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Interpellation Hildbrand
Quant à l'article 17, alinéa 3, de l'ordonnance V sur l'assu- rance-maladie, qui fixe des minima pour les primes des jeunes assurés, il tend essentiellement à tempérer la concurrence que se font les caisses dans ce domaine, et non à renforcer la solidarité. C'est pourquoi cette disposition n'est pas réservée dans l'arrêté, qui a donc le pas sur elle. Cela signifie qu'une augmentation de primes due à l'adaptation au minimum exigé par ordonnance ne peut être supérieure à 10 pour cent. Les caisses en ont été informées par circulaire. Un éventuel litige entre une caisse et un assuré à ce sujet devra être porté devant le juge des assurances sociales compétent, comme le prévoit la loi fédérale sur l'assurance-maladie.
Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundesra- tes teilweise befriedigt.
92.3004
Interpellation Hildbrand Arbeitsplätze des Bundes im Kanton Wallis Emplois fédéraux en Valais
Wortlaut der Interpellation vom 28. Januar 1992
Seit Jahren ist bekannt, dass der Kanton Wallis und insbeson- dere das Oberwallis mit mehreren militärischen Flugplätzen, mit vielen militärischen Uebungs- und Schiessplätzen über- durchschnittlich in Anspruch genommen wird.
Die von Professor Fischer geleitete Arbeitsgruppe hat im Rah- men der von Koberio vorgenommenen Untersuchungen unwi- derlegbar nachgewiesen, dass die volkswirtschaftliche Abgel- tung in keiner Art und Weise den Belastungen entspricht.
Nicht zuletzt dieser Umstand hat anlässlich der Abstimmung zur Abschaffung der Armee dazugeführt, dass im Oberwallis die Initianten einen grossen Erfolg verbuchen konnten und dies, obwohl unsere Bevölkerung grundsätzlich voll hinter der militärischen Landesverteidigung steht.
Im Zusammenhang mit der Armeereorganisation muss man heute davon ausgehen, dass Bundesarbeitsplätze abgebaut werden. Bereits anlässlich der Reorganisation der Festungs- wache hat das Oberwallis Arbeitsplätze verloren. Heute müs- sen wichtige Arbeiten im Deplacement von ausserkantonalen Bundesangestellten durchgeführt werden. Inwieweit der da- malige Abbau und die sich mit den oft monatelangen Deplace- ments ergebenden Kosten als wirtschaftlich erweisen, bliebe abzuklären.
Auf alle Fälle wäre es unverantwortlich, gerade mit Blick auf die bestehenden Belastungen und den von allen Seiten aner- kannten Nachholbedarf einen weiteren Stellenabbau ins Auge zu fassen. Es stellen sich heute folgende Fragen:
Welche konkreten Schritte werden unternommen, um die Abgeltungen endlich zeit- und sachgerecht zu verwirklichen?
Welche konkreten Massnahmen werden angeordnet, um einen Arbeitsplatzabbau zu verhindern?
Besteht die Bereitschaft, im Rahmen der Armeereorganisa- tion neue Arbeitsplätze im Wallis zu schaffen?
Die Walliser Behörden und die Bevölkerung erwarten, dass der Bund die berechtigten Anliegen unseres Kantons in Sa- chen militärische Belastungen endlich umfassend wahr- nimmt. Würde dies der Bund nicht tun, so hätte dies zwangs- läufig eine Auflehnung gegen das Beibehalten der Flugplätze, der Schiess- und Arbeitsplätze zur Folge.
Texte de l'interpellation du 28 janvier 1992
On sait depuis des années que le canton du Valais, notam- ment le Haut-Valais, est fortement mis à contribution en raison de la présence de plusieurs aérodromes militaires, places de tir et places d'exercice.
Le groupe de travail dirigé par le professeur Fischer a, par des études menées dans le cadre de KOBERIO, irréfutablement prouvé que les avantages économiques qui en découlent sont loin de compenser les inconvénients qui en résultent.
Ainsi s'explique aussi le beau succès que s'est taillée dans no- tre région l'initiative pour la suppression de l'armée alors que notre population approuve, dans sa très grande majorité, la politique de défense militaire du pays.
Vu l'annonce de la réorganisation de l'armée, on peut d'ores et déjà s'attendre à ce que d'autres emplois fédéraux soient supprimés, emplois qui viendront s'ajouter à ceux que la réor- ganisation du corps des gardes-fortifications a fait perdre au Haut-Valais. A l'heure actuelle, les travaux importants sont ef- fectués par des fonctionnaires en déplacement qui résident ailleurs qu'en Valais. Encore faudrait-il calculer en quoi les suppressions d'emplois d'alors et les déplacements actuels de fonctionnaires, déplacements qui durent souvent plusieurs mois, sont rentables.
Quoi qu'il en soit, il serait totalement irresponsable, vu les nui- sances qui subsistent et le besoin de compensation reconnu par tous, d'envisager de nouvelles suppressions d'emplois. Je pose donc les trois questions suivantes:
Que fait-on concrètement pour qu'une indemnisation équi- table et rapide voie enfin le jour?
Quelles mesures concrètes prend-on pour empêcher des suppressions d'emplois?
Est-on prêt, dans le cadre de la réorganisation de l'armée, à créer de nouveaux emplois en Valais?
Les autorités et le peuple du Valais attendant de la Confédéra- tion qu'elle tienne enfin compte de la totalité des revendica- tions légitimes que notre canton émet en vue d'une compen- sation des nuisances que lui cause l'armée, faute de quoi il s'ensuivrait inévitablement une levée de boucliers contre le maintien des aérodromes militaires, des places de tir et d'exer- cice.
Mitunterzeichner - Cosignataires: Keine - Aucun
Schriftliche Begründung - Développement par écrit Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 25. März 1992
Rapport écrit du Conseil fédéral
du 25 mars 1992
Die unter der Projektbezeichnung «Koberio» erarbeiteten und veröffentlichten wissenschaftlichen Studien stellten verschie- dene Umlagerungsmassnahmen zur Diskussion. Inzwischen stehen Armee und EMD allerdings unter erheblichem Reform- druck. Das Projekt «Armee 95» geht von der Verkleinerung des Armeebestandes um rund einen Drittel aus, was zwangsläufig auch eine Reduktion des Verwaltungspersonalbestandes des
69-N
N 19 juin 1992
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Interpellation Jenni Peter
EMD nach sich zieht und die Truppenbelegung entsprechend reduziert Obgleich die heutige Armee erst ab 1995 in die «Armee 95» übergeführt wird, setzen die Personalreduktionen im EMD bereits vorher ein. Das EMD hat bis 1995 jährlich 200, d. h. insgesamt 800 Stellen, abzubauen.
Das EMD ist bemüht, die regionalpolitischen Auswirkungen dieses Personalabbaus - insbesondere in den belasteten Re- gionen - auf ein vertretbares Mass zu reduzieren. Es hat zu diesem Zweck einen Beauftragten für Regionalpolitik (Dr. J. Bucher) eingesetzt. Schon heute steht indessen fest, dass es nicht möglich sein wird, einzelne Regionen vollständig vom Personalabbau auszunehmen, was auch aus der Sicht des nach wie vor geltenden Auftrags zur wirtschaftlichen Verwal- tungsführung nicht zu verantworten wäre.
Zu den Fragen der Interpellation nimmt der Bundesrat im ein- zelnen wie folgt Stellung:
Eine konkrete Form der Abgeltung sind die Direktzahlun- gen. Trotz der massiv gekürzten finanziellen Mittel des EMD sind diese in letzter Zeit wesentlich erhöht worden. So wurden die Ansätze für Schussgelder verschiedentlich - letztmals auf Beginn des Jahres 1992 - zum Teil verdoppelt. Die Grundei- gentümer von Schiess- und Uebungsplätzen werden auf- grund von vertraglichen Regelungen wo immer möglich in Form von Pauschal-, Schussgeld- und/oder Stellungsraum- Entschädigungen entschädigt. Auf 1. Januar 1992 wurden im weiteren die Zimmerentschädigung um mehr als 40 und dieje- nige für die Benützung von Büroräumen um 30 Prozent ange- hoben.
Im Oberwallis muss im Zuge der Armeereform mit einem voraussichtlichen Abbau von rund 50 Einheiten und Stäben gerechnet werden, die auf dem Zeughaus Brig basieren; allein im Bereich des Zeughauses entspricht dies einem Abbau von mindestens 15 Arbeitsplätzen. Mit der Aufhebung der Grenz- brigade 11 und der Desarmierung obsoleter Anlagen wird auch ein Stellenabbau im Festungssektor Brig kaum zu umge- hen sein.
Diese Beispiele zeigen den direkten Zusammenhang zwi- schen dem bevorstehenden Truppenabbau und dem Abbau von Verwaltungsstellen. Es soll aber vermieden werden, dass der Truppenabbau in den belasteten Regionen in vollem Um- fang auf den Stellenabbau durchschlägt Zu diesem Zweck wird geprüft, ob und in welchem Umfang Aufgaben umgela- gert werden können.
Die Bereitschaft des EMD, im Wallis Arbeitsplätze zu erhalten und nach Möglichkeit neue zu schaffen, ist gegeben. Der Bun- desrat weist aber darauf hin, dass die Personalsituation in den Bergregionen nicht ein ausschliessliches Problem des EMD ist, sondern gesamtwirtschaftlich und departementsübergrei- fend angegangen werden muss. Das EMD und sein Beauf- tragter für Regionalpolitik bekräftigen ihre Bereitschaft, ge- mäss den Weisungen des Bundesrates vom 25. Februar 1981 über die Berücksichtigung der Kantone bei der Schaffung oder Verlegung von Arbeitsplätzen des Bundes weiterhin praktische Lösungen finden zu helfen.
Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundesra- tes teilweise befriedigt.
92.3069
Interpellation Jenni Peter Zivile Nutzung von Militärflugplätzen Utilisation d'aérodromes militaires à des fins civiles
Wortlaut der Interpellation vom 4. März 1992
In der Schweiz werden einige Militärflugplätze auch zivil ge- nutzt Die Modalitäten der zivilen Benutzung dieser Flugplätze variieren von Fall zu Fall. So schliessen die Militärflugplätze mit Gesellschaften und Organisationen, welche diese Infrastruk- tur mitbenützen wollen, privatrechtliche Verträge ab, die der Zustimmung des Bundesamtes für Zivilluftfahrt bedürfen. Im Moment werden nur kleinere Flugplätze zivil mitgenutzt.
Die Erstellung neuer Flugpisten und die Entwicklung des Ge- schäftsreiseverkehrs (Klein-Jets, Taxi-Flüge, Firmen- flugzeuge) sind mit grossem Aufwand verbunden und haben einen hohen Landverschleiss. Die grossen Flughäfen Zürich, Genf und Basel werden in Zukunft, infolge des erhöhten Grossflugzeugaufkommens, den Geschäftsreiseverkehr mit Kleinflugzeugen immer mehr Einschränkungen unterwerfen. Es ist deshalb wünschenswert, wenn wichtige oder grosse Mi- litärflugplätze vermehrt zivil genutzt werden könnten.
Der Bundesrat wird eingeladen, folgende Fragen zu beant- worten:
Ist er gundsätzlich bereit, für zivile Nutzung weitere Militär- flugplätze zur Verfügung zu stellen?
Ist er insbesondere bereit, Flugplätze wie Interlaken oder auch Payerne für eine zivile Nutzung freizugeben? Solche Mili- tärflugplätze sind, nicht zuletzt infolge ihrer guten strassen- oder bahnseitigen Erschliessung, für gemischte Nutzungen prädestiniert.
Texte de l'interpellation du 4 mars 1992
Plusieurs aérodromes militaires suisses sont aussi utilisés à des fins civiles. Les modalités de cet usage varient selon le cas. Ainsi, des aérodromes militaires concluent avec des so- ciétés ou des organisations qui entendent utiliser ces aérodro- mes des contrats de droit privé sujets à l'autorisation de l'Of- fice fédéral de l'aviation civile. Actuellement, seuls les petits aérodromes sont ainsi utilisés.
L'aménagement de nouvelles pistes et l'expansion des voya- ges d'affaires (petits réacteurs, vols taxis, avions d'entreprise) sont extrêmement onéreux et accaparent beaucoup de ter- rain. Les grands aéroports de Zurich, Genève et Bâle seront contraints ces prochaines années de limiter toujours plus stric- tement les vols d'affaires par petit avion, en raison de l'intensifi- cation du trafic par gros porteurs. Il est donc souhaitable que les grands aérodromes militaires servent davantage à des usa- ges civils.
Le Conseil fédéral est prié de répondre aux questions sui- vantes:
Est-il d'accord de mettre davantage d'aérodromes militaires à disposition pour des usages civils?
Est-il disposé en particulier à autoriser l'utilisation civile d'aérodromes comme ceux de Payerne et d'Interlaken, qui no- tamment par leur excellente desserte routière et ferroviaire se prêtent bien à une utilisation mixte?
Mitunterzeichner - Cosignataires: Borer Roland, Giezendan- ner, Kern, Moser, Scherrer Jürg, Steinemann (6)
Schriftliche Begründung - Développement par écrit Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort.
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 13. Mai 1992 Rapport écrit du Conseil fédéral du 13 mai 1992
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Interpellation Hildbrand Arbeitsplätze des Bundes im Kanton Wallis Interpellation Hildbrand Emplois fédéraux en Valais
In
Dans
In
Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr
1992
Année
Anno
Band
III
Volume
Volume
Session
Sommersession
Session
Session d'été
Sessione
Sessione estiva
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
16
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 92.3004
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 19.06.1992 - 08:00
Date
Data
Seite
1227-1228
Page
Pagina
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20 021 311
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