliere federale Cotti mi aveva assicurato che il Consiglio fede- rale intendeva continuare a insistere presso le Autorità italiane, visto che a quel momento solo il 20 percento della popola- zione del bacino italiano del lago Maggiore era raccordato a stazioni di depurazione (62 percento da parte svizzera) e che questa percentuale era del 30 percento per la popolazione ita- liana del Ceresio (da parte svizzera l'85 percento).
In un recente incontro (16 novembre 1991) tra i Comuni sviz- zeri e italiani del Ceresio è stato nuovamente discusso questo problema, per constatare come sul fronte italiano tutto sia quasi fermo per mancanza dei mezzi finanziari necessari a queste opere. Se vi è la volontà dei diretti interessati di risol- vere il più rapidamente possibile questa situazione si è dovuto constatare come le ripetute sollecitazioni sinora fatte dalla Confederazione e dalla Commissione internazionale italo- svizzera per la protezione delle acque, dei Comuni ed enti ita- liani interessati non abbiano dato alcun concreto risultato.
Questi gravissimi ritardi nei programmi di depurazione italiani arrischiano di annullare parzialmente i costosissimi interventi fatti dal Cantone Ticino. L'importanza del tema è tale da giusti- ficare da parte svizzera un ulteriore ed energico intervento presso il Governo italiano, affinchè rispetti gli impegni presi e metta finalmente a disposizione i soldi necessari per risanare le acque italiane dei laghi Ceresio e Maggiore.
A tale scopo chiedo se il Consiglio federale non ritiene indi- spensabile:
a intervenire nuovamente ed energicamente presso il Go- verno italiano, sollecitando precise garanzie sui tempi di inter- vento per la depurazione delle acque che si immettono nei la- ghi Ceresio e Maggiore;
b. informare il Consiglio nazionale sull'esito di questa nuova azione presso l'Italia.
Texte de l'interpellation du 3 décembre 1991
Le 19 juin 1989, j'avais interrogé le Conseil fédéral au sujet des retards accumulés par l'Italie dans les travaux de dépuration des eaux du lac de Lugano (Ceresio) et du lac Majeur. Le conseiller fédéral Cotti m'avait assuré que le gouvernement suisse continuerait à insister auprès des autorités italiennes, étant donné que 20 pour cent seulement de la population du bassin italien du lac Majeur est actuellement desservi par des stations d'épuration (contre 62 pour cent sur la partie suisse), les pourcentages correspondants pour le lac Ceresio étant respectivement de 30 et 85 pour cent
Lors d'une récente rencontre (16 novembre 1991) entre com- munes suisses et italiennes riveraines du Ceresio, au cours de laquelle le problème a été abordé à nouveau, on n'a pu que constater la stagnation sur le front italien en la matière, par manque de moyens financiers nécessaires. Si la volonté des interéssés immédiats de résoudre ce problème au plus vite est manifeste, force a été d'admettre que les sollicitations répé- tées faites par la Confédération et par la Commission italo- suisse pour la protection des eaux, auprès des communes et des autorités italiennes inéressées, n'ont abouti jusqu'ici à au- cun résultat tangible.
Ces graves retards dans les programmes de dépuration ita- liens risquent de réduire à néant les coûteux efforts consentis par le canton du Tessin. L'importance du problème est suffi- sante pour justifier une nouvelle intervention énergique de la Suisse auprès du gouvernement italien, afin qu'il respecte les engagements pris et qu'il alloue enfin les crédits nécessaires pour assainir les eaux italiennes des lacs Ceresio et Majeur. A cette fin, je demande au Conseil fédéral s'il admet la néces- sité
a d'intervenir à nouveau avec énergie auprès du gouverne- ment italien en lui demandant des garanties précises quant au calendrier des travaux de dépuration des lacs Ceresio et Ma- jeur;
b. d'informer le Conseil national sur le succès de cette nou- velle intervention auprès des autorités italiennes.
Mitunterzeichner - Cofirmatari - Cosignataires: Carobbio, Camponovo, Cotti, Pini (4)
Schriftliche Begründung - Motivazione scritta - Développement par écrit L'autore rinuncia alla motivazione e desidera una risposta scritta.
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 25. März 1992 Risposta scritta del Consiglio federale
del 25 marzo 1992
Rapport écrit du Conseil fédéral du 25 mars 1992
Lo stato del Lago di Lugano continua ad essere preoccupante. In Svizzera le misure di risanamento messe in opera nel ba- cino imbrifero del lago si concretizzano con un tasso di rac- cordo della popolazione ad un impianto di depurazione delle acque (IDA) di quasi il 90 percento. A titolo di raffronto, nella parte italiana del bacino imbrifero, detto tasso è dunque par- zialmente compromesso dal ritardo nella realizzazione delle misure analoghe sul versante italiano. Il miglioramento spe- rato dello stato delle acque del Ceresio dipende ora essenzial- mente dalla costruzione e dall'ottimizzazione degli impianti di depurazione sul territorio italiano.
Gli interventi svizzeri presso l'Italia perché quest'ultima defini- sca, metta in opera e acceleri il suo programma di risana- mento sono stati numerosi, sia nell'ambito della Commissione internazionale per la protezione delle acque italo-svizzere, sia a livello ministeriale.
In occasione del terzo incontro tripartito dei ministri dell'am- biente d'Italia, di Svizzera e di Francia, tenutosi il 13 ottobre 1990 a Annecy, il ministro italiano dell'ambiente ha presentato il Progetto strategico per la conservazione e la tutela delle ac- que del Lago Maggiore e del Lago di Lugano: è stato elaborato un piano di risanamento e Roma e la Lombardia hanno fissato
Interpellation Tschopp
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priorità, per esempio per la pianura padana e i laghi italo-sviz- zeri; ma la realizzazione tarda.
Per la Svizzera, la situazione permane insoddisfacente. Di con- seguenza, dopo lo svolgimento di un incontro informale fra i capi di delegazione della Commissione internazionale, tenu- tosi a Milano il 16 gennaio 1992, nel corso del quale la delega- zione italiana ha esposto la difficile situazione esistente in Ita- lia, il consigliere federale Flavio Cotti ha preso l'iniziativa di in- dirizzarsi, con una lettera del 12 febbraio 1992, al suo omologo italiano, senatore Giorgio Ruffolo, per invitarlo a dichiarare zona sensibile ai sensi delle direttive della Comunità europea il Lago di Lugano i il Lago Maggiore.
Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundesra- tes teilweise befriedigt
92.3015 Interpellation Zisyadis Misshandelte Kinder Enfance maltraitée
Wortlaut der Interpellation vom 30. Januar 1992
Der Bundesrat ist beauftragt worden, dem Parlament einen Bericht über Kindsmisshandlungen und über die Verbreitung dieses Phänomens in der Schweiz vorzulegen. Dieser Bericht sollte unter anderem die Ursachen der Kindsmisshandlungen ergründen und Massnahmen zu deren Behebung vorschla- gen. Wann wird der Bundesrat endlich den Inhalt dieses Be- richts, der schon vor zwei Jahren fertiggestellt worden ist, be- kanntgeben?
Texte de l'interpellation du 30 janvier 1992
Le Conseil fédéral a été chargé de soumettre au parlement un rapport sur l'enfance maltraitée et l'étendue du phénomène dans notre pays. Cette étude devait en outre analyser les cau- ses de ces mauvais traitements et proposer des mesures pro- pres à y mettre fin. Quand donc le Conseil fédéral va-t-il enfin faire connaître le contenu de cette étude déposée il y a plus de deux ans?
Mitunterzeichner - Cosignataires: Spielmann (1)
Schriftliche Begründung - Développement par écrit L'auteur renonce au développement et demande une réponse écrite.
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 8. April 1992 Rapport écrit du Conseil fédéral du 8 avril 1992
Par un postulat du 18 juin 1987, Mme Stamm Judith, conseil- lère nationale, a invité le Conseil fédéral à présenter un rapport sur le phénomène de l'enfance maltraitée en Suisse. Le Conseil fédéral s'étant déclaré prêt à accepter ce postulat, ce- lui-ci lui a été transmis. En 1988, le Département fédéral de l'in- térieur a institué un groupe de travail ad hoc. Dans l'intervalle, de vastes enquêtes ont été entreprises. Il est inexact de préten- dre que l'étude a été déposée il y a plus de deux ans. Le rap- port se trouve actuellement en phase finale de rédaction et sera approuvé prochainement par le groupe de travail. La pu- blication est prévue pour l'été 1992.
Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundesra- tes befriedigt.
92.3047
Interpellation Tschopp Unterstützung des Projekts «Grünhelme» am Umweltgipfel in Rio «Casques verts» pour le Sommet de la Terre à Rio
Wortlaut der Interpellation vom 2. März 1992
Ich frage den Bundesrat an, ob er bereit ist, unverzüglich beim Generalsekretär der Vereinten Nationen und bei Herrn M. K Tolba, Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen, vorstellig zu werden und sie unserer vollen Unter- stützung für die «Grünhelme» zu versichern.
Steht der Bundesrat der Idee, einen wirkungsvollen Interventi- onsmechanismus für den Fall von Umweltkatastrophen zu schaffen, weiterhin wohlwollend gegenüber?
Wenn ja, gedenkt er, die Unterstützung, die er dem proviso- risch in Genf niedergelassenen Zentrum für dringliche Um- weltmassnahmen zukommen lässt, auch in Zukunft zu gewäh- ren oder gar auszubauen?
In diesem Zusammenhang frage ich den Bundesrat an, ob er die Möglichkeit einer konkreten Beteiligung des Schweizeri- schen Katastrophenhilfekorps und der Zivilschutzorganisa- tion an Operationen, die in diesem Rahmen durchgeführt wer- den, prüfen kann.
Weiter frage ich den Bundesrat an, ob er bereit ist, die Schwei- zer Delegation an der Konferenz von Rio zu beauftragen, dem Projekt der Grünhelme in ihrer offiziellen Stellungnahme einen wichtigen Platz einzuräumen. Um einer solchen Erklärung Glaubwürdigkeit zu geben, wäre es wahrscheinlich angemes- sen, dem Umweltgipfel von Rio eine Konferenz auf diplomati- scher Ebene über ein Rahmen-Uebereinkommen vorzuschla- gen, welches die Grundsätze und die Modalitäten eines Inter- ventionssystems festhält, das bei Umweltkatastrophen ein schnelles Eingreifen erlaubt. Diese Konferenz könnte von der Schweiz durchgeführt werden.
Texte de l'interpellation du 2 mars 1992
Compte tenu des considérations exposées dans le dévelop- pement de la présente interpellation, je demande au Conseil fédéral s'il est disposé à intervenir dans les meilleurs délais au- près du Secrétaire général des Nations Unies ainsi qu'auprès de Monsieur M. K Tolba, Directeur exécutif du PNUE, pour les assurer de tout notre appui au projet «Casques verts».
Au cas où le Conseil fédéral serait toujours favorable à l'idée de constituer un mécanisme efficace d'intervention en cas d'accident écologique majeur, est-ce qu'il entend continuer, voire accroître son soutien au Centre des Nations Unies pour l'assistance environnementale d'urgence, établi provisoire- ment à Genève?
Dans ce contexte, je demande au Conseil fédéral s'il peut ex- aminer la possibilité d'une coopération concrète du Corps suisse en cas de catastrophes et des services de la protection civile à des opérations s'inscrivant dans ce cadre.
Dans le même ordre d'idées, je demande au Conseil fédéral s'il peut charger la délégation suisse à la Conférence de Rio d'accorder une place importante à ce projet des «Casques verts» dans sa déclaration officielle. Afin de rendre crédible une telle déclaration, il conviendrait probablement de propo- ser au Sommet de la Terre de Rio une conférence diplomati- que sur une couvention-cadre définissant les grands principes et les modalités pratiques d'un système d'intervention rapide en cas d'accident écologique, conférence dont la Suisse se- rait l'hôte.
Mitunterzeichner - Cosignataires: Brunner Christiane, Campo- novo, de Dardel, Ducret, Eggly, Gros Jean-Michel, Poncet, Re- beaud, Wiederkehr (9)
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Interpellation Cavadini Adriano Gewässerschutz am Luganer- und Langensee. Aufforderung an Italien
Interpellation Cavadini Adriano Epuration du lac de Lugano et du lac Majeur. Intervention auprès du Gouvernement italien
Interpellanza Cavadini Adriano Depurazione dei laghi Ceresio e Maggiore. Sollecitare l'Italia ad agire
In
Dans
In
Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr
1992
Année
Anno
Band
III
Volume
Volume
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Sommersession
Session
Session d'été
Sessione
Sessione estiva
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
16
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 91.3389
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Datum 19.06.1992 - 08:00
Date
Data
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